Energieversorger sehen Nachholbedarf bei der Digitalisierung

Im Bereich der Energiewirtschaft besteht ein großer Nachholbedarf in Sachen Digitalisierung. Zu diesem Ergebnis kommt eine aktuelle Studie, in deren Rahmen zahlreiche Energieversorger befragt wurden. Aktuell ist nur ein Bruchteil von ihnen mit der eigenen digitalen Transformation zufrieden und viele stecken noch mitten drin im Transformationsprozess. Dabei bringen digitale Technologien im Bereich der Energiewirtschaft viele Vorteile.

Digitalisierung in der Energiebranche

Die Digitalisierung hat die Energiewirtschaft erreicht, wird hier aber noch zu wenig ernst genommen. Das legt die Studie „Digital@EVU“ nahe, die vom Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW), dem Beratungsunternehmen Kearney und der Europäischen Innovationsmanagement Akademie Imp3rove durchgeführt wurde (kostenloser Download am Ende des Artikels). Hiernach sind gerade einmal 18% der Energieversorger, die an der Studie teilgenommen haben, zufrieden mit der eigenen digitalen Transformation.

Dabei zeigt sich schon jetzt die große Bedeutung der Digitalisierung für die Energiewirtschaft. So ist sie beispielsweise dafür verantwortlich, dass Unternehmen wachsen und ihre Angebote ausweiten können. Gerade bei der Erschließung neuer Geschäftsfelder ist es erforderlich, digitale Technologien zu nutzen und zu beherrschen. Umso erstaunlicher ist es, dass bisher nur so wenige Betriebe der Energiewirtschaft die Möglichkeiten nutzen, die die Digitalisierung bietet.

Energieversorger haben noch viel zu tun

Wer sich die Studie genauer anschaut, erkennt, dass die Betriebe der Energiewirtschaft aktuell mitten in ihrer digitalen Transformation stecken. Sie haben gemerkt, dass sich die Digitalisierung auf ihre Geschäftsaktivitäten auswirkt, und versuchen nun, auf diese Entwicklungen zu reagieren. So geben 85% der Befragten an, dass sie damit rechnen, dass das Digitalisierungsbudget in nächster Zeit steigen wird. Außerdem gaben 77% an, dass sie bereits über eine Digitalisierungsstrategie verfügen oder planen, eine zu entwickeln.

Bis es soweit ist, sind jedoch noch zahlreiche Schritte zu gehen. Für die Unternehmen ist es wichtig, ihre eigenen Prozesse zu digitalisieren und hierdurch zu optimieren. Nur so haben sie eine Chance, am Markt zu bestehen und gegen digitalisierte Konkurrenten nicht unterzugehen. Außerdem besteht eine große Aufgabe darin, die Belegschaft auf die neue Zeit einzuschwören und sie im Umgang mit digitalen Technologien zu schulen.

Vorteile der Digitalisierung im Energiebereich

Die Digitalisierung bringt eine Vielzahl von Vorteilen für die Energiewirtschaft. Viele hiervon betreffen die Wirtschaftlichkeit der Unternehmen. Nur digitale Prozesse sind in der Lage, die Herausforderungen der Zukunft zu meistern und sicherzustellen, dass die Energieversorger effizient und nachhaltig arbeiten können. Wenn sie also auch in Zukunft Umsätze generieren möchten, kommen sie an einem Umbau ihrer Geschäftsprozesse nicht vorbei.

Außerdem ist die Digitalisierung der Energieversorger ein wichtiger Baustein in der Energiewende. Es ist nur mit Hilfe digitaler Technologien möglich, für eine optimale Energieeffizienz zu sorgen und hierdurch CO2-Emissionen zu reduzieren. Außerdem haben die Energieversorger mittels digitaler Hilfsmittel die Möglichkeit, für eine bessere Organisation bei der Verteilung und Steuerung des Stroms zu sorgen. All dies wirkt sich positiv auf die ökologische Bilanz der Branche aus.

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