Vision: so könnte die Digitalisierung den Tourismus revolutionieren

PEAK ACE und RS Components begeben sich auf eine fiktive Reise zur Messe „electronica 2050“. Hierbei überlegen sie sich, welche Veränderungen sich in den kommenden 30 Jahren im Tourismus einstellen werden. Grundlagen dieser Überlegungen sind Experten-Prognosen und disruptive Technologien, die schon heute Realität oder in der Planung sind. Es zeigt sich, dass die Digitalisierung unsere Art zu reisen grundsätzlich verändert. Das Fliegen wird einfacher und angenehmer und neue, digitale Services verschönern den Aufenthalt im Hotel. In diesem Artikel entführen wir Sie auf eine Reise in die Zukunft und stellen Ihnen revolutionäre Technologien aus der Touristikbranche vor.

Die digitale Vorbereitung auf die Reisen der Zukunft

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Experten gehen davon aus, dass die Suche nach geeigneten Reisen in Zukunft immer individueller wird. Algorithmen kennen die Menschen sowie ihre Vorlieben und Gewohnheiten sehr gut und erstellen eine auf die individuellen Nutzer zugeschnittene Reise. Grundlage dieser Empfehlungen sind das Verhalten in den sozialen Medien sowie das Suchverhalten bei den Suchmaschinen. Sobald die Reise gebucht und die Koffer gepackt sind, können Anwender ihr Gepäck theoretisch direkt einchecken. Hierfür gibt es die sogenannte Electronic-Tag-Technologie, mittels derer Reisende ihr Gepäck via Smartphone innerhalb von Sekunden einchecken.

Für die Reise zum Flughafen stehen in 30 Jahren die heute noch belächelten Flugtaxis zur Verfügung. Ein solches Drohnentaxi fliegt vollkommen eigenständig und nutzt hierfür einen solarbetrieben Elektromotor. Schon heute arbeiten CityAirbus und Siemens an der Realisierung solcher Flugtaxis und visieren eine Realisierung bis zum Jahr 2025 an. Die Drohnen werden bis zu 120 km/h schnell und in der Lage sein, sich in der Luft zu großen Autobahnen zusammen zu koppeln. Es ist angedacht, dass sie senkrecht starten und landen, aber in alle Richtungen fliegen können.

Die Digitalisierung macht das Fliegen angenehm

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Der Frankfurter Flughafen wird in 30 Jahren ein „Terminal 3“ mit einer Größe von 306.000 m² besitzen. Dieses soll 2023 in Betrieb genommen werden und für ein Passagieraufkommen von 14 Millionen Menschen ausgelegt sein. An diesem Terminal kommen dann Gepäckroboter zum Einsatz. Diese nehmen die bereits eingecheckten Koffer und Taschen entgegen und sorgen dafür, dass diese dorthin kommen, wo sie hingehören. Das Einchecken der Passagiere ist im Jahr 2050 aller Voraussicht nach ebenfalls sehr einfach und erfolgt im Vorübergehen. Zudem schätzen Experten, dass die Molekularscanner mit ihrer High-Speed-Laser-Technologie eine Prüfung des Handgepäcks in unter einer Minute möglich machen. Die Sicherheitskontrollen erfolgen mittels Gesichtserkennung und automatisiertem CT-Scan und ein eAgent in der Smart Watch überträgt alle Daten in Sekundenbruchteilen an die Fluggesellschaft.

Bei den Maschinen wird es sich um Überschallflugzeuge handeln, die eine Kombination aus Brennstoff und Solarzellen zum Fliegen einsetzen. Der bei Überschallflügen entstehende Lärm wird hierbei durch Ultraschalldisruptoren gedämpft. Im Inneren befinden sich dann Memory-Schaumsitze, die sich individuell an den Körper der jeweiligen Nutzer anpassen. Eine weitere innovative Idee liegt im „Smart Lighting“. Dieses sorgt dafür, dass sich selbst auf langen Reisen nicht so leicht ein Jetlag einstellt. Das Gepäck müssen Reisende nach ihrer Ankunft nicht mehr am Gepäckband eigenständig abholen. Stattdessen werden die Gepäckdaten genutzt, um allen Besitzern ihre Gepäckstücke persönlich zu bringen. Ist alles erledigt, können Reisende die als Hyperloop bezeichneten Schwebegondeln für ihren Weg zum Hotel nutzen. In diesen erreichen die Passagiere Geschwindigkeiten von bis zu 1.080 km/h. Das Gepäck bringt hingegen ein Drohnen-Kurier zum Hotel.

Der Aufenthalt im Hotel der Zukunft

Ebenso wie das Reisen verändert sich auch das Wohnen am Urlaubsort. Ein typisches Beispiel hierfür ist das „Water Discus Hotel“, das sich bereits heute in zahlreichen Städten auf der ganzen Welt befindet. Ein solches Hotel bietet den Besucherinnen und Besuchern eine wunderschöne Unterwasserlandschaft, in der es viel zu entdecken gibt und in der das Entspannen leicht fällt. Die Zimmer bieten einen unmittelbaren Zugang zur Unterwasserwelt, die mittels Miniatur-Unterwasserfahrzeugen leicht erkundet werden kann. In den Zimmern sind dann smarte Roboter im Einsatz, die alle erdenklichen Aufgaben übernehmen. In den Henna Hotels ist das keine Zukunftsmusik mehr, sondern wird bereits heute exakt so durchgeführt. Noch bevor Sie im Hotel ankommen, können Sie die gewünschte Zimmertemperatur einstellen und die Kaffeemaschine in Gang setzen.

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Das Freizeitangebot in den Hotels verändert sich ebenfalls stark. So stehen im Wellness-Bereich im Jahr 2050 gemütliche Massage-Sessel zur Verfügung, die einen hohen Entspannungsgrad bieten. Zudem haben Die Hotelbesucherinnen und Hotelbesucher die Möglichkeit, per VR-Technologie in eine virtuelle Realität einzusteigen und dem Stress der realen Welt komplett zu entfliehen. Auf Wunsch führt ein Computer eine Hautanalyse durch und schlägt anschließend das individuell am besten geeignete Pflege- und Wellness-Programm vor. Zur Messe gelangen die Besucher schließlich ganz gemütlich und umweltfreundlich mithilfe eines elektronisch betriebenen Rollers.

eine fiktive Reise zur Messe electronica 2050
Quellen: https://goo.gl/a6YYeg
Bilder: Created by Freepik / Adobe Stock / Icon made by Freepik from www.flaticon.com
Copyright: RS Components

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