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    Drucken in Zeiten der Digitalisierung? In der Industrie und im Handel unabdingbar – und das ist auch gut so!

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    Ein papierloses Büro, digitale Rechnungen und analoge Prozesse in digitale transformieren. All das gehört zur Digitalisierung dazu. Warum also noch Informationen auf Papier drucken? Es gibt Anwendungsfälle, wo genau das nötig und auch gewollt ist, um die digitale Transformation voranzubringen, auch wenn es erstmal paradox klingt.

    Im Einzelhandel, in der Logistik und diversen anderen Wirtschaftszweigen der Industrie wird noch immer gedruckt. Wir sprechen hier aber nicht von gewöhnlichen Druckern mit denen man mal eben einen Brief oder Urlaubsfotos ausdruckt, sondern Etikettendruckern, die wichtige Informationen auf Maschinen und Teile, Pakete und anderen Versandgütern labeln. Dabei liefern diese Label wichtige Daten, deren Informationen digital weiterverarbeitet werden können. Mobile „MDE-Geräte“ zum scannen von Barcodes hat sicher jeder von uns schon mal in den Händen eines Supermarktmitarbeiters gesehen. Die Geräte dienen zur mobilen Datenerfassung innerhalb von vielen Unternehmen, und arbeiten hier mit deren Warenwirtschafts- und Versandhandelssystemen zusammen.

    Es gibt eine Vielzahl unterschiedlichster Etikettendrucker für die Industrie. Zwei Arten davon und welche für die digitale Weiterverarbeitung von Informationen nötig sind, stellen wir hier kurz vor:

    Zwei Arten von industriellen Etikettendruckern

    Thermotransfer-Etikettendrucker

    Die Thermotransfertechnologie ist typischerweise häufig im industriellen Etikettendruck zu finden. Sie ist aber nicht ganz so präzise oder hochauflösend wie zum Beispiel Laser Label- oder InkJet-Label-Drucker. In den meisten Fällen ist dies jedoch kein Problem, da diese meist kleinere Etiketten und Schilder drucken müssen. Für günstig und schnell zu druckende Texte und QR-Codes auf Etiketten, sind diese Drucker gut geeignet.

    Die Technologie selbst funktioniert, indem sie eine wachsbasierte Tinte auf einem Farbband erwärmt und dann auf das Papier oder ein anderes Medium, das Sie verwenden möchten, aufträgt. Oft wird Vinyletikettenmaterial verwendet. Sie können entweder einen Schwarz-Weiß-Thermotransfer-Etikettendrucker oder eine Farboption auswählen. Beide werden leicht lesbare, kontrastreiche Etiketten und Schilder mit langer Lebensdauer drucken.

    RFID-Etikettendrucker

    Die RFID-Etikettierung kann stark zur Verbesserung der Kommunikation und Effizienz in der Logistik beitragen. RFID-Etikettendrucker nutzen die RFID-Technologie. RFIDs sind winzige Chips und Antennen, die in das Etikettenmaterial eingebettet und dann mit bestimmten Informationen programmiert werden können. Diese Technologie wird beispielsweise häufig in ID-Badges, den Namensschildern auf MEssen, Congressen und anderen Events verwendet, sodass die Benutzer ihren Badge einfach an ein RFID-Lesegerät halten können, um Zugang zu für Sie offenen Bereichen zuerhalten.

    Der RFID-Etikettendrucker druckt Etiketten wie jeder andere Drucker. Der große Vorteil von RFID-Etikettendruckern besteht jedoch darin, dass sie Informationen auf den RFID-Chip schreiben. Im Wesentlichen programmiert der Drucker den Chip, der von MDE-Geräten ausgelesen werden kann, während er andere Informationen auf das Etikett selbst druckt.

    Dieser Druckertyp kann helfen, viele verschiedene Prozesse zu rationalisieren und zu digitalisieren. So können Sie beispielsweise ein Etikett mit einem RFID-Chip drucken und es auf jedes Werkzeug auftragen, das Sie in Ihrem Bestand haben. Wenn jemand das Werkzeug braucht, kann er es einfach greifen und es zusammen mit seinem Ausweis an einen Leser halten. Dadurch wird sofort protokolliert, welcher Mitarbeiter wann welches Werkzeug in Anspruch genommen hat.

    Dies ist eine gute Möglichkeit, die auch bei der Verfolgung der Wartung hilft, da die Wartungsteams einfach mit Lesegeräten überprüfen können, welche Wartung an Dingen wie Industriefahrzeugen, Maschinen und anderen wichtigen Gegenständen durchgeführt wurde.

    Auch im Einzelhandel werden RFID-Tags immer beliebter. Die Erstellung eines Etiketts mit eingebettetem RFID-Tag ermöglicht es dem Einzelhandel, Artikel beim Verkauf schnell zu scannen oder sie sogar zu überwachen, um Diebstahl zu vermeiden.

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    Alexander Noack
    Online-Marketer, ausgebildeter Fachmann für Online-Kommunikation und Experte für Content-Marketing am Zentrum für innovatives Marketing Berlin/Brandenburg, ZIM-BB. Außerdem Mitbegründer der Online-Marketing-Agentur CLICKHERO GmbH und der Audiostruct GmbH aus Eberswalde bei Berlin.

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