Zum E-Commerce Erfolg mit Content Marketing

Ein Gastbeitrag von Sophia Angerer

Content Marketing ist nicht erst seit gestern im Bereich online marketing das Trendthema schlechthin. Doch was versteht man tatsächlich unter der Begrifflichkeit? Kurz gesagt: Bei Content-Marketing geht es darum, Inhalte zu schaffen und diese zu vermarkten. Was bedeutet das nun für den E-Commerce?

Qualitativ hochwertiger, aber vor allem themenrelevanter Content ist ein wichtiges Thema um langfristig erfolgreich zu sein. Zum einen bindet man mit spannenden Themen die Leser, und somit die Kunden, an die eigene Website, da sie diese in guter Erinnerung behalten. Zum anderen spielt Content eine große Rolle hinsichtlich der Rankingbewertung seitens Google und ist damit Umsatzrelevant.

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Beim Thema Content Marketing geht es somit vor allem darum den Kunden, abgesehen von den eigenen Produkten oder Dienstleistungen, nützliche oder unterhaltsame Inhalte zu bieten. Zu beachten ist, dass es sich bei den Inhalten um solche handelt, bei denen es nicht um ein Produkt an sich geht, sondern IMMER um eine „Geschichte“ um ein Produkt herum.

Nutzen des Content-Marketings

Natürlich stellt man sich als Webseitenbetreiber bzw. Shop-Betreiber die Frage „Was genau bringt mir Content Marketing, wenn lediglich kostenloses Informationsmaterial angeboten wird?“

Content Marketing bedeutet jedoch nicht, in erster Linie mehr Umsatz zu erzielen. Bei einer guten Content Marketing-Strategie wird dies allerdings ein schöner Nebeneffekt sein.

Markenbekanntheit

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Eines der Ziele von Content Marketing ist es, die eigene Markenbekanntheit zu steigern. Content Marketing kann dazu beitragen die Bekanntheit eines Unternehmens oder einer Marke zu vergrößern. Dieser Effekt kann sich wiederum positiv auf das Ranking dieses Unternehmens/ dieser Marke in den SERPs auswirken, da für Google die Popularität einer Marke eine nicht zu unterschätzende Rolle spielt.

Offpage Optimierung

Ein weiterer positiver Aspekt betrifft die Anzahl an Backlinks zur eigenen Website.

Backlinks sind Links, die von anderen Webseiten auf die eigene verweisen. Backlinks bekommt man nicht geschenkt, sondern muss sich diese, mit interessanten, beratenden, informativen oder auch unterhaltsamen Inhalten, mehr oder weniger verdienen.

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Allgemein bekannt: „Die Bedeutung eines Dokuments steigt, wenn auch andere bedeutende Dokumente auf dieses verweisen“.

Im Idealfall teilen oder verlinken bekannte bzw. vertrauenswürdige Webseiten die eigenen Inhalte. Google erkennt dadurch verstärkt die Relevanz des Contents und wird diesen hinsichtlich der Rankings würdigen.

Durch die gezielte Verbreitung dieser Inhalte, dem sogenannten „Seeding“, lassen sich Backlinks generieren, welche sich wiederrum positiv auf das Ranking der Seite und somit direkt auf den Umsatz des E-Commerce-Kanals auswirkt. Mehr Informationen zum Thema Seeding gibt es im Whitepaper „SEO für Onlineshops“ der eology GmbH, einer Online Marketing Agentur mit Sitz im unterfränkischen Volkach.

Rankingpotenzial schaffen

Ein weiterer Grund, der für Content Marketing im E-Commerce spricht, betrifft wiederum die themenrelevanten Rankings. Abseits von den eigenen Produktinformationen bzw. Dienstleistungsbeschreibungen, bietet es sich an zu verwandten Themenbereichen zusätzliche Inhalte und Informationen bereitzustellen. Dadurch erhält man die Möglichkeit für weitere interessante bzw. themenrelevante Keywords zu ranken und an Sichtbarkeit zu gewinnen. Denn viele für die Zielgruppe relevanten Begriffe oder Themen behandelt man womöglich nicht im Zuge der Präsentation von Produkten oder Dienstleistungen. Durch die  passenden Inhalte schafft man jedoch Relevanz – auch für Google – und kann es so schaffen bei Suchanfragen in den Suchergebnissen aufzutauchen, die die eigene Zielgruppe interessieren und so auf sich bzw. die eigene Webseite aufmerksam zu machen.

