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    Künstliche Intelligenz in der Mode – aktuelle Trends der Fashion Week

    Bei der diesjährigen Fashion Week in Berlin spielt künstlich Intelligenz (KI) eine große Rolle. Diese Technik verbindet die individuellen Stielelemente der Mode mit den Vorteilen und Möglichkeiten der Funktionskleidung. Kleider werden in die Lage versetzt, miteinander zu kommunizieren und bringen dem Nutzer durch Empfehlungen zu Haltung und Stil Vorteile. Modischen Geschmack können solche Kleidungsstücke zwar (noch) nicht entwickeln, aber mit den passenden Daten den Geschmack der Träger unterstützen.

    Digitale Trends in der Modewelt

    Technische Modeartikel und Wearables wie Smart Watches liegen schon lange im Trend und werden von vielen Nutzern gern getragen. Die diesjährige Fashion Week in Berlin zeigt, dass sich jetzt auch die KI anschickt, die Modewelt zu erobern. So wurden beispielsweise Kleider entwickelt, die mit Daten rund um den Modegeschmack und die Vorlieben der Trägerinnen gefüttert werden können. Solche Kleider sind dann in der Lage, miteinander zu kommunizieren und beispielsweise auf Menschen aufmerksam zu machen, die einen ähnlichen Geschmack haben. Auf diese Art wandelt KI in der Mode die Art und Weise, wie wir durch unsere Kleidung kommunizieren. Denn schon heute ist es so, dass Kleidung immer über die reine Funktionalität hinausgeht und ein Statement ist. Mit der Art, wie wir uns kleiden, drücken wir ein Lebensgefühl aus und bringen unsere Persönlichkeit zum Ausdruck.

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    KI in der Kleidung kann aber noch viel mehr. So sind bestimmte Jacken in der Lage, Haltungsfehler bei den Trägern zu erkennen und diese darauf aufmerksam zu machen. Auf diese Weise wird eine gesündere Haltung gefördert und es kommt nicht so leicht zu Rückenschmerzen und Haltungsschäden. Außerdem können Kleidungsstücke, die mit genügend Daten ausgestattet sind, einschätzen, für welchen Anlass welche Kleidung angemessen ist. So können die Kleidungsstücke selbst Empfehlungen abgeben, was zu einem Bewerbungsgespräch und was zu einem ersten Date getragen werden kann. Hierbei werden nicht nur objektive Maßstäbe angelegt, sondern auch die individuellen Vorlieben der Nutzer finden Berücksichtigung.

    Diesen Herausforderungen sieht sich die KI in der Mode gegenüber

    KI in der Mode bringt uns viele Vorteile. Sie stattet uns mit nützlichen Informationen aus, ohne dass wir ständig auf ein Display blicken oder Knöpfe drücken müssen. Hierfür ist es aber wichtig, die einzelnen Technikelemente so zu designen, dass sie flexibel und zweckmäßig sind. Die KI darf das Tragegefühl nicht negativ beeinträchtigen und muss sich auf unterschiedliche Einsatzgebiete vom Tanzen über den Sport bis hin zu Arbeiten in ganz verschiedenen Umfeldern anpassen. Außerdem muss die KI waschbar sein, damit die Kleidungsstücke ohne Einschränkungen in der Waschmaschine gereinigt und im Wäschetrockner getrocknet werden können. Deswegen beschäftigt sich die Forschung aktuell mit Möglichkeiten der Sensorik, die in der Lage ist, das Verhalten der Nutzer zu erkennen und diese Daten nutzbar zu machen, und gleichzeitig eine hohe Funktionalität und praktische Eigenschaften besitzt.

    Einen eigenen Geschmack kann KI (noch) nicht entwickeln

    Bei allem technischen Fortschritt ist künstliche Intelligenz nicht in der Lage, einen eigenen Geschmack zu entwickeln und selbst kreativ zu werden. Ihre Entscheidungen und Analysen bauen ausschließlich auf den Informationen zum Geschmack und dem Nutzerverhalten der Träger auf, die ihr gegeben werden oder die sie beim Tragen sammelt. Mode mit KI hat somit eher eine beratende Funktion. Sie unterstützt die Nutzer durch Hinweise und Vorschläge rund zu Kombinationsmöglichkeiten und Einsatzgebieten. So wie ein Schrittzähler nicht selbst gesund lebt, sondern den Nutzer dazu animiert, ist auch Mode mit KI nicht von sich aus modisch und drückt nicht per se eine bestimmte Einstellung aus, sondern tut dies immer nur im Zusammenspiel mit den Nutzern.

    Datenschutz spielt in Sachen Mode eine große Rolle

    Ein großes Thema bei der KI in der Mode ist der Datenschutz. Die Nutzer sollen die Möglichkeit haben, mit ihrer Kleidung ein modisches Statement zu machen, sie sollen aber nicht dazu verpflichtet sein. So ist das Ziel, Funktionen der KI ein- und ausschalten zu können. Wer also den eigenen Geschmack durch die Kleidung verdeutlichen und sich Menschen mit ähnlichem Geschmack anzeigen lassen möchte, kann dies tun. Wenn diese Technik in einigen Bereichen aber unangemessen oder nicht gewünscht ist, kann sie deaktiviert werden. Zudem müssen Sicherheitsvorkehrungen getroffen werden, die die persönlichen Daten vor Missbrauch schützen. Denn gerade unser modischer Geschmack sagt sehr viel über uns aus und gibt anderen die Möglichkeit, einen Einblick in unsere Persönlichkeit und unsere Vorlieben zu gewinnen.

    Patrick Tarkowski
    Patrick Tarkowski
    Patrick Tarkowski ist studierter Germanist und Anglist und arbeitet bereits seit 2008 als Autor für Onlineshops und Unternehmen. Er ist in ganz unterschiedlichen Themengebieten beheimatet, kennt sich aber speziell in den Bereichen E-Commerce, Online Marketing, Familie und Erziehung sowie SEO aus. Neben Fachtexten schreibt er eigene E-Books, Theaterstücke und Romane und entwickelt Unterrichtsmaterialien.
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