Schock: Trump baut E-Commerce Firewall – Shopbetreiber reagieren zu Recht panisch

Nun ist es amtlich, in seiner ersten Amtsperiode ändert Trump nicht nur die Einreisebestimmungen und hält an seinen Mauerplänen zu Mexiko fest – jetzt wird auch ganz offizell im Online-Business gemauert. Die Trump E-Commerce Firewall schließt ausländische Shopbetreiber aus dem Handel konsequent aus. Sichergestellt wird dies mit dem American Trade Label und dem TTC. Shopbetreiber weltwelt reagieren geschockt und können Ihre Pläne zur Internationalisierung Richtung USA nun wohl an den Nagel hängen.

Die E-Commerce-Firewall schützt Traditionsprodukte der USA

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Zum Schutze und dem Erhalt US-heimischer Produkte werden ab dem 1.7.2017 offiziell nur noch amerikanische Shopbetreiber die Möglichkeit haben, ihre Angebote online an US-Bürger zu verkaufen. Dies stärke nicht nur das patriotische Bewusstsein, sondern auch die eigene Marktwirtschaft, so der Pressesprecher Sean Spicer auf der PresseKonferenz am gestrigen 31.3.2017. Das Nachsehen jedoch haben alle anderen Shopbetreiber weltweit.

Vorbild DDR?

Trumps Besuch in Deutschland und seine intensiven Gespräche mit Bundeskanzlerin Merkel in den vergangenen Wochen hätten ihn in seinem Vorhaben nur noch bestärkt und inspiriert. US-Bürger sollten US-Produkte konsumieren. Da Frau Merkel selbst aus der DDR stamme und dort stets und ausschließlich auf heimische Produkte zurückgreifen konnte, fühlt sich US-Präsident Trump von seinem Partner Deutschland bestätigt und unterstützt. Warenengpässe befürchtet Trump nicht.

I feel confirmed by Germany in this strategy. We’ve got something in common in addition to the observation of our telephones.

– Donald Trump –

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Die Vielfalt der USA spräche für sich und es gibt keinen Grund Produkte und Waren von ausländischen Shops zu beziehen:

Trump E-Commerce Firewall
Quelle: Twitter.com

Frei übersetzt: „Es gibt nichts in der Welt, was es nicht auch in den USA gibt. Und wenn doch, dann stammt es höchstwahrscheinlich aus den USA!“

Step One: Warnhinweis und TTC

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Bis die E-Commerce-Firewall vollends und flächendeckend umgesetzt ist, erhalten US-Bürger vorerst einen deutlichen Warnhinweis, wenn sie sich auf einem Nicht-US-Online-Shop befindet. Diese als Popup gestaltete Warnung wird sowohl visuell als auch akustisch gestaltet. Somit sind auch blinde Internetnutzer vor ausländischen E-Commerce-Angeboten geschützt.

Einwandfreie US-Shops dagegen erhalten das gut sichtbare American Trade Label und das geprüfte Trump Trusted Certificate (TTC). Auf TrumpTrustedShops.com können Nutzer zudem Bewertungen für die einzelnen Shops abgeben und auch Zuwiderhandlungen melden. Die Seite ist wohl noch nicht ganz fertig.

Im Streitfall: Das Trump Product Care

Dass die Unterteilung von US-Shop und Nicht-US-Shop nicht immer gegeben ist, liegt auf der Hand. Doch auch dafür bietet Trump eine Lösung: Das Trump Product Care (TPC). Die Planung dazu ist ebenfalls abgeschlossen. Shop-Betreiber können dieses ab sofort per Online-Formular beantragen. Das TPC funktioniert wie folgt:

Sofern Online-Shops aller Nicht-US-Staaten nachweisen können, dass ihre Produkte eigentlich US-amerikanischen Ursprungs sind und im Idealfall sogar illegal in die Hände des ausländischen Marktes geraten sind, können diese über das Programm „Trump Product Care“ wieder rückgeführt werden.

Ausnahmen bestätigen die E-Commerce-Regeln

Trump Trusted Shops
Donald Trump nahm die Aussage der First Lady ernst und verfasste sie nun als Dekret.

Angeregt von der First Lady Melania Trump, gesteht Trump gewisse Ausnahmeregelungen zu, die es ermöglichen, nach wie vor in ausländischen Shops einzukaufen. Zu „Forschungszwecken, Qualitätsabgleichen und auch zur Prüfung der Herkunft“ wird es mittels einer Sondergenehmigung weiterhin möglich sein.

Ein Beispiel dafür ist die ModeIndustrie. Melania Trump äußerte sich dazu in der ersten Pressekonferenz im Weißen Haus:

„The fashion from Milan is highly influenced by US fashion. They are basically US products and therefore should be sold here. Anything else would be unfair and against US interests.“

(Übersetzung: „Die Mailänder Mode ist inzwischen derart von der US-Mode beeinflusst, dass es sich dabei im Grunde um US-Produkte handelt, die hier in ihrem Ursprungsland auch verkauft werden sollten. Alles andere wäre unlauterer Wettbewerb gegen die Interessen der USA.“)

Auch an dieser Stelle greift das Trump Product Care. Bei den Modemarken Gucci, Armani und Versace wurde bereits einwandfrei nachgewiesen, dass es sich dabei in ihrem Ursprung um US-amerikanische Designs handelt. Die Marken wurden inzwischen erfolgreich mit TPC in die USA zurückgeführt.

Welche verheerenden Folgen die Trump E-Commerce Firewall auf den Welthandel haben wird, bleibt abzuwarten. Deutsche Shopbetreiber reagieren bereits empört und wenden sich gezielt an die Bundesregierung, die diese Entwicklung nicht unterbunden hat.

Wir wünschen einen amüsanten 1. April 🙂

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