Welche Jobs werden demnächst von Computern übernommen?

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Durch die fortschreitende Digitalisierung werden uns immer mehr Aufgaben abgenommen, die vor wenigen Jahren noch manuell zu bewerkstelligen waren. Was für manche Menschen im Berufsalltag eine große Hilfe darstellt, wirkt auf andere hingegen eher abschreckend – was ist mit dem eigenen Arbeitsplatz, wird auch der in Zukunft an Roboter abgegeben? Ganz unbegründet sind diese Bedenken nicht, wenn man sich bewusst wird, wie viel Roboter und Technische Systeme im Allgemeinen heute schon leisten können. In diesem Artikel erfahren Sie, wer sich wirklich Sorgen um den eigenen Job machen muss und wem hingegen keine Gefahr droht.

Diese Jobs sind nicht gefährdet

Es hat sich aber auch herausgestellt, dass es eben diese Jobs gibt, die nicht von einer Maschine übernommen werden können. Faktoren, die darüber bestimmen, sind Eigenschaften von Menschen, mit denen Roboter einfach nicht ausgestattet sind. Dazu gehören Wahrnehmung und Feinmotorik, Kreativität und soziale Intelligenz. Es lohnt sich also nach Berufen zu suchen, die durch menschliches Können funktionieren. Weiterhin müssen sich Menschen in folgenden Berufsgruppen kaum oder gar keine Sorgen um ihre Zukunft machen:

  • Berufe in der Körperpflege
  • Lehrer/innen
  • Soziale Berufe
  • Gesundheitsberufe mit Approbation
  • Personenschutz-, Wachberufe
  • Verwaltungsberufe im Öffentlichen Dienst
  • Sicherheitsberufe
  • Hotel-, Gaststättenberufe, Hauswirtschaft
  • Rechtsberufe
  • Chemiker/innen, Physiker/innen, Naturwissenschaftler/innen

In Branchen wie der Hotelbranche, wo menschliche Eigenschaften und Service-orientiertes Arbeiten wichtig ist, sind Softskills nötig, die ein Computer nicht bieten kann. Schaut man sich an, wie Rezeptionisten einen Lebenslauf erstellen, sieht man, dass Eigenschaften wie Einfühlungsvermögen oder übernehmen von Verantwortung eher menschliche Eigenschaften sind.

Für die Berufe Musiklehrer und Altenpfleger liegt überhaupt kein Substituierbarkeitspotenzial vor.

Soziale und kulturelle Berufe sind kaum gefährdet

Nur 13 Prozent der Tätigkeiten können laut Studie in sozialen und kulturellen Dienstleistungsberufen von Maschinen durchgeführt werden. Deswegen sind diese Berufsgruppen im Allgemeinen nicht gefährdet. Hier braucht es einfach menschliche Eigenschaften, die die Arbeit wirtschaftlicher, flexibler und qualitativ hochwertiger machen. Ein Computer kann keine rechtlichen oder ethischen Entscheidungen fällen, da es ihm dafür an sozialer Intelligenz wie Empathie fehlt.

Positive Auswirkungen der Digitalisierung

Viele Berufsgruppen profitieren auch von der fortschreitenden Digitalisierung. Die Maschinen übernehmen dort nicht das komplette Tätigkeitsfeld, können aber zunehmend auch bei komplexen Aufgaben unterstützend mitwirken. Außerdem schafft der vermehrte Einsatz von Maschinen auch neue Arbeitsplätze, da die Technik in vielen Fällen immer noch von Menschen bedient oder gesteuert werden muss. Gute technische Vorkenntnisse, die im Idealfall im Rahmen einer Ausbildung gewonnen wurden, sind in Zukunft eine gute Voraussetzung, um in der Arbeitswelt Erfolg zu haben.

Fazit

Auch wenn Maschinen bereits heute viele Tätigkeiten übernehmen – Mitarbeiter ersetzen sie damit noch nicht. Allerdings sind einige Berufsgruppen besonders gefährdet, irgendwann komplett von Maschinen ausgeführt zu werden. Andere Tätigkeitsfelder hingegen lassen sich von Maschinen nicht umsetzen, da sie menschliches Einfühlungsvermögen, kreative Intelligenz oder besonders komplexe Aufgaben beinhalten. Eine Maschine kann bisher weder ethische noch rechtlich korrekte Entscheidungen fällen. Gute Einsatzgebiete für Roboter finden sich dort, wo viele Routineaufgaben anstehen, die kein komplexes Denken voraussetzen.

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