ChatGPT-Prompts 2026: 50 Befehle für mehr Produktivität

ChatGPT-Prompts 2026: 50 Befehle für mehr Produktivität

Die richtigen ChatGPT-Prompts entscheiden über brauchbare Ergebnisse oder generischen Einheitsbrei. Diese 50 Prompts für E-Mails, Meetings, Texte und Analysen sparen Ihnen Stunden – und liefern Resultate, die Sie tatsächlich verwenden können.

Inhalt

„Schreib mir mal was Schönes.“ So sieht ein schlechter Prompt aus. Das Ergebnis? Austauschbar, oberflächlich, unbrauchbar. Die meisten Nutzenden scheitern nicht an ChatGPT – sie scheitern an ihren Prompts.

Der Unterschied zwischen einem mittelmäßigen und einem exzellenten Ergebnis liegt oft in 20 zusätzlichen Wörtern. Ein bisschen Kontext hier, eine Zielgruppe dort, ein Beispiel obendrauf – und plötzlich liefert die KI Texte, die Sie tatsächlich verwenden können. Ohne Nachbearbeitung. Ohne Kopfschütteln.

Wir bei digital-magazin.de haben in den vergangenen Monaten Hunderte ChatGPT-Prompts getestet. Die besten 50 ChatGPT-Prompts haben wir für Sie zusammengestellt – sortiert nach Anwendungsbereich, mit konkreten Beispielen und Tipps zur Anpassung.

Warum gute ChatGPT-Prompts den Unterschied machen

Kennen Sie das? Sie tippen eine Frage in ChatGPT, drücken Enter – und bekommen eine Antwort, die zwar korrekt klingt, aber komplett an Ihrem Bedarf vorbeigeht. Zu allgemein. Zu lang. Zu kurz. Falscher Ton.

Das Problem sitzt vor dem Bildschirm. Nicht böse gemeint – aber ChatGPT kann nur so gut antworten, wie Sie fragen. Die KI ist kein Gedankenleser. Sie braucht Kontext, Beispiele, klare Anweisungen.

Ein schwacher Prompt:
„Schreib mir eine E-Mail an meinen Chef.“

Ein starker Prompt:
„Schreib eine professionelle E-Mail an meinen Vorgesetzten. Thema: Ich benötige zwei zusätzliche Urlaubstage im März für einen Umzug. Ton: höflich, aber direkt. Länge: maximal 150 Wörter. Erwähne meine bisherige Flexibilität bei Projektterminen als Argument.“

Merken Sie den Unterschied? Der zweite Prompt liefert ein Ergebnis, das Sie sofort absenden können. Der erste produziert generischen Fülltext.

Die Grundregeln für effektive ChatGPT-Prompts

Bevor wir in die konkreten Prompts einsteigen, hier die fünf goldenen Regeln:

1. Rolle zuweisen: „Agiere als erfahrener Marketing-Manager“ funktioniert besser als eine nackte Frage. Die KI passt Ton und Tiefe an.

2. Kontext geben: Wer ist die Zielgruppe? Welche Branche? Welches Vorwissen hat der Lesende? Je mehr Details, desto passendere Antworten.

3. Format definieren: Stichpunkte, Fließtext, Tabelle, nummerierte Liste? Sagen Sie es – sonst entscheidet ChatGPT willkürlich.

4. Länge begrenzen: „Maximal 200 Wörter“ oder „in fünf Sätzen“ verhindert ausufernde Texte.

5. Beispiele zeigen: Wenn Sie einen bestimmten Stil wollen, zeigen Sie ein Muster. ChatGPT lernt daraus.

Wer seine KI-Kompetenzen systematisch aufbauen möchte, sollte mit diesen Grundregeln beginnen – sie gelten nicht nur für ChatGPT, sondern für alle großen Sprachmodelle.

50 ChatGPT-Prompts für Ihren Arbeitsalltag

Entwurf speichern – ChatGPT-Prompts 2026: 50 Befehle für mehr Produktivität

Diese ChatGPT-Prompts sind nach Kategorien geordnet: E-Mails, Meetings, Content, Analyse und Produktivität. Kopieren Sie die Prompts direkt oder passen Sie sie an Ihre Situation an – die Platzhalter in eckigen Klammern zeigen, wo Sie Ihre spezifischen Informationen einfügen sollten.

