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Für wen schnappt die “Kodak-Falle” zu?

eData-Pool
eine erfolgreiche Kooperation

eData-Pool – Das 1.Anwendertreffen des “VTH-eData-Pool” war für uns ausgesprochen erfolgreich. Sicherlich haben Sie die Pressemitteilung gelesen. Sie ist auch auf www.vth-edata-pool.de eingestellt. Was nicht zu erwarten war ist, dass wir nach im Nachgang, sehr lobende eMails bekommen haben. Wichtig war für uns die gemeinsame Abstimmung über den Entwicklungsplan. Die meisten “Aufgaben” werden zum nächsten Anwendertreffen erledigt sein. Dieses gilt es nun vorzubereiten. Es wird im März 2017 stattfinden.

Zwischenzeitlich werden wir Sie unter “News” auf dem Laufenden halten. Das Modul “Subprojekte” für Händler ist nun auch (sie werden teilweise sagen “endlich”) fertig und wird von uns nochmals getestet, bevor es an ausgewählte Händler geht, die es einem Praxistest unterziehen.

Aktuell steht bei uns “Amazon Business” im Brennpunkt. Unsere Werbeeinblendung im TH-Newsletter mit dem Titel “Amazon Business kommt …..und Sie?” wurde über 150 mal angeklickt, verglichen mit der sonstigen Kickrate von max. 50 ein ausgesprochen hoher Wert.

Ab Dezember 2016 kommt Amazon und wird in das Marktgeschehen eingreifen. Sie haben aus Amazon Supply gelernt. Alles was derzeit über das Nachfolgeprodukt Amazon Business zu lesen ist, lässt uns nicht daran zweifeln, dass der Markt neu aufgeteilt wird. Alle für BtB notwendigen betriebswirtschaftlichen Prozesse werden unterstützt: Genehmigungsworkflows für Bestellungen; ERP-/Einkaufssystemintegration, usw.

Amazons will das BtB-Geschäft neu erfinden und wird auch neu erfinden. Natürlich darf auch Grainger nicht unberücksichtigt bleiben; in Deutschland mit Zoro Tools Europe GmbH vertreten. Die Großen spornen sich gegenseitig an. Die Digitalisierung und damit auch die Disruption nimmt unglaublich schnell an Fahrt auf.

Durch die Entwicklung werden nicht nur die Händler betroffen sein. Auch für die Hersteller wird es “heißer”, sinkt die Markteintrittsschwelle für z.B. für nichteuropäische Hersteller enorm. Auch die Shop- und PIM-Anbieter werden diesen Strukturwandel nicht “ungeschoren” überstehen.

Wir werden Sie auf dem Laufenden halten. Uns ist wichtig, dass wir sie, zumindest was die Produktinformationen betrifft zukunftsfähig machen. Es gibt noch viel mehr Stellschrauben, an denen wir drehen werden, die für sie wichtig sind. Aber das setzt voraus, dass ein tradiertes Denken radikal über Bord geworfen wird. Die aktuelle “Henne oder Ei”-Diskussion muss beendet werden. Sicherlich haben einige Hersteller bessere Produktinformationen als manche Hersteller liefern können und/oder wollen.

Dies aber als Grund zu nennen, am VTH-eData-PoolI(noch) nicht teilzunehmen, ist in die “Kodak-Falle” zu tappen. Die Investition in den VTH-eData-Pool ist mimimal, zumal es eine Investition in ihre Zukunft ist. Wie wird Ihre Welt in zwei, drei Jahren aussehen. Sie werden von den Herstellern definitiv nicht mehr mit Produktinformationen einzeln bedient werden, dies ist der Digitalisierung und dem zunehmenden Wettbewerb und damit Kostendruck geschuldet.

“Die Konzentration im Online-Handel nimmt gewaltige Ausmaße an. Die Großen der Branche hängen die kleinen erbarmungslos ab”. (Michael Gassmann, www. Gruenderszene.de)

Spätestens dann sind sie abgehängt, weil ihre Kosten zu hoch sein werden und die neuen Marktmodelle sehr reagibel sein werden.

Kodak entwickelte intensiv an der Digitalkamera – recht erfolgreich. Sie haben es jedoch nicht geschafft, ein Geschäftsmodell aufzusetzen, dass für die neue Technologie zwingend war. Stattdessen wollte sie immer bessere Filme auf den Markt bringen und ihr Geschäftsmodell “step by step” an die neue Technologie anpassen. Das Ende kennen wir.

“Auch typisch für ein Unternehmen, das einen technologischen Wandel nicht überlebt, ist, dass sich die eigene Kultur, die sich früher als Stärke erwiesen hat, dann als negativ erweist, wenn es darum geht, auf eine Änderung richtig zu reagieren.” (Andreas Rudolph, www.produkt-manager.net)

Derzeit wird viel über den Fall Kodak geschrieben und auch im Fernsehen gesendet – er soll uns eine Warnung sein.

Wir zeigen die Wege auf, wir unterstützen Sie.

IFCC ist führender Anbieter von Dienstleistungen im Bereich Stammdatenmanagement und unterstützt seit zehn Jahren Unternehmen bei Projekten rund um Datenerfassung, Inventarisierung (wie die Erfassung von Instandhaltungslägern), Klassifizierung, Standardisierung von Produktmerkmalen, Datenanreicherung und die Bereinigung von doppelten oder fehlerhalten Datensätzen und sorgt somit für die erforderliche Datentransparenz.

Auf Basis dieser Transparenz bietet das IFCC analytische Leistungen wie Beschaffungs- und Verbrauchsanalysen an und leistet somit eine wesentlichen Beitrag zu Optimierungs- und Kostensenkungsmaßnahmen.

Eine eigens entwickelte innovative Softwarelösung ermöglicht die Bearbeitung von großen Datenmengen in kurzer Zeit und hoher Qualität.

Zu unseren Kunden zählen Deutsche Bahn, BASF, Oerlikon, Lanxess, VW, Audi, SKF, Aliseca.

Gegründet wurde die IFCC GmbH von Prof. Dr. Ulrich L. Manz. Aktuell sind 19 Personen in unserem Hause beschäftigt. Unser Personal teilt sich im Wesentlichen auf in Facharbeiter, die die Bearbeitung der Daten übernehmen, und Programmierer, die die notwendigen Werkzeuge bereitstellen. Durch die Kombination Fachpersonal und IT sind wir in der Lage semiautomatisch große Datenbestände zu bearbeiten.

Kontakt
IFCC GmbH MasterDataManagement
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Manz@ifcc.de

Digitalisierung der Märkte: Änderung des Wettbewerbsrechts

Digitalisierung im B2B

Die zunehmende Digitalisierung der Wirtschaft nimmt auch Einfluss auf die Rechtsprechung. Beim Wettbewerbsrecht wurde daher eine Änderung auf den Weg gebracht, die eine bessere Kontrolle von Fusionen ermöglichen und vor zu viel Marktmacht schützen soll.

Bundeskabinett verabschiedet Gesetzesentwurf

Die rasante technische Entwicklung der vergangenen Jahre hat Einfluss auf die Wettbewerbssituation in weiten Teilen der Wirtschaft. Daten- und internetbasierte Geschäftsideen können sich dynamisch entwickeln und schnell zu einer Marktkonzentration führen. Deshalb ist es wichtig, anstehende Fusionen besser unter Kontrolle zu haben, um die Konsumenten vor der übermäßigen Marktmacht einzelner Unternehmen zu schützen. Der im September vom Bundeskabinett verabschiedete Gesetzesentwurf des „Neunten Gesetzes zur Änderung des Gesetzes gegen Wettbewerbsbeschränkungen“ (9. GWB-Novelle) beinhaltet aus diesem Grund die Feststellung, dass ein Markt auch dann wettbewerbsrechtlich zugrunde gelegt werden kann, wenn zwischen den unmittelbar Beteiligten kein Kapital fließt. Außerdem enthält die Gesetzesnovelle eine Reihe neuer Kriterien, um die Stellung von Unternehmen im Markt besser beurteilen zu können.

Fusionen werden weitgehender kontrolliert

Der Gesetzesentwurf soll zudem die Kontrolle bestimmter Fusionen verbessern. Bisher können junge Start-ups von großen, etablierten Firmen übernommen werden, ohne dass Kontrollmaßnahmen durch die Kartellbehörden initiiert werden. Das liegt daran, dass man aktuell nur Unternehmenszusammenschlüsse kontrolliert, bei denen die Umsatzzahlen eine gewisse Grenze überschreiten. Diese Grenze wird jedoch von Start-ups häufig nicht erreicht, wenn ein größeres Unternehmen sie akquiriert. Die innovativen Geschäftsideen von Start-ups können jedoch im digitalen Bereich ein großes Potenzial besitzen, was Märkte schnell verändern kann. Dies wiederum macht sie für eine Übernahme interessant, kann aber in der Folge zu unerwünschter Dominanz im Markt und zu Wettbewerbsbehinderung führen.

