Bull hat eine neue Supercomputing-Infrastruktur für Airbus geliefert und eingeweiht. Die Lösung soll die Simulationskapazität des Luft- und Raumfahrtkonzerns verdreifachen und verteilt sich auf Standorte in Toulouse und Hamburg.

Bull, ein Anbieter im Bereich Advanced Computing und KI, gibt die Lieferung und Einweihung einer neuen Supercomputing-Infrastruktur für Airbus bekannt. Die Umsetzung erfolgt im Rahmen eines mehrjährigen Supercomputing-Vertrags. Dieser Meilenstein folgt auf die Inbetriebnahme zweier neuer Supercomputer sowie der jeweiligen modularen Rechenzentren, die 2025 in Toulouse, Frankreich, und zuletzt 2026 in Hamburg, Deutschland, geliefert wurden.
Die steigenden Anforderungen an die HPC-Infrastruktur von Airbus, getrieben durch die dynamischen Entwicklungen der Luft- und Raumfahrtbranche, machten eine leistungsfähigere und flexiblere Lösung erforderlich. Mit der Lieferung dieser HPC-Infrastruktur trägt Bull dazu bei, die Simulationskapazität von Airbus zu verdreifachen.
Dadurch können Ingenieurinnen und Ingenieure bestehende Produkte weiter verbessern und zugleich die nächste Generation von Luft- und Raumfahrtlösungen entwickeln – bei weiterhin hohen Sicherheitsstandards. Airbus nutzt die neue HPC-Umgebung für kritische Aufgaben wie Strömungssimulation, Akustikberechnungen für Cockpit, Rumpf und Kabine sowie strukturelle Belastungsanalysen.
Supercomputing-Infrastruktur an mehreren Airbus-Standorten
Als strategischer HPC-Partner von Airbus hat Bull seine Supercomputing-Infrastruktur schrittweise an mehreren Standorten bereitgestellt. Das erste System wurde 2025 in Toulouse geliefert und in Betrieb genommen – nur 14 Monate nach Vertragsunterzeichnung. Mit der Lieferung des Supercomputers in Hamburg im Jahr 2026 ist dieses Implementierungs-Programm nun abgeschlossen und der Weg für die Einweihung einer vollständig betriebsbereiten, standortübergreifenden Supercomputing-Infrastruktur geebnet.
Im Rahmen dieses mehrjährigen High-Performance-Computing-Vertrags liefert Bull eine schlüsselfertige Gesamtlösung, die Rechensysteme, Speicher und Rechenzentren in einem HPC-as-a-Service-Modell umfasst. Auf Basis eines besonderen Designansatzes vereinen diese modularen Rechenzentren mehrere vorgefertigte und austauschbare Module, in denen das HPC-System bereits im Bull-Werk in Angers, Frankreich, vorintegriert wurde.
Anschließend wurden die Module vor Ort montiert und bilden ein vollständiges, schlüsselfertiges Rechenzentrum.
Energieeffizienz durch Direct Liquid Cooling
Die Energieeffizienz des Systems wird durch Bulls Direct-Liquid-Cooling-Technologien maximiert. Die Lösung soll Airbus dabei helfen, den Stromverbrauch zu senken. Dank der patentierten Technik wird die vom System erzeugte Wärme wiederverwendet, um benachbarte Gebäude zu versorgen.
Darüber hinaus haben Bulls in Deutschland ansässige Expertinnen und Experten für industrielles HPC spezialisiertes Know-how in die Entwicklung innovativer Simulationsumgebungen eingebracht, einschließlich Unterstützung bei der Anwendungsoptimierung. Damit unterstreicht Bull seine Rolle bei der Bereitstellung fortschrittlicher HPC-Lösungen.
Über Bull
Mit fast einem Jahrhundert an Innovationen ist Bull ein weltweit tätiges Unternehmen in den Bereichen High-Performance-Computing, Künstliche Intelligenz und Quantentechnologien. Das Unternehmen erzielt nach eigenen Angaben einen Umsatz von rund 720 Millionen Euro und beschäftigt 3.000 Mitarbeitende in 32 Ländern.
Auf Basis eines offenen und vertrauenswürdigen Ansatzes entwickelt, implementiert und betreibt Bull Hardware, Software und strategische Dienstleistungen, die Unternehmenswerte erschließen, wissenschaftliche Forschung beschleunigen und gesellschaftlichen Fortschritt fördern sollen. Gestützt auf 1.600 Patente, Fertigungskompetenz und Daten-Know-how unterstützt Bull Staaten und Industrien dabei, Kontrolle über ihre KI- und Datenstrategien zu behalten.
Einordnung zur europäischen KI- und HPC-Infrastruktur
Der Ausbau bei Airbus passt zu einer Entwicklung, die wir auf digital-magazin.de schon länger beobachten: Europas Industrie investiert stärker in eigene Rechenkapazitäten, KI-Infrastruktur und spezialisierte Simulationsumgebungen. Dazu gehört etwa Bulls Beteiligung an europäischen KI-Infrastrukturprojekten ebenso wie der Blick auf Europas erste Exascale-Maschine JUPITER. Auch der deutsche KI-Rechenzentrum-Boom zeigt, wie eng Rechenleistung, Industrieanwendungen und digitale Souveränität inzwischen zusammenhängen.
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Quelle: PR-Gateway. Diese Pressemitteilung wurde redaktionell formatiert.












