Relevanz von Zahlungsoptionen für den internationalen E-Commerce

Der E-Commerce erleichtert den Handel über Ländergrenzen hinweg. Viele der deutschen mittelständischen Unternehmen sind im Ausland tätig. Die meisten von ihnen geben in einer aktuellen Studie an, dass es ein entscheidender Wettbewerbsvorteil sei, mehrere Zahlungsoptionen anzubieten. Zudem betonen sie, dass im internationalen Geschäft vielfältige Herausforderungen zu meistern seien.

Mittelständische Unternehmen sind häufig international tätig

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Eine aktuelle Studie mit dem Titel „Grenzenlos erfolgreicher Onlinehandel – E-Commerce und Payment im internationalen Kontext“ untersucht, welche Möglichkeiten und Risiken der internationale E-Commerce zu bieten hat und welche Relevanz Zahlungsoptionen hierbei zukommt. Die Studie wurde vom ECC Köln und Molle BV durchgeführt und 130 kleine und mittelständische E-Commerce Unternehmen nahmen daran teil. Die Umfrage erfolgte online.

Die Studie zeigt, dass das internationale Geschäft für viele Unternehmen eine hohe Relevanz hat. So sind die befragten Betriebe im Durchschnitt in acht europäischen Ländern aktiv, wobei Österreich mit 69% besonders nachgefragt ist. Aber auch in Frankreich und der Schweiz sind viele deutsche Betriebe aktiv. Zurückhaltend sind viele hingegen gegenüber osteuropäischen Märkten. Insbesondere in Bulgarien, Rumänien und der Türkei fürchten viele Betriebe Zahlungsausfälle und engagieren sich entsprechend wenig dort.

Diese Rolle spielen Zahlungsoptionen im E-Commerce

Die Betriebe geben an, dass eine Vielzahl an Zahlungsoptionen ein entscheidender Wettbewerbsvorteil sei. Viele Menschen in internationalen Märkten seien eher zum Kauf bereit, wenn sie die Möglichkeit hätten, eine in ihrer Region gebräuchliche Zahlungsoption zu nutzen. Wer also im internationalen Geschäft erfolgreich sein möchte, muss seine Zahlungsoptionen an den Zielmarkt anpassen, um von der Zielgruppe akzeptiert zu werden.

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17% der Studienteilnehmer haben länderspezifisch zusammengestellte Zahlungsoptionen. In diesem Bereich ist also noch Luft nach oben. Durchschnittlich verwenden die einzelnen Betriebe zwei lokale Zahlungsverfahren. Insbesondere Paysafecard (23%), Visa Local (15%) und ING Home’Pay (13 %) sind äußerst beliebt.

Große Herausforderungen für Unternehmen auf der internationalen Bühne

Zu den größten Herausforderungen im internationalen Geschäft zählen für die E-Commerce Betriebe die Reklamationen und Retouren. Was innerhalb Deutschlands sehr einfach funktioniert, setzt auf internationaler Ebene eine sehr gute Organisation voraus. 61% der Befragten geben an, dass sie in diesem Bereich die größten Herausforderungen im internationalen Geschäft sehen. Allerdings bestehe der Vorteil bei dieser Art des Handelns darin, dass Kunden aus dem Ausland Waren seltener retournierten als inländische Kunden.

Neben den Reklamationen und Retouren gibt es noch viele weitere Herausforderungen, denen sich Unternehmen im internationalen E-Commerce stellen müssen. 39% der Studienteilnehmer geben an, dass die Versandabwicklung besonders anspruchsvoll seien. In den unterschiedlichen Ländern gelten teils jeweils andere Regeln, die stets berücksichtigt und eingehalten werden müssen. Für 35% ist hingegen das Online Marketing im Ausland äußerst herausfordernd. Hier geeignete Lösungen zu finden und umzusetzen ist eine immer wieder neue Aufgabe.

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Die Studie kann hier kostenfrei heruntergeladen werden.

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