Die veränderte Gesetzeslage im Wettbewerbsrecht wird sowohl in den Start-ups als auch in den Unternehmen, die sie übernehmen wollen, zu komplizierten Fragestellungen führen. Fachlich versierte Rechtsanwaltskanzleien wie BBS – im Netz unter http://bbs-law.de/wettbewerbsrecht/ erreichbar – stehen hier beratend zur Seite. Auch die Industrie- und Handelskammern sind geeignete Ansprechpartner bei vielen Fragen rund um das Wettbewerbsrecht.

Training Day: Händlerbund lehrt das Verkaufen auf Amazon und eBay

Training Day Leipzig 2016
Quelle: Xing-Events.com

Auf den Online Marktplätzen Amazon und eBay erfolgreich zu sein, ist eine Kunst, die Händler lernen können. Oft reichen schon kleine Optimierungsmaßnahmen an der eigenen Verkaufsstrategie, um bei den Onlineriesen die eigene Zielgruppe zu erreichen. Der Händlerbund vermittelt im Rahmen des Training Day viele Techniken und Maßnahmen, mit denen Unternehmen sich erfolgreich bei Amazon und eBay positionieren können.

Daten und Fakten rund um den Training Day Leipzig

Der erste Training Day in Leipzig findet am 1.12.2016 statt. Der Tag beginnt um 8:30 Uhr mit dem Einlass und endet etwa gegen 21:00 Uhr. Es wird eine Vielzahl von Vorträgen geben, in denen Experten aus dem E-Commerce ihr geballtes Praxiswissen und Erfahrungen aus rund zwei Jahrzehnten Internethandel weitergeben. Unter anderem reden der „E-Commerce Rockstar“ Michael Atug, Lukas Henseleit von faktor-a sowie Experten aus dem Unternehmen, das rund um Alexander Graf und seinen Expertenpool entstanden ist. Es soll sich beim Training Day aber ausdrücklich um keine reine Vortragsveranstaltung handeln. Es wird reichlich Zeit geboten, mit den Referenten in Kontakt zu treten und sein eigenes Netzwerk zu erweitern.

Das wird beim Training Day vermittelt

Das Angebot an Themen auf dem Training Day ist breit gefächert. So wird es um große, lang angelegte Strategien für Amzon und eBay ebenso gehen wie um kleine, praxisnahe Alltagstipps, die bereits in den Tagen nach dem Event umgesetzt werden können. Somit wird es möglich, die Erkenntnisse des Training Day direkt für das Weihnachtsgeschäft 2016 nutzbar zu machen und die Umsätze zu steigern. Das große Ziel ist immer, erfolgreich auf Amazon und eBay zu verkaufen. In diesem Zusammenhang wird es darum gehen, wie sich die besten Rankings erzielen lassen, die Vertrauen bei potentiellen Käufern schaffen.

Des Weiteren wird es um den großen Themenblock „Artikelbeschreibungen“ gehen. Von einem Titel, der die Aufmerksamkeit auf sich zieht, bis zu einem erfolgreichen Verkauf ist es nämlich ein weiter Weg. Hierbei müssen neben den Textbeschreibungen auch ansprechende Produktfotos zum Einsatz kommen. Die einzelnen Schritte hierbei werden anschaulich skizziert und können umgehend für das eigene Unternehmen umgesetzt werden. Des Weiteren wird ein Blick auf den Wettbewerb auf den beiden Plattformen geworfen. Es gibt eine so große Vielzahl an Verkäufern dort, dass gezielt Strategien entwickelt werden müssen, um Kunden von den eigenen Angeboten zu überzeugen.

Nicht zuletzt wird es um die sogenannten „Low Hanging Fruits“ gehen. Hierbei handelt es sich um Umsätze und Erfolge, die noch nicht erzielt werden, aber mit wenig Aufwand und einer minimalen Umstellung der Verkaufsstrategie erreicht werden können. Hier kommt den Zuhörern die langjährige Erfahrung der Referenten zugute. Die Tipps sind hierdurch praxistauglich und erprobt.

  • Wie verkaufe ich erfolgreich auf Amazon und eBay?
  • Wie erziele ich auf Amazon und eBay die besten Rankings?
  • Vom Titel zur Conversion: Wie lege ich die perfekte Artikelbeschreibung an?
  • Wie bringe ich den Käufer dazu, sich für mein Angebot zu entscheiden?
  • Was macht gute Produktbeschreibungen und Produktfotos aus? Und warum ist das eigentlich so wichtig?
  • Welche „Low hanging Fruits“ gibt es, die ich noch nicht nutze, aber SOFORT mit einem geringen Kostenaufwand umsetzen kann?

Warum eine Präsenz bei Amazon und eBay so wichtig für Händler ist

Auf Amazon und eBay generieren Händler alljährlich Milliardenumsätze. Für Unternehmen ist es wichtig, dort präsent zu sein, um Geld verdienen zu können. Mittlerweile informieren sich Kunden aber auch über diese Plattformen und führen Preisvergleiche durch, selbst wenn sie im stationären Handel einkaufen möchten. Deswegen ist eine Präsenz auf Amazon und eBay nicht gleichzusetzen mit Verkäufen vor Ort, sondern stellt auch eine wichtige Werbemaßnahme für Händler im E-Commerce dar. Der Training Day bietet einen Einblick in die Funktionsweise der Marktplätze und zeigt, wie mit wenig Aufwand große Erfolge erzielt werden können.

Mehr Informationen zum Training Day in Leipzig auf https://www.xing-events.com/training_day_1.html?page=1408020

Durststrecke bei Apple – erster Umsatzrückgang seit 15 Jahren

Apple Umsatz Rüchläufig
Foto: Marco Möschters MBP

Apple befindet sich aktuell in einer tiefen Krise. Die Telefone verkaufen sich nur schleppend und zum ersten Mal seit 15 Jahren schließt das Unternehmen das Geschäftsjahr mit einem Umsatzrückgang ab. Damit übertrifft Apple zwar noch die Erwartungen außenstehender Experten, bleibt aber weit hinter den eigenen Ansprüchen zurück. Mit dem neuen iPhone 7 und durch das Weihnachtsgeschäft sollen diese schlechten Zeiten jetzt aber überwunden werden.

Die Geschäftszahlen von Apple sind nur mittelprächtig

Im September endete das vierte Quartal des Geschäftsjahres von Apple und noch immer halten die Probleme der letzten Monate an. Zwar hat das Unternehmen mit 45,51 Millionen Smartphones immer noch mehr verkauft als die von Branchenkennern erwarteten 44,8 Millionen Geräte, dennoch sind klare Rückgänge bei den Verkaufszahlen und damit auch bei den Unternehmensumsätzen erkennbar. Die Verkaufszahlen sanken zwar nur um 5% im Vergleich zum Vorjahreszeitraum, doch die Umsatzeinbußen liegen mit 13% bei den iPhones und 9% insgesamt deutlich höher. Das liegt vermutlich daran, dass Apple versucht hat, mit dem besonders günstigen iPhone SE aus der Krise zu kommen.

Ähnlich desaströs sehen die Entwicklungen bei den Unternehmensgewinnen im vierten Quartal des Geschäftsjahres aus. Diese liegen mit 9 Milliarden US-Dollar um 19% niedriger als im Vorjahreszeitraum. Das hat zur Folge, dass das Geschäftsjahr 2016 für Apple das erste seit 2001 ist, in dem ein Umsatzrückgang zu verzeichnen ist. Während das Unternehmen 215,6 Milliarden Dollar Umsatz generierte, blieben davon 45,7 Milliarden Dollar als Gewinn hängen.

Apple ist nach wie vor stark vom iPhone abhängig

Noch immer machen die iPhones 60% des Gesamtumsatzes von Apple aus. Allerdings ist deutlich erkennbar, dass der Trend weg von Produkten hin zu Dienstleistungen geht. Während nahezu alle Produkte von Apple wie iPhones (13%), Macs (17%), Apple Watch, Apple TV, iPods und Zubehör (22%) Umsatzeinbußen zu verzeichnen haben, ist lediglich im Bereich der Serviceleistungen (24%) ein Umsatzplus zu verzeichnen. Solche Serviceleistungen machen aktuell etwa 13,5% des Unternehmensumsatzes aus, Tendenz steigend. Solange der Fokus in der Unternehmensausrichtung weiterhin fast ausschließlich auf dem iPhone liegt, wird sich an den aktuellen Entwicklungen wenig verändern.

