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Hinweis der Redaktion: Dies ist kein Artikel unserer Redaktion, sondern ein bezahlter Partnerbeitrag. Er wurde im Auftrag eines Partners erstellt und ist als Werbung gekennzeichnet.

Consumer & Digital Life

Online-Ärzte in Deutschland: Telemedizin-Anbieter im direkten Vergleich

Online-Ärzte und Telemedizin-Anbieter unterscheiden sich bei Konsultation, Rezept und Versand. Dieser Vergleich stellt sieben bekannte Dienste vor.

Telemedizin: Ärztliche Beratung am Laptop
Ärztliche Beratung am Laptop (Foto: Sasun Bughdaryan / Unsplash)

Eine Krankschreibung wegen einer Erkältung, ein Folgerezept für den Blutdrucksenker oder ein Rezept für die Pille – vor wenigen Jahren hieß das fast immer: Termin vereinbaren, Wartezimmer, Apotheke. Heute erledigen viele Menschen in Deutschland diese Schritte vom Sofa aus. Möglich wurde das, nachdem der Deutsche Ärztetag 2018 die ausschließliche Fernbehandlung berufsrechtlich zugelassen hat – im Einzelfall und sofern sie ärztlich vertretbar ist.

Seitdem ist der Markt (auch durch Covid-19 bedingt) deutlich gewachsen und zunehmend unübersichtlich geworden: Manche Plattformen setzen auf Videosprechstunden, andere auf strukturierte Fragebögen, wieder andere haben sich auf einzelne Indikationen spezialisiert. Wir haben sieben bekannte Anbieter verglichen: Wie läuft die Konsultation ab, wie kommt das Rezept zur Apotheke, wie wird bezahlt – und wie zufrieden sind die Kundinnen und Kunden?

Telemedizin-Anbieter auf einen Blick

AnbieterSchwerpunkteKonsultationRezept & LieferungKundenbewertung
DoktorABCAbnehmen, Männer- und Frauengesund-heit, Haut, Haare, med. CannabisOnline-Fragebogen, ärztliche PrüfungRezept direkt an Partnerapotheke, diskreter Versand4,78/5 – Trusted Shops (12.788 verifizierte Bewertungen)
ZAVASexual- und Frauengesundheit, Haut, chronische ErkrankungenFragebogen, Foto-HautcheckVersandapotheke oder Apotheke vor Ort4,8/5 – Trustpilot (ca. 43.000)
TeleClinicAllgemeinmedizin, Krankschreibung, FachärzteVideosprechstundeE-Rezept per App4,2/5 – Trustpilot (ca. 1.800)
Dr. AnsayMedizinisches Cannabis, Lifestyle-MedizinOnline-FragebogenAuswahl einer Partnerapotheke4,8/5 – Trustpilot (ca. 2.800)
ApomedsMännergesundheit, Haarausfall, BluthochdruckOnline-FragebogenPartnerapotheke oder Apotheke vor Ort4,86/5 – Trusted Shops (ca. 26.600)
GoSpringErektionsstörungen, MännergesundheitOnline-FragebogenVersand, häufig im Abo4,7/5 – Trusted Shops (ca. 28.000)
BloomwellMedizinisches CannabisÄrztliches Gespräch onlineRezept an Partnerapotheken4,6/5 – Trustpilot (ca. 8.200)

Stand der Bewertungen: Oktober 2026.

Die Anbieter im Profil

1. DoktorABC

DoktorABC ist seit 2017 am Markt und hat sich zu einem der vielseitigsten Anbieter für Patientinnen und Patienten in Deutschland entwickelt. Das Spektrum reicht von Abnehmtherapien mit GLP-1-Medikamenten über Verhütung, Haarausfall und Potenzprobleme bis hin zu Hauterkrankungen und medizinischem Cannabis. Wer eine Behandlung sucht, wählt zunächst das passende Thema aus und füllt einen detaillierten medizinischen Fragebogen aus.

Ärztinnen und Ärzte prüfen die Angaben, stellen bei Eignung ein Rezept aus und leiten es direkt an eine Partnerapotheke weiter. Rezept- und Medikamentenkosten zahlen Nutzer bequem per PayPal, Klarna oder Kreditkarte; die Lieferung erfolgt in neutraler Verpackung, temperaturempfindliche Präparate wie Abnehmspritzen kommen im Kühlversand. Positiv fällt auf, dass die ärztliche Betreuung nicht mit dem Kauf endet: Rückfragen bleiben über das Kundenkonto möglich. Der Service von DoktorABC richtet sich damit besonders an Menschen, die eine diskrete, schnelle und thematisch breit aufgestellte Lösung aus einer Hand suchen.

2. ZAVA

ZAVA ging 2011 unter dem Namen DrEd an den Start und zählt damit zu den Pionieren der Online-Medizin in Europa. Gegründet wurde das Unternehmen von dem Hamburger Juristen David Meinertz und dem Briten Amit Khutti; seit 2025 gehört es zum US-Konzern Hims & Hers. Patientinnen und Patienten beantworten einen Fragebogen, bei Hautproblemen reichen zusätzlich zwei Fotos. Das Rezept kann an eine Versandapotheke gehen oder vor Ort eingelöst werden. Schwerpunkte sind Sexual- und Frauengesundheit sowie Haut.

