Mitarbeiter verlieren durch IT-Ausfälle jährlich zwei Wochen an Arbeitszeit – so die neue Studie von Nexthink 

PRESSEMITTEILUNG: Für ein Unternehmen mit 10.000 Mitarbeitern können IT-Ausfälle jährlich rund 25 Millionen US-Dollar kosten1

Der massive Anstieg von Home-Office Arbeitsplätzen aufgrund der aktuellen Krise wird dazu führen, dass IT-Teams noch weniger Einblick in die IT-Herausforderungen haben, mit denen Mitarbeiter konfrontiert sind.

Lausanne / Boston — 21. April 2020IT-Probleme und Mängel in der digitalen Arbeitsumgebung können Unternehmen Millionen US-Dollar durch verlorene Arbeitszeit kosten – so eine heute veröffentlichte Studie von Nexthink, ein führender Anbieter von Digital Experience Management Software für Unternehmen. Und die Situation ist brisanter, als IT-Führungskräften bewusst ist: Da Mitarbeiter laut der Studie nur wenig mehr als die Hälfte ihrer technischen Probleme am Arbeitsplatz an die IT-Abteilungen melden, haben diese keinen Einblick in die tatsächlichen Herausforderungen innerhalb ihrer Organisation. Für ein Unternehmen mit 10.000 Mitarbeitern kann dies Kosten von wöchentlich fast einer halben Million US-Dollar bedeuten oder jährlich rund 25 Millionen US-Dollar.

The Experience 2020 Report: Digital Employee Experience Todaydurchgeführt vom unabhängigen Marktforschungsinstitut Vanson Bource, zeigt, dass Mitarbeiter bei IT-bezogenen Problemen im Schnitt jedes Mal etwa 28 Minuten verlieren. Für Deutschland liegt dieser Wert mit 25 Minuten etwas niedriger.
Die Studie macht zudem deutlich, dass IT-Entscheider – im Internationalen Durchschnitt wie auch in Deutschland – davon ausgehen, dass Mitarbeiter mit etwa zwei IT-Problemen pro Woche konfrontiert sind und damit im Jahr rund 50 Stunden an Zeit verlieren. Da jedoch nur gut die Hälfte der IT-Probleme gemeldet wird, sind die realen Zahlen wohl knapp doppelt so hoch – es geht an die 100 Stunden oder umgerechnet über zwei Wochen pro Jahr. Dies führt zu einem Teufelskreis: Mitarbeiter versuchen, ihre IT-Probleme selbst zu lösen, statt sich an die IT-Abteilung zu wenden, die zu wenig Einblick in die tatsächliche Art und Weise der Nutzung bereitgestellter Technologien hat.
Es besteht eine deutliche Diskrepanz zwischen IT-Abteilungen und Mitarbeitern, die zu 84 Prozent (83 Prozent in Deutschland) der Ansicht sind, dass ihr Unternehmen durchaus mehr zur Verbesserung der digitalen Arbeitsumgebung unternehmen könnte. Die wichtigsten Anliegen sind dabei für die Befragten aus Deutschland eine verbesserte Effizienz im Tagesgeschäft (54 Prozent), höhere Motivation und Engagement der Mitarbeiter (48 Prozent) und positive Effekte auf die Profitabilität (41 Prozent).
Dagegen gehen die IT-Führungskräfte davon aus, dass die Mitarbeiter zu 90 Prozent (Deutschland zu 89 Prozent) mit der Technik am Arbeitsplatz zufrieden sind.
Die Ironie liegt darin, dass innovative IT-Führungskräfte das Problem noch verschärfen – durch die Einführung neuer Technologien und digitale Transformationsprojekte, ohne eine genaue Vorstellung vom Erfolg dieser Maßnahmen zu haben. Kann die IT-Abteilung nicht messen, wie neue Technologien den Alltag der Mitarbeiter beeinflussen, können diese die digitale Arbeitsumgebung weiter beeinträchtigen.

