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Netzwerkgeräte in jedem zweiten Unternehmen veraltet

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Der „2020 Global Network Insights Report“ zeigt, dass viele Unternehmen mit veralteten Netzwerkgeräten arbeiten (eine Infografik am Ende des Artikels). Dies liegt vor allem daran, dass die knappen Ressourcen in Cloud-Dienste investiert werden und nicht in die digitale Infrastruktur vor Ort. Hieraus ergeben sich zahlreiche Sicherheitslücken, die eine echte Bedrohung für die Betriebe werden können. Eine gelingende digitale Transformation ist unter solchen Umständen kaum möglich.

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Hintergründe zum Report

Für den „2020 Global Network Insights Report“ hat NTT Ltd. laut einer Pressemitteilung mehr als 1.000 seiner Kunden, die mehr als 800.000 Geräte nutzen, zu ihrer Arbeit und den im Betrieb verwendeten Technologien befragt. Hierbei zeigte sich, dass 48 % der Netzwerkgeräte in den Unternehmen veraltet oder technisch überholt sind. Das stellt einen massiven Sprung zum Report von 2017 dar, als der Wert noch 13 % betrug. Angesichts des aktuellen Ausbaus der Home-Office-Angebote und dem Ziel der Unternehmen, eine digitale Transformation ihrer Betriebsprozesse vorzunehmen, ist das eine bedrohliche Entwicklung.

Der Report legt nahe, dass die steigende Zahl veralteter Geräte unter anderem darauf zurückzuführen ist, dass immer mehr Betriebe viele ihrer Aufgaben in die Cloud auslagern. Um aber Multi-Cloud-Umgebungen nutzen zu können, müssen Investitionen getätigt werden. Die Betriebe nutzen daher ihre Ressourcen, um sich im Cloud-Bereich zu positionieren, wodurch weniger Geld für Investitionen in die Infrastruktur im Unternehmen selbst zur Verfügung steht. Die Corona-Krise intensiviert das Problem, denn sie sorgt für einen steigenden Bedarf an digitalen Angeboten bei gleichzeitigem Wegbruch zahlreicher Umsätze.

Diese Sicherheitsrisiken ergeben sich aus veralteten Geräten

Durch die veralteten Geräte entstehen für die Unternehmen zahlreiche Sicherheitsrisiken. Denn technisch überholte Geräte sind statistisch um 42 % verwundbarer als Tools, die lediglich veraltet oder sogar auf dem neuesten Stand der Technik sind. Hinzu kommt, dass viele Unternehmen keine Patches und Updates nutzen, um ihre Geräte möglichst aktuell und sicher zu halten. Hierdurch erhöht sich die Gefahr kritischer Ausfälle, die für die Betriebe schmerzhaft und teuer wären.

Deswegen ist es nötig, das Risikomanagement neu zu denken. Das bedeutet unter anderem, dass sämtliche Sicherheitsstrategien überdacht und gegebenenfalls angepasst werden müssen. Hierzu gehört beispielsweise, zu überprüfen, ob die momentan verwendeten Betriebs- und Supportmodelle für das Unternehmen noch zeitgemäß sind. Außerdem ist Embedded Resilience ein sinnvoller Ansatz, um die Arbeitsplätze sicher und modern zu gestalten und hierdurch Sicherheitsrisiken zu minimieren.

Keine digitale Transformation ohne funktionierendes und sicheres Netzwerk

Viele Betriebe haben bereits erkannt, dass eine digitale Transformation nur mit einem hochwertigen Netzwerk gelingen kann. Zahlreiche digitale Angebote und Arbeitsweisen wie das Internet of things (IOT) oder das Asset-Tracking sind ohne ein modernes Netzwerk gar nicht vorstellbar. Ebenso wird ein Netzwerk benötigt, um die Customer Experience aktiv zu verbessern und die Mitarbeiterzufriedenheit zu steigern. Selbst Schulungen und Weiterbildungen sind ohne ein hochwertiges Netzwerk kaum noch denkbar. Unternehmen tun also gut daran, den Ausbau ihrer digitalen Infrastruktur vor Ort voranzutreiben und sich nicht ausschließlich auf externe Dienstleister zu verlassen. Die Geräte müssen zeitgemäß und auf die Betriebe zugeschnitten sein, damit diese zukunftssicher arbeiten, eine digitale Transformation vollziehen und sich vor Angriffen schützen können.

Quelle: hello.global.ntt

 

 

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