Zwei Euro mehr pro Order, macht bei einem monatlichen Sparplan 24 Euro im Jahr. Klingt nach Portokasse. Und doch ist genau diese Kleinigkeit der Anlass, warum sich Deutschlands Neobroker-Markt seit dem 1. Juli 2026 neu sortiert. Das EU-weite Verbot von Payment for Order Flow hat eine Ertragsquelle gekappt, auf der das gesamte Gratis-Versprechen der Smartphone-Broker aufgebaut war. Jetzt zeigt sich, wer wirklich günstig war – und wer nur clever kalkuliert hat.
Was am 1. Juli 2026 wirklich passiert ist
Die Mechanik ist unspektakulär, die Wirkung nicht. Im Rahmen der MiFIR-Novelle hat die EU Payment for Order Flow untersagt: Broker dürfen keine Rückvergütungen mehr dafür kassieren, dass sie Kundenorders exklusiv an bestimmte Handelsplätze weiterleiten. Deutschland nutzte dafür eine nationale Übergangsfrist, die am 30. Juni 2026 endete. Seit dem 1. Juli 2026 gilt das Verbot EU-weit verbindlich, wie unter anderem die Tagesschau berichtete.
Für Anleger, die nur die App öffnen und auf „Kaufen“ tippen, war das über Jahre unsichtbar. Genau das war der Trick: Der Broker verdiente an jeder Order still mit, ohne dass eine separate Gebühr auftauchte. Rechnet man nach, wie die Verbraucherzentrale es tut, kam pro Kundenorder häufig rund drei Euro an Rückvergütung zusammen – eine Marge, die künftig fehlt und irgendwo im System kompensiert werden muss. Interessant ist dabei der europäische Vergleich: Großbritannien hatte Payment for Order Flow bereits deutlich früher stark eingeschränkt, in den USA blieb die Praxis dagegen unter strengerer Aufsicht, aber grundsätzlich erlaubt. Die EU wählte nun den radikaleren Weg eines vollständigen Verbots, während einzelne Mitgliedstaaten – wie Deutschland mit seiner Übergangsfrist – den Anbietern zumindest etwas Zeit zur Anpassung ihrer Geschäftsmodelle einräumten.
Die Rechnung hinter der Gratis-Illusion
Neobroker waren nie kostenlos, sie waren nur intransparent bepreist. Das ist der Haken, den viele Sparerinnen und Sparer erst jetzt begreifen. Die Verbraucherzentrale weist seit Jahren darauf hin, dass Kosten auch über die Geld-Brief-Spanne entstehen: Handelsplätze verkaufen Wertpapiere minimal teurer, als sie sie einkaufen, und geben einen Teil dieser Spanne als Provision an den Broker weiter.
Fällt PFOF weg, verschwindet diese eine Finanzierungsschiene – die Spread-Logik bleibt aber bestehen. Unter dem Strich heißt das: Die Gebührenstruktur wird ehrlicher, aber nicht automatisch günstiger. Wer bislang dachte, sein Depot koste ihn null Euro, hat schlicht nicht genau genug hingesehen. Persönlich finde ich das eine der unterschätzten Verbrauchergeschichten der letzten Jahre: Man hat den Kunden erzählt, Handel sei umsonst, und in Wahrheit hat man die Kosten nur besser versteckt als jede klassische Bank. Wer sich noch an die Zeit erinnert, in der ein einfaches Depot bei einer Filialbank zehn oder fünfzehn Euro pro Order kostete, mag über die neue Debatte um zwei Euro Mehrkosten fast schmunzeln – und doch zeigt genau dieser Kontrast, wie stark sich die Erwartungshaltung der Kundschaft in den vergangenen Jahren verändert hat. Kostenlos war plötzlich der Normalzustand, jede Gebühr eine gefühlte Zumutung, obwohl die Rechnung nie wirklich bei null lag.