Wege aus der Krise

Aktuell profitiert Apple stark davon, dass sich der schärfste Konkurrent Samsung mit seinem Galaxy Note 7 quasi selbst demontiert hat. Dennoch soll die Durststrecke auch aus eigener Kraft überwunden werden. Große Hoffnung setzt Apple in diesem Zusammenhang auf das iPhone 7. Laut Tim Cook ist die Nachfrage nach dem neuen Modell aktuell noch deutlich größer als das zur Verfügung stehende Angebot. Besonders großes Interesse haben dem Unternehmen zufolge die größeren Plus-Modelle bei den Kunden geweckt. Des Weiteren setzt Apple stark auf das Weihnachtsgeschäft. Die Hoffnung ist groß, dass sich der positive Trend bei den iPhones das gesamte Weihnachtsgeschäft über halten wird. Diese Kombination aus Besinnung auf die eigenen Stärken und einer stärkeren Konzentration auf den Dienstleistungsbereich könnte dazu führen, dass es Apple in den nächsten Monaten gelingt, sich aus der Krise herauszuarbeiten.

Digitalisierung: 10 Fakten rund um den Digitalisierungsprozess

Digitalisierungsprozess
Quelle: artegic.de

Für Unternehmen im E-Commerce ist eine erfolgreiche Digitalisierung überlebensnotwendig. Hierfür ist es wichtig, die Digitalisierung als Chance zur Gewinnung neuer Kunden und zur Umsatzsteigerung zu begreifen. Vor allem kleine Unternehmen haben hier Nachholbedarf. Die Infografik „10 Fakten zur Digitalisierung im Handel“ von artegic.de bietet Informationen zum aktuellen Stand der Digitalisierung im Einzelhandel und zeigt nützliche Informationen für Unternehmen auf.

10 Fakten rund um den Digitalisierungsprozess

Großer Nachholbedarf bei Unternehmen im E-Commerce

Aktuell sind etwa 30% der stationären Händler von der Schließung bedroht und werden bis 2020 vermutlich verschwunden sein. Weitere 40% können nur überleben, wenn sie im Bereich Digitalisierung aufholen und ihr Geschäftsmodell den neuen Gegebenheiten anpassen.

Kunden recherchieren online und kaufen stationär

Bevor Kunden ein Produkt im stationären Handel kaufen, informieren sie sich zunächst online und führen Preisvergleiche durch. Für Händler im E-Commerce ist es daher unverzichtbar, online präsent zu sein und auch gefunden zu werden.

Die Customers Journey muss besser genutzt werden

Frühe Aspekte der Customer Journey wie die Inspiration und die Favorisierung werden von den Unternehmen im E-Commerce viel zu wenig genutzt. Die meisten setzen erst dann an, wenn der Kunde bereits einen Wunsch nach einem bestimmten Produkt verspürt.

Die Entwicklung der Digitalisierung in verschiedenen Branchen

Die ITK (65%) und die Bankenbranche (62%) gehen im Bereich Digitalisierung mit gutem Beispiel voran. Der Handel landet hingegen mit 51% nur im Mittelfeld. Vor allem bei kleineren Unternehmen werden Digitalisierungskonzepte noch nicht konsequent verfolgt.

Der Online-Umsatzanteil im Handel steigt

Immer mehr Umsätze werden von Unternehmen über Onlineshops und in der digitalen Welt generiert. Bis 2020 wird der Anteil der im Onlinegeschäft erzeugten Umsätze auf 22% angestiegen sein.

Das Umsatzwachstum im stationären Handel stagniert

Es ist mittlerweile unglaublich schwer, im stationären Handel noch für Umsatzsteigerungen zu sorgen. Entsprechend stagniert das Umsatzwachstum in diesem Bereich und liegt inzwischen bei unter 1%.

Diesen Herausforderungen sehen sich CEOs in naher Zukunft gegenüber

CEOs sehen sich einer Vielzahl an Herausforderungen gegenüber. Zum einen muss der Anschluss an die technischen Entwicklungen der letzten Jahre gehalten werden. Die Kosten für Omni-Channel Services für den Kunden müssen bestimmt und in die Unternehmensplanung integriert werden. Die neue Rolle der Läden im stationären Handel muss erkannt und einige Läden müssen in das Onlinekonzept integriert werden. Nur hierdurch lassen sich die Umsätze im stationären Handel stabilisieren. Auf allen genutzten Kanälen müssen die Kundenerwartungen erfüllt werden. Nicht zuletzt müssen Umsatzverluste vermieden werden, die durch fehlende Lagertransparenz und schlechtes Bestandsmanagement entstehen.

Die Kundenerwartungen steigen

Kunden haben hohe Ansprüche an den E-Commerce. So erwarten 52% der Kunden eine personalisierte Shopping Experience, bei der die individuellen Wünsche und Erwartungen berücksichtigt werden.

Die Bedeutung des M-Commerce bei Männern

Männliche Smartphone Nutzer treiben den M-Commerce voran. So haben bereits 20% von ihnen schon einmal Produkte über das Smartphone eingekauft.

Die Bedeutung des M-Commerce bei Frauen

Bei Frauen steigt die Bedeutung des M-Commerce langsamer. Aktuell haben 14% der Nutzerinnen von Smartphones schon einmal damit eingekauft.

Infografik Digitalisierung
Quelle: artegic.de

Ladezeiten optimieren – viele Onlineshops sind noch zu langsam

Geschwindigkeitdes Onlineshops von Otto

Das Weihnachtsgeschäft steht vor der Tür und mit ihm Kundenanstürme auf diverse Onlineshops. Um den Besuchern eine möglichst angenehme Customer Experience zu ermöglichen, sind kurze Ladezeiten unverzichtbar. Catchpoint hat in einer Untersuchung die Ladezeiten der 20 größten Shops im E-Commerce unter die Lupe genommen. Das Ergebnis: Selbst viele namhafte Webauftritte sind zu langsam. Um Kunden nicht an die Konkurrenz zu verlieren, sind daher Optimierungsmaßnahmen zwingend erforderlich.

Den Shop noch vor dem Weihnachtsgeschäft optimieren

Für Versandhändler ist das Weihnachtsgeschäft die wohl wichtigste Zeit des Jahres. Es ist entscheidend, Kunden durch eine angenehme Customer Experience zu begeistern und an den eigenen Shop zu binden. Hierfür sind geringe Ladezeiten unverzichtbar. Denn gerade auf der Suche nach Weihnachtsgeschenken, erweisen sich Kunden häufig als ungeduldig. Wenn das Laden einer Website zu lange dauert, verabschieden sie sich daher schnell wieder aus dem Shop und kaufen bei der Konkurrenz ein. Daher sollten die Händler im E-Commerce unbedingt noch vor dem großen Ansturm im Weihnachtsgeschäft ihren Webauftritt optimieren.

So schnitten die Onlineshops in der Catchpoint-Untersuchung ab

Catchpoint hat im Zeitraum von 23.9.16-3.10.16 die Webauftritte der 20 größten Onlineshops eingehend untersucht. Hierbei schnitten die Shops von Bonprix und Otto in Sachen Ladezeiten und Customer Experience besonders gut ab. In Bezug auf die Größe der Produktseiten und die Anzahl der zu ladenden Objekte ist Amazon das Schlusslicht der Untersuchung. Im Gesamtklassement landet der Onlineriese aber im Mittelfeld. Schlusslicht bei der Catchpoint-Untersuchung bilden Tchibo und Zalando. Diese Shops haben unverhältnismäßig lange Ladezeiten, was sich negativ auf das Einkaufserlebnis und die Kundenzufriedenheit auswirkt.

Möglichkeiten, den eigenen Onlineshop zu optimieren

Die Gründe für lange Ladezeiten sind vielfältig. Unter anderem kann ein hoher Besucherzustrom die IT eines Unternehmens vor ernste Herausforderungen stellen. Da im Weihnachtsgeschäft die Besucherzahlen spürbar ansteigen, sollte daher rechtzeitig mit der Optimierung der eigenen Website begonnen werden. Ein weiterer Grund für lange Ladezeiten ist die jeweilige Größe der Website. Je größer eine Produktseite ist, desto länger dauert es, bis sie angezeigt werden kann. Nicht zuletzt hat die Anzahl der auf einer Website angezeigten Objekte Einfluss auf die Ladezeit.

Um die Ladezeiten des eigenen Webauftritts so gering wie möglich zu halten, sollten Händler im E-Commerce die einzelnen Websites möglichst klein halten. Es empfiehlt sich, dafür zu sorgen, dass die einzelnen Seiten nicht größer als 1,5 Megabyte sind. Zudem sollte sich die Anzahl der zu ladenden Objekte auf maximal 150 beschränken. Verkäufer haben nichts davon, wenn Kunden eine Vielzahl an Produkten angezeigt wird, wenn die Kunden noch vor dem endgültigen Laden der Objekte den Shop schon wieder verlassen haben.

Ähnliches gilt für die Bilder der Website. Eine hohe Auflösung und tolle Motive sind schön. Sie bringen aber nur etwas, wenn der Kunde sie auch zu sehen bekommt. Deswegen sollten Bilder nach Möglichkeit komprimiert oder zusammengefasst werden. Nicht zuletzt führt auch die Verringerung von HTTP-Requests zu kürzeren Ladezeiten.

