Neue Studie: Was kosten schlechte Daten wirklich?

Sponsored Post

Erfolg und Untergang sind im E-Commerce sehr nah beieinander. Während kleine und mittelständige Onlinehändler dem Preisdumping, stetig steigender Konkurrenz und den großen Flaggschiffen Stand halten müssen, steigen die Kosten für Versand und Kundenmanagement immer weiter an. Aber auch für Betreiber großer Onlineshops steht und fällt der Erfolg mit den Kunden. Eine einzige Schwierigkeit während des Checkouts reicht aus, damit ein Kunde den Warenkorb abbricht und die Webseite verlässt.

- Anzeige -

In einer kürzlich von Addressy in Zusammenarbeit mit dem unabhängigen Institut Loudhouse durchgeführten Studie wurden rund 300 Onlinehändler und mehr als 2.000 Konsumenten befragt, wie genau Kunden beeinflusst werden, was ein Kunde erwartet und welche (finanziellen) Konsequenzen für Onlinehändler hinter diesen Anforderungen stecken.

Händler verlieren immer, wenn ein Paket nicht zugestellt werden kann

Die Studie ergab, dass weltweit jede 20. Bestellung nicht beim Empfänger ankommt. 59 % der Kunden aus Deutschland machen dafür den Versanddienstleister verantwortlich und 33 % denken, dass der Händler das Paket nicht oder nicht rechtzeitig losgeschickt hat. Im Endeffekt ist es jedoch egal, ob nun Händler oder Versanddienstleister verantwortlich sind. Denn 58 % der Deutschen würden bei einem Händler, von dem Sie einmal eine Bestellung zu spät oder gar nicht erhalten haben, nicht wieder einkaufen. Dem Kunden ist dabei auch egal, wer Schuld an dem Problem trägt, da der Onlinehändler den Versanddienstleister selbst auswählt.

Wie die Datenqualität im eCommerce Effizienz, Kosten und Umsatz beeinflusst Quelle: Addressy Studie – Wie die Datenqualität im E-Commerce Effizienz, Kosten und Umsatz beeinflusst

- Anzeige -

Durchschnittlich hatten im letzten Jahr in Deutschland 32 % der Onlinebestellungen einen Warenwert von 51 € bis 100 €, 25 % lagen zwischen 101 € und 250 € und 16 % der Bestellungen waren sogar noch teurer. Wenn ein Kunde so viel Geld ausgibt, ist es durchaus nachvollziehbar, dass er sich darüber ärgert, wenn die Ware zu spät oder gar nicht ankommt. Händler bemühen sich deshalb, den Kunden trotz verspäteter oder fehlgeschlagener Zustellung bei Laune zu halten. So bieten zum Beispiel 34 % der deutschen Onlinehändler dem Kunden einen Rabatt an, 46 % erstatten die Versandkosten und 51% bezahlen zusätzlich für einen erneuten Versand. Einem Onlinehändler in Deutschland entsteht dadurch pro Jahr durchschnittlich ein Schaden im sechsstelligen Bereich.

Neue Studie: Was kosten schlechte Daten wirklich? | digital-magazin.de Quelle: Addressy Studie – Wie die Datenqualität im E-Commerce Effizienz, Kosten und Umsatz beeinflusst

Fehlerhafte Adressangaben sind Grund für unzustellbare Sendungen

Laut der Studie sind 25 % der unzustellbaren Bestellungen in Deutschland einer fehlerhaften Lieferanschrift geschuldet. Adressen können aufgrund von Tipp- und Rechtschreibfehlern vom Versanddienstleister nicht bearbeitet werden oder sind ungültig und können nicht identifiziert werden. In der Befragung gaben 95 % der Onlinehändler an, dass die physikalische Adresse des Kunden eine wichtige Rolle für den Erfolg des eigenen Unternehmens spielt.

- Anzeige -

Obwohl Händler diesen Fakt erkennen, validieren 21 % die von ihrem Kunden eingegebenen Informationen überhaupt nicht. 14 % führen nur eine Prüfung der Postleitzahl und des Ortes durch. Weitere 23 % prüfen die Adresse erst, wenn der Kunde den Checkout-Vorgang bereits abgeschlossen hat. Sollte sich die Adresse dann als fehlerhaft herausstellen, bleibt dem Onlinehändler nichts anderes übrig, als die korrekte Adresse zu erraten oder mit dem Kunden Kontakt aufzunehmen. Das kostet Geld und wertvolle Zeit, in der der Kunde schon sehnsüchtig auf sein Paket wartet. Zusammengefasst bedeutet das, dass über die Hälfte aller Onlinehändler die hohen Kosten und langfristigen Konsequenzen einer nicht ankommenden Bestellung in Kauf nehmen, ohne vorbeugende Maßnahmen zu implementieren.