E-Mails und Geschäftskorrespondenz (ChatGPT-Prompts 1-10)

Prompt 1 – Professionelle Antwort auf Kundenbeschwerde:
„Agiere als erfahrener Kundenservice-Manager. Verfasse eine Antwort auf diese Kundenbeschwerde: [Beschwerde einfügen]. Ton: empathisch, lösungsorientiert, ohne Schuldzuweisung. Biete einen konkreten nächsten Schritt an. Maximal 150 Wörter.“

Prompt 2 – Terminerinnerung mit Nachdruck:
„Schreib eine freundliche, aber bestimmte Erinnerungs-E-Mail für ein ausstehendes Meeting. Der Empfänger hat bereits zweimal nicht reagiert. Vermeide Passiv-Aggressivität, aber mache die Dringlichkeit deutlich.“

Prompt 3 – Absage ohne schlechtes Gewissen:
„Verfasse eine höfliche Absage für eine Anfrage, die ich nicht annehmen kann. Grund: [Grund]. Biete wenn möglich eine Alternative an. Ton: wertschätzend, aber klar. Maximal 100 Wörter.“

Prompt 4 – Gehaltsverhandlung per E-Mail:
„Agiere als Karriereberater. Schreib eine E-Mail, in der ich um ein Gehaltsgespräch bitte. Meine Argumente: [Argumente einfügen]. Ton: selbstbewusst, aber nicht fordernd. Betone meinen Beitrag zum Team.“

Prompt 5 – Follow-up nach dem ersten Kontakt:
„Verfasse eine Follow-up-E-Mail für einen Geschäftskontakt, den ich vor einer Woche auf einer Messe kennengelernt habe. Thema: [Thema]. Erinnere kurz an unser Gespräch und schlage einen konkreten nächsten Schritt vor.“

Prompt 6 – Urlaubsübergabe an Kollegin:
„Schreib eine strukturierte Übergabe-E-Mail für meine Abwesenheit. Dauer: [Zeitraum]. Offene Projekte: [Projekte]. Wichtige Kontakte: [Namen]. Format: Übersichtliche Liste mit Ansprechpartnern und Fristen.“

Prompt 7 – Feedback diplomatisch formulieren:
„Verfasse eine E-Mail mit konstruktivem Feedback zu diesem Entwurf: [Entwurf einfügen]. Betone zunächst die Stärken, dann drei konkrete Verbesserungsvorschläge. Ton: unterstützend, nicht belehrend.“

Prompt 8 – Projektvorschlag an die Geschäftsleitung:
„Agiere als Projektmanager. Schreib eine überzeugende E-Mail, die ein neues Projekt vorschlägt. Projekt: [Beschreibung]. Nutzen: [Erwarteter ROI]. Ressourcenbedarf: [Ressourcen]. Struktur: Problem – Lösung – Nutzen – nächster Schritt.“

Prompt 9 – Einladung zum Team-Event:
„Verfasse eine einladende E-Mail für unser Teambuilding-Event. Details: [Datum, Ort, Programm]. Ton: enthusiastisch, aber nicht übertrieben. Mache Lust auf die Teilnahme, ohne Druck aufzubauen.“

Prompt 10 – Entschuldigung für Verzögerung:
„Schreib eine professionelle Entschuldigungs-E-Mail für eine Projektverzögerung. Ursache: [Ursache]. Neuer Termin: [Datum]. Übernimm Verantwortung, ohne zu rechtfertigen. Biete einen Ausgleich an, falls sinnvoll.“

Meetings und Protokolle (ChatGPT-Prompts 11-18)

Prompt 11 – Meeting-Agenda erstellen:
„Erstelle eine strukturierte Agenda für ein 60-minütiges Projektmeeting. Themen: [Themen auflisten]. Füge realistische Zeitslots hinzu. Beginne mit dem wichtigsten Punkt. Schließe mit konkreten Action Items.“

Prompt 12 – Protokoll aus Notizen:
„Verwandle diese unstrukturierten Meeting-Notizen in ein professionelles Protokoll: [Notizen einfügen]. Format: Teilnehmende, besprochene Punkte, Entscheidungen, Action Items mit Verantwortlichen und Deadlines.“

