4 Do’s und 4 Don‘ts bei Webinaren und Videokonferenzen

ZOOM, Skype und Co. erleben gerade einen absoluten Boom. Der Grund: die Corona-Krise. Die Menschen können sich nicht mehr privat treffen und chatten jetzt via Video, um soziale Kontakte aufrecht zu erhalten. Auch für Webinare und VideoKonferenzen werden diese Portale vermehrt genutzt. Doch nicht nur in dieser Zeit bieten sie Vorteile. Was genau Webinare und VideoKonferenzen sind, welche Vorteile sie mit sich bringen und Do’s und Don’ts, die dich zum Experten machen, erfährst du jetzt hier im Blog.

Was sind Webinare und VideoKonferenzen?

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Webinare und VideoKonferenzen (im Weiteren der Lesbarkeit halber nur noch als Webinare) werden für Webmeetings zu Bildungszwecken genutzt. Sie bieten die Möglichkeit der direkten Interaktion und besitzen eine Multimedialität für alle Teilnehmenden. Das bedeutet, dass bei Webinaren sowohl Audio als auch Video und Textchat gegeben ist. Dadurch resultiert eine hohe Authentizität, der Person, die das webinar abhält. Es ist quasi das Online-Gegenstück zu einem Seminar. Mit dem einzigen Unterschied, dass jeder von überall aus teilnehmen kann. Es muss hier jedoch klar abgegrenzt werden zu Live-Streams. Diese bieten in der Regel keinerlei Interaktionsmöglichkeiten.

Webinare sind gerade in der heutigen Zeit sinnvoll. In Unis wird so zum Beispiel vielerorts das sogenannte „Distance Learning“ eingeführt. Geeignete Portale/Softwarelösungen sind beispielsweise ZOOM, Skype, Adobe Connect, WebEx, Google Hangouts oder GoToMeeting. Bei den meisten gibt es viele nützliche Funktionen wie das Bildschirm-Teilen, der Textchat, Abstimmungen und eine Upload-Möglichkeit, die keine Wünsche offenlassen. Die einzige Grundvoraussetzung ist die benötigte software. Jeder Teilnehmer benötigt dabei einen entsprechenden PC oder Laptop, eine Internetverbindung und gegebenenfalls ein geeignetes Headset.

Do’s bei Webinaren und VideoKonferenzen

  1. Übung macht den Meister

Webinare sind definitiv eine neue Erfahrung für diejenigen, die bisher lediglich Vorträge vor Publikum hielten. Zwar sieht man seine Audience auch bei Webinaren, jedoch ist es ein wenig unpersönlicher. Die Barriere ist anfangs oft gegeben. Doch das ist normal! Übe deine Präsentation, nutze Möglichkeiten, die dir normalerweise nicht gegeben wurden. Übung macht den Meister und das gilt auch hier. Gehe deine Präsentation durch und spiele mit den technischen Optionen. Wie kannst du dich und dein Webinar am besten darstellen? Probiere dich aus.

  1. Nutze deine Visuals zu deinen Gunsten

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Es ist generell wichtig bei Präsentationen diese visuell ansprechend zu gestalten. Zu viel Text liest niemand. Bei Webinaren gewinnt diese Leitidee noch mehr an Bedeutung. In der Regel sieht der Teilnehmer lediglich deine Präsentation und hört dazu deine Stimme. Höchstens sieht man dich noch in einem kleinen Fenster in der Ecke. Es ist also immens wichtig deine Präsentation optisch aufzuwerten. Nutze ansprechende Bilder, interessante Infografiken und halte dich beim Text stichpunktartig. Ansonsten läufst du Gefahr die Aufmerksamkeit deiner Zuschauer zu verlieren.

  1. Lasse Fragen zu

Webinare zeichnen sich durch Interaktion aus. Das bedeutet also nicht, dass du lediglich deine Präsentation abhältst und am Ende Fragen gestellt werden können. Dein Publikum könnte zu einem Thema am Anfang Fragen haben, was am Ende wieder vergessen wird. Teile also deine Präsentation in Themenbereiche ein und lasse nach jedem Thema Fragen zu. Dadurch wirkt dein Webinar dynamischer und bringt deine Zuschauer zum aktiven Mitmachen.

  1. Suche dir Influencer zur Unterstützung

So gut wie in jeder Nische gibt es geeignete Influencer, so auch in deiner. Influencer bieten dir zusätzliche Reichweite und neue Zielgruppen, die du erschließen kannst. Hole sie dir als Gesprächspartner und Experten mit in dein Webinar. Dadurch wirkst du interessanter und ideenreicher. Durch Influencer kannst du schnell mehr Teilnehmer hinzugewinnen.

Don’ts bei Webinaren und VideoKonferenzen

  1. Nicht zu viele Folien

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Wenn du ein Webinar mit einer Präsentation hältst, sieht dein Publikum lediglich diese – nicht dich. Das ist ein gravierender Unterschied zu Seminaren. Nutze nicht zu viele Folien und achte darauf, dass auf diesen angemessen viel Text steht. Du solltest nicht einfach von den Folien ablesen. Eher sollten sie dir komplementieren und das zusammenfassen, was du sagst. Wichtig: Bleibe nicht zu lange auf einer Folie. Wie gesagt, dein Publikum sieht nur das und dadurch läufst du Gefahr schnell langweilig zu werden.

  1. Rede nicht zu viel über dich selbst

Dein Publikum möchte nicht deinen gesamten Lebenslauf hören oder was du für tolle Bücher geschrieben hast. Sicherlich ist anfangs eine kurze Einleitung zu deiner Person sinnvoll, damit sich jeder Teilnehmer ein Bild von dir machen kann. Jedoch hältst du das Webinar, um deinem Publikum Lösungen zu deren Problemen anzubieten und vorzustellen. Fokussiere dich darauf.

  1. Lass dich nicht von wenigen Teilnehmern entmutigen

Aller Anfang ist schwer. Dazu gehört auch sich langsam, aber stetig einen Namen in deiner Branche zu machen. Zu Anfang kann es also sein, dass du unzählige Einladungen zu deinem Webinar verschickst, jedoch nur ein Bruchteil daran teilnimmt. Das ist kein Problem! Lass dich nicht davon entmutigen. Machst du deinen job gut, spricht sich das herum und du wirst sehen, dass schon ganz bald mehr und mehr Teilnehmer hinzukommen werden.

  1. Plane dein Webinar nicht zu kurzfristig

Gib deinen potenziellen Teilnehmern Zeit. Viele haben sicherlich einen vollen Terminkalender in naher Zukunft. Planst du hingegen dein Webinar längerfristig, ist die Chance höher, dass du mehr Teilnehmer gewinnst. Allerdings solltest du es auch nicht zu weit in der Zukunft einplanen. Das birgt die Gefahr, dass man dich vergisst. Ganz nach dem Motto „Ach, das ist ja erst in 7 Monaten. Ich gucke dann nochmal“.

Fazit:

Mit diesen Do’s und Don’ts wird dein Webinar oder deine VideoKonferenz zu einem absoluten Erfolg. Orientiere dich an den Tipps und sei du selbst. Deine Teilnehmer haben dafür Verständnis, wenn nicht alles auf Anhieb klappt. So wie du lernen musstest persönlich vor Publikum zu sprechen und bestimmte rhetorische Mittel und weitere Tricks zu verwenden, ist das bei Webinaren nicht anders. Die Materie ist eine andere und sich dort hineinzuarbeiten braucht Zeit. Nach und nach wirst du sicher mit allen neuen Funktionen vertraut sein und kannst sie zu deinem Vorteil nutzen.

 

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