Onlinehändler schätzen die Folgen einer ungültigen Adresse wie folgt ein:

Folgen ungültiger Adressen Quelle: Addressy Studie – Wie die Datenqualität im E-Commerce Effizienz, Kosten und Umsatz beeinflusst

Fazit

Die Studie zeigt, dass Onlinehändler dem Einfluss von schlechten Daten nach wie vor nicht genügend Aufmerksamkeit schenken. Durch den Einsatz von einfachen Tools können Händler viele Kosten sparen, ihre Kunden glücklicher machen und ihre Reputation aufrechterhalten. Auch beim Thema mobile Commerce sind kleine Helferlein bei der Datenerfassung für den Kunden sehr wertvoll. Auf kleinen Bildschirmen gestaltet sich die Eingabe häufig noch schwieriger als auf einem Desktop-PC. Für eine gelungene Customer Journey ist jeder Onlinehändler gut beraten, den gesamten Prozess von Onboarding bis Checkout auf jedem Endgerät vollständig zu betrachten.

Dieser Artikel ist ein Sponsored Post!

Empfehlung der Redaktion

Digitalisierung: Was ist das? Eine Definition.

Diesen Artikel lieber hören? Gelesen von Peter Brown. Hörbar gemacht von Obwohl sie in nahezu allen unseren Lebens- und Arbeitsbereichen eine große Rolle spielt, ist die...

Aufgaben eines CDO – als Störenfried die Digitalisierung voranbringen

Diesen Artikel vorlesen lassen: Die MetaJobsuchmaschine Joblift hat die Stellenausschreibungen für CDOs (Chief Digital Officer) der letzten zwei Jahre unter die Lupe genommen. Hierbei haben...

Was ist SEMrush? – Alle Funktionen im Überblick

Alles begann im Jahr 2008 als sich eine kleine Gruppe aus IT- und SEO-Spezialisten mit einer gemeinsamen Mission zu einem Unternehmen zusammenschlossen und den...

5 SEO Tipps für Online Shops

5 Online Shop SEO Tipps für bessere Rankings und mehr Umsatz im Jahr 2015. Mit diesen Tipps ist jeder Online Shop Betreiber auf der sicheren Seite.

Kommentieren Sie den Artikel

Bitte geben Sie Ihren Kommentar ein!
Bitte geben Sie hier Ihren Namen ein

AnzeigeNeue Studie: Was kosten schlechte Daten wirklich? | digital-magazin.de
Anzeige

Beliebte Beiträge

Neue Studie: Was kosten schlechte Daten wirklich?

Erfolg und Untergang sind im E-Commerce sehr nah beieinander. Während kleine und mittelständige Onlinehändler dem Preisdumping, stetig steigender Konkurrenz und den großen Flaggschiffen Stand...

Magento 2.2 und Shopware 5.3 im Vergleich

Magento und Shopware kommen sich näher Während die beiden Anbieter Magento und Shopware mit ihren Produkten früher jeweils unterschiedliche Zielgruppen ansprachen, werden sie sich mittlerweile...

Newsletter - wöchentlich digital informiert werden

Unser Newsletter schickt Ihnen die News der letzten Woche zusammengefasst in Ihr Postfach.

- Anzeige -Neue Studie: Was kosten schlechte Daten wirklich? | digital-magazin.de

Veranstaltungen

Neuer Umgang mit Daten – Data Driven Business

Wichtig! Update zum Event (28.10.2020) Die Data Driven Business findet aufgrund der aktuellen Lage virtuell vom 16. - 17. November statt. Mehr Infos finden Sie hier.   Im...

Mit Backlinks und Co. die Zielgruppe weltweit erreichen -eology Webinar

Jetzt durchstarten: Internationale Zielmärkte im E-Commerce mit Backlinks und Co. erschließen. Einzigartige Inhalte wollen verbreitet und verlinkt werden – ein strategisch gut geplanter Content Outreach ist...

E-Commerce Berlin Expo 2021 – im Gespräch mit der Zukunft

Die E-Commerce Berlin Expo 2021 ist ein etabliertes Branchenevent, das zahlreiche E-Commerce Größen an einem Ort vereint. Die verschiedenen Player des Onlinehandels können sich...
- Anzeige -Neue Studie: Was kosten schlechte Daten wirklich? | digital-magazin.de

Ähnliche Beiträge