Prompt 13 – Action Items extrahieren:
„Lies dieses Meeting-Transkript und extrahiere alle Action Items: [Transkript einfügen]. Liste jeden Punkt mit Verantwortlicher Person und Deadline auf. Markiere unklare Zuständigkeiten.“

Prompt 14 – Status-Update für Stakeholder:
„Agiere als Projektmanager. Erstelle ein Status-Update für die Geschäftsleitung basierend auf diesen Informationen: [Infos einfügen]. Format: Ampel-Status (Rot/Gelb/Grün), Fortschritt, Risiken, nächste Schritte. Maximal 200 Wörter.“

Prompt 15 – Retrospektive-Fragen:
„Entwickle 8 tiefgehende Fragen für eine Sprint-Retrospektive. Das Team hat folgende Herausforderungen erlebt: [Herausforderungen]. Vermeide Standardfragen. Fokus: konkrete Verbesserungen, nicht Schuldzuweisungen.“

Prompt 16 – Brainstorming-Moderation:
„Agiere als Workshop-Moderator. Erstelle einen 45-minütigen Brainstorming-Ablauf zum Thema [Thema]. Nutze verschiedene Kreativtechniken. Plane Zeit für individuelle Ideenfindung und Gruppendiskussion ein.“

Prompt 17 – Schwieriges Gespräch vorbereiten:
„Hilf mir, ein schwieriges Feedback-Gespräch vorzubereiten. Situation: [Situation]. Erstelle eine Gesprächsstruktur, Formulierungsvorschläge und mögliche Reaktionen mit passenden Antworten.“

Prompt 18 – Entscheidungsvorlage erstellen:
„Erstelle eine Entscheidungsvorlage für folgendes Thema: [Thema]. Beschreibe drei Optionen mit Vor- und Nachteilen, Kosten und Empfehlung. Format: Übersichtliche Tabelle plus kurze Empfehlung.“

Content und Marketing (ChatGPT-Prompts 19-28)

Prompt 19 – Blog-Gliederung erstellen:
„Erstelle eine SEO-optimierte Gliederung für einen Blogartikel zum Thema [Thema]. Zielgruppe: [Beschreibung]. Hauptkeyword: [Keyword]. Struktur: Einleitung mit Hook, 5-7 Hauptabschnitte mit H2-Überschriften, FAQ-Sektion, Fazit.“ Dieser Prompt unterstützt Sie dabei, KI im Unternehmen für Content-Produktion effektiv zu nutzen.

Prompt 20 – Social-Media-Post-Serie:
„Entwickle 5 LinkedIn-Posts zum Thema [Thema]. Zielgruppe: [Beschreibung]. Jeder Post sollte einen anderen Aspekt beleuchten, zum Engagement einladen und mich als Expertin positionieren. Füge passende Hashtag-Vorschläge hinzu.“

Prompt 21 – Newsletter-Einleitung:
„Schreib eine einladende Newsletter-Einleitung für unseren monatlichen Firmen-Newsletter. Themen dieser Ausgabe: [Themen]. Ton: persönlich, aber professionell. Länge: maximal 80 Wörter.“

Prompt 22 – Produktbeschreibung optimieren:
„Überarbeite diese Produktbeschreibung für bessere Conversion: [Text einfügen]. Fokussiere auf Kundennutzen statt Features. Füge einen starken Call-to-Action hinzu. Zielgruppe: [Beschreibung].“

Prompt 23 – Pressemitteilung strukturieren:
„Agiere als PR-Berater. Schreib eine Pressemitteilung zu diesem Anlass: [Anlass]. Struktur: Headline, Lead, Haupttext, Zitat, Boilerplate. Länge: maximal 400 Wörter. Nachrichtenwert klar herausstellen.“

Prompt 24 – Betreffzeilen für E-Mail-Marketing:
„Generiere 10 verschiedene E-Mail-Betreffzeilen für diese Kampagne: [Kampagnenbeschreibung]. Mix aus Neugier, Dringlichkeit und Nutzenversprechen. Maximal 50 Zeichen pro Betreffzeile.“

