Marketing per App – das Weihnachtsgeschäft 2020 wird digital

Eine aktuelle Studie zeigt, dass Apps im E-Commerce aktuell eine große Rolle spielen. Das ist nicht zuletzt auf die Corona-Krise zurückzuführen. Die Untersuchung zeigt deutlich, dass sich der E-Commerce verändert und der Mobile-Commerce immer mehr an Bedeutung gewinnt. Es ist davon auszugehen, dass das Weihnachtsgeschäft 2020 vor allem digital abläuft und Rekorde brechen wird. Für Marketer ist es wichtig, sich auf diese Entwicklung vorzubereiten und Apps gezielt in das eigene Digitalkonzept aufzunehmen.

Hintergründe zur Studie

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Die Studie „The State of Shopping-App Marketing“ hat sich mit der Bedeutung von Apps für den E-Commerce und das Marketing beschäftigt. Für die Untersuchung wurden 2,3 Milliarden nichtorganische App Installationen von mehr als 1800 Apps, 14 Milliarden Retargeting Conversions und 300 Milliarden Sessions in den Blick genommen. Die so erhobenen Daten geben einen guten Einblick von der Nutzung von Apps im EMEA-Wirtschaftsraum.

Die so gewonnenen Informationen sind insbesondere für das Marketing von Bedeutung. Die Entscheider haben aussagekräftige Messungen und Analysen zur Hand, von denen ausgehend sie eine eigene Marketingstrategie für das Weihnachtsgeschäft 2020 und darüber hinaus entwickeln können. Insbesondere spricht die Studie dafür, dass mobile Geschäft stärker in den Fokus zu rücken und innovationsfreudig zu sein.

Diese Ergebnisse brachte die Studie zutage

Die Studie zeigt deutlich, dass während des Corona-Lockdowns die Nachfrage nach Apps massiv angestiegen ist. Zwischen Februar und Mai 2020 wurden somit 56 % mehr nichtorganische Installationen vorgenommen als zuvor. Außerdem sind die Menschen bereit, im Onlinehandel einzukaufen, obwohl die wirtschaftliche Situation aktuell unsicher ist. Hierfür wird vor allem Geld verwendet, das sonst für Reisen oder Kulturveranstaltungen ausgegeben wurde.

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Eine weitere Erkenntnis ist, dass Kunden bei Retail-Marken mit digitalen Angeboten um 30% häufiger einkaufen als bei reinen E-Commerce Unternehmen. Das bedeutet, dass etablierte Marken unbedingt eine eigene Digitalstrategie entwickeln müssen, um relevant zu bleiben und ihre Zielgruppe anzusprechen.

Außerdem zeigt die Studie einen deutlichen Anstieg der Online-Käufe. Wurde im November 2019 noch ein Spitzenwert von 3,17 erreicht, so betrug der Wert im März 2020 bereits 3,23. Es ist davon auszugehen, dass dieser Hang zu digitalen Einkäufen anhalten wird, was insbesondere für das Weihnachtsgeschäft 2020 von Bedeutung ist.

Der E-Commerce verändert sich

Die Corona-Krise hat einen Trend verstärkt, der auch schon in den letzten Jahren erkennbar war: Der E-Commerce verwandelt sich. Aktuell sind Menschen auf der Suche nach Möglichkeiten, effizient und mit Freude einkaufen zu können, ohne sich einem Infektionsrisiko auszusetzen. Hierbei greifen sie bevorzugt auf Apps zurück, mit denen sie ein individuelles Einkaufserlebnis bekommen, das den Besuchen in einem stationären Geschäft in nichts nachsteht.

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Schon seit längerem zeichnet sich eine Hinwendung des Onlinehandels zum Mobile-Commerce ab. Viele Unternehmen optimieren ihre Angebote auf mobile Endgeräte, damit ihre Inhalte auf diesen nutzerfreundlich und fehlerfrei angezeigt werden. Durch den Lockdown wurde diese Entwicklung noch einmal beschleunigt. Zahlreiche Nutzer haben sich zum ersten Mal E-Commerce Apps auf ihr Smartphone geladen und viele andere nutzen die bereits bekannten Apps ihrer Lieblingsmarken nun intensiver als zuvor. Da sich die Krise im Herbst noch einmal verlagern, wenn nicht sogar verschlimmern dürfte, wird dieser Trend auch in den kommenden Monaten anhalten.

Häufigkeit der Käufe in der Corona-Pandemie
Häufigkeit der Käufe in der Corona-Pandemie; Quelle: appsflyer.com

Für das Weihnachtsgeschäft sind Rekorde zu erwarten

Trotz der schwierigen Ausgangslage ist davon auszugehen, dass das Weihnachtsgeschäft 2020 ohne größere Komplikationen ablaufen wird. Die Menschen bereiten sich schon jetzt darauf vor, ihre Einkäufe in der digitalen Welt tätigen und mit ihren Apps abschließen zu können. Für die Betriebe ist es daher wichtig, solche digitalen Einkaufsmöglichkeiten anzubieten und alle erdenklichen Kanäle einzubeziehen.

Es ist bereits jetzt an der Zeit für das Marketing, sich Strategien zu überlegen, wie das Weihnachtsgeschäft in diesem Jahr ablaufen soll. Die Kunden müssen passgenau angesprochen und abgeholt werden, damit sie die eigenen Angebote kennenlernen und sich dafür entscheiden. Das funktioniert derzeit am besten über Apps. Unternehmen haben so die Möglichkeit, sich ein Stück vom E-Commerce Kuchen zu sichern. Die Daten der Studie legen nämlich nahe, dass die Einkaufssaison im Herbst 2020 das vierte Quartal von 2019 deutlich übertreffen wird und dass wir einem Weihnachtsgeschäft der Rekorde entgegenblicken.

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