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WhatsApp-Funktionen 2026: Alle Updates von Gruppenchats bis Gastanrufen im Überblick

WhatsApp hat 2026 Gruppenchats, Anrufe, Sicherheit und Jugendschutz verändert. Einige Neuerungen sind schon da, andere folgen schrittweise oder erst später im Jahr.

WhatsApp-Nutzung unterwegs: Eine Hand hält ein Smartphone mit der Rückseite zur Kamera auf einer belebten Straße am späten Nachmittag.Dieses Bild wurde mit KI generiertProviderhiggsfieldModellflux_2 pro 1k 16:9PromptA hand holds a smartphone with its back facing the camera, the front hidden, on a crowded city sidewalk in late afternoon. Blurred pedestrians and a passing tram move behind it, with brick facades and parked bicycles in the background. Photorealistic style image. Mood: calm, urban, focused. Avoid: watermark, signature, blurry, low quality, distorted, deformed.
Einige WhatsApp-Neuerungen sind schon da, andere starten schrittweise oder erst später im Jahr. Die Blogeinträge reichen vom 13. Mai bis 29. Oktober 2026.

Ja, WhatsApp hat 2026 ziemlich viel an Gruppenchats, Anrufen, Sicherheit und Jugendschutz verändert. Einige Neuerungen sind schon da, andere starten schrittweise oder erst später im Jahr. So steht es in den WhatsApp-Blogeinträgen vom 13. Mai bis 29. Oktober 2026.

WhatsApp-Gruppenchats: Endlich weniger Scrollen…

Gruppenchats bekommen laut WhatsApp-Blog vom 29. Oktober 2026 vier Updates für den Wiedereinstieg. Wer viel um die Ohren hat, findet danach jede Menge Nachrichten vor. Genau da setzen die Neuerungen an.

Sie können wichtige Nachrichten jetzt dauerhaft fixieren. Ein vorab festgelegtes Zeitlimit brauchen Sie dafür nicht mehr.

Neue Mitglieder bekamen den Nachrichtenverlauf schon Anfang 2026. Beim Hinzufügen entscheidet ein Schalter darüber. Er legt fest, ob die letzten Nachrichten an die Person gehen. Neu ist der Weg im Nachhinein. Tippen Sie im Chat auf den Namen der Person. Dann senden Sie ihr rückwirkend aktuelle Nachrichten. Sie bleiben Ende-zu-Ende-verschlüsselt, sind also nur für die Beteiligten des Chats lesbar.

Der Gruppenstatus teilt lockere Updates mit einer bestimmten Gruppe. Was im Chat des Laufclubs passiert, gehört vielleicht nicht in den Familienchat. Alle in der Gruppe sehen die Meldung und können reagieren. Sie dürfen auch eigene Statusmeldungen ergänzen. Nach 24 Stunden verschwinden sie, wie bei herkömmlichen Statusmeldungen.

Ein neuer Chatfilter zeigt Ihnen ungelesene Gruppenunterhaltungen, in denen Sie erwähnt wurden oder eine direkte Antwort erhalten haben. Auch @alle-Nachrichten gehören dazu. Das spart Scrollen (ja, wirklich).

Der Blog nennt weitere Kniffe. Sie können einer Person in der Gruppe privat antworten. So hält ein Nebenchat nicht die ganze Unterhaltung auf. Bei Abstimmungen schalten Sie „mehrere Antworten erlauben“ aus, wenn Sie eine eindeutige Antwort brauchen. Mitgliedslabels stellen Sie in großen Gruppen vor, etwa als „Sams Vater“ oder „Schatzmeister“.

Abstimmungen, @alle und Abzweige: So wird es in der Gruppe ruhiger

Laut WhatsApp-Blog vom 4. August 2026 bekommen Abstimmungen eine Endzeit, verbergbare Namen und eine Bearbeitungsfrist. Nach der Endzeit ist die Abstimmung gesperrt. Die Namen der Abstimmenden lassen sich verbergen. Das soll der Gruppe helfen, Präferenzen entspannter zu teilen. Ihre Frage bearbeiten Sie innerhalb von 15 Minuten, etwa bei einem Tippfehler. Ort und Datum eines Treffens sind so schneller geklärt.

Mit @alle erreichen Sie alle Mitglieder auf einmal. Gedacht ist es für wichtige, zeitkritische Nachrichten. Der Blog nennt freie Tage an Schulen, geschlossene Büros, Fristen für Veranstaltungen und kurzfristige Planänderungen. Einzelne Personen müssen Sie nicht mehr markieren. In Gruppen mit mehr als 32 Personen darf nur der Kreis der Admins @alle nutzen. Admins sind die Verwaltenden der Gruppe.

@alle meldet sich auch in stummgeschalteten Gruppenchats. Die Kontrolle bleibt bei Ihnen. In den Benachrichtigungseinstellungen schalten Sie @alle jederzeit stumm.