Prompt 25 – Kundenstimme formulieren:
„Hilf mir, dieses Kundenfeedback in ein überzeugendes Testimonial umzuwandeln: [Feedback einfügen]. Mache es konkret, glaubwürdig und ergebnisorientiert. Füge einen passenden Kontext hinzu.“

Prompt 26 – Content-Kalender erstellen:
„Entwickle einen Content-Kalender für die nächsten 4 Wochen. Thema: [Themenbereich]. Kanäle: Blog, LinkedIn, Newsletter. Pro Woche: 1 Blogartikel, 3 LinkedIn-Posts, 1 Newsletter-Thema. Berücksichtige aktuelle Trends in [Branche].“

Prompt 27 – Webinar-Beschreibung:
„Schreib eine überzeugende Webinar-Beschreibung für diese Veranstaltung: [Thema, Referent, Zielgruppe]. Struktur: Problembeschreibung, Lernziele (3-5 Punkte), Zielgruppe, Call-to-Action. Maximal 200 Wörter.“

Prompt 28 – Case Study aufbereiten:
„Agiere als Content-Stratege. Strukturiere diese Projektdaten als Case Study: [Daten einfügen]. Format: Herausforderung, Lösung, Ergebnisse (mit Zahlen), Kundenstatement-Platzhalter. Schreibe ergebnisorientiert.“

Analyse und Strategie (ChatGPT-Prompts 29-38)

Prompt 29 – SWOT-Analyse durchführen:
„Erstelle eine SWOT-Analyse für dieses Unternehmensszenario: [Szenario beschreiben]. Nenne jeweils 4-5 Punkte pro Kategorie. Füge am Ende 3 strategische Handlungsempfehlungen hinzu.“

Prompt 30 – Wettbewerbsvergleich strukturieren:
„Agiere als Marktanalyst. Erstelle eine Vergleichsstruktur für unsere Top-3-Wettbewerber in [Branche]. Kategorien: Produktangebot, Preisgestaltung, Zielgruppe, USP, Schwachstellen. Format: Übersichtliche Tabelle.“

Prompt 31 – Zielgruppen-Persona entwickeln:
„Entwickle eine detaillierte Buyer Persona für unser Produkt: [Produktbeschreibung]. Inkludiere: Demografie, Ziele, Schmerzpunkte, Einwände, bevorzugte Informationsquellen, typischer Kaufentscheidungsprozess.“

Prompt 32 – Risikobewertung erstellen:
„Agiere als Risikomanager. Analysiere diese Projektrisiken: [Risiken auflisten]. Bewerte jedes Risiko nach Eintrittswahrscheinlichkeit und Auswirkung. Schlage Gegenmaßnahmen vor. Format: Risikomatrix.“

Prompt 33 – Prozesskette visualisieren:
„Beschreibe den Ablauf dieses Geschäftsprozesses als Flussdiagramm-Text: [Prozess beschreiben]. Nutze klare Verzweigungen (wenn/dann), Verantwortlichkeiten und Zeitangaben.“

Prompt 34 – Markttrends zusammenfassen:
„Analysiere diese Marktdaten und fasse die wichtigsten Trends zusammen: [Daten einfügen]. Struktur: Top 3 Trends, Auswirkungen auf unser Geschäft, empfohlene Reaktionen. Maximal 300 Wörter.“

Prompt 35 – Preismodell evaluieren:
„Agiere als Pricing-Experte. Bewerte dieses Preismodell: [Modell beschreiben]. Analysiere Stärken, Schwächen und Optimierungspotenzial. Vergleiche mit gängigen Alternativen in der Branche.“

Prompt 36 – Kundenumfrage auswerten:
„Analysiere diese Umfrageergebnisse: [Ergebnisse einfügen]. Identifiziere die Top 3 Erkenntnisse, überraschende Muster und konkrete Handlungsempfehlungen. Präsentiere die Ergebnisse management-tauglich.“

Prompt 37 – Quartalsziele definieren:
„Hilf mir, OKRs für das kommende Quartal zu formulieren. Bereich: [Abteilung]. Strategische Prioritäten: [Prioritäten]. Formuliere 3 Objectives mit je 3 messbaren Key Results.“

Prompt 38 – Geschäftsmodell-Canvas ausfüllen:
„Agiere als Startup-Berater. Fülle ein Business Model Canvas für diese Geschäftsidee aus: [Idee beschreiben]. Gehe systematisch durch alle 9 Felder und stelle kritische Fragen zu jedem Bereich.“

Wer Prozesse analysiert, bevor KI zum Einsatz kommt, erzielt laut Studien deutlich bessere Ergebnisse – diese Prompts helfen beim strukturierten Vorgehen.

