Fachkräfte dringend gesucht – warum die Digitalisierung auf die Ausbildung von IT-Beratern angewiesen ist

Bedarf an IT-Fachkräften
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Übersicht:

Die digitale Transformation der Gesellschaft ist nur mit modernen Technologien umsetzbar. Zahlreichen Unternehmen fehlt jedoch die digitale Fachexpertise, um solche Wandlungsprozesse allein zu stemmen. Entsprechend sind sie auf externe Hilfe ausgewiesener IT-Experten angewiesen. Diese auszubilden und in ausreichender Zahl bereitzustellen, ist eine zentrale Aufgabe der kommenden Monate und Jahre. Diverse Ausbildungsangebote sollen sicherstellen, den aktuellen Bedarf zu decken und für eine möglichst effiziente Digitalisierung zu sorgen.

Es besteht ein hoher Bedarf an IT-Fachkräften

Im IT-Bereich ist der weit verbreitete Fachkräftemangel besonders stark zu spüren. Branchen wie die Automobilindustrie, aber auch die Automatisierungswirtschaft sehen sich deshalb mit massiven Problemen konfrontiert. Speziell in kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) fehlt es häufig an notwendiger Expertise und einem geeigneten Budget, um eine digitale Transformation aus eigener Kraft durchzuführen. Entsprechend wichtig ist es, auf externe Berater zu setzen, die das nötige Fachwissen mitbringen und ihre Leistungen preiswert anbieten. Aktuell stehen Angebot und Nachfrage aber noch in einem krassen Missverhältnis.

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Es fehlt an gut ausgebildeten IT-Beratern, die Unternehmen bedarfsgerecht unterstützen und sie bei digitalen Fragen voranbringen. Insbesondere exzellente Programmierer, die sich mit verschiedenen Programmiersprachen wie C, C++ und Python gut auskennen und geeignete Softwareentwicklungsprozesse anstoßen und koordinieren können, werden von vielen betrieben händeringend gesucht. Die Firmen profitieren dann besonders von den IT-Beratern, wenn diese praxisnah und anhand echter Problemstellungen ausgebildet wurden. So bekommen sie ein Gespür für die Bedürfnisse von Unternehmen und praktikable Lösungsansätze. Außerdem sollte Teamarbeit im Zentrum der Ausbildung stehen, da Kooperationen mit Kunden und Partnern zum täglichen Geschäft von IT-Beratern dazugehören.

Unterschiedliche Lösungsansätze für den Fachkräftemangel

Verschiedene Gruppen stellen sich dem Problem des Fachkräftemangels mit diversen Ideen und Lösungen. Speziell große Konzerne entscheiden sich immer häufiger dafür, selbst auszubilden. Der Vorteil bei diesem Vorgehen ist, dass die IT-Berater aus den eigenen Reihen stammen. Somit ist es unter anderem möglich, IT-ferne Mitarbeiter in IT-Fragen fit zu machen und sie in die Lage zu versetzen, digitale Fragestellungen effizient zu lösen. Gleichzeitig haben die Konzerne so die Kontrolle über die Inhalte der Ausbildung. Sie entscheiden selbst, welche Schwerpunkte sie setzen und können die Fachkräfte so auf den eigenen Bedarf zuschneiden. Allerdings ist dieses Vorgehen mit viel Aufwand und Kosten verbunden, weswegen sich der Ansatz für KMU eher weniger eignet.

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Diese wenden sich zumeist an private Bildungsinstitute, um von deren Expertise zu profitieren und gut ausgebildete Fachkräfte zu bekommen. Ein Beispiel hierfür ist der Coding Campus, der den Teilnehmenden eine 16-wöchige Vollzeit-Ausbildung angedeihen lässt. Hier lernen sie von Grundlagen bis zu Expertenwissen alles, was für eine erfolgreiche IT-Beratung und Unterstützung bei digitalen Transformationsprozessen erforderlich ist. Die IT-Experten sind so für eine Vielzahl von Einsatzgebieten geeignet und auf zahlreiche Aufgaben und Herausforderungen vorbereitet. Häufig werden im Rahmen der Ausbildung bereits Kontakte zu potenziellen Arbeitgebern geknüpft. Über dieses Netzwerk finden die IT-Experten schnell spannende Projekte, bei denen sie tätig werden können.

Ausbildungsschwerpunkte am eigenen Bedarf ausrichten

Für Unternehmen ist es extrem wichtig, IT-Expertise an den eigenen Bedarf anzupassen. Es ist wenig zielführend, Fachleute für Bereiche zu engagieren, die im eigenen Tätigkeitsfeld gar nicht zum Einsatz kommen. Wenn eine Firma zum Beispiel keine KI für ihre Unternehmensprozesse einsetzt, ist Fachexpertise in diesem Bereich nicht erforderlich. Wer hingegen die vorhandenen Daten besser auswerten und Algorithmen in die bestehenden Prozesse integrieren möchte, kommt um die Zusammenarbeit mit KI-Experten kaum herum.

Es ist daher für moderne Unternehmen unerlässlich, eine eigene Digitalstrategie zu entwickeln. Diese zeigt deutlich auf, welche Zielsetzungen eine Firma hat und welche Schritte, Hilfsmittel und Methoden zur Erreichung dieser Ziele erforderlich sind. Mit diesem Wissen lässt sich die Auswahl beziehungsweise Ausbildung von IT-Fachkräften an den eigenen Bedarf anpassen. Somit stehen gut ausgebildete Fachleute zur Verfügung, die sich genau in den Themenfeldern auskennen, die für den eigenen Betrieb essenziell sind.

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