Als Autorität auftreten

Content Marketing bietet die Möglichkeit, sich als Experte und Autorität zu präsentieren. Die intensive Auseinandersetzung, aber vor allem anschauliche Darstellung eines bestimmten Themengebietes fördert das Vertrauen des Kunden in die Website. Ihre Reputation steigt.

Eine Infografik beispielsweise kann dazu beitragen, komplizierte Zusammenhänge in einer komprimierten und verständlichen Form zu erklären.

Kostenloses Informationsmaterial signalisiert dem Kunden zum einen, dass sich der Onlineshop-Betreiber mit einer Thematik sehr gut auskennt und zum anderen, nicht nuir die reine Verkaufsabsicht als Ziel hat.

Qualitativ hochwertiges, kostenloses Infomaterial führt dazu, dass der Kunde Vertrauen zum Onlineshop-Betreiber und somit zu dessen Produktsortiment fasst. Klar – schließlich kaufen wir doch alle lieber bei jemanden, der sich auch mit dem auskennt, was er zu verkaufen versucht.

Konkrete Vorgehensweise zur Ausarbeitung einer Content Marketing Strategie

Innerhalb einer Content Marketing Strategie legt man sich zum einen auf den Inhalt und zum anderen auf die Informationsdarstellung (Whitepaper, Ratgeber, Infografik, Videos etc.) fest.

Zunächst sollte man sich auf ein Content-Audit konzentrieren. Ein Content-Audit ist mehr oder weniger eine Bestandsaufnahme. Das heißt, man sichtet die eigene Website und dokumentiert wie viele und vor allem welche Inhalte bisher aufgegriffen und wie diese von den Usern aufgenommen wurden.

Im Anschluss sammelt man Ideen, welche Inhalte sich anbieten würden, um neuen Content zu erstellen.

Welche Inhalte könnten die User interessieren?

Welche Fragen stellen sich User häufig in Bezug auf die Thematik?

Entscheidungsunterstützung bringen Daten. Man sollte sowohl qualitative, als auch quantitative Daten sammeln und vor allem berücksichtigen.

Qualitative Datensammlung meint Interviews, Online Befragungen oder auch die Auswertung von Gesprächen hinsichtlich der Kundenhotline (falls vorhanden). Quantitative Datenerhebung könnte sich z. B. auf Aufrufe der FAQ-Landingpage beziehen.

Der nächste Schritt bezieht sich auf die Content-Planung. Hier werden die Ergebnisse des Content-Audits ausgewertet. Basierend auf den Ergebnissen konzentriert man sich auf die Zielgruppe.

Welche Zielgruppe möchte ich mit meinem Inhalt ansprechen?

Welche Darstellungsform sollte für diese Zielgruppe genutzt werden (Ratgeber, Whitepaper, Videos, …) ?

Auf welchen Plattformen erreiche ich diese Zielgruppe?

Auf Content-Planung folgt die Content-Produktion. Hier werden besprochene Inhalte konkret umgesetzt. Hilfestellung kann ein Produktionskalender leisten.

Alle besprochenen Inhalte sollten hinsichtlich Zielgruppe, Qualitätsanforderungen, Zielplattform etc. aufbereitet und vor allem veröffentlicht werden.

Nicht immer ist es notwendig das Rad neu zu erfinden. Oftmals übersehen Website-Betreiber bestehende Inhalte, welche sich bestens fürs Content-Marketing eignen würden.

Sowohl digitale also auch Print-Inhalte sollten deshalb durchforstet werden. Eventuell liegen hier bereits ausgewertete Daten vor, welche für die Aufbereitung des Inhalts sprechen würden.

Lange Rede – Kurzer Sinn

Content Marketing ist zwar noch immer das Trendthema schlechthin, aber oftmals ein ungenutztes, bzw. schlecht genutztes Pflaster. Das Potenzial einer guten Content-Marketing-Strategie wird definitiv unterschätzt. Die Auseinandersetzung mit der eigenen Zielgruppe und deren Bedürfnissen ist ein wichtiger Aspekt, um langfristig erfolgreich zu sein. Wie bereits erwähnt, sollte das primäre Ziel nicht immer die kurzfristige reine Umsatzsteigerung sein.  Möchte man den User vom eigenen Produktsortiment bzw. der eigenen Dienstleistung überzeugen, so sollte man sich mit dem Thema Content Marketing detailliert auseinandersetzen und sich um gehaltvolle Inhalte bemühen, denn es gilt:

„Content ist King“.

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