Shopkick – Thalia setzt auf neue Shopping-App

Kooperation zwischen Shopkick und Thalia

Bereits 20% seiner Umsätze generiert Thalia online und die Wachstumsraten lagen zuletzt bei 11%. Kein Wunder also, dass sich das Unternehmen besonders stark auf den E-Commerce konzentriert. Aus diesem Grund setzt Thalia jetzt die Shopping-App „Shopkick“ ein. Hierdurch sollen der stationäre Handel und der E-Commerce stärker miteinander verzahnt werden. Durch dieses Vorgehen sieht sich das Unternehmen auch namhaften Konkurrenten wie Amazon gewachsen.

Thalia verfolgt eine Omnichannel-Strategie

Auf der seit dem 19.10.16 laufenden Frankfurter Buchmesse wird deutlich, dass Thalia in Zukunft eine Omnichannel-Strategie verfolgen wird. Das ist nur logisch, da das Unternehmen schon heute seine Umsätze über ganz unterschiedliche Kanäle generiert. Mittlerweile kommen 20% der Umsätze aus dem Onlinehandel, was einem Wachstum von 11% entspricht. Zudem sind die Verkäufe von E-Books zuletzt um 15% gestiegen. Das bedeutet aber auch, dass immer noch 80% der Umsätze aus dem stationären Handel stammen. Deswegen ist eine Ausrichtung auf den E-Commerce angesagt, bei der die Ladengeschäfte nicht zu kurz kommen. Das gelingt im Moment sehr gut. Thalia konnte zuletzt 3% Gesamtwachstum verzeichnen. Deswegen werden demnächst Filialen mit 200-400 m² Geschäftsfläche eröffnet.

Mit Shopkick das Einkaufserlebnis für Kunden optimieren

Ein weiterer Baustein in der Omnichannel-Strategie von Thalia ist die Zusammenarbeit mit Shopkick. Hierdurch soll das Einkaufserlebnis für die Kunden noch angenehmer gestaltet und die Vernetzung von stationärem Handel und E-Commerce vorangetrieben werden. Durch den Einsatz der Shopkick-App haben Kunden die Möglichkeit, sogenannte „Kicks“ zu sammeln und von attraktiven Prämien zu profitieren. Hierdurch lockt das Unternehmen potentielle Kunden in die Ladengeschäfte und lernt seine Zielgruppe in der Onlinewelt besser kennen. Außerdem ist das ein guter Weg, um potentielle neue Kundengruppen zu erschließen. Zu diesem Zweck werden alle Thalia-Filialen bis November mit der sogenannten „Beacon-Technologie“ ausgestattet, die den Einsatz der Shopkick-App möglich macht.

Thalia sieht sich der Konkurrenz gewachsen

Indem Thalia auf eine Omnichannel-Ausrichtung setzt, sieht sich das Unternehmen der Konkurrenz gewachsen. Denn auch andere Anbieter wie Amazon haben die Zeichen der Zeit erkannt und setzen nicht mehr auf einen Vertriebskanal allein. Mittlerweile ist der Onlineriese auch mit Filialen im stationären Handel vertreten. Dieser Entwicklung sieht Thalia-Geschäftsführer Michael Busch relativ gelassen entgegen. Der von ihm als „bewegtes Marktumfeld“ bezeichnete Handel stellt seiner Meinung nach eine Herausforderung für alle Player im Buchhandel dar, bedeutet aber keine ernste Gefahr für Thalia. Die Stärke des Unternehmens bestehe gerade darin, dass es breit aufgestellt sei und eine Vielzahl an Produkten, Vertriebskanälen und Aktionen zu bieten habe. Um aber auch langfristig diesen Herausforderungen gewachsen zu sein und die Kundenwünsche rundum erfüllen zu können, wird Thalia auch zukünftig in die Digitalisierung investieren und im E-Commerce aktiv sein. Zudem wird es weiterhin einen großen Sortimentmix geben und die verschiedenen Vertriebskanäle werden weiter miteinander verzahnt. Der Einsatz von Shopkick ist der aktuellste Baustein in diesem Konzept.

VTH-eData-Pool für Hersteller und Händler

VTH-eData-Pool

Anwender diskutierten Weiterentwicklung des offenen Stammdaten-Netzwerks

Seit Frühjahr 2016 betreibt der Verband Technischer Handel e. V. (VTH) mit der IFCC GmbH in einem offenen und partizipativen Netzwerk den VTH-eData-Pool. Er gestaltet das Management von Produktstammdaten für Hersteller und Händler wesentlich effizienter als bisher. In Frankfurt am Main fand nun das erste Treffen statt, auf dem Anwender ihre Erfahrungen austauschten.

Das Interesse am VTH-eData-Pool ist groß: Gut 150 Firmen sind mittlerweile mit Testaccounts registriert. Das schließt die Zulieferindustrie ein, wie Tobias Wojtanowski, IFCC-Projektkoordinator des VTH-eData-Pools berichtet: “Fast alle der 25 VTH-Qualitätspartner nutzen inzwischen das Webtool, und mit weiteren Herstellern laufen die Verhandlungen.” “Je mehr Hersteller ihre Daten bereitstellen, desto interessanter wird die Nutzung für die Händler”, ist sich VTH-Referent Oliver Klein sicher. Das Angebot, Daten aus dem Pool zu beziehen, steht auch Händlern offen, die nicht Mitglied im VTH sind.

Die Hersteller, deren Stammdaten bereits “veredelt” wurden, sind vom Konzept überzeugt. “Es ist im Interesse von uns Herstellern, dass die Händler genau die Daten nutzen, die wir ihnen geben. Der VTH-eData-Pool bildet eine Brücke, die jeden Händler passend zu seinen Ansprüchen und technischen Möglichkeiten mit sehr aktuellen Daten versorgt”, erläutert Philipp Krebs, Leiter der Abteilung eSolutions von Riegler (Bad Urach) und VTH-eData-Pool-Anwender der ersten Stunde. Erst vor kurzem eingestiegen ist dagegen die Lüdecke GmbH, Amberg. Andreas Sperl, Mitglied der Geschäftsleitung, schildert die Zusammenarbeit mit der IFCC GmbH: “Lösungen werden zeitnah erarbeitet und die Kommunikation funktioniert sehr gut. Unsere Kernkompetenz ist die Produktion, die Datenpflege ist erstmal zweitrangig. Doch man kommt an der Digitalisierung nicht vorbei. Hier profitieren wir von der Erfahrung des VTH-eData-Pool-Projektteams.” “Alles wird bereinigt, eingepflegt und korrigiert”

Erfahrene Experten und flexible Software ermöglichen die professionelle Verarbeitung der vom Hersteller in den verschiedensten Formaten bereitgestellten Daten. Ob Online-Shop, gedruckter Katalog, Excel-Tabellen oder USB-Sticks mit zum Beispiel unvollständig benannten Bildern – alles wird gesichtet, bereinigt, eingepflegt und korrigiert, bis der Hersteller die vollständigen Datensätze final freigibt. “Wir sind von Anfang an dabei und begeistert, welche Datensilos die IFCC in unseren Beständen aufgetan hat”, berichtet Ulrike Groth von der Dräger AG (Lübeck).

Hoher Entwicklungsstand – was kommt noch nach?

Ayhan Bulut, Geschäftsführer der IFCC GmbH, zeigte die eindrucksvolle Entwicklungsgeschwindigkeit dieser Cloud-Lösung. Seit Juni 2016 wurden wichtige Hersteller- und auch Händlerspezifische Anpassungen und Erweiterungen innerhalb der Anwendung vorgenommen: Händler können etwa sogenannte “Sub-Projekte” generieren, wenn sie nicht das gesamte Hersteller-Sortiment aufnehmen wollen. Der aktuelle Entwicklungsplan wurde mit den Teilnehmern nicht nur abgestimmt, sie konnten über die Prioritäten direkt entscheiden – ein wesentliches Element dieses offenen Netzwerkes.
Der Einstieg in den VTH-eData-Pool bedeutet für Hersteller zwar zunächst einen erhöhten Zeitaufwand. Dieser amortisiert sich aber in dem Moment, in dem nicht mehr für jeden Händler ein separater Datensatz erstellt werden muss. “Spätestens, wenn das nächste Update der Datensätze nicht mehr manuell in das eigene System getippt werden muss, macht sich die Zeit- und somit die messbare Kostenersparnis bemerkbar”, so Prof. Dr. Ulrich Manz, IFCC-Firmengründer.

Die Datenhoheit bleibt auch in der aufbereiteten Form immer beim Hersteller und die Datensätze werden über den VTH-eData-Pool nur an die vom Hersteller autorisierten Händler übermittelt. Der Hersteller genießt zusätzlich den Mehrwert vollständig überarbeiteter validierter Daten, die er für seine Zwecke weiterverwenden kann.
Die standardisierten Daten aus dem VTH-eData-Pool lassen sich auf Hersteller- und Händlerseite mit den verschiedenen PIM- und ERP-Anwendungen verarbeiten. Die IFCC-Partner e.bootis, Heliox sowie OSG stellten beim Anwendertreffen ihre jeweiligen Produkte vor, die maßgeschneiderte Lösungen für die Nutzung der Stammdaten bieten.

