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    Baden-Württemberg erzielt Erfolge bei der Digitalisierung

    Der aktuelle Digitalisierungsindex zeigt, dass Baden-Württemberg bei der digitalen Transformation des Mittelstandes momentan sehr viel richtig macht. Das liegt unter anderem daran, dass der Staat in Digitalisierungsprojekte investiert und Anreize dafür schafft, digitale Strategien in das eigene Unternehmenskonzept aufzunehmen. Bis zu einer umfassenden Umsetzung der Digitalisierung ist es aber noch ein weiter Weg, der weiter durch Förderungen und Unterstützung begleitet werden sollte.

    Baden-Württemberg ist bei der Digitalisierung überdurchschnittlich

    Mit 56 Prozentpunkten liegt Baden-Württemberg beim bundesweiten Digitalisierungsindex über dem Durchschnitt, hebt gmuender-tagespost.de hervor. Das Bundesland investiert in digitale Ideen und fördert insbesondere den Mittelstand. Diese Bemühungen zahlen sich jetzt aus. Unter anderem gibt dieser Index an, wie stark die einzelnen Betriebe im Untersuchungsraum eine Digitalstrategie verfolgen und diese im Unternehmenskonzept verankert haben. In Baden-Württemberg ist das bereits bei etwa 47% der Betriebe der Fall. Besonders heben sich hierbei die Dienstleistungsbranche (58 Prozentpunkte) und die Industrie (56 Prozentpunkte) hervor. Hier werden bereits zahlreiche digitale Technologien und Strategien zur Optimierung der Geschäftsprozesse genutzt. Da der Mittelstand für den wirtschaftlichen Erfolg von Baden-Württemberg massiv mitverantwortlich ist, ist es nur sinnvoll, dass das Bundesland in diesen Bereich investiert.

    Gezielte Förderungen bringen die Digitalisierung voran

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    Baden-Württemberg möchte gerne, dass die Digitalisierung in der Region noch weiter Fuß fasst und von weiteren Unternehmen umgesetzt wird. Aus diesem Grund fördert das Bundesland gezielt Aktionen in diesem Bereich. Unter anderem gehört hierzu die digital@bw-Strategie. Diese bietet Unternehmen, die digitale Konzepte umsetzen und aktiv an der digitalen Transformation teilnehmen, finanzielle Anreize. Außerdem hat der Staat sogenannte Zukunftszentren ins Leben gerufen. Diese haben die Aufgabe, das digitale Potenzial der Unternehmen in Deutschland zu erkennen und nutzbar zu machen. Unter anderem geht es um die Entwicklung neuer Technologien und Angebote, die Erhaltung und Schaffung von Arbeitsplätzen sowie die Optimierung der bereits vorhandenen Arbeitsstellen und -umfelder. Jetzt liegt der Ball bei den Betrieben. Diese müssen die angebotenen Förderungen in Anspruch nehmen und so am digitalen Wandel der Region aktiv teilnehmen.

    Noch sind viele Schritte zu gehen

    Trotz aller Erfolge bleibt festzuhalten: In Baden-Württemberg haben nach wie vor knapp 50% aller Unternehmen kein konkretes Digitalisierungskonzept in ihrer Unternehmensstrategie verankert. Der Mittelstand hat also noch einen weiten Weg zu gehen, bis die digitale Transformation erfolgreich umgesetzt ist. Viele Firmen beklagen, dass die Digitalisierung mit zahlreichen Aufgaben und Herausforderungen einhergeht, die zunächst einmal Zeit und Geld kosten. Das wird zum Beispiel am Bereich Buchhaltung sehr deutlich. Noch immer arbeiten viele Unternehmen mit Ausdrucken und Papierdokumenten, statt die vielen Vorteile des digitalen Datenmanagements zu nutzen. Die Implementierung der hierfür notwendigen Technologien und die Schulung der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter schreckt sie vielfach noch ab.

    Dabei ist gerade der Umgang mit Daten für Betriebe des Mittelstands extrem wichtig. Nur eine sinnvolle Auswertung der zur Verfügung stehenden Informationen ermöglicht es ihnen, wettbewerbsfähig zu bleiben und die Zukunft aktiv mitzugestalten. Deswegen ist es wichtig, Business-Intelligence-Lösungen noch stärker zu fördern. Diese sparen den Unternehmen langfristig eine Menge Zeit ein und minimieren das Risiko von Fehlern. Baden-Württemberg sollte daher auf dem eingeschlagenen Weg bleiben und die digitale Transformation weiterhin begleiten und fördern. Nur so lässt sich das bereits Erreichte festigen und die Digitalisierung in Deutschland weiter erfolgreich vorantreiben.

    Den Digitalisierungsindex können Sie hier herunterladen: Download

    Patrick Tarkowski
    Patrick Tarkowski
    Patrick Tarkowski ist studierter Germanist und Anglist und arbeitet bereits seit 2008 als Autor für Onlineshops und Unternehmen. Er ist in ganz unterschiedlichen Themengebieten beheimatet, kennt sich aber speziell in den Bereichen E-Commerce, Online Marketing, Familie und Erziehung sowie SEO aus. Neben Fachtexten schreibt er eigene E-Books, Theaterstücke und Romane und entwickelt Unterrichtsmaterialien.
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