Welche Fehler Startups bei der Domainwahl vermeiden sollten

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Die Anzahl neuer Startups steigt von Tag zu Tag und damit auch die Konkurrenz untereinander. Es gilt User zu begeistern, besser zu sein als Mitbewerber und Investoren zu finden, die das Projekt finanziell unterstützen. Jedes Startup, das auf der Suche nach einem guten Namen und der dazugehörigen Webadresse ist, hat das gleiche Problem: Alle guten Domainnamen sind schon belegt. 

Als Folge dieser Knappheit beweisen Startups bei der Wahl eines alternativen Domainnamens viel Kreativität und treffen zum Teil sehr kuriose Entscheidungen. Häufig tun sie sich und ihren Nutzern damit keinen Gefallen, denn am Ende schränken sie damit ihr Image, den Besuchertraffic und auch ihr Wachstum deutlich ein. Dabei bieten Domainhandelsplattformen wie Sedo.com Startups die Möglichkeit, an ca. 18 Millionen bereits registrierte, gute Domainnamen zu gelangen.

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Viele geben direkt nach dem ersten Check beim Registrar auf, weil sie die erfolgversprechendere Option noch nicht kennen:  über eine Domainhandelsplattform an den Wunschnamen zu gelangen. Dabei ist es gerade für Startups wichtig, von Anfang an eine durchdachte Domainstrategie zu haben und in geeignete Domainnamen zu investieren.

Alternative Domainendungen

Ist der Wunschname unter .com nicht mehr verfügbar, müssen oft alternative Endungen herhalten, wie z.B. die aktuell bei Startups beliebte Top-Level-Domain .io. Eigentlich als Länderendung für „Indian Ocean“ gedacht, nutzt die Technologiebranche das Kürzel, weil es auch für „Input-Output“ oder “ Innovation Online“ steht.  Doch diese exotischen Endungen können risikobehaftet sein. Bestes Beispiel dafür ist das heute weltweit bekannte Unternehmen Bitly, ein URL Shortener. Als Startup ging Bitly mit der Adresse bit.ly online –  also mit dem Länderkürzel für Lybien. Als politische Unruhen das Land erfassten, war auch die Domain nicht mehr zu erreichen. Die Folge war ein wirtschaftlicher Schaden für das Unternehmen, das sich eigentlich mitten im Wachstum befand.

Heute findet man Bitly unter der Adresse bitly.com – die beste Wahl sowohl für das Unternehmen als auch für Konsumenten.  Auch das soziale Netzwerk Instagram ging zunächst unter instagr.am online und investierte schließlich in die Domain instagram.com.

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Buchstaben weglassen um den beschreibenden Begriff zu verwenden

Domainnamen, die beschreibende Begriffe darstellen, sind aufgrund ihrer Popularität so gut wie nicht mehr verfügbar. Das stellte auch der Kurznachrichtendienst Twitter fest und nahm alternativ die Adresse twtr.com, in Anlehnung an Firmen-Kürzel an der Börse. Doch schnell wurde klar, dass der Name zu fehleranfällig war und sich User die kuriose Schreibweise nicht merken konnten. Auch hier rüstete Twitter bald nach und entschied sich dafür, die passende Domain twitter.com zu kaufen. Ebenfalls nicht gerade userfreundlich sind Namen, die nur so klingen wie ein generischer Begriff, aber eine völlig andere Schreibweise haben.

Der Musikdienst Ampyre fällt in diese Kategorie: Denn wenn man im Radio den Namen hört, würde man unweigerlich an Empire denken – und mit großer Sicherheit nicht auf der Webseite des Musikdienstes www.ampyre.com landen. Startups sollten es ihren Usern so einfach wie möglich machen, im Netz gefunden zu werden. Diese Art von Wortspielerei ist dabei eher hinderlich als nützlich.

Zu lange Domainnamen

Je kürzer der Domainname, desto wertvoller ist er auch. User möchten beim Eintippen der Adresse keine Zeit verlieren. Viele internationale Unternehmen bevorzugen zwei- bis dreistellige Domainnamen, denn sie sind nicht nur userfreundlich, sondern auch im Domainmarkt sehr begehrt und damit eine wertvolle Geldanlage. Käufer geben heutzutage mehrere Millionen für zweistellige .com Domains aus.