Teilnehmer priorisierten die Ausbaufunktionen

Am Ende der Fachtagung stellten die Anwender eine Priorisierungsliste der nächsten Entwicklungsschritte des VTH-eData-Pools auf. Ganz oben wurde notiert: Pflicht-Updates sollen Händler auf relevante Aktualisierungen in Sicherheitsdatenblättern aufmerksam machen.

Um den VTH-eData-Pool stetig zu verbessern, ist die Beteiligung aller Anwender gefragt. Wünsche und Anregungen werden von der IFCC GmbH und dem VTH gerne entgegengenommen. Wer Fragen hat, an einem Webcast teilnehmen möchte oder an einer Schulung interessiert ist, kann sich an Tobias Wojtanowski wenden (info@ifcc.de).

IFCC ist führender Anbieter von Dienstleistungen im Bereich Stammdatenmanagement und unterstützt seit zehn Jahren Unternehmen bei Projekten rund um Datenerfassung, Inventarisierung (wie die Erfassung von Instandhaltungslägern), Klassifizierung, Standardisierung von Produktmerkmalen, Datenanreicherung und die Bereinigung von doppelten oder fehlerhalten Datensätzen und sorgt somit für die erforderliche Datentransparenz.

Auf Basis dieser Transparenz bietet das IFCC analytische Leistungen wie Beschaffungs- und Verbrauchsanalysen an und leistet somit eine wesentlichen Beitrag zu Optimierungs- und Kostensenkungsmaßnahmen.

Eine eigens entwickelte innovative Softwarelösung ermöglicht die Bearbeitung von großen Datenmengen in kurzer Zeit und hoher Qualität.

Zu unseren Kunden zählen Deutsche Bahn, BASF, Oerlikon, Lanxess, VW, Audi, SKF, Aliseca.

Gegründet wurde die IFCC GmbH von Prof. Dr. Ulrich L. Manz. Aktuell sind 19 Personen in unserem Hause beschäftigt. Unser Personal teilt sich im Wesentlichen auf in Facharbeiter, die die Bearbeitung der Daten übernehmen, und Programmierer, die die notwendigen Werkzeuge bereitstellen. Durch die Kombination Fachpersonal und IT sind wir in der Lage semiautomatisch große Datenbestände zu bearbeiten.

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Multichannel E-Commerce: Marktplätze und Onlineshops im Vergleich

Marktplätze vs. Shopsysteme

Wer im Onlinehandel aktiv ist, hat die Wahl zwischen ganz unterschiedlichen Vertriebskanälen. Soll ein Schwerpunkt auf einen eigenen Webshop gesetzt werden oder ist die Präsenz auf digitalen Marktplätzen lukrativer? Billbee hat sich im Rahmen einer anonymen Befragung diesem Thema gewidmet und stellt die unterschiedlichen Stärken und Schwächen der einzelnen Vertriebskanäle in einer Infografik anschaulich dar.

So hat Billbee seine Daten erhoben

Billbee vergleicht bei seiner Befragung die beiden E-Commerce Riesen Amazon und eBay mit den Webshops der einzelnen Händler. Hierbei wurden die Größe der Warenkörbe, die Umsätze, die Anzahl an Bestellungen und die Zahl der jeweiligen Anbieter unter die Lupe genommen. Die Daten wurden in den ersten neun Monaten des Jahres 2016 erhoben und erfassen somit auch Schwankungen und Entwicklungen, die innerhalb eines Dreivierteljahres auftreten. Insgesamt wurden 1.000 Händler zu ihren Erfahrungen und Umsätzen im angegebenen Zeitraum befragt. Die Erhebung zeigt deutlich, dass die Onlineshops in vielen Bereichen mit den großen Marktplätzen mithalten können. Allerdings muss beachtet werden, dass die Daten trotz der Vielzahl an teilnehmenden Händlern nicht repräsentativ sind und keinen wissenschaftlichen Anspruch erheben. (Infografik mit diesen Daten am Ende des Artikels)

Stärken und Schwächen einzelner Vertriebskanäle

In Bezug auf die monatlichen Bestellungen hat Amazon die Nase klar vorne. Während bei dem Onlineriesen durchschnittlich 390,8 Bestellungen pro Monat getätigt werden, sind es bei eBay (144,2) und bei den Onlineshops der Händler (165,9) deutlich weniger. Wenn hingegen die Größe des Warenkorbs in den Blick genommen wird, sind die eigenen Onlineshops deutlich effizienter. Hier hat eine durchschnittliche Bestellung einen Wert von 55,82€, während es bei eBay 32,50€ und bei Amazon 20,80€ sind. Das bedeutet, dass die eigenen Shops der Händler mit weniger Bestellungen mehr Umsätze generieren als die großen Marktplätze. Während Amazon beispielsweise monatlich 8.100,90€ Umsatz pro Händler generiert, sind es in den „echten“ Shops sogar 8204,50€. eBay ist mit 4.698,70€ wiederum das Schlusslicht. Bei der prozentualen Entwicklung der Verkäufer pro Plattform haben hingegen die großen Marktplätze klar die Nase vorn.

An Multichannel führt kein Weg vorbei

Diese Ergebnisse zeigen deutlich, dass für Händler im E-Commerce kein Weg an einer Multichannel-Lösung vorbeiführt. Weder ist es so, dass die großen Marktplätze die eigenen Onlineshops ersetzen (Oder doch?), noch genügt es, sich ausschließlich auf den eigenen Webauftritt zu konzentrieren. Zahlreiche Kunden nehmen ihre Bestellungen bei eBay und Amazon vor oder informieren sich hier zumindest über bestimmte Händler und deren Produkte. Somit ist eine Präsenz der Anbieter auf diesen Plattformen unverzichtbar. Hierbei ist aber eine klare Dominanz von Amazon erkennbar. Wer also aus Mangel an Zeit oder Ressourcen nur auf einer zusätzlichen Plattform aktiv sein kann, sollte sich für das Urgestein im E-Commerce entscheiden. Allerdings bedeutet so eine Beschränkung immer auch einen Verzicht auf Reichweite und potentielle Kunden. Je breiter ein Unternehmen aufgestellt ist und je mehr Vertriebskanäle es für die eigenen Verkäufe nutzt, desto besser.

Duell der Kanäle
Quelle der Infografik: Billbee.de

Wer zahlt weshalb wie? – Studie zum Einkaufsverhalten von Superkäufern

Das Kaufverhalten von Superkäufern.

Superkäufer machen gerade einmal 8,45% der Bevölkerung hierzulande aus, repräsentieren aber 96% aller Ausgaben für materielle Güter im E-Commerce. Entsprechend wichtig ist es für Unternehmen, das Shoppingverhalten und die Erwartungen dieser Zielgruppe zu kennen. Denn nur wenn die Superkäufer ein angenehmes Shoppingumfeld und ihre bevorzugte Zahlungsmethode vorfinden, kaufen sie in einem Onlineshop ein.

Was genau sind Superkäufer?

Bei Superkäufern handelt es sich um besonders aktive Kunden im E-Commerce. In Deutschland macht diese Gruppe gerade einmal 8,45% der Bevölkerung aus, tätigt aber 96% der Ausgaben im Onlinehandel. Superkäufer haben hohe Ansprüche an die Qualität und das Image von Produkten, sind aber nicht unbedingt reich. Aus diesem Grund vergleichen sie die Angebote im E-Commerce sehr genau und wählen vorrangig diejenigen Produkte, die ihren Erwartungen am ehesten entsprechen und gewisse Standards erfüllen. Das Zahlungsabwicklungsunternehmen „Worldplay“ hat sich laut einer Pressemitteilung in einer Studie namens „Wer zahlt weshalb wie?“ mit diesen Superkäufern auseinandergesetzt und deren Vorlieben und Erwartungen beim Shopping im Onlinehandel untersucht. Zu diesem Zweck wurden 2.000 Menschen hinsichtlich ihres Einkaufsverhaltens und insbesondere der von ihnen bevorzugten Zahlungsmethode befragt.

Diese Präferenzen haben Superkäufer beim Shopping

Mobile Endgeräte sind bei Superkäufern besonders beliebt. Hierbei wird in Deutschland mit 26% das Tablet deutlich häufiger genutzt als im internationalen Vergleich. Zudem interessieren sich deutsche Superkäufer vor allem für Kleidung, wohingegen international vor allem „Notwendigkeiten des Alltags, elektronische Geräte und sogar Essen“ eingekauft werden. Bezahlt werden diese Waren hierzulande vor allem per Kreditkarte (70,5%), während Bezahloptionen wie Paypal (20%) bei den deutschen Superkäufern eher ein Schattendasein fristen. In anderen Ländern wird die Kreditkarte hingegen „nur“ von 36% der Superkäufer genutzt, während 58% auf Paypal schwören.

