Aktuelle Studien zeigen, dass ein Großteil der Unternehmen im DACH-Raum regelmäßig mit Zahlungsverzug konfrontiert ist. Rund 80–90% der befragten Unternehmen geben an, dass verspätete Zahlungen ihre Liquidität deutlich belasten.
Diese Herausforderung betrifft Unternehmen jeder Größe. Finanzteams kämpfen zunehmend mit:
Deshalb muss die Frage heute lauten:
„Wie vermeiden wir Zahlungsverzug – und wie reduzieren wir ihn dort, wo es den größten finanziellen Effekt hat?“
Hier sind sechs Maßnahmen, die sich im DACH-Markt bewährt haben.
Viele Unternehmen setzen beim Mahnwesen noch immer auf eine Standardstrategie. Doch nicht jeder Kunde reagiert gleich, und nicht jeder Kunde sollte gleich behandelt werden.
Das Ergebnis: Mehr Wirkung, weniger Irritation, schnellerer Zahlungseingang.
Viele Zahlungsverzüge entstehen nicht durch fehlende Zahlungsbereitschaft, sondern durch interne Verzögerungen. Finanzteams verbringen viel Zeit mit Routineaufgaben:
Diese Aufgaben lassen sich zuverlässig automatisieren.
Automatisierung ermöglicht es Teams, sich auf Tätigkeiten zu konzentrieren, bei denen menschliche Expertise entscheidend ist – etwa die Klärung komplexer Fälle oder Gespräche mit wichtigen Kunden.
Das führt zu schnelleren Reaktionszeiten und reduziert Zahlungsverzug beinahe automatisch.
Ein großer Teil unnötiger Verzugsfälle entsteht dadurch, dass Zahlungen nicht rechtzeitig verbucht werden. Oft hängt das zusammen mit:
Die Folge: Zahlungen sind zwar eingegangen, aber in den Systemen nicht sichtbar.
Eine moderne Order-to-Cash-Lösung wie zum Beispiel die Order-to-Cash-Lösung von HighRadius sorgt dafür, dass:
Der Effekt:
Kurz gesagt: Je schneller eine Zahlung zugeordnet wird, desto stabiler wird Ihr Cashflow.
Viele Teams folgen der Regel: „Die älteste Rechnung zuerst.“
Doch betriebswirtschaftlich ist das selten sinnvoll.
Wichtiger ist die Frage:
Welche Forderungen haben den größten finanziellen Einfluss?
Eine verspätete Rechnung über 300.000 Euro ist relevanter als eine über 10.000 Euro, selbst wenn die kleinere älter ist. Auch Kunden mit mehreren Einheiten können ein Risiko darstellen, wenn sich Rückstände parallel aufbauen.
| Kategorie | Beschreibung | Priorität |
| Hohe Beträge / strategische Kunden | Starker Einfluss auf Cashflow, mehrere Einheiten möglich | Sehr hoch |
| Hohe Beträge / schlechtes Zahlungsverhalten | Wiederkehrende Verzögerungen, erhöhte Risiken | Sehr hoch |
| Mittlere Beträge / stabile Historie | Gut kalkulierbares Verhalten | Mittel |
| Geringe Beträge / gute Historie | Geringer Einfluss auf die Liquidität | Niedrig |
Teams, die so priorisieren, erzielen schneller spürbare Effekte.
Zahlungsverzug kündigt sich fast immer an – nur wird er oft übersehen.
Frühe Warnsignale sind zum Beispiel:
Diese Informationen liegen meist verstreut in ERP-Systemen, Portalen, E-Mails oder im Vertrieb.
Unternehmen, die Zahlungsverzug erfolgreich reduzieren, nutzen Systeme, die:
So können Teams frühzeitig reagieren, statt erst nach einer versäumten Fälligkeit aktiv zu werden.
Viele Organisationen besitzen gute Einzellösungen – aber diese arbeiten isoliert. Das führt zu:
Unternehmen, die Zahlungsverzug erfolgreich reduzieren, arbeiten mit einer zentralen Plattform, die:
in einem durchgängigen Prozess verbindet.
Eine integrierte Order-to-Cash-Lösung stellt sicher, dass alle relevanten Daten an einem Ort zusammenlaufen. Entscheidungen werden schneller, Maßnahmen sind besser abgestimmt und der gesamte Prozess wird steuerbarer.
Zahlungsverzug zu reduzieren bedeutet nicht, mehr Mahnungen zu verschicken.
Es bedeutet, intelligenter zu arbeiten:
Eine moderne Order-to-Cash-Lösung gibt Unternehmen im DACH-Raum die notwendige Transparenz, Automatisierung und Prozesssicherheit, um Zahlungsverzug dauerhaft zu reduzieren und die Liquidität nachhaltig zu stärken.
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