Was war auf der HPI Konferenz 2016 los? Vorbereitungen auf das Internet 4.0!

Am 25. Februar 2016 fand die 2. HPI Konferenz zum Thema Industrie 4.0 statt. Namhafte Vertreter aus Forschung, Wirtschaft und Handel trafen hier zusammen, um die Zukunft des Internets der Dinge und der virtuellen Geschäftswelt zu besprechen. Neben zahlreichen Vorträgen renommierter Redner gab es in diesem Jahr sechs Arbeitsgruppen zu aktuellen Themengebieten geben. Das Ziel der Konferenz ist es, die vierte Stufe der industriellen Revolution voranzubringen, um letztlich das voll digitalisierte Unternehmen zu erschaffen.

Das Internet der Dinge und die Industrie 4.0

Das Internet der Dinge hält mit großen Schritten Einzug in die Lebenswelt der Menschen. Das bedeutet, dass für die Nutzung des Internets kein eigener Rechner mehr benötigt wird. Stattdessen sind die Gegenstände des Alltags mit dem Internet verbunden und können für die Erledigung der unterschiedlichsten Aufgaben genutzt werden. So sind mittlerweile nicht allein Smartphones und Smartwatches mit dem Internet verbunden, sondern auch Öfen, Zahnbürsten und Toaster. Diese neuen Errungenschaften erleichtern den Menschen ihren Alltag, sind aber auch dazu geeignet, Unternehmensprozesse zu optimieren und für mehr Wirtschaftlichkeit in den Betrieben zu sorgen. Nicht zuletzt deswegen wird in diesem Zusammenhang vom Internet 4.0 gesprochen. Dies ist eine Anspielung auf die industrielle Revolution, die nach der Dampfmaschine, dem Fließband und dem Computer nun ihre vierte Stufe erreicht hat.

Worum ging es bei der HPI Konferenz 2016 genau?

Das große Ziel der Teilnehmer der HPI Konferenz 2016 ist es, das voll digitalisierte Unternehmen Wirklichkeit werden zu lassen. Denn hieran hapert es bei vielen Betrieben – vor allem aus dem Mittelstand – noch stark. Viele sind in den althergebrachten Strukturen verfangen und nutzen die zahlreichen Möglichkeiten des Internet 4.0 so gut wie gar nicht. Auf der Konferenz wird darüber zu sprechen sein, wie sich diese Situation ändern und das Internet der Dinge in den Unternehmensstrukturen unterbringen lässt. Ein wichtiges Thema ist hierbei das IPv6, das zum neuen Standardprotokoll im Internet werden wird. Außerdem ist zu klären, wie die Geräte im Internet der Dinge gesichert und der Datenschutz gewährleistet werden können. Unter anderem arbeitet das HPI bereits an Lösungen, mit denen die Funkverbindungen in Smart Homes, Smart Factories und Smart Cities genutzt und gesichert werden können.

Der große Gewinn für Unternehmen besteht bei diesen Ansätzen darin, dass sie bessere Serviceleistungen bieten, die Betriebsdatenerfassung erleichtern, Betriebsdaten besser auswerten, eine vorausschauende Instandhaltung betreiben und die Fertigungskontrolle optimieren können. Die Konferenz setzt hierbei einerseits auf fundierte Vorträge, im Rahmen von 6 Arbeitsgruppen werden aber bestimmte Themen wie Globalisierung oder Sicherheit ausführlich diskutiert. Hierbei sind die Teilnehmer der Konferenz eingeladen, aktiv mitzugestalten, zu diskutieren, Vorschläge zu machen und Ideen einzubringen.

Wichtige Teilnehmer der HPI Konferenz im Überblick

An der HPI Konferenz nehmen zahlreiche Vertreter der IT-Wirtschaft wie Reinhard Clemens, ein Telekom-Vorstandsmitglied, oder Bernd Leukert, der SAP-Vorstandsvorsitzende teil. Weitere große Unternehmen, die an der Gestaltung des Internets der Dinge und zukünftigen Technologien mitwirken möchten, sind General Electric, die Bundesdruckerei und Rolls-Royce. Außerdem nehmen Institute wie die Fraunhofer Gesellschaft, der Bundesverband für Mittelständische Wirtschaft und der Hightec-Verband BITKOM an der Konferenz teil. Mit geballtem Fachwissen und jeder Menge kreativer Ideen soll das Internet 4.0 auf dieser Konferenz vorangebracht werden.

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Alexander Noack
Online-Marketer, ausgebildeter Fachmann für Online-Kommunikation und Experte für Content-Marketing am Zentrum für innovatives Marketing Berlin/Brandenburg, ZIM-BB. Außerdem Mitbegründer der Online-Marketing-Agentur CLICKHERO GmbH und der Audiostruct GmbH aus Eberswalde bei Berlin.
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