Die Zielgruppe kennen, die richtigen Kanäle nutzen

Der M-Commerce und die bevorzugten Bezahlfunktionen sind für Superkäufer besonders wichtig. Deswegen brechen 78,3% von ihnen einen Einkauf ab, wenn ein Shop nicht mobil optimiert ist oder die bevorzugte Bezahloption nicht angeboten wird. Durch jeden Abbruch dieser Art gehen dem jeweiligen Onlineshop durchschnittlich 123 Euro verloren. Hinzu kommt, dass die enttäuschten Besucher nicht so bald noch einmal in den Shop kommen und auch nicht zu Multiplikatoren für die angebotenen Produkte werden. Neben diesen technischen Aspekten muss auch das Einkaufserlebnis stimmen. Für Superkäufer ist die Atmosphäre in einem Onlineshop oftmals ausschlaggebend dafür, ob sie einen Einkauf tätigen.

Unternehmen tun also gut daran, die Zielgruppe der Superkäufer genau zu analysieren und bewusst anzusprechen. Hierzu gehört zum Beispiel, dass der eigene Onlineauftritt für mobile Endgeräte optimiert wird. Der Shop muss übersichtlich aufgebaut sein und mit wenigen Klicks einen Einkauf ermöglichen. Je weniger Daten die Superkäufer beim Shoppen eingeben müssen, desto motivierter sind sie zum Kauf. Des Weiteren sollte eine große Vielzahl an Bezahlfunktionen angeboten werden. Hierdurch steigt die Wahrscheinlichkeit, dass die präferierte Bezahlfunktion der Superkäufer dabei ist. Nicht zuletzt sollte das Produktangebot den Wünschen der Superkäufer gemäß gestaltet werden. Das ist vor allem für Vollsortimentler leicht, doch auch spezialisierte Händler haben hier gewisse Handlungsspielräume.

Der Teufel steckt im Detail: Warum eine reibungslose Customer Experience mehr erfordert als hübsches Design und schnelle Lieferung

Customer Experience
Bildquelle: parlamind GmbH

Wie jedes Business kämpfen auch Onlineshops jeden Tag aufs Neue darum Kunden glücklich zu machen. Doch die Gestaltung einer reibungslosen Customer Experience war bisher eine schwierige Angelegenheit, weil entscheidende Informationen fehlten. Künstliche Intelligenz bringt Licht ins Dunkel und hilft Onlineshops Kundenbedürfnisse besser zu verstehen.

McKinsey hat es in einem aktuellen Kompendium bestätigt und eigentlich wussten wir es ohnehin: Das allgegenwärtige Thema „Customer Experience“ ist und bleibt das bestimmende Kriterium für den langfristigen Business-Erfolg. Wer die Bedürfnisse seiner Kunden im Blick hat und darauf aufbauend ein reibungsloses und universelles Kundenerlebnis schafft, zählt zu den Gewinnern seiner Branche. Doch wie definiert sich reibungslos? Und was heißt universell?

Nicht der Druck aufs Knöpfchen, das Gesamterlebnis zählt

Als Betreiber eines Onlineshops haben Sie Ihre Hausaufgaben gemacht. Ihre Webseite sieht um Längen besser aus als die Ihres nächsten Mitbewerbers. Der Shopping-Ablauf funktioniert technisch einwandfrei. Sie bieten alle Payment-Optionen an, die es gibt, und Ihr Logistikpartner genießt den besten Ruf im Markt. Selbst alle Kennzahlen in Google Analytics stehen auf Grün. Und dennoch stimmt etwas nicht: Viele Kunden schließen ihren Kaufvorgang nicht ab, kaufen beim nächsten Bedarf beim Wettbewerb und Ihr Kundendienst klagt über zunehmende Anfragen. Was ist da los?

Zunächst einmal umfasst das Kundenerlebnis mehr als einen Shopping-Ablauf, bei dem Kunden auf Knopfdruck zum nächsten Schritt gelangen. Die Customer Experience umfasst die Summe aller Interaktionspunkte, an denen Kunden mit Ihrer Marke in Berührung kommen – und dies schließt neben dem eigentlichen Kaufvorgang unter anderem Werbung, Bezahlung, Verpackung, Zustellung und die obligatorische „Vielen Dank für Ihren Einkauf“-Nachricht ein. In jeder Interaktion durchläuft Ihr Kunde emotionale Reaktionen und nur wenn diese positiv und das Gesamterlebnis schlüssig sind, kaufen Kunden immer wieder bei Ihnen ein.

Web-Analytics weiß viel, aber nicht immer genug

Was trivial klingen mag, lässt sich in der E-Commerce-Praxis häufig nicht ganz so leicht umsetzen. Schlüssig soll das Gesamterlebnis sein, doch für die Qualität der Customer Experience sind verschiedene Abteilungen im Unternehmen sowie externe Partner verantwortlich. Das Produktmanagement kümmert sich um Produktauswahl und Pricing, Agenturen um Ihre Webseite und Fachabteilungen wie Versand, IT und Buchhaltung tragen ebenfalls zum gesamten Ablauf bei. Hinzu kommen oft mehrere Paketzusteller und Zahlungsdienstleister.

Doch woher wissen wir, welche Prozessveränderungen nötig sind, um das Kundenerlebnis zu verbessern? Wer sammelt darüber Zahlen, Daten, Fakten, aggregiert diese und reicht sie an jene Bereiche weiter, die entscheidende Prozessveränderung zur Optimierung der Customer Experience umsetzen können? In der Onlinebranche neigen wir schnell zum Ruf nach Google Analytics. Der Goldstandard der Website-Wächter gibt zwar Aufschluss über fast alles, was online passiert. Was aber abseits Ihrer Webseite vor sich geht, verrät Ihnen ihr Analytics nicht oder lässt es zumindest nur erahnen. Umfragen zur Kundenzufriedenheit können zwar helfen. Da sich die Antwortraten häufig im niedrigen einstelligen Prozentbereich bewegen, ist das Feedback nur bedingt aussagekräftig. Zudem geben Ergebnisse wie 96 Prozent Kundenzufriedenheit wenig Aufschluss darüber, wo genau Sie als Onlineshop ansetzen sollten, um die 4-Prozent-Lücke zu 100 Prozent „Customer Happiness“ zu schließen.

Weg vom Bauchgefühl, hin zu Zahlen, Daten, Fakten

Wir wollen also nicht länger im Nebel stochern und herausfinden, welcher Moment im Kundenerlebnis Hopp oder Top ist und wo wir mit nachhaltigen Verbesserungsmaßnahmen ansetzen können.  Eine Datenquelle wird dabei oft übersehen: Das Kundenservice-Postfach. Kunden, die sich an den Service wenden geben dort sehr genaues, unverfälschtes Feedback. Zudem sind sie dabei auch lösungsorientiert und sagen deutlich was ihnen zu einem perfekten Einkaufserlebnis fehlt. Der Hauptgrund, warum diese Datenquelle so unbeliebt ist, ist der große Aufwand der Auswertung. E-Mails sind unstrukturierte Daten und diese in handlungsorientierte Daten zu übersetzen erforderte bisher lange und mühselige Arbeit per Hand. Neue Möglichkeiten, die künstliche Intelligenz nutzen, machen es nun deutlich einfacher, wie zwei aktuelle Beispiele deutlich zeigen.

Der Berliner Onlineshop Yourchair bedient eine anspruchsvolle Zielgruppe und bietet die edlen Bürostühle des amerikanischen Möbelherstellers Herman Miller online an. Mehr als tausend Euro kostet ein Stuhl und die Agenturen und Startups, die sich über Yourchair ihr Office einrichten, erwarten Spitzenqualität und besten Service.

Rund 1.500 E-Mail-Anfragen treffen bei Yourchair pro Monat ein und irgendwie war Yourchair-Gründer und Geschäftsführer Christopher Wrociszewski klar, dass die Antwort für Verbesserungen im Kundenservice liegen müsse. Schließlich steckt hinter jeder Kundenanfrage – ob per Telefon oder E-Mail – nichts anderes als eine Lücke im Prozess und eine nicht erfüllte Erwartung im Kundenerlebnis. „Bisher wurde mir von Mitarbeitern schon gesagt, wenn bestimmte Probleme oder Kundenwünsche sich häuften. Oft war das aber ein Gefühl und es stellte sich heraus, dass es eher zufällig war“, so Wrociszewski.

Yourchair-Gründer Christopher Wrociszewski und sein Team
Haben dank Kontaktgründeanalyse mehr Zeit für das Wesentliche und sparen Geld: Yourchair-Gründer Christopher Wrociszewski und sein Team. Bildquelle: Wexim GmbH

Dann beschäftigte sich das Yourchair-Team mit den Analyse-Möglichkeiten künstlicher Intelligenz. Die systematische Auswertung der Kundenanfragen über einen längeren Zeitraum brachte schließlich die Wende. Beispiel Rechnungsversand: Bei zwei Prozent aller Anfragen forderten Kunden eine Rechnung per E-Mail an, weil sie die gedruckte Version in der Verpackung entweder übersehen oder entsorgt hatten. „Jetzt verschicken wir Rechnungen nur noch per E-Mail. Das spart jeden Monat einen halben Tag Arbeit im Kundenservice, einen Prozessschritt im Versand und natürlich Papier.“ Für ein kleines Unternehmen ein durchaus beachtliches Ergebnis und Wrociszewski sieht sogar noch weiteres Potenzial. Er plant ab jetzt in ruhigeren Phasen des Geschäfts gezielt nach weiteren Optimierungsthemen zu fahnden.

