Produktfotografie – diese 6 Schritte sollten Sie beachten

Inhalt

Wenn Sie Ihre Produkte online verkaufen möchten, dann ist eine gute und konsequente Produktfotografie unverzichtbar. Schließlich wollen Sie Ihre Kunden zum Kauf animieren und ein Bild sagt bekanntlich mehr als tausend Worte. Im folgenden Artikel wollen wir Ihnen zeigen, worauf es bei der Produktfotografie ankommt.

Produktfotografie oder E-Commerce-Fotografie, wie sie manchmal genannt wird, ist im Grunde das, wonach es klingt: Fotos, die auf Websites und Social-Media-Plattformen verwendet werden, um den Verkauf Ihres Produkts oder Ihrer Dienstleistung zu fördern. Angesichts des zunehmenden Online-Einkaufs kann die Auswahl an Produkten und Marken, die den Verbrauchern in einer bestimmten Kategorie zur Verfügung stehen, riesig sein. Das bedeutet, dass die Produktbilder, die zeigen, was Sie verkaufen und warum es sich lohnt, es zu kaufen, ein grundlegender Aspekt für Online-Shopper sind, bei Ihnen zu kaufen.

Warum ist professionelle Produktfotografie wichtig?

Bei der Produktfotografie geht es um weit mehr, als potenziellen Kunden zu zeigen, wie Ihr Produkt aussieht. Gut durchdachte Fotos können Ihr Produkt in einen Kontext stellen und dem Kunden zeigen, wie es in sein eigenes Leben passen könnte.

Tatsächlich haben Forschende herausgefunden, dass lebendige und detaillierte Bilder eines Produkts das psychologische Gefühl des Kunden, das Produkt zu besitzen, erhöhen. Fotos können auch dazu beitragen, Ihre Marke zu stärken, indem sie unterstreichen, wofür Sie stehen und was Sie ausmacht. All dies erhöht die Wahrscheinlichkeit, dass ein Kauf zustande kommt.

Um Bilder zu machen, die einen Kontext bieten und Ihre Marke stärken, brauchen Sie nicht unbedingt eine ausgefallene Ausrüstung oder einen professionellen Fotografen – obwohl beides hilfreich sein kann. Sie müssen nur Ihre Ziele in Bezug auf die Produktfotografie durchdenken und etwas Zeit und Energie investieren, um diese Ideen zum Leben zu erwecken.

In sechs Schritten zu Ihrem Produktbild

  1. Erstellen Sie ein Stimmungsbild.
    Nehmen Sie sich etwas Zeit, um Fotos zu sammeln, die das Aussehen und die Stimmung einfangen, die Sie in Ihren Fotos wiedergeben möchten. Studieren Sie die verwendeten Blickwinkel, die Position der Requisiten und die Farben und Farbtöne der Bilder, die Sie inspirieren, und suchen Sie nach Mustern in den Dingen, die Sie ansprechen. Die Notizen, die Sie auf diese Weise machen, helfen Ihnen bei der Entscheidung, was Sie beim Styling und Fotografieren Ihrer eigenen Fotos verwenden möchten.
  2. Entscheiden Sie, was Sie brauchen.
    Machen Sie eine Liste mit allen Fotos, die Sie für jedes Produkt benötigen. Dazu gehören mindestens ein paar einfache Produktfotos (die den Artikel aus verschiedenen Blickwinkeln zeigen) vor einem neutralen Hintergrund, ein paar lustige Produktfotos, die besser zu Ihrer Marke passen, und Lifestyle-Fotos, die das Produkt für Ihren Kunden in einen Kontext setzen.
  3. Schaffen Sie den passenden Rahmen.
    Perfektionieren Sie Ihr Set-up am Aufnahmetag. Wählen Sie eine Tageszeit, zu der Sie Zugang zu natürlichem Licht haben und richten Sie Ihren Standort (vielleicht einen Tisch in der Nähe eines großen Fensters) mit Hintergrundpapieren und Requisiten nach Bedarf ein. Sie können Klebeband verwenden, um die Dinge in Position zu halten – nehmen Sie sich Zeit, um sicherzustellen, dass der Aufbau für Ihre Fotos funktioniert.
  4. Fotos machen und wiederholen.
    Zeit zum Fotografieren! Wahrscheinlich brauchen Sie mehrere Anläufe, um die richtige Aufnahme zu machen, also scheuen Sie sich nicht, mehrere Fotos vom gleichen Aufbau und dem gleichen Winkel zu machen. Halten Sie immer wieder inne, um zu prüfen, wie die Bilder aussehen, und achten Sie auf die Details. Ist die Beleuchtung gleichmäßig oder sind wichtige Merkmale durch Schatten oder Lichter verdeckt? Gibt es Ablenkungen innerhalb des Bildes, die später nicht bearbeitet oder herausgeschnitten werden können? Stellen Sie sicher, dass Sie alle Aufnahmen machen, die Sie bei der Planung Ihres Fotoshootings aufgelistet haben.
  5. Nehmen Sie Anpassungen und Selektionen vor.
    Gehen Sie alle Fotos durch, die Sie gemacht haben, und wählen Sie für jedes Produkt ein oder zwei Bilder aus, die am besten funktionieren. Wählen Sie die Bilder aus, die Sie für die Online-Präsentation Ihres Produkts verwenden möchten, und bearbeiten Sie Ihre Bilder dann digital am Computer, damit alle Fotos einheitlich aussehen. Auch hier sind keine professionellen Kenntnisse erforderlich – mit einfacher Software auf Ihrem Handy oder Computer können Sie ablenkende Elemente herausschneiden und Dinge wie Kontrast und Belichtung anpassen, um sicherzustellen, dass das Produkt klar dargestellt wird.
  6. Optimieren Sie Fotos für das Internet.
    Vergewissern Sie sich vor der Online-Verwendung Ihrer Fotos, dass sie die richtige Größe haben – sowohl in Bezug auf das Seitenverhältnis (die Proportionen der Bilder) als auch auf die Auflösung (die Anzahl der Pixel, aus denen das Bild besteht) für die Plattform, auf der Sie es veröffentlichen. Verschiedene Social-Media-Plattformen oder Website-Layouts verwenden oft unterschiedliche Größen und Spezifikationen (siehe diesen praktischen Spickzettel). Achten Sie darauf, dass die Qualität des Fotos ausreichend ist, damit es nicht verschwimmt, aber die Dateigröße klein genug ist, um es schnell zu laden. Und schließlich sollten Sie darauf achten, dass die Bilder aussagekräftig benannt sind, damit sie von Suchmaschinen gefunden werden können, wenn Menschen nach Artikeln wie den auf Ihren Fotos abgebildeten suchen.
Ähnliche Beiträge

Schreiben Sie einen Kommentar

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.