Facebook Shops werden zum ernstzunehmenden Konkurrenten von Amazon und eBay

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Übersicht:

Das Shopsystem von Facebook ist bereits seit zwei Monaten am Start und wird von Händlern und Kunden gleichermaßen gut angenommen. Allein seine große Reichweite und seine im Schnitt 3 Milliarden Nutzer pro Monat machen das soziale Netzwerk zu einer ernstzunehmenden Konkurrenz für Amazon und eBay. Facebook Shops bieten den Händlern zahlreiche Möglichkeiten und finanzieren sich über Werbung und Gebühren. Die zu erwartenden Einnahmen beflügeln aktuell die Facebook Aktie.

Hilfe in Zeiten von Corona

Glaubt man Mark Zuckerberg, wurden Facebook Shops entwickelt, um Unternehmen während der Corona-Krise unter die Arme zu greifen. Viele Betriebe sehen sich aufgrund der Pandemie existenzbedrohenden Herausforderungen gegenüber und haben extreme Umsatzeinbußen zu beklagen. Viele von ihnen suchen nach digitalen Alternativen, um ihre Waren und Dienstleistungen anzubieten. Diesen Bedarf möchte Facebook mit seinen Shops decken. Gerade kleine Unternehmen haben so die Möglichkeit, digitale Kanäle für ihre Geschäfte zu nutzen. Solche Unternehmen gehören zu den wichtigsten Werbepartnern von Facebook. Deswegen ist es im ureigensten Interesse des Konzerns, sie zu unterstützen.

Schon jetzt zeichnet sich ab, dass Facebook Shops zum echten Konkurrenten von Amazon und eBay werden. Allein die große Reichweite des Konzerns spricht dafür, dass er im Onlinehandel erfolgreich sein wird. Hinzu kommt, dass Facebook über ein immenses technisches Know-how verfügt, dass es den Händlern ermöglicht, zahlreiche Features und Möglichkeiten bei ihrer Arbeit zu nutzen. Das ist nicht nur während der Krise lukrativ, sondern dürfte auch darüber hinaus für Händler und deren Kunden interessant sein.

So funktioniert das Shopsystem von Facebook

Sämtliche zu Facebook gehörenden Services werden monatlich von etwa 3 Milliarden Menschen genutzt. Das ist ein enormes Käuferpotenzial, auf das die verschiedenen Händler Zugriff bekommen. Sie können einerseits Werbung schalten und andererseits eine Vielzahl von Features nutzen. Unter anderem bietet Facebook an, „Live Shopping“ anzuwenden. Bei diesem Feature setzen die Unternehmen einen Videostream ein, um direkt mit ihrer Zielgruppe in Kontakt zu treten. Auf diese Weise wird ein Erlebnis wie in einem analogen Ladengeschäft erreicht und die Kundenwünsche können individuell erfüllt werden.

Im Rahmen dieser Shopping-Features fällt eine beachtliche Zahl an Daten an. Diese stehen ausschließlich Facebook, den Händlern und den Kunden zur Verfügung. Solche Kundendaten erlauben eine Optimierung des eigenen Angebots. Das Shoppingverhalten der Menschen kann analysiert und ausgewertet werden, was den Händlern einen unmittelbaren Kontakt mit ihrer Zielgruppe erlaubt und Facebook bares Geld einbringt.

Die neuen Entwicklungen tun der Facebook-Aktie gut

Schon jetzt haben Facebook Shops einen positiven Einfluss auf die Facebook Aktie. Diese hatte im Rahmen der Corona-Krise massiv an Wert verloren, erholt sich aber mittlerweile wieder. Das liegt vor allem an den hohen Gewinnprognosen, die mit den neuen Shops einhergehen. Anleger rechnen damit, dass die Händler durch die neuen Features wieder vermehrt Werbung in dem sozialen Netzwerk schalten werden. Außerdem erhebt Facebook eine Gebühr von 5% auf jeden Verkauf, der über seine Plattformen getätigt wird. Sollte es der Konzern bis 2023 schaffen, sich 2% des E-Commerce Markts zu sichern, würde das Umsätze in Höhe von etwa 7 Milliarden US-Dollar bedeuten, berichtet ecommerce-vision.de. Diese Aussichten gefallen den Anlegern, weswegen sie sich wieder stärker bei Facebook engagieren.

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