Künstliche Intelligenz erleichtert Auswertung und Verteilung

Noch weiter geht Curated-Shopping-Pionier Modomoto, das mit individuellen Outfits vor allem dem männlichen Modepublikum den Shopping-Stress nehmen will. Modomoto analysierte ebenfalls die Kontaktgründe: Warum rufen viele der inzwischen mehr als 200.000 Kunden überhaupt an oder schreiben E-Mails? Nach der ersten Auswertung mittels künstlicher Intelligenz hat Modomoto die Versandsteuerung optimiert. Mehr als zehn Prozent der Kosten im Kundenservice will Modomoto durch verbesserte Informationen auf seiner Website und E-Mail-Benachrichtigungen einsparen. Ein kleines Team durchforstet tagtäglich alle Serviceanfragen und sucht nach Optimierungsmöglichkeiten für die Customer Experience im Shop und der nachgelagerten Prozesskette.

Eine solche Analyse der Kontaktgründe hilft nicht nur, Lücken im Gesamterlebnis der Kunden aufzudecken. Der gesamte Vorgang, wie Rückschlüsse aus Serviceanfragen gezogen und die Erkenntnisse anschließend im Unternehmen verwendet werden, ist nicht mehr eine Frage des Bauchgefühls, sondern – ähnlich wie bei Google Analytics – faktenbasiert. „Wir können die Inhalte sehr leicht im Team teilen. Das vereinfacht die Kommunikation und hilft, Optimierungen schnell umzusetzen“, bestätigt Daniel Wordell, Head of Sales & Customer Relationship Management bei dem Männermode-Spezialisten.

Onlineshops, die künstliche Intelligenz nutzen wollen um aus den abertausenden E-Mails im Kundenservice-Postfach zu erfahren, was ihre Kunden wirklich wollen, können sich an spezialisierte Dienstleister wenden oder ein für kleinere Händler kostenfreies Angebot ausprobieren: parlamind wertet mittels künstlicher Intelligenz Kontaktgründe in Echtzeit aus und visualisiert Anliegen übersichtlich und intuitiv.

Mit Content Marketing und Online-Pressemitteilungen mehr Sichtbarkeit für Onlineshops

Mit Content Marketing und Online-Pressemitteilungen mehr Sichtbarkeit für Onlineshops
Mit Content Marketing und Online-Pressemitteilungen mehr Sichtbarkeit für Onlineshops

Im E-Commerce können Sie mit einer cleveren Content Marketing Strategie mit Online-Pressemitteilungen mehr Sichtbarkeit für Ihren Onlineshop erlangen. Wer mit nützlichen Informationen aufwartet, statt nur auf Produktpräsentationen zu setzen, kann aus Besuchern Käufer generieren. Ein Marketing-Instrumentarium, das auch für kleinere Shops zu realisieren ist.

Wie kann man es als kleinerer Onlineshop eigentlich schaffen, mehr auf sich aufmerksam zu machen, besser im Internet sichtbar zu werden und mehr potenzielle Kunden in seinen Shop zu bekommen? Online-Marketing mit kostenpflichtigen Google Ads, Google Shopping oder Targeted Advertising wäre eine Möglichkeit. Doch diesen Markt haben bereits die Großen besetzt, Keywords sind fast unbezahlbar und außerdem sind die emanzipierten Medienbürger von Werbung zunehmend genervt.

Die gute Nachricht: auch als kleinerer Shop gibt es für Sie viele Möglichkeiten, sich aus der Masse hervorzuheben. Ideen, die zeitlich machbar und bezahlbar sind.

Was interessiert die Kunden wirklich?

Es ist ein Gerücht, dass sich Kunden ausschließlich für den billigsten Preis interessieren und alle anderen Kaufentscheidungen außer Acht lassen.

Genau wie bei einem Schaufensterbummel gehen Kunden oft nicht mit einer fertigen Kaufidee ins Internet, nur auf der Suche nach dem günstigsten Angebot. Vielmehr lassen sie sich gerne inspirieren und versuchen ihre Fragen und Ideen zu recherchieren.

So startet die Informationsrecherche im Internet meist mit einer Frage oder einem Problem, z.B.

  • Was schenke ich meiner Frau zu Weihnachten?
  • Welches ist die beste Digitalkamera?
  • Was tun gegen Spliss?
  • Welche Couch passt in mein Wohnzimmer?
  • Welche Wandfarbe tropft nicht?

Kunden legen vermehrt Wert auf Glaubwürdigkeit, Authentizität und Relevanz der Kommunikation. Kunden wollen vor allem nützliche Informationen mit Mehrwert – keine Selbstdarstellung und Angebotsanpreisung.

Holen Sie deshalb den Kunden bei seinen aktuellen Suchanfragen, Problemen und Herausforderungen ab, bieten ihm Lösungen, Tipps und Anregungen und gewinnen Sie so seine Aufmerksamkeit und sein Vertrauen.

Dieses Marketing-Instrumentarium nennt man Content-Marketing. Es ist der Schlüssel, um neue Kunden zu erreichen.

Mit diesen Inhalten können Sie punkten

Als Hersteller oder Händler verfügen Sie über ein umfassendes Expertenwissen über Ihre Branche und Ihre Produkte. Teilen Sie dieses Wissen mit Ihrer Zielgruppe. Nützliche Tipps und hilfreiche Informationen vermitteln Vertrauen und Glaubwürdigkeit. Gerade kleinere Online-Shops bieten oft Nischenprodukte oder spezialisierte Artikel an.

Aber auch Storytelling ist ein beliebtes Genre für das Content Marketing. Anwendungsbeispiele von Kunden oder Interviews sind interessante Inhalte für Käufer. Machen Sie es wie die Baumärkte: statt ein Produkt zu erklären, erzählen Sie lieber welches “Projekt” man damit realisieren kann.

Perspektivenwechsel im Content-Marketing
Mit nützliche Inhalten und Storytelling gelingt der Perspektivenwechsel im Content-Marketing

Mit diesen Content-Marketing Ideen wecken Sie die Aufmerksamkeit Ihrer Zielgruppe und bringen neue Besucher in Ihren Shop:

  • Ein Wellness-Shop kann Tipps für Gesundheit, Ernährung und Entspannung geben, um potenzielle Kunden auf seinen Shop zu lenken.
  • Ein Fashion-Shop kann über aktuelle Modetrends berichten oder Tipps für das Outfit geben.
  • Für einen Elektronik-Shop eignen sich Anwendungstipps, Anleitungen oder „Besten-Listen“ mit den 10 beliebtesten, meist gekauften oder bestbewerteten Produkten in den verschiedenen Kategorien.
  • Ein Lebensmittel-Shop kann mit Rezepten, Ernährungstipps oder Informationen zu bestimmten Lebensmitteln Aufmerksamkeit erzeugen und Neugier wecken.
  • Ein Autozubehör-Händler kann Tipps zur Autopflege, zum sicheren Fahren oder zum Tuning geben.
  • Ein Kosmetik-Anbieter kann Tipps zur Schönheitspflege oder für das perfekte Make-up geben.
  • Ein Anbieter für Wohn-Accessoires kann Vorher-Nachher-Bilder zeigen, Farbberatung geben oder verschiedene Wohnstile zeigen.

Die meisten Onlineshops glänzen heute mit perfekter Produktpräsentation, einladenden Bildern sowie einem einfachen, übersichtlichen Kaufprozess. Doch wer die Macher des Shops sind, erfährt man selten. Oft lehnen Onlineshops jeglichen persönlichen (telefonischen) Kontakt ab und sind nur per Mail oder Formular erreichbar. Doch auch beim Kauf im Internet mögen Menschen es gerne persönlich, menschlich und “mit Ambiente”. Sie danken dies durch Treue, die durchaus auch im Internet und nicht nur im stationären Handel zu erzielen ist. Mein Tipp: geben Sie sich deshalb persönlich. Zum Content-Marketing gehört deshalb nicht nur, sich als Team in Wort und Bild zu präsentieren, sondern spannende Geschichten aus dem Unternehmen zu berichten. Interessant sind Storys rund um die Herkunft oder Produktion Ihrer Produkte, ein Bericht des Einkäufers von der letzten Einkaufsreise oder ein Making-Of Ihres Imagevideos.

