Gemeinsame digitale Infrastruktur – Thüringen-Cloud wird auf den Weg gebracht

Die Landkreise Schmalkalden-Meiningen, Greiz und Sömmerda im Freistaat Thüringen planen die Gründung eines gemeinsamen Rechenzentrumsverbundes. Hieraus könnte sich bis zur Mitte der 20er-Jahre eine Thüringen-Cloud entwickeln, die den Bürgern viele Verwaltungsaufgaben erleichtern würde. Die Gelder für dieses Projekt stehen zur Verfügung und werden nach und nach ausgezahlt. Wichtig ist es nun, die anstehenden Aufgaben systematisch anzugehen und zu erledigen.

Die ersten Schritte hin zur Thüringen-Cloud

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Der Aufbau einer gemeinsamen digitalen Kommunalverwaltung ist in vollem Gange. Die Landkreise Schmalkalden-Meiningen, Greiz und Sömmerda stehen im Austausch mit verschiedenen IT-Dienstleistern, mit denen sie eine gemeinsame digitale Kommunalverwaltung auf den Weg bringen können. Bis es soweit ist, sind zwar noch verschiedene Aufgaben zu meistern, die Hoffnung ist aber groß, die Thüringen-Cloud innerhalb der nächsten 5 Jahre an den Start zu bringen, berichtet insuedthueringen.de. Ein wichtiger Partner bei diesem Projekt ist das Kompetenzzentrum 4.0 im Landesverwaltungsamt. Außerdem ist das thüringische Finanzministerium mit im Boot.

Schmalkalden-Meiningen hat bereits mit der Arbeit an einem zentralen Rechenzentrum begonnen und Greiz und Sömmerda wollen es ihm gleichtun. In Schmalkalden-Meiningen hat die Gemeinde Rhönblick ihren Server bereits vom Netz genommen und arbeitet mit dem zentralen Rechenzentrum. Der Bürgermeister von Rhönblick, Christoph Friedrich, gab an, dass die technische Umstellung gut geklappt habe und dass durch das neue System Verwaltungsstandorte im ländlichen Raum erhalten bleiben könnten.

Diese Vorteile hätten die Bürger von einer gemeinsamen digitalen Infrastruktur

Das Projekt hat vor allem das Ziel, den Bürgerinnen und Bürgern in Thüringen die Erledigung von Verwaltungsaufgaben zu erleichtern. So wäre es über die Thüringen-Cloud möglich, Anträge an die Verwaltung zu stellen, sodass mit wenigen Klicks ein Hund angemeldet, ein Pass beantragt und die Genehmigung für einen Hausbau eingeholt werden könnte. Hierdurch könnten sich die Betroffenen den Weg zum Amt sparen und alle anfallenden Aufgaben bequem von zu Hause aus erledigen. Damit die Technik dies leisten kann, die Server nicht überlastet werden und ein Höchstmaß an Sicherheit gewährleistet ist, müssen in den kommenden Jahren aber noch viele Digitalaufgaben erledigt werden. Erst dann ist es sinnvoll, die Thüringen-Cloud offiziell zu starten.

Die Gelder für die Thüringen-Cloud stehen bereit

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Thüringens Finanzstaatssekretär, Hartmut Schubert (SPD), sagt, dass zwischen 2019-2022 insgesamt 80 Millionen Euro für die Digitalisierung der Kommunen zur Verfügung stünden. Hiervon seien bereits 7,2 Millionen Euro ausbezahlt und für Digitalprojekte genutzt worden. Demnächst würde das nächste Geld fließen, das für die Beschaffung der für die Kommunen notwendigen Technologien eingesetzt werden könnte.

Sobald in den einzelnen Landkreisen und Kommunen dann genügend Fachwissen bereitsteht und die benötigte Technologie vorhanden ist, könnte mit der Umsetzung der Thüringen-Cloud begonnen werden. Für das Rechenzentrum in Schmalkalden-Meiningen wurden bereits 2,2 Millionen Euro der bereits ausgezahlten 7,2 Millionen Euro ausgegeben. Zwar wird der Server ab 2021 nicht mehr im Landratsamt stehen, die zuständigen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter werden aber weiterhin von Meiningen aus tätig sein.

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