Produktivität und Selbstmanagement (ChatGPT-Prompts 39-45)

Prompt 39 – Tagesplanung optimieren:
„Hilf mir, meinen Arbeitstag zu strukturieren. Meine heutigen Aufgaben: [Aufgaben auflisten]. Verfügbare Zeit: [Stunden]. Erstelle einen Zeitblock-Plan mit Pausen. Priorisiere nach Wichtigkeit und Energie-Level.“

Prompt 40 – Wochenziele formulieren:
„Basierend auf diesen Projekten und Deadlines, definiere meine Top 5 Wochenziele: [Projekte auflisten]. Formuliere sie SMART (spezifisch, messbar, erreichbar, relevant, terminiert).“

Prompt 41 – Aufgaben priorisieren:
„Sortiere diese Aufgaben nach der Eisenhower-Matrix: [Aufgaben auflisten]. Erkläre bei jedem Punkt kurz die Einordnung. Schlage vor, was ich delegieren oder streichen sollte.“

Prompt 42 – Prokrastination überwinden:
„Ich schiebe diese Aufgabe seit Tagen vor mir her: [Aufgabe]. Zerlege sie in 5 kleine, konkrete Schritte, die jeweils maximal 15 Minuten dauern. Formuliere den ersten Schritt als sofort machbare Aktion.“

Prompt 43 – E-Mail-Inbox aufräumen:
„Erstelle mir ein System zur E-Mail-Verwaltung. Meine Herausforderung: [Problem beschreiben]. Definiere Kategorien, Regeln für die Bearbeitung und einen realistischen Zeitplan fürs tägliche Inbox-Management.“

Prompt 44 – Ablenkungen minimieren:
„Agiere als Produktivitätscoach. Meine größten Ablenkungen bei der Arbeit sind: [Ablenkungen auflisten]. Entwickle einen konkreten Aktionsplan mit Tools, Gewohnheiten und Umgebungsanpassungen.“ Übrigens: KI-Agenten können wiederkehrende Aufgaben komplett automatisieren – ein Thema, das wir separat behandeln.

Prompt 45 – Monatsreflexion durchführen:
„Stelle mir 10 tiefgehende Reflexionsfragen für meinen Monatsrückblick. Fokus: Berufliche Entwicklung und Zielerreichung. Vermeide oberflächliche Fragen. Jede Frage sollte zum Nachdenken anregen.“

Lernen und Weiterentwicklung (ChatGPT-Prompts 46-50)

Prompt 46 – Komplexes Thema erklären:
„Erkläre mir [komplexes Thema] so, als wäre ich ein intelligenter Branchenfremder. Verwende Analogien aus dem Alltag. Vermeide Fachbegriffe – oder erkläre sie sofort. Maximal 300 Wörter.“

Prompt 47 – Lernplan erstellen:
„Agiere als Lerncoach. Ich möchte [Fähigkeit] in den nächsten 3 Monaten lernen. Verfügbare Zeit: [Stunden pro Woche]. Erstelle einen strukturierten Lernplan mit Meilensteinen, Ressourcen und Übungsaufgaben.“

Prompt 48 – Buchzusammenfassung erstellen:
„Fasse das Buch [Buchtitel] von [Autor] zusammen. Struktur: Kernthese, 5 wichtigste Erkenntnisse, konkrete Handlungsempfehlungen, für wen das Buch geeignet ist. Maximal 400 Wörter.“

Prompt 49 – Vorstellungsgespräch simulieren:
„Agiere als HR-Manager und führe ein simuliertes Vorstellungsgespräch mit mir. Position: [Jobtitel]. Stelle mir 5 typische Fragen nacheinander. Warte jeweils auf meine Antwort, bevor du weitermachst. Gib am Ende Feedback.“

