Mitarbeiter entscheiden über den Erfolg und Misserfolg der Digitalisierung

Für eine erfolgreiche digitale Transformation müssen sowohl die Unternehmensführung als auch die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter engagiert und motiviert sein. Eine aktuelle Studie zeigt nun, dass kreativer Input von außen bei Digitalprojekten eine große Hilfe ist. Deswegen setzen immer mehr Unternehmen auf freiberufliche Kräfte, die zu bestimmten Zeiten in die Unternehmen kommen. Hierdurch profitieren Teams von Fachwissen und finden einen besseren Zugang zum Thema Digitalisierung und den damit verbundenen Technologien.

Die Arbeitsmarktstudie von Robert Half

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Der Personaldienstleister Robert Half hat eine aktuelle Arbeitsmarktstudie durchgeführt. Zu diesem Zweck wurden 300 Schweizer Manager befragt, die in ihrem jeweiligen Unternehmen eine Personalverantwortung tragen. 61% von ihnen gaben laut finews.ch an, dass das Thema Personalplanung und der Einsatz von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern massiv für den Erfolg der digitalen Transformation ihres Betriebs entscheidend ist.

Deswegen wird in naher Zukunft die Personalplanung stärker in die Digitalkonzepte der Betriebe aufgenommen werden. Denn nahezu alle Verantwortlichen der befragten Unternehmen in der Schweiz sind davon überzeugt, dass die Digitalisierung die Zukunft prägen wird. Entsprechend sei es eine große Herausforderung und Aufgabe, die digitale Transformation des eigenen Unternehmens zu managen und dafür zu sorgen, dass genau die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zur Verfügung stehen, die hierfür benötigt werden.

Teams durch Fachwissen von außen unterstützen

Die meisten Betriebe setzen bei ihrem Digitalkonzept auf eine gute Mischung aus festangestellten sowie temporär und freiberuflich aktiven Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern. Einerseits ist es wichtig, einen festen Kern an Kolleginnen und Kollegen zu haben, die sich mit dem Unternehmen verbunden fühlen und sich für dieses einsetzen. Auf der anderen Seite kommt es darauf an, immer wieder kreativen Input von außen zu holen, den temporäre und freiberufliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mitbringen.

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60% der Studienteilnehmerinnen und -teilnehmer ist davon überzeugt, dass solche Fachkräfte von außen weit mehr sind als billige Arbeiterinnen und Arbeiter, die immer dann einspringen, wenn Not am Mann ist. Vielmehr sind Fachkräfte, die nur zwischenzeitlich für den Betrieb tätig werden, meist Expertinnen und Experten für ihren jeweiligen Bereich. Sie sind für eine Vielzahl von Unternehmen aktiv und bringen daher ein immenses Wissen rund um das Thema Digitalisierung mit. Hierdurch brechen sie verkrustete Strukturen auf und sorgen dafür, dass auch die Festangestellten immer wieder mit neuem Input und kreativen Ansätzen arbeiten können. Diese Kombination aus Expertenwissen und Kreativität ist für die Unternehmen ein immenser Gewinn.

Diese Vorteile ergeben sich aus einer Zusammenarbeit mit Freiberuflern

Viele Unternehmerinnen und Unternehmer arbeiten mit Freiberuflern zusammen und haben entsprechend zahlreiche Erfahrungen in diesem Bereich. Viele von ihnen sind von diesem Konzept überzeugt und werden es auch in Zukunft weiterführen. So geben beispielsweise 39 % der in der Studie befragten an, dass sich fachliche Wissenslücken der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter durch die Zusammenarbeit mit Freiberuflern schließen ließen. Weitere 37 % sagen, dass nach der Kooperation mit Freiberuflern die eigenen Teamziele besser erreicht werden konnten. Das liegt daran, dass durch die Zusammenarbeit mit den Leuten von außen die eigenen Arbeitsprozesse und Zielsetzungen genauer unter die Lupe genommen werden mussten. Ebenfalls 37 % geben an, dass aus der Kooperation mit Kolleginnen und Kollegen von außen Synergien im Betrieb entstanden sind, die für eine gesteigerte Motivation der Festangestellten gesorgt hat.

Digitalisierungsprozesse und die Personalplanung aufeinander abstimmen

Die Erkenntnisse dieser Studie zeigen, wie wichtig es ist, Digitalisierungsprozesse und die Personalplanung aufeinander abzustimmen. Deswegen ist es extrem wichtig, die Personalplanung zu einem Teil der Digitalstrategie zu machen. Nur wenn für die eigenen Prozessabläufe genau die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zur Verfügung stehen, die gebraucht werden, kann die digitale Transformation gelingen.

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Hierbei kommt es nicht allein auf die Menge der vorhandenen Arbeitskräfte an, sondern auch auf deren Fachgebiete und Qualifikationen. Es ist wichtig, immer wieder Expertinnen und Experten von außen in die bestehenden Teams zu holen, um sich einen frischen Blick auf die Digitalisierung zu bewahren und sich mit neuen Entwicklungen und Technologien auseinandersetzen zu können. Der Einsatz von temporär Beschäftigten beziehungsweise Freiberuflern wird daher in Zukunft noch zunehmen. Unternehmen die sich nur auf die eigenen Stärken und Kompetenzen verlassen, haben es hingegen deutlich schwerer, mit den kreativen Ansätzen der Konkurrenz mitzuhalten.

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