Ein Blick auf die makroökonomische Dimension hilft, die Debatte einzuordnen: Wenn man bedenkt, welche Erträge im aktuellen Zinsumfeld allein durch ETF-Vermögen und dessen Verwaltung erwirtschaftet werden, wird klar, dass die PFOF-Erträge der Neobroker im Vergleich zum gesamten Ertragspool der Finanzbranche ein vergleichsweise kleines, aber für die einzelnen Anbieter dennoch entscheidendes Segment darstellten. Genau deshalb reagieren manche Broker so nervös auf den Wegfall dieser Einnahmequelle, während andere sie offenbar nie in den Mittelpunkt ihrer Kalkulation gestellt hatten.
Trade Republic, Scalable Capital & Co: Wer wie reagiert
Trade Republic hat die Umstellung erstaunlich ruhig vollzogen. Die Standardgebühr bleibt bei 1 Euro pro Trade, ETF-Sparpläne sind weiterhin kostenlos. Neu ist der Ordertyp „Direktpreis“, bei dem Kundinnen und Kunden selbst wählen können, an welchem Handelsplatz – etwa Xetra, Euronext oder Nasdaq – ausgeführt wird, gegen eine Gebühr von 2 Euro pro Trade. Bereits am 2. Juli 2026 stellte der Berliner Neobroker zusätzlich auf ein eigenes Bestpreis-Modell um, ohne die Basispauschale anzuheben, wie das Branchenportal NeueBanken.de dokumentierte.
Scalable Capital war strukturell vorbereitet. Nach eigenen Angaben arbeitet der Münchner Anbieter bereits seit März 2024 PFOF-frei, weil er in mehreren europäischen Märkten – etwa Frankreich, Italien und den Niederlanden – ohnehin keine Rückvergütungen mehr nutzen durfte. Im Dezember 2024 gründete Scalable zusammen mit der Börse Hannover die European Investor Exchange, eine eigene Handelsinfrastruktur für Privatanleger, die unabhängig von PFOF funktioniert. Das ist kein Zufall, sondern eine Wette darauf, dass Handelsinfrastruktur künftig wertvoller wird als die reine App-Oberfläche.
Bei justTRADE sieht das Bild anders aus: Stand Anfang Juli 2026 gab es dort noch keine klare Nachfolgeregelung, die Kommunikation zur künftigen Gebührenstruktur blieb vage. Wer bei einem kleineren Anbieter geparkt ist, sollte diese Unsicherheit im Blick behalten, denn genau hier entscheidet sich, welche Neobroker-Gebühren in den kommenden Monaten wirklich fällig werden. Auch andere kleinere Plattformen, die bislang stark auf PFOF-Erträge angewiesen waren, dürften in den kommenden Wochen nachziehen müssen – entweder mit sichtbaren Gebührenerhöhungen oder mit neuen, bislang unbekannten Provisionsmodellen, die erst im Kleingedruckten der aktualisierten Preisverzeichnisse auftauchen.
Was ETF-Sparpläne jetzt wirklich kosten – rechnen wir nach
Für die meisten Leserinnen und Leser dieses Magazins ist nicht der Einzeltrade entscheidend, sondern der monatliche ETF-Sparplan auf einen MSCI-World- oder FTSE-All-World-Index. Und hier ist die Nachricht überraschend entspannt: Bei den großen Anbietern bleiben ETF-Sparpläne bislang kostenlos. Das gilt aktuell für Trade Republic, und auch andere große Häuser haben ihre Sparplan-Konditionen bisher nicht angetastet.
Finanztip hat ein Szenario durchgerechnet, das die Debatte greifbar macht: Steigen die Ordergebühren um 2 Euro, summiert sich das bei einem monatlichen Sparplan auf 24 Euro Mehrkosten pro Jahr. Zum Vergleich: Bei einer Sparrate von 200 Euro entspricht das gerade einmal einem Prozent der jährlichen Einzahlungssumme – ärgerlich, aber kein Grund, die Anlagestrategie über Bord zu werfen. Finanztip selbst schätzt das Risiko drastisch steigender Kosten als gering ein und rechnet eher mit moderaten Anpassungen als mit Sprüngen auf das Gebührenniveau klassischer Direktbanken.