Neue Gruppenchats starten Sie mit einem Tippen aus einer bestehenden Gruppe heraus. Die Personen müssen Sie nicht einzeln hinzufügen. Der Blog nennt eine Überraschungsparty, die Logistik für eine Veranstaltung oder ein Thema, das den Hauptchat sonst überlädt. Anfang 2026 kamen laut Blog schon Gruppennachrichtenverlauf, Mitgliedslabels und Erinnerungen an Veranstaltungen dazu.

Laut WhatsApp-Blog vom 28. Juli 2026 lassen sich Audio- und Videoanrufe jetzt direkt über WhatsApp Web tätigen und annehmen. Das gilt für Einzel- und Gruppenanrufe. Ein App-Download ist nicht nötig. Die Funktionen kommen nach und nach und sollen bald für alle verfügbar sein. Wie gut Meetings im Browser damit laufen, steht in unserem Beitrag zu den WhatsApp Web Anrufen.

WhatsApp Web Anruf im Browser mit mehreren TeilnehmendenDieses Bild wurde mit KI generiertProviderhiggsfieldModellflux_2 pro 1k 16:9PromptA small group of people sits around a wooden kitchen table in soft morning light, a smartphone lying face down beside a bowl of apples. One person laughs while reaching for a glass of water, with a window full of green plants behind them. Photorealistic style image. Mood: warm, relaxed, everyday. Avoid: watermark, signature, blurry, low quality, distorted, deformed.
Anrufe im Browser sind laut Blogeintrag vom 28. Juli 2026 Ende-zu-Ende-verschlüsselt, ohne Zeitlimit und ohne Kosten.

Im Browser stehen Bildschirmfreigabe, Reaktionen und ein eigener Anrufe-Tab bereit. Der Tab zeigt den kompletten Anrufverlauf und Ihre Favoriten. Die Anrufweiterreichung verschiebt einen aktiven Gruppenanruf auf ein anderes Gerät, ohne ihn zu beenden. Sie starten unterwegs am Mobilgerät. Zu Hause wechseln Sie zu WhatsApp Web oder Desktop. Das klappt auch umgekehrt.

Der Warteraum greift bei Anruflinks mit aktivierter Option „Genehmigung zur Teilnahme erforderlich“. Die Teilnehmenden warten dann, bis Sie bereit sind. QuickHD liefert hochauflösendes Video schon in den ersten Sekunden. Die Geräuschunterdrückung reduziert Hintergrundgeräusche. Sie verwalten sie in den Anrufeinstellungen.

Gastanrufe laden jede Person ein, auch ohne Konto. Das schreibt der Anbieter im Blog vom 14. Oktober 2026. Die Anrufe sind kostenlos, Ende-zu-Ende-verschlüsselt und zeitlich unbegrenzt. Laut Anrufseite von WhatsApp können trotzdem die üblichen Datennutzungsgebühren anfallen.

Den Anruflink erstellen nur Nutzende mit WhatsApp-Konto. Dazu öffnen Sie den Anrufe-Tab und wählen das Pluszeichen. Dort erstellen Sie den Link. Den schicken Sie an Personen aus Beruf, Schule oder Nachhilfe. Welche Apps diese haben, spielt keine Rolle.

Gäste öffnen den Link am Computer. Sie geben ihren Namen ein. Dann nehmen sie an Einzel- und Gruppenanrufen mit bis zu 32 Personen teil. Vorher warten sie im Warteraum. Die Person, die den Anruf startet, muss sie zulassen. Sie kann Gäste jederzeit entfernen.

Gäste sehen die Telefonnummern anderer Teilnehmender nicht. Sie können keine Nachrichten senden und niemanden zum Anruf hinzufügen. Den Bildschirm teilen, mit Daumen hoch oder Herz reagieren und die Hand heben dürfen sie dagegen.

Später im Jahr kommen laut Blog Kalenderintegrationen. Dann erstellen Sie Anrufe direkt über Ihren Google- oder Outlook-Kalender. Dafür installieren Sie das WhatsApp-Plugin und verbinden Ihr Konto. Danach fügen Sie der Einladung einen Anruflink hinzu. Eingeladene treten mit oder ohne Konto bei.

Die Anrufseite nennt weitere Funktionen. Gruppenanrufe planen Sie mit Termin und Einladung über den Gruppenchat. In jedem Gruppenchat starten Sie diskrete Gruppenanrufe. Wer gerade verfügbar ist, steigt ein, ohne dass die ganze Gruppe benachrichtigt wird. In Videoanrufen fügen Sie Filter oder Hintergründe hinzu. Bis zu vier Geräte lassen sich zugleich mit dem Haupttelefon verknüpfen.

Passkeys, Passwort und Elternkontrolle: Wie sicher ist Ihr Konto jetzt?

Mehr als eine Milliarde Menschen nutzen laut WhatsApp-Blog vom 25. August 2026 einen Passkey. Ein Passkey ist ein Anmeldeschlüssel, den Sie per Fingerabdruck, Face ID oder Code der Bildschirmsperre freigeben. So melden Sie sich auch ohne Codes oder PINs an. Wer Android- und iOS-Geräte nutzt, kann dem Konto jetzt mehrere Passkeys hinzufügen. Den Weg finden Sie unter Einstellungen > Konto > Passkeys.

