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    Der Winterschlussverkauf ist Geschichte – so geht Schnäppchenjagd heute

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    In einer längst vergangenen Zeit gab es für echte Schnäppchenjäger zwei eigene Jahreszeiten: Den Sommerschlussverkauf und den Winterschlussverkauf. Bereits seit 2004 haben sich diese Zeiten geändert. Die Händler haben jetzt die Möglichkeit, ganzjährig Sonderaktionen durchzuführen und Rabatte auf ihre Produkte zu geben. Das bedeutet für die Kunden, dass sie bei Sonderangeboten nicht immer dann zugreifen müssen, wenn diese da sind, sondern vergleichen und auswählen können. Aus diesem Grund sieht die moderne Schnäppchenjagd ganz anders aus als früher.

    Goldene Regeln für die Schnäppchenjagd

    Bei der modernen Schnäppchenjagd gibt es andere Regeln als früher. Wenn sich Verbraucher an die folgenden drei Richtlinien halten, fällt ihnen das Sparen deutlich leichter:

    1. Zeitdruck vermeiden

    Viele Geschäfte arbeiten bei Sonderaktionen mit Zeitdruck. So sind bestimmte Aktionen zeitlich begrenzt oder Produkte nur in geringer Stückzahl vorhanden (Verknappung). Das hat in Zeiten des Winterschlussverkaufs dazu geführt, dass nur diejenigen gespart haben, die schnell waren. Eine solche Hektik ist heutzutage nicht mehr nötig. Immerhin gibt es immer wieder Rabatt- und Sonderaktionen. Die Verbraucher haben somit genügend Zeit, um Produkte und Preise zu vergleichen und müssen nicht das erste Angebot nehmen, das sie finden.

    1. Ausgiebig vergleichen

    Nicht alles, an dem das Wort „Sale“ oder eine Prozentzahl befestigt ist, ist wirklich ein Angebot. Denn die angegebenen Werte richten sich an der unverbindlichen Preisempfehlung für bestimmte Produkte aus. Oftmals sind diese Artikel im Handel aber sowieso deutlich günstiger zu haben. Somit ist nicht jedes Rabattversprechen auch eine tatsächliche Ersparnis für den Geldbeutel. Ein genauer Preisvergleich ist daher angeraten. Und dieser ist heutzutage so einfach wie nie. Es gibt diverse Preisvergleichsseiten im Internet und eigens entwickelte Apps, mit denen die Preise bestimmter Anbieter verglichen werden können. Auf diesem Weg lässt sich das wirklich günstigste Angebot ermitteln.

    1. Den Preis durch Gutscheine senken

    In Onlineshops gibt es die Möglichkeit, mittels kostenloser Gutscheine weiter Geld zu sparen. Diese Rabattgutscheine lassen sich einfach auffinden, wenn in einer Suchmaschine der Shopname und das Wort „Gutschein“ gemeinsam gesucht werden. Im Unterschied zum Filialhandel sind Onlinegutscheine in der Regel nämlich auch für reduzierte Produkte gültig. Zusätzlich ist der Preis- und Produktvergleich in der digitalen Welt bedeutend leichter als in den Filialen.

    Schnäppchenjagd in der Onlinewelt

    Gerade die Onlineshops haben die Möglichkeit, bei ihren Waren sehr knapp zu kalkulieren und besonders günstige Angebote zu machen. Hier kommt es nahezu ganzjährig immer wieder zu Sonderaktionen und Rabatten. Außerdem profitieren Nutzer im Onlinebereich von den Empfehlungen und Testberichten anderer. Doch auch hier ist Vorsicht geboten: Nicht jeder Begeisterungsaufruf in der digitalen Welt ist dem eigentlichen Produkt auch angemessen. Deswegen gilt auch beim Onlineshopping, dass Vergleichen und das Lesen zahlreicher Kundenbewertungen immer besser ist, als ein Schnellschuss. Nicht zuletzt sollten die Umtauschbedingungen vor dem Kauf geklärt werden. Reduzierte Artikel sind nämlich häufig vom Umtausch ausgeschlossen. Das gilt sowohl für den Filialhandel als auch für die digitale Welt. Wer sich nach diesen Empfehlungen richtet, braucht keinen Winterschlussverkauf, um Geld zu sparen.

    Patrick Tarkowski
    Patrick Tarkowski
    Patrick Tarkowski ist studierter Germanist und Anglist und arbeitet bereits seit 2008 als Autor für Onlineshops und Unternehmen. Er ist in ganz unterschiedlichen Themengebieten beheimatet, kennt sich aber speziell in den Bereichen E-Commerce, Online Marketing, Familie und Erziehung sowie SEO aus. Neben Fachtexten schreibt er eigene E-Books, Theaterstücke und Romane und entwickelt Unterrichtsmaterialien.

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