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    Mister Spex und Westwing eröffnen stationäre Ladengeschäfte

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    Dem Multichannel gehört die Zukunft. Das haben auch der Brillenhändler Mister Spex und der Möbelhändler Westwing für sich erkannt und eröffnen stationäre Ladengeschäfte. Während Mister Spex deutschlandweit fünf Shops betreibt, ist es für Westwing der erste Shop dieser Art. Durch diesen Schritt wollen die beiden Anbieter eine attraktive Alternative zu ihren Onlineangeboten schaffen und den Kunden die Möglichkeit geben, die Produkte vor Ort auszuprobieren.

    Mister Spex und Westwing treiben ihre Multichannelstrategie voran

    Immer mehr Unternehmen fahren eine Multichannelstrategie und bieten ihre Produkte sowohl online als auch im stationären Handel an. Diesen Schritt gehen jetzt auch Mister Spex und Westwing und eröffnen eigene Ladengeschäfte. Gerade für Westwing ist das ein großer Schritt. Immerhin sind die Einrichtungstipps, Homestories und DIY-Videos des Möbelfachhändlers stark auf den Onlinebereich ausgelegt. In Zukunft sollen die Kunden aber direkt vor Ort die Möglichkeit haben, sich Einrichtungsgegenstände und Möbel anzusehen und sich einen eigenen Wohnstil zurechtzulegen. Für Mister Spex stellt das neue Geschäft hingegen eine Erweiterung des stationären Angebots dar, denn der Brillenanbieter ist bereits seit längerer Zeit im stationären Handel aktiv.

    Für Mister Spex ist es bereits das fünfte Ladengeschäft

    Aktuell ist bei Mister Spex eine verstärkte Fokussierung auf den Bereich Multichannel zu erkennen. Das neue Ladengeschäft, das im Bochumer Ruhrpark eröffnet, ist bereits das fünfte Ladengeschäft von Mister Spex überhaupt und das vierte, das in 2017 eröffnet wird. Hier können sich Kunden auf 121 m² Fläche einen Eindruck von den Produkten des Brillenanbieters machen. Der Ruhrpark wurde 2015 umgebaut und modernisiert und ist somit für Mister Spex als Standort sehr attraktiv. Das Unternehmen verstärkt somit seine deutschlandweite Präsenz, denn bisher sind Mister Spex Filialen in Bremen, Oberhausen und Berlin zu finden. Die Idee des Shops besteht darin, eine Verschmelzung aus Online- und Offlinehandel zu erreichen. So können Kunden auf rund 1.150 Produkte des Anbieters zugreifen, hierbei aber gleichzeitig das gesamte Onlineangebot nutzen.

    Westwing plant eine große Eröffnung

    Im Unterschied zu Mister Spex hat Westwing aktuell noch keine stationären Filialen zu bieten. Deswegen ist die Eröffnung des Ladengeschäfts im Brienner Hof in der Briennerstraße in München ein großer Schritt für das Unternehmen. Der PopUp-Store wird am 16 September eröffnen und stellt auf 500 m² die unterschiedlichen Möbel und Dekorationsartikel des Anbieters vor. Die bayerische Landeshauptstadt stellt mit ihrer großen Bevölkerungszahl und ihrer exzellenten Infrastruktur einen vielversprechenden Standort dar, um sich auszuprobieren und die ersten Schritte in der Welt des Multichannels zu gehen. Im Unterschied zu Mister Spex stellt die Filiale von Wetwing mit ihren zwei Ebenen eine Ergänzung zum Onlinegeschäft dar und verschmilzt die beiden Bereiche nicht so stark miteinander. In den nächsten Monaten wird sich zeigen, ob die Kunden das mehrschienige Angebot annehmen werden und ob sich die Multichannel-Strategie von Westwing auszahlt.

    Patrick Tarkowski
    Patrick Tarkowski
    Patrick Tarkowski ist studierter Germanist und Anglist und arbeitet bereits seit 2008 als Autor für Onlineshops und Unternehmen. Er ist in ganz unterschiedlichen Themengebieten beheimatet, kennt sich aber speziell in den Bereichen E-Commerce, Online Marketing, Familie und Erziehung sowie SEO aus. Neben Fachtexten schreibt er eigene E-Books, Theaterstücke und Romane und entwickelt Unterrichtsmaterialien.

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