Wie digital werden Reisen nach Corona?

Digitalisierung der Tourismusbranche
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Übersicht:

Wie vorausgegangene Krisen hat auch die Corona-Pandemie den Blick auf Missstände und andere Dinge gelenkt, die neu durchdacht gehören. Eins davon ist das Reiseverhalten. Längst macht es die moderne Technik möglich, die Art des Reisens grundlegend neu zu erfinden. Umstände wie Corona und der Klimawandel machen aus der Möglichkeit eine Notwendigkeit. So wie vor der Krise wird man laut Experten nicht mehr reisen. Einige Zukunftstrends zeichnen sich schon heutzutage ab. So unter anderem die Digitalisierung der Reise.

Tourismus: So weit ist die Digitalisierung

Die Corona-Pandemie hat den Tourismus stärker getroffen als die meisten anderen Branchen. Wegen Reiseverboten und Quarantäne-Regeln war an entspannten Urlaub in den vergangenen Monaten kaum zu denken. Hochrechnungen gehen davon aus, dass die Einbußen zwischen März und Dezember 2020 allein hierzulande bei fast 70 Milliarden Euro lagen. Jetzt ist Reisen wieder möglich. Klar ist aber: Der Urlaub von morgen wird eher Luxus sein als Alltag. Übernachtungen innerhalb der Bundesrepublik sind laut Vergleichsportalen 2021 deutlich teurer geworden. Nicht zuletzt deshalb, weil die Branche ihre Verluste wieder wettzumachen versucht. Dem Großteil aller Deutschen ist der Urlaub durchaus etwas wert. Dadurch bleibt Reiseveranstaltern Spielraum nach oben. Der Trend hin zur Preissteigerung wird sich auch angesichts der Klimakrise fortsetzen. Vermutlich wird man weniger Urlaub machen, dafür aber mehr Wert auf qualitative Aspekte legen. Hierbei ein entscheidender Faktor: die Digitalisierung. Schon vor Corona setzte man in der Branche vermehrt auf eine Kombination aus digitalen Angeboten und klassischen Reisebüros. Seit der Pandemie wurden digitale Angebote im Hinblick auf Reisen geradezu unersetzlich.

Während und nach Corona: So wichtig sind digitale Reiseangebote

Schon bei der Planung von Kurztrips kam man um das Internet kaum herum. Die Bahn fuhr pandemiebedingt beispielsweise mit so begrenzten Kapazitäten, dass Mitfahrgelegenheiten nur bei Vorausbuchung garantiert waren. Mittlerweile haben sich viele Passagiere daran gewöhnt, vor Bahnreisen per Internet genaue Informationen zu Verbindungen einzuholen und Plätze zu reservieren. Digitale Möglichkeiten wie diese werden beim Reisen auch nach der Krise unersetzlich bleiben. Zukunftsvisionen gehen sogar noch weiter. Qualitative Urlaube verspricht die verstärkte Digitalisierung der Bereiche

  • Sicherheit,
  • Besucherlenkung,
  • Buchung,
  • Attraktionen,
  • Reservierung.

Davon abgesehen weisen Tourismusforscher auf die Rolle hin, die künstliche Intelligenz für die Zukunft der Branche spielen wird. So vor allem in Form von smarten Assistenten.

Zukunftsvision: Ein persönliches Reisebüro für jedermann

Reiseplanung ist oft zeitintensiv und anstrengend. Die Auswahl eines passenden Reiseziels bis hin zur Recherche der Reisemöglichkeiten, Unterkünfte und Sehenswürdigkeiten kostet zahlreiche Urlauber vorab einige Nerven. Angesichts der zu erwartenden Preissteigerung im Hinblick auf künftige Urlaubsreisen werden Verbraucher vor Reiseantritt nur noch ungern Planungsstress in Kauf nehmen. Je mehr man für den Trip bezahlt, desto eher erhofft man sich schon bei der Planung ein entspannendes Erlebnis. Zukunftsforscher sehen hierin eine Chance für smarte Assistenten. Diese künstlichen Intelligenzen verstehen mittlerweile natürliche Sprache und können Urlauber als Ansprechpartner bei der Reiseplanung unterstützen. Einige Tourismus-Forscher sprechen sogar davon, dass die künstlichen Intelligenzen wie ein persönliches Reisebüro agieren werden. Mit den Kundenvorlieben gefüttert, könnten sie alle administrativen Aufgaben erledigen. So beispielsweise

  • Ticketkauf für bevorzugte Veranstaltungen
  • Check-ins
  • Navigation
  • Übersetzungen
  • Tourenplanung mit Tour-Guide-Funktion

Dadurch wäre das Reiseerlebnis der Zukunft nicht nur entspannter und einfacher, sondern auch spontaner. Sämtliche Entscheidungen für bestimmte Unternehmungen könnten während der Reise stattfinden und müssten nicht von langer Hand geplant werden. Bisher übernimmt das Smartphone viele der genannten Aufgaben. Anders als bei smarten Assistenten muss sich der Verbraucher dabei aber trotzdem noch selbst um das Planen kümmern.

Für etwas Sicherheit: Reisen mit Augmented und Virtual Reality

Bei der einen Urlaubergruppe hat Corona das Verlangen nach Einfachheit und Spontanität verstärkt – bei der anderen ist genau das Gegenteil der Fall. Ihnen geht es bei künftigen Reisen nicht um geringen Planungsaufwand, sondern vor allem um Planungssicherheit. Befriedigen lässt sich der Wunsch danach mit Augmented und Virtual Reality. 360-Grad-Touren von Hotelzimmern werden beispielsweise schon heute von einigen Hotelketten angeboten. Mit Erfolg, denn Menschen können sich dank jener besser entscheiden. Die finanzielle Investition wirkt besser abgesichert, wenn man sich vorab ein genaues Echtbild machen kann. Auch die Vorfreude auf Urlaube kann durch Augmented und Virtual Reality gesteigert werden. Demnach werden die beiden Technologien für die Reisebranche der Zukunft vor allem eine Rolle im Hinblick auf das Marketing spielen. Das gilt insbesondere für die Zeit kurz nach der Krise. Denn unsichere Zeiten wie die gegenwärtige Pandemie wecken automatisch das Bedürfnis nach Stabilität und Sicherheit.

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