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    Mitarbeitergewinnung in der digitalen Welt: der TEAL-Weg macht sicher auch andere Arbeitgeber attraktiver

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    Boni und Zusatzleistungen sind eine gute Möglichkeit, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu gewinnen, das Employer Branding zu stärken und an das eigene Unternehmen zu binden. Viele Leistungen wie Home Office oder Kickertische in den Büros gehören aber mittlerweile zum Standardrepertoire der Arbeitgeber. Wenn sich ein Unternehmen von den Mitbewerbern abheben und besonders attraktiv sein möchte, muss es neue Wege wagen. Der TEAL-Weg ist ein solcher Ansatz, um zu einem attraktiven Arbeitgeber in der digitalen Welt zu werden. Wir stellen diesen Weg vor und erklären, was es damit auf sich hat.

    Arbeitgeber müssen ihren Bewerberinnen und Bewerbern etwas bieten

    Der Fachkräftemangel ist in nahezu allen Branchen mehr oder weniger stark zu spüren. Entsprechend ist auch die IT-Branche davon betroffen. Um junge, kreative und kompetente Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu gewinnen, müssen sich die Unternehmen daher etwas einfallen lassen. Boni und Zusatzleistungen sind hierbei ein effektives Mittel. Aber wer nur Standardleistungen anbietet, bekommt auch nur eine Standardbelegschaft. Frisches Obst im Pausenraum und gemeinsame Teambuilding-Maßnahmen haben ihren Wert, werden aber von nahezu allen Firmen angeboten. Es ist daher wichtig, den Bewerberinnen und Bewerbern außergewöhnliche Angebote zu machen und sie durch kreative Ideen und attraktive Besonderheiten für den eigenen Betrieb zu begeistern.

    Was aber sind Leistungen, die Begeisterung bei den Bewerberinnen und Bewerbern auslösen und eine Firma interessant machen? Viele Betriebe meinen, die Lösung bereits gefunden zu haben. Sie wählen eine bestimmte Zahl an Zusatzleistungen aus und bieten diese in den Jobbeschreibungen an. Ob diese Leistungen von der Zielgruppe gewünscht sind, steht hierbei aber in den Sternen. Deswegen geht das Start-up TEAL einen anderen Weg, um herauszufinden, was sich Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer von ihren Arbeitgebern wünschen. Es fragt einfach nach und lässt die Kandidatinnen und Kandidaten ihre Wünsche selbst formulieren.

    Der TEAL-Weg: ein Wunschzettel für Bewerberinnen und Bewerber

    Wie sieht der perfekte Arbeitgeber aus? Diese Frage schwingt als Grundthema bei allen Schritten auf dem TEAL-Weg mit. Wenn sich Bewerberinnen und Bewerber einen perfekten Arbeitgeber basteln dürften, wie sähe dieser aus? Realistisch und umsetzbare Wünsche werden dann aufgegriffen und umgesetzt. Zu den bescheidenen Wünschen, die Bewerberinnen und Bewerber geäußert haben, gehört die Übernahme der Internetkosten durch den Arbeitgeber. Das ließ sich ohne Probleme realisieren. Andere haben sich gewünscht, dass eine Reinigungskraft regelmäßig die Wohnung reinigt, während die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Büro sind. Auch das ist heute Realität.

    Die Idee hinter dem Weg, den TEAL hier geht, besteht darin, dass die Bewerberinnen und Bewerber am besten wissen, was sie für ihr Leben und eine angenehme Work-Life-Balance benötigen. Nicht die theoretischen Überlegungen der Arbeitgeber sind relevant, sondern die praktischen Wünsche und Bedürfnisse der Belegschaft. Natürlich kann hierbei nicht jeder Wunsch berücksichtigt werden. Ein Monatsgehalt von 10 Millionen Euro und ein eigener Whirlpool im Büro mit Einhornmilch werden auch in Zukunft nicht von den Arbeitgebern bereitgestellt werden. Aber der Perspektivwechsel hin zu den Wünschen der Belegschaft macht vieles möglich, was vor einigen Jahren noch undenkbar gewesen wäre. Somit gehen die Zusatzleistungen weit über die klassischen Boni hinaus und machen ein Unternehmen einzigartig und attraktiv.

    Wünsche können über alle Kanäle geäußert werden

    Interessierte Bewerberinnen und Bewerber sind dazu aufgerufen, TEAL ihre Wünsche mitzuteilen. Ganz im Sinne der Individualität und Eigenständigkeit gibt es hierfür keinen vorgefertigten Fragebogen, sondern die Jobsuchenden können auf verschiedenen Wegen und auf ihre ganz eigene Weise ihren Wünschen Ausdruck verleihen. Das geht über eine E-Mail oder ein persönliches Schreiben ebenso wie über die sozialen Netzwerke. Letztere bieten die Möglichkeit, den TEAL-Weg zu teilen und auch anderen die Chance zu geben, ihre Wünsche als Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer zu artikulieren. Auf diese Weise entsteht möglicherweise eine ganz neue Art der Mitarbeiterfindung, die gerade in der digitalen Welt genau das Maß an Individualität und Kreativität bietet, das sich alle Beteiligten wünschen.

    Patrick Tarkowski
    Patrick Tarkowski
    Patrick Tarkowski ist studierter Germanist und Anglist und arbeitet bereits seit 2008 als Autor für Onlineshops und Unternehmen. Er ist in ganz unterschiedlichen Themengebieten beheimatet, kennt sich aber speziell in den Bereichen E-Commerce, Online Marketing, Familie und Erziehung sowie SEO aus. Neben Fachtexten schreibt er eigene E-Books, Theaterstücke und Romane und entwickelt Unterrichtsmaterialien.

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