Für diese Produkte geben Kunden in Online-Shops das meiste Geld aus

In einer Internationalen Studie hat DigitasLBi die Frage untersucht, in welchen Onlineshop-Kategorien Kunden das meiste Geld ausgeben. Besonders die Kategorie Reisen und Freizeit liegt hier weit vorne. Gerade für Vollanbieter sind diese Informationen interessant, um abschätzen zu können, welche Kategorien einer besonderen Pflege bedürfen. Da die Ergebnisse länderspezifische Differenzierungen ermöglichen, helfen sie zudem International agierenden Unternehmen sehr.

So wurde die Studie durchgeführt

Die Technologie-Agentur DititasLBi hat sich mit der Frage beschäftigt, wie viel Geld Nutzer von Onlineshops in welcher Kategorie durchschnittlich ausgeben. Deswegen hat sie die Studie „Connected Commerce“ in einem Internationalen Rahmen durchgeführt. Zu diesem Zweck arbeitete die Agentur mit dem Meinungsforschungsinstitut IFOP zusammen. Insgesamt wurden rund 1.000 Nutzer von Onlineshops im Alter zwischen 18-64 Jahren zu ihrem Kaufverhalten im Internet befragt. Unter anderem kamen die Studienteilnehmern aus Deutschland, Frankreich und Schweden. Die Aussagen wurden sortiert, wodurch sich acht verschiedene Kategorien ergaben, in denen die Nutzer einkaufen. Diese sind:

  • „Lebensmittel“
  • „Heimwerkerartikel“
  • „Mode und Fashion“
  • „Kultur und Unterhaltung“
  • „Technologie“
  • „Haushaltsartikel“
  • „Gesundheit, Wellness und Pflege“
  • „Reise und Freizeit“

Das sind die Ergebnisse der Studie

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Die Studie zeigt unter anderem, dass in nahezu allen Kategorien dänische Käufer das meiste Geld ausgeben. Lediglich bei Haushaltsartikeln und Lebensmitteln geben andere Nationen mehr Geld aus. Für den Deutschen Markt zeigt sich, dass vor allem bei Reisen und Freizeit viel Geld bezahlt wird. Hier investieren deutsche Nutzer durchschnittlich rund 564 Euro und liegen somit deutlich über dem europäischen Durchschnitt. Ebenfalls relevant für den deutschen Markt sind Haushaltsgeräte (175 Euro) und Technologieprodukte (174 Euro) Insgesamt spiegelt das Kaufverhalten der Nutzer die Wirtschaftslage ihres Landes sehr gut wieder. In Deutschland ist beispielsweise im Vergleich zu südeuropäischen Ländern sehr viel Warenwert im Einkaufswagen vorhanden. Im Vergleich zu skandinavischen Ländern hinkt Deutschland aber noch hinterher. So geben die Schweden beispielsweise fast fünf Mal so viel für Heimwerkerartikel aus wie Deutsche. In „Reisen und Freizeit“ investieren sie rund 673 Euro und werden nur noch von den Dänen übertroffen, die in dieser Kategorie durchschnittlich rund 813 Euro ausgeben.

Anwendung für den eigenen Onlineshop

Für Händler, die in ihrem Shop nur eine Art von Produkten anbieten, ist die Studie interessant, im Alltag aber wenig hilfreich. Vollsortimentler profitieren von den Ergebnissen hingegen sehr. So sollten in Deutschland beispielsweise die Kategorien Haushaltsartikel und Technologie besondere Beachtung finden, wohingegen „Gesundheit, Wellness und Pflege“ sowie „Mode und Fashion“ eher eine untergeordnete Rolle spielen. Gezielte Investitionen in bestimmte Kategorien werden möglich und es werden keine kostbaren Ressourcen und Zeit in die Pflege wenig relevanter Kategorien gesteckt. Gerade International agierende Unternehmen können ihre Shoppraxis anhand dieser Ergebnisse individuell gestalten und beispielsweise in Frankreich ein besonderes Augenmerk auf die Kategorie „Haushaltsartikel“ richten. Je persönlicher die Zielgruppe angesprochen und mit ihren Vorlieben ernstgenommen wird, desto größer die Erfolgschancen der einzelnen Onlineshops.

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1 Kommentar

  1. Es würde mich sehr interessieren, ob es bei der Kategorie Lebensmittel Abweichungen bzw. Besonderheiten gäbe. Warum: bei anderen Produkten schmeißt man die Verpackung sofort weg, bei Lebensmittel bleibt das Produkt während des Konsums in der Verpackung. Darüber hinaus, beeinflusst die Farbe der Verpackung bzw. der Etiketten sogar die Kaufentscheidung, wie es der Quelle hier zu entnehmen ist: https://weprint.avery-zweckform.com/blog/farbpsychologie-produktverpackungen . Ich würde aus diesen Gründen nicht pauschalisieren und ein Fazit immer sehr produktspezifisch formulieren.

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