Wer trotzdem nervös wird, sollte die eigene Rendite ins Verhältnis setzen. Ein MSCI-World-ETF-Sparplan über Jahrzehnte erzielt historisch betrachtet deutlich mehr als 24 Euro Differenz allein durch Marktschwankungen an einem einzigen Tag. Die Gebührendiskussion ist wichtig, aber sie sollte nicht zur Nebensache aufgeblasen werden, die sie im Kern für Sparplan-Anleger tatsächlich ist. Zur Einordnung ein kleines Rechenbeispiel: Bei einer angenommenen durchschnittlichen Rendite von sechs Prozent pro Jahr über zwanzig Jahre wächst ein monatlicher 200-Euro-Sparplan auf einen Betrag, der die zusätzlichen 24 Euro Jahresgebühr um ein Vielfaches übersteigt. Das heißt nicht, dass Gebühren egal sind – aber es relativiert die Dringlichkeit, wegen zwei Euro pro Order sofort den Anbieter zu wechseln.

Best Execution statt billigster Preis: Was sich wirklich ändert
Der eigentliche Paradigmenwechsel liegt nicht in ein oder zwei Euro Gebühr, sondern im Kriterium, nach dem eine Order künftig bewertet wird. Best Execution bedeutet: Der Broker muss die Order so ausführen, dass für die Kundschaft unter Berücksichtigung von Preis, Kosten, Ausführungsgeschwindigkeit und Marktqualität das bestmögliche Ergebnis erreicht wird – nicht das Ergebnis, das dem Broker die höchste Rückvergütung bringt.
Bei Trade Republic äußert sich das im neuen Bestpreis-Modell, das Orders an unterschiedliche Handelsplätze routet und Kundinnen und Kunden mit „Direktpreis“ sogar die Wahl des Handelsplatzes selbst überlässt. Das ist im Kern ein Transparenzgewinn: Wer bisher nicht wusste, wo und zu welchem Kurs seine Order tatsächlich ausgeführt wurde, bekommt jetzt zumindest die Option, es nachzuvollziehen. Ist das jetzt automatisch günstiger für die Anlegerin? Nicht unbedingt – aber es ist ehrlicher, und das ist an dieser Stelle schon ein Fortschritt.
Finanzprofessor Grote wird in diesem Zusammenhang mit einer Einschätzung zitiert, die die Stimmung im Markt gut trifft: Kundinnen und Kunden sollten mit fühlbar höheren Kosten rechnen, bekämen im Gegenzug aber mehr Transparenz und vermutlich eine bessere Orderqualität. Das ist eine Expertenmeinung, keine belegte Tatsache – aber sie beschreibt die Richtung, in die sich der Markt bewegt, ziemlich treffend. Kritiker wenden allerdings ein, dass Transparenz allein noch keine bessere Ausführung garantiert: Ein Broker kann formal alle Best-Execution-Kriterien erfüllen und trotzdem systematisch an Handelsplätze routen, die für ihn selbst am günstigsten sind, solange die Unterschiede zwischen den Plätzen für die Kundschaft kaum sichtbar sind. Die neuen Regeln verlangen zwar Dokumentationspflichten, doch ob diese in der Praxis tatsächlich kontrolliert und durchgesetzt werden, bleibt eine offene Frage, die sich erst in den kommenden Jahren beantworten lässt.
Neue Erlösquellen: Premium-Features, Krypto-Gebühren, Margin-Kredite
Wenn eine Marge wegfällt, sucht sich das Geschäftsmodell eine neue. Branchenbeobachter und Marktberichte erwarten, dass Neobroker verstärkt auf kostenpflichtige Zusatzleistungen setzen: Premium-Abos mit Research-Zugang, erweiterten Analysetools und Echtzeitdaten, dazu differenzierte Ordertypen wie das erwähnte „Direktpreis“-Modell. Auch Krypto-Ordergebühren und Margin-Kredite – also der verzinste Wertpapierkredit, mit dem gehebelt gehandelt wird – rücken stärker in den Fokus der Erlösplanung, weil sie planbarer sind als eine unsichere Rückvergütung pro Order.
