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GMKtec EVO-X1 Pro im Test: Ryzen AI 400 mit 64 GB RAM, bezahlbar schnell

Der GMKtec EVO-X1 Pro liefert im Balanced-Profil genug Leistung für den Alltag, bremst aber beim Arbeitsspeicher. Support, Treiber und Rückgabe bieten laut ComputerBase Verbesserungspotenzial.

Kompakter schwarzer Mini-PC auf hellem Holzschreibtisch neben Tastatur und Kabel, Symbolbild zum GMKtec EVO-X1 ProDieses Bild wurde komplett mit KI generiertProviderhiggsfieldModellflux_2 pro 1k 16:9PromptA compact black mini PC with a brushed metal front panel rests on a light oak desk beside a wireless keyboard and a coiled USB-C cable. Soft morning light from a window falls across the desk, while a matte gray external power brick sits next to the device. Photorealistic style image. Mood: calm, focused, and modern. Avoid: watermark, signature, blurry, low quality, distorted, deformed.
Laut ComputerBase reicht der GMKtec EVO-X1 Pro mit Ryzen AI 9 HX 470 für fast jede Alltagslage, schon im Balanced-Profil. Ab 1.499,99 Euro ist er laut ComputerBase zumindest theoretisch erhältlich.

Der ComputerBase-Test vom 29. Oktober 2026 bescheinigt dem GMKtec EVO-X1 Pro mit Ryzen AI 9 HX 470 genug Leistung für fast jede Alltagslage, schon im Balanced-Profil, der mittleren Leistungsstufe. Laut ComputerBase ist er zumindest theoretisch ab 1.499,99 Euro erhältlich, inklusive 64 GByte RAM und 1-TByte-SSD. Die Einschränkung: Der Arbeitsspeicher läuft langsamer, als der Chip erlaubt, und der Support hinkt hinterher.

GMKtec EVO-X1 Pro im Detail: Gorgon Point im Handformat

Der EVO-X1 Pro von GMKtec basiert laut ComputerBase auf dem Ryzen AI 400 alias Gorgon Point, einer Neuauflage der Strix-Point-Prozessoren mit minimal höherem Takt. Vier große Zen-5-Kerne takten bis zu 5,2 GHz. Acht kleinere Zen-5c-Kerne erreichen bis zu 3,3 GHz. Das macht 12 Kerne und 24 Threads (parallel laufende Rechenstränge), wie die Produktseite des Herstellers angibt.

Die integrierte Radeon 890M bringt 16 CUs (Compute Units, also Grafik-Recheneinheiten) der Architektur RDNA 3.5 mit. Sie unterstützt laut ComputerBase nun auch FSR 4.1, AMDs Upscaling-Verfahren. AMD hatte diese Unterstützung im Sommer zunächst abgesagt. Nach heftiger Kritik ruderte der Konzern zurück.

Die NPU, ein Spezialchip für KI-Aufgaben, schafft laut GMKtec bis zu 55 TOPS. Im Verbund mit dem restlichen System sind es bis zu 86 TOPS. TOPS steht für Billionen Rechenoperationen pro Sekunde. Das sind Herstellerwerte. TechRadar wies am 29. Juli 2026 darauf hin, dass zum Marktstart keine unabhängigen Tests vorlagen. Wann lokale Modelle die Cloud schlagen, beschreibt der Beitrag Mini-PC als KI-Werkstatt.

Das Gehäuse misst laut Produktseite 107 × 111 × 63 mm und wiegt rund 590 g. Das Netzteil ist laut ComputerBase fast so groß wie der Rechner (ein Zubehörteil, das dem Hauptdarsteller die Show stiehlt).