Die Verifizierung in zwei Schritten bekommt ein stärkeres Passwort. Sie schützt vor Personen, die Ihr Konto übernehmen wollen, selbst wenn diese Ihr Einmalpasswort haben. Bisher bestand die PIN aus sechs Ziffern. Jetzt gilt ein vollständiges Passwort. Es ist länger, alphanumerisch, also aus Buchstaben und Ziffern gebildet, und enthält Sonderzeichen. Wer bisher „123456“ nutzt, sollte laut Blog umsteigen.

Auf Android zeigt die App bei Anrufen von Unbekannten mehr Kontext. Dazu zählt, ob es eine ausländische Nummer ist. Auch sehen Sie, ob Sie und die Person in derselben Gruppe sind. Betrüger setzen laut Blog auf Dringlichkeit. Nehmen Sie sich deshalb einen Moment, bevor Sie rangehen.

Die Kontrolloptionen für Eltern, vorgestellt am 30. September 2026, sind komplett optional. Eltern und Teenager richten sie gemeinsam ein. Was die durch Eltern verwalteten Konten im Detail können, erklärt unser eigener Beitrag. Eltern wählen etwa, wer das Profilbild sieht oder den Teenager zu Gruppen hinzufügen darf. Will der Teenager eine Einstellung ändern, braucht er eine Genehmigung per PIN. Diese PIN hat ein Elternteil zuvor eingerichtet.

Eltern werden benachrichtigt, wenn der Teenager einer Gruppe beitritt oder sie verlässt. Dasselbe gilt, wenn die Gruppengröße erheblich zunimmt. Sie steuern außerdem die Nutzung von Kanälen und Statusmeldungen. Für Meta AI wählen sie zwischen der Standardeinstellung „Ab 13 Jahren“ und der strengeren Option „Eingeschränkte Inhalte“. Persönliche Nachrichten und Anrufe bleiben laut Blog privat, auch bei aktivierten Kontrolloptionen. Niemand außerhalb des Chats kann sie sehen oder hören, nicht einmal WhatsApp.

Benutzernamen, Meta AI und iPad: Was sonst noch ansteht…

Benutzernamen lassen sich laut WhatsApp-Blog vom 29. Juni 2026 reservieren, nutzbar sind sie aber erst später im Jahr. Mit aktivem Benutzernamen zeigt der Messenger Ihre Telefonnummer nicht mehr an, wenn Sie einer Person oder einem Unternehmen zum ersten Mal schreiben. Es gibt kein Verzeichnis und keine Vorschläge. Andere müssen Ihren genauen Namen kennen, um Sie erstmals zu kontaktieren. Ein optionaler Benutzernamenschlüssel ergänzt das. Ihn müssen andere kennen, um Ihnen zu schreiben.

Das Reservieren dauert nur wenige Sekunden. Öffnen Sie in der neuesten Version Einstellungen > Konto > Benutzername. Bei über drei Milliarden Menschen auf der Plattform gibt es viele Namensüberschneidungen. Deshalb startet die Reservierung früh. Creator, Kleinunternehmen und Organisationen können ihren Instagram- oder Facebook-Namen beanspruchen. Die Einführung läuft in den nächsten Monaten schrittweise. Hintergründe liefert unser Beitrag zu den WhatsApp Benutzernamen.

Der Inkognito-Chat mit Meta AI kommt laut Blog vom 13. Mai 2026 in den kommenden Monaten auf WhatsApp und in die Meta-AI-App. Er nutzt Private Processing, eine Technik, die Nachrichten in einer sicheren Umgebung verarbeitet. Laut WhatsApp kann niemand mitlesen, nicht einmal das Unternehmen. Die Unterhaltungen werden nicht gespeichert. Nachrichten verschwinden standardmäßig. Nebenchats mit Meta AI sollen ebenfalls in den kommenden Monaten folgen. Sie liefern etwa Kontext zum laufenden Gespräch, ohne den eigentlichen Chat zu stören.

Am 22. Juli 2026 meldete der Messenger Neuerungen für Geräte und Apps. Diese Funktionen werden ab sofort eingeführt. Das iPad registrieren Sie jetzt direkt in der iPad-App, ohne Verknüpfung mit dem Telefon. CarPlay und Android Auto haben eine neu gestaltete Oberfläche. Sie hören Nachrichten an, beantworten sie und telefonieren freihändig. Auch Anrufliste und Favoriten erreichen Sie direkt über den Bildschirm des Autos. PDFs öffnen Sie im Web und auf dem Desktop ohne Download direkt im Chat. Text hervorheben und Anmerkungen setzen geht dort ebenfalls, unterstützt durch Adobe Acrobat. Songs aus Apple Music oder Spotify teilen Sie mit ein paar Tippern im Status.

Der nächste Schritt ist schnell erledigt: Reservieren Sie Ihren Benutzernamen, bevor der Starttermin kommt. Der Anbieter will in der App melden, sobald Benutzernamen in Ihrem Land verfügbar sind. Ohne festen Termin sind auch die Kalenderintegrationen („später im Jahr“) und die Nebenchats mit Meta AI („in den kommenden Monaten“).

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