Weitere Kernergebnisse der Nexthink-Studie:

  • Bleiben IT-Probleme unerkannt, wird es nur schlimmer: 79 Prozent der Befragten (81 Prozent aus Deutschland) gaben an, dass nicht gemeldete IT-Vorfälle immer zu noch größeren Problemen führen.
  • Die digitale Benutzerfreundlichkeit ist für das gesamte Unternehmen wesentlich: 82 Prozent (Deutschland 79 Prozent) erachten digitale Benutzerfreundlichkeit als sehr wichtig bis hin zu erfolgsentscheidend.
  • Es fehlt an Erfolgskontrollen von IT-Rollouts: Im Schnitt haben nur 56 Prozent (Deutschland 49 Prozent) der IT-Abteilungen Einblicke in den Erfolg von Rollouts neuer Technologien; 58 Prozent (Deutschland 54 Prozent) können deren Akzeptanz und Nutzung einschätzen und 45 Prozent (Deutschland 42 Prozent) wissen um die Probleme, die Mitarbeiter mit deren Einsatz haben.
  • IT-Probleme am Arbeitsplatz sind üblich: 61 Prozent der Befragten (59 Prozent aus Deutschland) gaben an, dass IT-Ausfälle zum Alltag in ihrem Unternehmen gehören.
„In vielen Unternehmen sind IT-Probleme an der Tagesordnung“, sagt Jürgen Rohr, Area Vice Präsident Deutschland bei Nexthink. „Allein die vielen kleinen Unzulänglichkeiten in der IT sind für Mitarbeiter fast zur Gewohnheit geworden – seien es die endlosen Minuten beim Booten des Rechners, instabile Internetverbindungen, Programmabstürze oder plötzlich startende Updates. Solche Dinge werden oft als unvermeidlich angesehen, kosten Zeit und Nerven, doch niemand erfasst sie, keine Meldung geht an die IT-Abteilung. Die Produktivität bei Einzelnen wie auch über ganze Prozesse hinweg sinkt sowie auch die Bereitschaft für Innovationen – die womöglich weitere Probleme bringen. Dies beeinträchtigt ab einem gewissen Maß die Unternehmenskultur und letztlich den Unternehmenserfolg insgesamt. Hinzu kommt, dass derzeit viele von Zuhause aus arbeiten – die Probleme sind aktuell wohl noch größer, als es die vorliegende Studie zeigt.“
Die vom unabhängigen Marktforschungsinstitut Vanson Bourne durchgeführte Studie befragte 1.000 leitende IT-Entscheidungsträger und 2.000 Endbenutzer in Unternehmen mit mindestens 1.500 Mitarbeitern, um den Stand der IT-Herausforderungen am Arbeitsplatz zu untersuchen und Ähnlichkeiten bzw. Unterschiede zwischen den beiden Gruppen aufzudecken. Die untersuchten Länder sind: USA (400 IT/800 Benutzer), Deutschland (200 IT/400 Benutzer), UK (200 IT/400 Benutzer) und Frankreich (200 IT/400 Benutzer).

Über Nexthink (www.nexthink.com)
Nexthink ist ein weltweit führender Anbieter für Digital Employee Experience management. Die Lösungen ermöglichen es Unternehmen, hochproduktive digitale Arbeitsplätze für ihre Mitarbeiter zu schaffen, indem sie eine optimale Arbeitsumgebung für Benutzer bieten. Durch eine einzigartige Kombination aus Echtzeit-Analyse, Automatisierung und Mitarbeiter-Feedback über alle Endpunkte hinweg unterstützt Nexthink IT-Teams, die Anforderungen eines modernen digitalen Arbeitsplatzes zu erfüllen.

- Anzeige -

Über Vanson Bourne (www.vansonbourne.com)
Vanson Bourne ist ein unabhängiger Marktforschungsspezialist für den Technologiesektor. Seine Reputation für verlässliche und anerkannte forschungsbasierte Analysen gründet sich auf strikte Forschungsprinzipien und die Fähigkeit, die Meinungen führender Entscheidungsträger in allen technischen und geschäftlichen Funktionen, in allen Geschäftsbereichen und auf allen wichtigen Märkten einzuholen.

Kontakt für weitere Informationen:
Unternehmenskontakt:
Annette Großer
Tel: +49 69 153229 32
annette.grosser@nexthink.com
https://www.nexthink.com
progress5
Gisela Knabl
Tel.: 089-289 71 980
gisela.knabl@progress5.com
Unternehmen mit 10.000 Mitarbeitern haben laut der Nexthink-Studie durchschnittlich mehr als 10 Jahre IT-Ausfallzeiten pro Woche. Die zugrundeliegende Rechnung: Wenn 10.000 Mitarbeiter pro Woche 2 Stunden verlieren, ergibt dies 20.000 Stunden die Woche. Da ein Jahr durchschnittlich 2.000 Arbeitsstunden entspricht, stehen 20.000 Stunden für 10 Jahre, die demnach pro Woche verloren gehen.
Da der durchschnittliche US-Amerikaner jährlich 48.672 Dollar verdient, bedeutet die verlorene Arbeitszeit einen Verlust von durchschnittlich 486.720 Dollar pro Woche und 24.336.000 Dollar pro Jahr für diese Unternehmen.
- Anzeige -
- Anzeige -

Empfehlung der Redaktion

Digitalisierung: Was ist das? Eine Definition.