3. TeleClinic

Die 2015 in München gegründete TeleClinic gilt als Vorreiter der Videosprechstunde und gehört seit 2020 zur Zur-Rose-Gruppe, der Mutter von DocMorris. Anders als bei reinen Fragebogen-Diensten spricht man hier per Video mit einer Ärztin oder einem Arzt. Das Angebot ähnelt einer digitalen Hausarztpraxis: Neben Rezepten sind auch Krankschreibungen möglich, das E-Rezept landet in der App.

4. Dr. Ansay

Dr. Ansay ist vor allem durch medizinisches Cannabis bekannt geworden, bietet aber auch Behandlungen aus dem Bereich Lifestyle-Medizin an. Nach dem Online-Fragebogen wählen Nutzer eine Apotheke aus dem Partnernetz, die nach Rezepteingang und Bezahlung versendet. In Bewertungen wird der schnelle Support gelobt, gelegentlich aber auch eine nicht ganz intuitive Bedienung bei Folgebestellungen kritisiert.

5. Apomeds

Apomeds versteht sich als Gesundheitsmarktplatz, der Patientinnen und Patienten mit zugelassenen EU-Ärzten und Versandapotheken verbindet. Im Fokus stehen Männergesundheit, Haarausfall und Bluthochdruck. Das ausgestellte E-Rezept lässt sich an eine Partnerapotheke senden oder in einer Apotheke vor Ort einlösen.

6. GoSpring

GoSpring hat sich auf Männergesundheit und insbesondere Erektionsstörungen spezialisiert und macht mit großen Awareness-Kampagnen auf das Thema aufmerksam. Der Ablauf folgt dem bekannten Muster aus Fragebogen, ärztlicher Prüfung und Versand. Zu beachten ist das Abo-Modell, das manche Kunden laut Bewertungen als wenig transparent empfinden.

7. Bloomwell

Bloomwell konzentriert sich vollständig auf die Therapie mit medizinischem Cannabis. Nach einem ärztlichen Online-Gespräch wird das Rezept an Partnerapotheken übermittelt. Für Cannabis-Patienten ist der Dienst eine spezialisierte Anlaufstelle, für andere Beschwerden dagegen nicht gedacht.

Worauf sollten Sie bei der Wahl Ihres Anbieters achten?

Entscheidend ist zuerst die Frage, ob Ihr Anliegen überhaupt für eine Fernbehandlung geeignet ist. Akute, unklare oder starke Beschwerden gehören weiterhin in eine Praxis vor Ort; seriöse Anbieter verweisen in solchen Fällen selbst an niedergelassene Ärzte. Auch die Fachdiskussion zur Fernbehandlung zeigt, dass gerade die Verordnung von Arzneimitteln aus der Ferne klare Regeln braucht.

Danach lohnt ein Blick auf die Details: Wer stellt das Rezept aus, und ist das Impressum vollständig? Wird ein E-Rezept oder ein Privatrezept ausgestellt, und kann man die Apotheke frei wählen? Fallen neben dem Medikamentenpreis Rezept- oder Behandlungsgebühren an? Gesetzliche Krankenkassen übernehmen diese Kosten bei Lifestyle-Indikationen in der Regel nicht. Und schließlich: Wie viele verifizierte Bewertungen gibt es, und wie geht der Anbieter mit Kritik um?

Fazit

Ein Rezept nach ärztlicher Prüfung bekommen Sie bei allen vorgestellten Anbietern. Die Unterschiede zeigen sich im Detail – und genau dort entscheidet sich, welcher Dienst zu Ihnen passt. Das beginnt bei der Konsultation selbst, die je nach Plattform aus einem strukturierten Fragebogen von wenigen Minuten oder einer klassischen Videosprechstunde mit festem Termin besteht. Spürbar wird der Unterschied auch nach der ärztlichen Prüfung: Wo ein eigenes Apothekennetz angebunden ist, geht das Rezept direkt an die Apotheke, und das Medikament kommt diskret nach Hause.

Hinzu kommt die Frage nach dem Behandlungsspektrum. Spezialisierte Dienste konzentrieren sich auf eine einzelne Indikation, während breit aufgestellte Anbieter mehrere Therapien über ein einziges Konto ermöglichen. Ein genauer Blick auf Rezeptgebühren, Versandkosten und mögliche Abo-Modelle lohnt sich ebenfalls. Und wer unsicher ist, findet in verifizierten Kundenbewertungen einen guten Gradmesser dafür, wie zuverlässig ein Anbieter im Alltag tatsächlich arbeitet.

Transparenzhinweis

Dieser Beitrag ist ein Advertorial. Er wurde im Auftrag eines Partners erstellt und als Werbung gekennzeichnet. Die Redaktion behält sich eine inhaltliche Prüfung vor.