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Die bekannte Social Network Plattform facebook.com startete zunächst mit der etwas längeren Variante thefacebook.com, bevor es auf facebook.com verkürzte. Als Facebook internationale Größe erreichte, zahlte es 8,5 Millionen USD für die kürzeste Variante fb.com. Auch weltweit bekannte Konzerne wie Apple nutzen zweistellige Domains wie z.B. me.com. Ein unglücklicher Versuch ist z.B. die Wahl des Domainnamens durch das Unternehmen North Technologies. Die Adresse n-o-r-t-h-t-e-c-h-n-o-l-o-g-i-e-s.com ist dermaßen lang, dass sich kaum ein User die Mühe machen wird diese aufzusuchen.

Besser gleich auf Domainhandelsplattformen nachsehen

Ehemalige Startups, die heute international bekannt sind, haben also früher oder später immer in den besseren Namen investiert – und im Nachhinein oft Millionen dafür bezahlt. Wer smart ist, geht von Anfang an auf eine der Domainhandelsplattformen und schaut nach, ob der Wunschname vom Inhaber zum Verkauf eingestellt wurde.
Der Durchschnittspreis für eine .com Domain liegt bei 2.000 USD, der Durchschnittspreis für eine .es Domain bei circa 1.200 USD. Die meisten Domains verkaufen sich sogar für unter 500 USD. Ein Betrag, den sich Startups für das wichtigste Fundament ihres Projektes  gönnen sollten.

2 Kommentare

  1. jawoll, erstmal klar stellen, dass es keine Alternativen gibt, dann wichtige Infos zur Herausgabe von unrechtmäßig für den Handel erworbene Domains gekonnt weglassen, und dann auf unseriösen Domainhandel hinweisen, der von mehreren Gerichten bereits als sittenwidrig angesehen wird und mit entsprechenden Urteilen zur Herausgabe der Domains reagierte. Das ganze verfasst von einem SEDO „MedienWirt“ aka. Manager, von einem Unternehmen, dass sich vorrangig mit Domainhander beschäftigt. Das ganze nennt sich dann „e-commerce-blog“ und ist eine Leserfalle für Google um Stimmung für Domainkauf zu verbreiten unter dem Deckmantel der „netten Beratung“. Da wird einem richtig schlecht. Wer dahinter steckt, kann man sich denken. Eure Ratschläge sind nichts wert und eure Lösungsvorschläge sind purer Lobbyismus. Dass dieser Kommentar jemals frei geschaltet wird, bezweifele ich ganz stark. Aber ist auch egal denn ich wollte euch ansprechen: Denkt mal darüber nach was ihr da macht. Es ist mit Abstand das ekligste Geschäft im Internet. Ihr solltet euch schämen. Aber was soll man von einem DiplomMedienwirt mit Schwerpunkt Internet, E-mail und Presse schon erwarten. Das sagt schon alles.

  2. Hallo Blue,

    wie Sie sehen, haben wir Ihren Kommentar veröffentlicht. Wir sind ja durchaus auch selbstkritisch und nehmen externe Kritik auch sehr gerne an. Wir denken IMMER darüber nach, was wir tun und schämen tun wir uns auch für nichts – wir sind mit uns im Reinen. 😉

    Ich möchte Sie als erstes darauf hinweisen, dass es sich bei dem Artikel um einen „Sponsored Post“, also Werbung handelt. Der Inhalt dieses Artikels ist also im Prinzip „Werbung“. Deshalb ist der Artikel als solcher gekennzeichnet und die Links haben das nofollow-Attribut. Inhaltlich haben wir also keinen direkten Einfluss auf diesen Artikel. Mehr darüber können Sie hier erfahren: https://digital-magazin.de/werbung-buchen/

    Als Zweites möchte ich gern sagen, dass ich finde, dass Sie vielleicht etwas überreagieren, weil Sie vielleicht schon schlechte Erfahrungen mit „Domainern“ gesammelt haben – ist das richtig? Ich kann dem Artikel übrigens nichts falsches finden oder etwas daran aussetzen.

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