Diesen Artikel lieber hören? Gelesen von Peter Brown. Hörbar gemacht von Obwohl sie in nahezu allen unseren Lebens- und Arbeitsbereichen eine große Rolle spielt, ist die...

Aufgaben eines CDO – als Störenfried die Digitalisierung voranbringen

Diesen Artikel vorlesen lassen: Die MetaJobsuchmaschine Joblift hat die Stellenausschreibungen für CDOs (Chief Digital Officer) der letzten zwei Jahre unter die Lupe genommen. Hierbei haben...

Was ist SEMrush? – Alle Funktionen im Überblick

Alles begann im Jahr 2008 als sich eine kleine Gruppe aus IT- und SEO-Spezialisten mit einer gemeinsamen Mission zu einem Unternehmen zusammenschlossen und den...

5 SEO Tipps für Online Shops

5 Online Shop SEO Tipps für bessere Rankings und mehr Umsatz im Jahr 2015. Mit diesen Tipps ist jeder Online Shop Betreiber auf der sicheren Seite.

Digital Leadership: die Digitalisierung stellt neue Ansprüche an Führungskräfte

Diesen Artikel hören? Die schöne neue Digitalwelt verlangt eine Neuausrichtung der Arbeitswelt. Das gilt sowohl...

Dienstleistungen und Produkte in seinem Podcast bewerben

Im Jahre 2019 wirst du wohl kaum um die Thematik des Podcasting herumgekommen sein. Dafür gibt es einige Gründe. Ich habe bereits ausführlich über...

Digitalisierung in Schule und Ausbildung: wie sich der Nachwuchs auf die Industrie 4.0 vorbereitet

Die Digitalisierung greift in allen Lebens-, Arbeits- und Wirtschaftsbereichen um sich. Gerade für junge Menschen ist es wichtig, sich digitale Kompetenzen anzueignen, um auf...

Rechnungen digitalisieren: Das gilt es zu wissen. 3 Nach- und Vorteile.

Rechnungen digitalisieren: Die Digitalisierung ist längst auch in der Arbeitswelt angekommen. Sie erleichtert und verbessert dabei einige Prozesse und sorgt somit für mehr Effizienz....
AnzeigeWerbung in Podcasts
Anzeige

Beliebte Beiträge

Das soziale Gesicht des Onlinehandels: AMZcare sammelt 60.000 Euro Spenden

Der Onlinehandel generiert teils beachtliche Umsätze. Deswegen ist es vielen Unternehmen und Sellern ein Anliegen, einen Teil Ihrer Erfolge der Gesellschaft zurückzugeben. Eine Möglichkeit...

Afterbuy bringt Amazon-Features auf ein neues Level

Neuer “Amazon Produkte Lister” und “Amazon VAT” in Kürze verfügbar Krefeld, 23. Januar 2018 – Afterbuy wird seine Amazon-Anbindung in der gesamten Bandbreite für Online-Händler...

Keine Angst vor dem Brexit – Momox verstärkt seine Aktivitäten in Großbritannien

Viele Unternehmen reagieren auf den Brexit mit Flucht aus Großbritannien. Sie fürchten eine Verschlechterung ihrer Handelserfolge, wenn die bestehenden Verbindungen zwischen Großbritannien und der...

Newsletter - wöchentlich digital informiert werden

Unser Newsletter schickt Ihnen die News der letzten Woche zusammengefasst in Ihr Postfach.

Veranstaltungen

Großes E-Logistik Event: DELIVER

Wichtig! Update zum Event (04.09.2020) Aufgrund des Coronavirus wird das große E-Logistik Event DELIVER am 8. und 9. Oktober 2020 komplett digital abgehalten. Die nächste...

Neuer Umgang mit Daten – Data Driven Business Konferenz

Im November 2020 findet die Data Driven Business konferenz statt. Diese möchte Wege aufzeigen, um mit einer optimalen Nutzung von Daten den Kunden ins...

E-Commerce Berlin Expo 2021 – im Gespräch mit der Zukunft

Die E-Commerce Berlin Expo 2021 ist ein etabliertes Branchenevent, das zahlreiche E-Commerce Größen an einem Ort vereint. Die verschiedenen Player des Onlinehandels können sich...

Ähnliche Beiträge