Prompt 50 – Feedback konstruktiv annehmen:
„Ich habe folgendes Feedback erhalten: [Feedback einfügen]. Hilf mir, es neutral zu analysieren. Was ist der Kern der Kritik? Welche konkreten Verbesserungen kann ich daraus ableiten? Formuliere 3 Action Items.“

ChatGPT-Prompts richtig speichern und organisieren

Die besten ChatGPT-Prompts nützen nichts, wenn Sie sie jedes Mal neu schreiben müssen. Tools wie Notion oder Obsidian eignen sich hervorragend, um eine persönliche Prompt-Bibliothek aufzubauen. Kategorisieren Sie nach Anwendungsfall, fügen Sie Notizen hinzu, was gut funktioniert hat – und was nicht.

Ein Tipp aus der Praxis: Erstellen Sie für wiederkehrende Aufgaben Template-Prompts mit Platzhaltern. Ein wöchentlicher Statusbericht braucht immer dieselbe Struktur – nur die Inhalte ändern sich. Das spart über ein Jahr gerechnet Stunden.

Häufige Fragen zu ChatGPT-Prompts

Funktionieren diese ChatGPT-Prompts auch mit anderen KI-Chatbots?

Ja. Die Grundprinzipien für gute ChatGPT-Prompts – Rolle, Kontext, Format, Länge, Beispiele – funktionieren auch mit Claude, Gemini, Copilot und anderen Sprachmodellen. Manche Formulierungen müssen Sie eventuell leicht anpassen, aber die Struktur bleibt dieselbe.

Wie lang sollte ein guter ChatGPT-Prompt sein?

So lang wie nötig, so kurz wie möglich. Ein guter ChatGPT-Prompt hat typischerweise 50-150 Wörter. Zu kurze Prompts liefern zu generische Ergebnisse. Zu lange Prompts verwirren die KI. Experimentieren Sie mit der Balance.

Was tun, wenn das Ergebnis nicht passt?

Nachbessern statt neu starten. Schreiben Sie: „Mach den Text kürzer“, „Ändere den Ton in sachlicher“, „Füge mehr konkrete Beispiele hinzu“. ChatGPT behält den Kontext und verbessert schrittweise.

Sollte ich meine ChatGPT-Prompts speichern?

Unbedingt. Erstellen Sie eine persönliche ChatGPT-Prompt-Bibliothek für wiederkehrende Aufgaben. Ein gut formulierter Prompt für wöchentliche Statusberichte spart über ein Jahr gerechnet Stunden an Arbeit.

Wie vermeide ich, dass ChatGPT Falschinformationen liefert?

Fordern Sie Quellenangaben an: „Nenne die Grundlage für diese Aussage.“ Bei Faktenfragen nutzen Sie zusätzlich Perplexity für quellenbasierte Recherchen. Kritisches Prüfen bleibt Ihre Aufgabe – der Bitkom empfiehlt, KI-Ergebnisse stets zu verifizieren.

Der Punkt ist

ChatGPT ist ein Werkzeug. Wie jedes Werkzeug liefert es bessere Ergebnisse, wenn Sie wissen, wie man es bedient. Die 50 ChatGPT-Prompts in diesem Artikel sind kein Geheimwissen – sie sind das Ergebnis von systematischem Ausprobieren, Scheitern und Verfeinern.

Kopieren Sie nicht einfach. Passen Sie an. Jeder Prompt in dieser Liste ist ein Startpunkt, den Sie auf Ihre Situation, Ihre Branche, Ihren Stil zuschneiden sollten. Die Platzhalter in eckigen Klammern sind Einladungen zum Individualisieren.

Ein letzter Gedanke: Die besten Ergebnisse entstehen, wenn Sie ChatGPT als Sparringspartner nutzen, nicht als Ersatz fürs Denken. Lassen Sie sich Entwürfe liefern, hinterfragen Sie sie, verbessern Sie sie. Das spart Zeit und liefert Resultate, die wirklich zu Ihnen passen.

Wir bei digital-magazin.de werden diese Prompt-Sammlung regelmäßig aktualisieren. Die KI-Modelle entwickeln sich weiter, neue Techniken entstehen, bessere Formulierungen werden entdeckt. Speichern Sie sich diesen Artikel – er wird wachsen.

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