TikTok oder Facebook? Welche Social-Media-Plattform welche Generation nutzt, ist alles andere als Zufall. Eine repräsentative Adobe-Express-Umfrage unter 2.000 deutschen Nutzerinnen und Nutzern zeigt: YouTube führt plattformübergreifend, TikTok dominiert bei Gen Z – und Facebook gehört längst einer anderen Generation.
YouTube ist die universelle Plattform
Adobe Express hat für seine aktuelle Studie 2.000 Social-Media-Nutzerinnen und -Nutzer in Deutschland zu ihren Content-Konsumgewohnheiten befragt. Das Ergebnis ist eindeutig: YouTube ist die beliebteste Plattform über alle Altersgruppen hinweg. 49 Prozent aller Befragten geben an, YouTube zu nutzen – bei den regelmäßigen Nutzern liegt die Quote sogar bei 69 Prozent. Damit ist YouTube das einzige Netzwerk, das Generationen wirklich verbindet.
Gen Z und TikTok: Eine Generation, eine Plattform
Wer wissen will, wo die Generation Z ihre Zeit verbringt, bekommt eine klare Antwort: TikTok. 79 Prozent der 18- bis 24-Jährigen nutzen die Kurzvideoapp regelmäßig. Kein anderes Netzwerk erreicht bei dieser Altersgruppe auch nur annähernd diesen Wert.
Auch bei der Trend-Entdeckung ist TikTok für Gen Z die erste Adresse: 66 Prozent werden dort auf neue Trends aufmerksam. Instagram folgt mit 52 Prozent auf Platz zwei – und zeigt damit, wie eng die beiden Plattformen bei jungen Nutzern miteinander konkurrieren.
Facebook: Klares Altersgefälle
Facebook hingegen zeigt, wie stark die Nutzung von Plattformen mit dem Alter variiert. Nur 22 Prozent der 18- bis 24-Jährigen nutzen Facebook – bei den über 45-Jährigen sind es dagegen 69 Prozent. Das Netzwerk, das einst alle Generationen verband, ist heute klar bei den Älteren verankert.
Dieser Altersgruppe dient auch YouTube als wichtige Entdeckungsquelle: 49 Prozent der über 45-Jährigen stoßen dort auf neue Inhalte, gefolgt von Facebook mit 43 Prozent. Jüngere Plattformen wie TikTok spielen in diesem Segment kaum eine Rolle.
Instagram ist das Netzwerk der Millennials
Instagram positioniert sich klar als Plattform der Millennials. In der Altersgruppe der 18- bis 34-Jährigen geben 66 Prozent an, Instagram regelmäßig zu nutzen. Damit liegt das Netzwerk bei dieser Gruppe deutlich vor anderen Plattformen – und bleibt trotz TikTok-Konkurrenz ein zentraler Knotenpunkt für visuellen Content.
Kurzvideos dominieren – Nachrichten sind Sache der Älteren
Inhaltlich zeigt die Studie weitere deutliche Unterschiede: Kurzvideos sind das bevorzugte Format bei Gen Z und Millennials – 35 Prozent dieser Gruppen konsumieren sie vorrangig. Nachrichteninhalte spielen dagegen fast ausschließlich bei der Altersgruppe der 55- bis 65-Jährigen eine Rolle: 40 Prozent von ihnen nutzen Social Media primär, um aktuelle Meldungen zu verfolgen.
Dieses Ergebnis passt zum größeren Bild: Junge Nutzer wollen unterhalten und inspiriert werden, ältere Nutzer suchen Information und Orientierung. Plattformen, die beides bieten, haben langfristig die besseren Karten.
X spielt nur eine Nebenrolle
X (ehemals Twitter) bleibt in Deutschland ein Randphänomen. Die höchste Nutzungsrate verzeichnet die Plattform bei den 25- bis 34-Jährigen – und selbst dort liegt sie bei maximal 23 Prozent. Im Vergleich zu YouTube, TikTok oder Instagram ist X damit klar abgeschlagen.
Fazit: Social Media ist kein One-size-fits-all
Die Studienergebnisse von Adobe Express machen deutlich, dass es „das eine“ Social Media nicht gibt. Jede Generation hat ihre Plattformen, ihre Formate und ihre Art, Inhalte zu entdecken. Für Unternehmen und Content-Creator bedeutet das: Eine plattformübergreifende Strategie ist unverzichtbar, wenn alle Altersgruppen erreicht werden sollen.
Die vollständigen Ergebnisse der Studie sind auf der Adobe-Express-Website abrufbar.
Pressekontakt:
Danae Stavros
danae.stavros@connective3.com
connective3 (im Auftrag von Adobe Express)