Die wichtigsten Daten für die Kaufentscheidung laut ComputerBase und Herstellerangaben:

  • Prozessor: Ryzen AI 9 HX 470, 12 Kerne, 24 Threads, bis zu 5,2 GHz
  • Grafik: Radeon 890M mit 16 CUs, OCuLink und USB4 für externe Erweiterungen
  • Speicher: 64 GB LPDDR5 mit 6.400 MT/s, fest verlötet; SSD wahlweise 1 TB oder 2 TB
  • Ausbau: zwei M.2-Steckplätze, zusammen bis zu 16 TB
  • Netzwerk: WiFi 7, Bluetooth 5.4, zweimal 2,5-Gigabit-LAN

64 GB RAM ab 1.499,99 Euro: GMKtec spart beim Takt

Der Arbeitsspeicher des EVO-X1 Pro läuft laut ComputerBase als LPDDR5 mit nur 6.400 MT/s (Millionen Datenübertragungen pro Sekunde). AMDs Chip unterstützt laut ComputerBase Speicher von DDR5-SODIMM-5600 bis LPDDR5X-8533. GMKtec setzt auf vier Speicherchips des chinesischen Herstellers Rayson.

Die Rechnung dahinter nennt ComputerBase selbst: 64 GByte LPDDR5X-8533 wären vermutlich fast so teuer wie das ganze System. Der Preis stimmt also, weil der Takt sinkt. Auswechseln lässt sich der RAM nicht, denn laut GMKtec-Produktseite ist er fest verlötet. TechRadar spricht von LPDDR5X-6400. ComputerBase und der Hersteller nennen LPDDR5.

Mit 1-TByte-SSD kostet der Rechner laut ComputerBase 1.499,99 Euro, mit 2 TByte 1.549,99 Euro. Der Aufpreis beträgt 50 Euro. Günstiger komme man aktuell nicht an ein zusätzliches TByte, schreibt ComputerBase, und nennt den Griff zur größten Version ein Muss. Die SSD stammt vom chinesischen Hersteller YMTC. Die UVP zahlt man laut ComputerBase quasi nie, denn im Shop gibt es stets Rabattcodes. Die Produktseite im EU-Shop zeigt beide Varianten als ausverkauft an.

Wer mehr Platz für große Sprachmodelle braucht, sollte Mini-PCs mit Ryzen AI Max+ 395 vergleichen. GMKtec führt den EVO-X2 mit dieser APU ab 1.999,99 Euro, mit 64 oder 128 GB LPDDR5X.

Balanced reicht: Das 65-Watt-Profil bringt kaum Mehrleistung, aber Lärm

Das Balanced-Profil des GMKtec EVO-X1 Pro ist laut ComputerBase so gut gelungen, dass es vermutlich 99 Prozent der Kundschaft zufriedenstellt.

GMKtec EVO-X1 Pro: Mini-PC mit Ryzen AI 400 im KompaktgehäuseDieses Bild wurde komplett mit KI generiertProviderhiggsfieldModellflux_2 pro 1k 16:9PromptTwo hands in a tidy workshop hold a small black mini PC with its cover removed, revealing a dense green circuit board with memory chips soldered directly onto it. A pair of network cables and a short external adapter lie on the workbench beside a closed laptop. Photorealistic style image. Mood: focused, technical, and quietly curious. Avoid: watermark, signature, blurry, low quality, distorted, deformed.
Laut ComputerBase läuft der fest verlötete Arbeitsspeicher mit 6.400 MT/s, obwohl der Chip bis LPDDR5X-8533 unterstützt. GMKtec spart damit beim Takt, um den Preis für 64 GB RAM niedrig zu halten.

Der Hersteller nennt drei Stufen: Silent mit 35 Watt, Balanced mit 54 Watt und Performance mit 65 Watt Spitzenleistung. Die Zahl steht für die TDP, die thermische Verlustleistung, auf die Kühlung und Chip ausgelegt sind. Umschalten geht laut ComputerBase nur im BIOS. Eine Windows-Software für Energieprofile fehlt.

ComputerBase hat 54 gegen 65 Watt getestet. Im CPU-Benchmark Cinebench kamen 1.210 Punkte statt 1.178 Punkte heraus. Das liegt fast schon im Bereich normaler Schwankung. Dafür wird der Rechner im 65-Watt-Profil deutlich lauter. Die kurze Version: Lassen Sie das Profil auf Balanced.

Laut Notebookcheck vom 30. Juli 2026 wirbt der Hersteller damit, dass der Rechner im 35-Watt-Modus auch schwere Lasten ohne viel Lärm bewältigt. Das ist eine Herstellerangabe.