Das ist ökonomisch nachvollziehbar, aus Anlegersicht aber ein Punkt, an dem man aufpassen sollte. Ein Premium-Tarif für 5 oder 10 Euro im Monat rechnet sich für Vieltrader mit Dutzenden Orders, für die klassische Buy-and-Hold-Sparerin mit einem Sparplan aber selten. Wer als Gelegenheitsanlegerin oder -anleger in ein Abo-Modell gedrängt wird, das eigentlich für aktive Trader gedacht ist, zahlt am Ende für Funktionen, die er nie nutzt. Der Blick auf die Fremdkostenpauschalen im Preisverzeichnis lohnt sich also mehr als je zuvor.
Denkbar ist zudem, dass sich Neobroker künftig stärker in Richtung Zahlungsverkehr und angrenzende Finanzdienstleistungen orientieren, ähnlich wie es Fintechs in anderen Bereichen des Zahlungsverkehrs bereits vormachen. Wer beobachtet, wie sich etwa Bezahldienste im Checkout-Bereich neu positionieren, erkennt ein ähnliches Muster: Wo eine klassische Ertragsquelle wegfällt oder unter regulatorischen Druck gerät, wird nach neuen, oft weniger sichtbaren Erlösmodellen gesucht. Auch Stablecoins und angrenzende Fintech-Trends könnten mittelfristig eine Rolle dabei spielen, wie Broker künftig Zinserträge auf Kundenguthaben oder Verwahrentgelte kalkulieren – ein Feld, das bislang kaum im Zentrum der öffentlichen Debatte steht, aber an Bedeutung gewinnen dürfte.
Wer profitiert, wer verliert – die Segmentierung des Marktes
Der Markt spaltet sich sichtbar in zwei Lager. Auf der einen Seite stehen langfristige ETF-Sparerinnen und -Sparer, für die sich laut aktuellen Einschätzungen wenig ändert: Sparpläne bleiben bei den großen Anbietern kostenlos, mögliche Mehrkosten liegen im niedrigen zweistelligen Euro-Bereich pro Jahr. Auf der anderen Seite stehen aktive Traderinnen und Trader, die mehrmals pro Woche oder Monat handeln – bei ihnen schlagen selbst kleine Gebührenerhöhungen und neue Premium-Bausteine deutlich stärker durch, weil sich jede zusätzliche Order multipliziert.
Vergleichsportale wie Check24, finanzen.net und Finanzfluss haben ihre Depot-Rankings entsprechend aktualisiert und bewerten inzwischen nicht mehr nur die nackte Ordergebühr, sondern zunehmend auch die Qualität der Ausführung und die Transparenz der Preisbildung. Das ist überfällig: Ein Broker, der 0 Euro Ordergebühr verlangt, aber schlechte Ausführungskurse liefert, kann in der Gesamtrechnung teurer sein als einer mit 1 Euro Pauschale und nachweislich guten Kursen. Genau diese Verschiebung der Bewertungskriterien ist die eigentliche Konsequenz des PFOF-Verbots – nicht die ein oder zwei Euro Mehrgebühr, über die aktuell alle reden.
Ein drittes, oft übersehenes Segment sind Gelegenheitsanleger, die weder klassische Sparplan-Kundschaft noch aktive Trader sind, sondern unregelmäßig kaufen und verkaufen – etwa bei Sonderzahlungen, Boni oder wenn sich eine vermeintliche Kaufgelegenheit auftut. Für diese Gruppe könnte sich die Gebührenlage tatsächlich am stärksten verändern, weil sie weder von der Kostenfreiheit der Sparpläne profitiert noch die Handelsvolumina erreicht, die Rabatte oder Premium-Konditionen rechtfertigen würden. Wer sich in diesem Segment wiederfindet, sollte die eigenen Handelsgewohnheiten ehrlich reflektieren, bevor er vorschnell den Anbieter wechselt.
