LEGO kommt dank Digitalisierung gut durch die Krise

Der dänische Spielzeughersteller LEGO hat es trotz Lockdowns und Corona-Krise geschafft, seine Umsätze deutlich zu erhöhen. Dies wurde unter anderem dadurch erreicht, dass der Konzern seit einigen Jahren fokussiert in seine digitale Transformation investiert. Dennoch will LEGO auch in Zukunft mit Ladengeschäften präsent sein. Viele andere Spielzeughersteller sehen sich durch die Pandemie hingegen mit großen Problemen und starken Einnahmeausfällen konfrontiert.

LEGO verbessert Umsätze in der Krise

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Ob es daran liegt, dass Kinder und Jugendliche während des Lockdowns zusätzliche Beschäftigung für zu Hause gebraucht haben? In jedem Fall hat es LEGO in den ersten sechs Monaten von 2020 geschafft, seine Umsätze um 7% auf 15,7 Milliarden Dänische Kronen (ca. 2 Milliarden Euro) zu erhöhen, berichtet leadersnet.at. Wer sich das Betriebsergebnis ansieht, stellt sogar eine Erhöhung um 11% fest. Der Konzern trotzt somit der Pandemie und zeigt sich wirtschaftlich gut aufgestellt. Wer bei dem Unternehmen nach den Gründen für diese positive Entwicklung fragt, erhält zumeist eine klare Antwort: Digitalisierung und Onlinehandel.

Investitionen in die Digitalisierung zahlen sich aus

Für LEGO zahlt es sich in der Krise aus, dass der Konzern seine digitale Transformation schon eine ganze Weile aktiv vorantreibt. In den letzten 18-24 Monaten hat sich der Konzern unter anderem daran gemacht, sein Produkt-Portfolio zu erweitern, den Onlinehandel auszubauen und die Relevanz der Marke LEGO zu festigen. All diese Schritte haben dazu geführt, dass der Konzern während der Pandemie nicht nur keine Umsatzeinbußen hatte, sondern seine Einnahmen sogar noch steigern konnte. Das Unternehmen ist viel weniger als andere von den stationären Ladengeschäften abhängig, was sich während des Lockdowns als riesiger Vorteil erwiesen hat.

Die steigenden Umsatzzahlen sind global zu verzeichnen. So ging es 2020 unter anderem in den USA, Europa und Asien für LEGO nach oben. Der gut ausgebaute E-Commerce des Konzerns hat hierzu einen wichtigen Beitrag geleistet. Dennoch will LEGO auch in Zukunft eine Multichannel-Strategie verfolgen und sich nicht zwischen Onlinehandel und Offline-Geschäft entscheiden müssen. So ist geplant, 80 neue Filialen in China zu eröffnen, um die eigene Präsenz auf dem asiatischen Markt zu erhöhen.

Die Spielzeugbranche wurde von der Krise hart getroffen

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Andere Unternehmen aus der Spielzeugbranche haben mit der Krise deutlich härter zu kämpfen als LEGO. Hersteller Mattel, der unter anderem für die Barbie-Puppen berühmt ist, musste im ersten Halbjahr 2020 14% Umsatzeinbußen hinnehmen. Beim Konkurrenten Hasbro, dessen Transformers große Beliebtheit genießen, waren es sogar 19%. Diese Verluste sind zu einem großen Teil auf die Krise zurückzuführen. Hier könnte es eine gute Idee sein, den Onlinehandel und die digitale Transformation aktiver voranzutreiben, um auf zukünftige Krisen besser vorbereitet und nicht mehr so stark von Ladenfilialen abhängig zu sein.

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