Für mehr Grafikleistung sitzt an der Front ein OCuLink-Anschluss, der PCIe-Lanes (Datenleitungen) nach außen führt. Er ist laut ComputerBase auf vier Lanes nach PCIe-4.0-Standard begrenzt. Bei der externen Grafikkarte muss man es also nicht übertreiben. GMKtec warnt, dass OCuLink kein Hot-Plugging verträgt. Geräte dürfen nur bei ausgeschaltetem Rechner angeschlossen werden, sonst droht Schaden am Mainboard. Eine externe Grafikkarte wird so zum kleinen Bastelprojekt.

Wo es hakt: Treiber-Schnitzeljagd, Rückgabegebühr und ein Assistent auf Chinesisch

Beim Support sieht ComputerBase bei GMKtec Ende 2026 weiterhin viel Spielraum für Verbesserungen.

Aktuelle Downloads liegen laut ComputerBase im globalen Support Center des Herstellers, nicht im klassischen Download-Bereich. Kundschaft in Deutschland findet meist nur den klassischen Link. Im Support Center steht für den EVO-X1 Pro ein BIOS R2 vom 14. August 2026 bereit. Treiber finden klingt einfach, ist es aber nicht. Laut ComputerBase führen X1-PDFs mitunter zu T1. Ein Forum fehlt. Im Ernst: Zwei Anlaufstellen für dieselben Downloads sind eine Zumutung.

Der vorinstallierte AMD-Grafiktreiber entspricht laut ComputerBase dem Stand Februar 2026. Windows 11 ist vorinstalliert und will viele Updates laden. Ein Aufkleber über den LAN-Anschlüssen rät, das Netzwerkkabel erst später einzustecken.

Bei der Garantie widersprechen sich die Quellen. ComputerBase nennt ein Jahr, die Produktseite im EU-Shop zwei Jahre. Rückgaben sind laut ComputerBase 7 Tage nach Erhalt möglich, aber nur bei Geräten aus dem Shop des Herstellers. Bei Widerruf ohne Defekt werden 15 Prozent Gebühr abgezogen, unabhängig davon, ob das Gerät geöffnet wurde.

Der Hersteller will den Rechner als AI-PC vermarkten und installiert Herdsman und GMKtec Claw vor. Claw liegt auf dem Desktop, fehlt aber in der Programmliste. Die Sprache ist auf Chinesisch voreingestellt, und das Tool wirkt laut ComputerBase veraltet. Verteilt wird es über Google Drive. ComputerBase rät zu einer freien Alternative (ein Assistent, der sich in der Programmliste versteckt, weckt wenig Vertrauen). Was NPU und RAM bei lokaler KI leisten, steht in Lokale KI auf Mini-PCs.

Für wen der EVO-X1 Pro passt und welche Punkte offen bleiben

Der GMKtec EVO-X1 Pro passt zu allen, die einen kleinen Windows-Rechner mit viel Arbeitsspeicher suchen und die Support-Eigenheiten verkraften.

Die Preise unterscheiden sich je nach Markt. Zum Start nannte TechRadar am 29. Juli 2026 für die 1-TB-Version 1.599,99 US-Dollar, mit Aktionsrabatt 1.579,99 US-Dollar. In China liegt der Preis laut Wccftech vom 8. Juli 2026 bei 9.999 Yuan, rund 1.471 US-Dollar. Zahlen zu Gaming, KI, Lautstärke und Leistungsaufnahme liefert ComputerBase auf den Folgeseiten des Tests.

Wer bestellt, wählt die 2-TByte-Variante für 50 Euro Aufpreis. Nach dem Auspacken stehen das BIOS R2 vom 14. August 2026 und ein aktueller AMD-Grafiktreiber an. Prüfen Sie Lautstärke und Leistung im Balanced-Profil innerhalb der 7 Tage Rückgabefrist, die laut ComputerBase nur beim Kauf direkt im Shop des Herstellers gilt. Danach kostet ein Widerruf ohne Defekt 15 Prozent Gebühr.