Praktische Schritte: So behalten Anleger die Kontrolle
Wer jetzt handelt, statt nur zuzusehen, kann die Umstellung für sich nutzen. Ein paar konkrete Schritte helfen dabei, den Überblick über die neuen Neobroker-Gebühren zu behalten:
- Preisverzeichnis des eigenen Brokers seit Juli 2026 mit der alten Version vergleichen und auf neue Ordertypen wie „Direktpreis“ achten.
- Bei aktivem Trading prüfen, ob sich ein Premium-Tarif tatsächlich rechnet oder ob die Standardkonditionen ausreichen.
- ETF-Sparpläne unabhängig von der Tagesdebatte weiterlaufen lassen, solange die Kostenbelastung im niedrigen zweistelligen Bereich pro Jahr bleibt.
- Aktualisierte Depot-Rankings von Vergleichsportalen als Orientierung nutzen, aber Ausführungsqualität und nicht nur die Gebühr vergleichen.
- Bei Unsicherheit über die künftige Preisstrategie des eigenen Anbieters – wie derzeit bei kleineren Häusern zu beobachten – aktiv nach schriftlichen Ankündigungen fragen.
- Bei einem Depotwechsel nicht nur auf die Ordergebühr schauen, sondern auch Verwahrentgelte, Fremdkostenpauschalen und mögliche Zinsen auf Verrechnungskonten in die Gesamtrechnung einbeziehen.
Ein kleines Praxisszenario mag die Abwägung verdeutlichen: Eine Anlegerin, die monatlich 150 Euro in einen ETF-Sparplan investiert und daneben zwei- bis dreimal im Jahr eine Einzelaktie kauft, dürfte von den neuen Regeln kaum betroffen sein – ihre Kernanlage bleibt kostenlos, die gelegentlichen Einzelorders verursachen selbst mit der neuen Gebühr nur wenige Euro Mehrkosten im Jahr. Ganz anders sieht es bei jemandem aus, der aktiv mit Hebelprodukten oder Kryptowährungen handelt und mehrmals wöchentlich Positionen öffnet und schließt: Hier können sich die neuen Gebührenstrukturen, Premium-Tarife und veränderten Spreads schnell zu einem dreistelligen Betrag pro Jahr summieren. Wer sich selbst ehrlich in einem dieser beiden Szenarien wiederfindet, hat bereits die wichtigste Frage beantwortet, ob ein Wechsel oder eine Anpassung des eigenen Handelsverhaltens überhaupt notwendig ist.
Wer sein Depot ohnehin nur für den monatlichen Sparplan nutzt, muss aus heutiger Sicht nicht in Hektik verfallen. Wer dagegen mehrmals pro Woche handelt, sollte die Gebührenlandschaft in den kommenden Monaten engmaschig verfolgen – gerade weil sich Anbieter wie justTRADE noch nicht final positioniert haben und weitere Anpassungen wahrscheinlich sind.
Was bleibt?
Die Gratis-Ära der Neobroker war nie ganz gratis, sie war nur clever kaschiert. Jetzt, wo Payment for Order Flow wegfällt, zeigt sich, welche Anbieter ihr Geschäftsmodell wirklich auf solidem Boden gebaut haben – und welche bislang von einer versteckten Provision lebten. Für ETF-Sparpläne bleibt die Lage vorerst entspannt, für aktive Trader wird es spürbar teurer. Die spannendere Frage aber ist eine andere: Werden die Broker die neu gewonnene Transparenz nutzen, um wirklich um die beste Ausführung zu konkurrieren – oder wandert die alte Marge einfach in neue, subtiler versteckte Gebührenzeilen? Die nächsten Preisanpassungsmitteilungen werden es zeigen.





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