Mit Online-Pressemitteilungen werden Ihre Inhalte gefunden

Ein ansprechend gestalteter Onlineshop, eine Firmen-Website und ein Unternehmens-Blog sind Basics, wenn man sich in der E-Commerce-Branche tummelt. Doch nur ein Bruchteil der potenziellen Kunden findet den Weg alleine dorthin.

Gehen Sie deshalb mit ihren Inhalten dorthin, wo Ihre potenziellen Kunden bereits sind: in den Tiefen und Weiten des Internets und bringen Sie Ihre Inhalte dorthin, wo sie gefunden werden können.

Ein geeignetes Medium dafür sind Online-Pressemitteilungen. Sie stellen ein sehr vielseitiges und flexibles Kommunikationsinstrument dar, das vor allem für die Veröffentlichung aktueller Informationen sehr gut einsetzbar ist. Vor allem Tipps, Ratgeber, Anleitungen, Expertenwissen oder unterhaltsame Geschichten lassen sich auf diese Weise schnell und kostengünstig aufbereiten und im Internet eigenständig und weitreichend veröffentlichen. Bei Online-PR geht es nicht um “Breaking News”, sondern um das was Ihre Leser interessieren könnte.

Pressemitteilung: Gambio präsentiert zur dmexco: Neue Bestellübersicht erleichtert das Shopbetreiber-Leben
Pressemitteilung von Gambio (automatisiert über den PR-Verteiler PR-Gateway veröffentlicht) findet bei den Lesern des E-Commerce-Blogs die richtige Zielgruppe

Über Presseportale, Themen-und Branchenportale, Regionale Portale, Dokumenten-Netzwerke sowie Social Media erzielen die Online-Pressemitteilungen eine weite Verbreitung und sorgen so für mehr Reichweite und Sichtbarkeit der Informationen im Internet.

Pressemitteilung weitreichend verteilt auf Online-Portale und Social Media
Eine Pressemitteilung weitreichend verteilt auf Online-Portale und Social Media schafft viele Fundstellen im Internet

Im Vergleich zu einer klassischen Pressemitteilung benötigen Sie für Ihre Online-PR keine persönlichen Journalisten-Kontakte und sind nicht davon abhängig, dass Journalisten ihre Nachrichten interessant finden und in die Medien bringen. Vielmehr veröffentlichen Sie selber Ihre Botschaften und sind somit direkt für Ihre potenziellen Kunden auffindbar.

Damit Sie die Veröffentlichung in Online-Portalen nicht aufwändig manuell durchführen müssen, gibt es Tools, wie PR-Gateway, die diese Arbeit automatisiert übernehmen und Ihnen viel Zeit sparen. Zeit, um Ihren wertvollen Content zu erstellen.

Übrigens: Der E-Commerce-Blog ist als Premium-Service bei PR-Gateway angeschlossen. PR-Gateway ist ein Presseverteiler zur automatisierten Veröffentlichung von Pressemitteilungen, Fachbeiträgen, Online-Texten oder Veranstaltungsankündigungen auf Presse-, Themen-, Regional- und Fachportalen sowie Social Media und Dokumenten-Portalen. Ihre Online-Pressemitteilung aus den Bereichen E-Commerce, Online Marketing, SEO, SEM und Affiliate-Marketing kann automatisiert auch auf dem E-Commerce-Blog veröffentlicht werden und erreicht so direkt Ihre Zielgruppe. Testen Sie den Service unter http://www.pr-gateway.de.

Keine Zeit für Content-Erstellung?

Die Erstellung relevanter Inhalte ist keine Frage von Budgets und Ressourcen. Jedes Unternehmen und jeder Online-Händler verfügt über ein großes Spektrum an Experten-, Branchen und Produktwissen.

Dieses Wissen und Know-how haben Sie auch bereits aufbereitet, zum Beispiel

  • für Ihren Kunden-Newsletter
  • als Unternehmensblog
  • für Produktbeschreibungen
  • in Anleitungen und Arbeitshilfen
  • als Produktbilder und Videos
  • in Printmedien (Flyer, Produktkataloge)
  • als Pressemitteilungen
  • für Messen
  • für Interviews
  • auf Ihrer Website
Mehrfachverwertung von Contents
Beispiel für die Mehrfachverwertung Ihres Contents

Wenn Sie einen Unternehmensblog betreiben, haben Sie bereits gut recherchierte und aufbereitete Texte. Doch wie viel Besucher lesen Ihren Blog? Ebenso hat Ihr Kunden-Newsletter wertvolle Inhalte. Auch diese Informationen erreichen nur den geschlossenen Kreis der Newsletter-Adressaten und auch davon in der Regel nur 10 % – 25 %, die den Newsletter auch tatsächlich lesen.

Verschwenden Sie Ihre vorhandenen Inhalte nicht für eine nur einmalige Verwendung, sondern nutzen Sie diese als Grundlage für Ihre Online-Pressemitteilungen und machen Sie diese so für einen größeren Kreis potentieller Kunden verfügbar.

Keywords sorgen für Auffindbarkeit im Internet

Bei der Suche im Internet geben Menschen Schlüsselwörter, Keyword-Kombinationen oder ganze Fragen in die Suchmaschinen ein.

Ein Keyword: Rasen
Keyword-Kombination: Rasen sähen
Frage: Wann ist die beste Zeit zum Rasen sähen?

Möchten Sie als Händler für Grassamen von potenziellen Käufern gefunden werden, so sollte ihre Online-Pressemitteilung zu diesem Thema die Schlüsselwörter enthalten, nach denen gesucht wird. Verwenden Sie keine komplizierten Fachbegriffe, sondern versetzen Sie sich in die Kundenperspektive. Die Relevanz bestimmter Keywords für die Suche in den Suchmaschinen lässt sich mit Hilfe des Google Keyword Planers (https://adwords.google.com/KeywordPlanner) ermitteln.

Wie findet der Leser von der Online-Pressemitteilung zu Ihrem Online-Shop?

Eine Online-Pressemitteilung ist keine Werbeanzeige. Dennoch haben Sie die Möglichkeit Deeplinks zu Ihrem Onlineshop zu setzen:

  • direkt auf eine Produkt-Kaufseite, beispielsweise wenn es um die Neuvorstellung eines Produktes geht
  • auf eine Kategorieseite, etwas bei der Beschreibung von saisonalen Trends
  • auf eine Angebotsseite, wenn Sie ein Sales-Thema und eine Verkaufsaktion haben.
  • auf eine Landingpage, die Sie für einen Themenbereich oder eine Aktion erstellt haben
  • auf Ihre Supportseite

Weiterhin enthält eine Online-Pressemitteilung – genau so wie eine traditionelle Pressemitteilung Angaben zu Ihrem Unternehmen bzw. Onlineshop, so dass Interessenten auch direkt zu Ihrer Startseite finden können. Ihre Online-Pressemitteilung sollte nicht mehr als 3 Links beinhalten.

Bilder und Videos verkaufen besser

Beim Onlinekauf lassen sich die Besucher Ihres Shops gerne von schönen und informativen Bildern inspirieren und überzeugen. In vielen Sparten – insbesondere bei hochwertigen und erklärungsbedürftigen Produkten oder im Fashion-Bereich wird dies durch Videos ergänzt. Auch in Online-Pressemitteilungen können Sie multimediale Elemente verwenden und Ihren Text durch ein Foto und – falls vorhanden – ein Video aufpeppen.

Texte mit visuellen Elementen werden wesentlich häufiger geklickt, gelikt und geteilt als reine Textinformationen. Infografiken können komplizierte Sachverhalte, Abläufe und Vorgehensweisen besser veranschaulichen als reiner Text. Fotos und Infografiken machen auch Online-Mitteilungen attraktiver und lebendiger. Bilder können darüber hinaus auch separat auf Bilderportalen und in sozialen Netzwerken verbreitet werden.

Fazit:

In Onlineshops gibt es immer etwas zu berichten, auch wenn es gerade nichts Neues gibt. Mit Hilfe von Content Marketing lassen sich immer wieder neue Inhalte entwickeln und aufbereiten, die aus Wissen interessante Mitteilungen machen.

Mit Online-Pressemitteilungen lassen sich die Inhalte dorthin bringen, wo die potenziellen Käufer schon sind. Die Medien des Web 2.0 bieten viele neue Möglichkeiten, Online-Pressemitteilungen selbst zu veröffentlichen und damit einer breiten Leserschaft im Internet zur Verfügung zu stellen.

Die Online-Pressemitteilung ist ein ideales Kommunikationsinstrument, um Unternehmensnews und Inhalte aller Art weitreichend im Internet zu verbreiten und auf den Onlineshop aufmerksam zu machen. Eine regelmäßige und weitreichende Kommunikation über viele verschiedene Portale im Internet schafft viele Veröffentlichungen und damit viele potentielle Fundstellen für die Neukundengewinnung.

Ausführlicher Artikel mit Beispielen: Content Marketing für Onlineshops http://www.pr-gateway.de/docs/de/white-papers/content-marketing-fuer-onlineshops.pdf

Weitere Lesetipps:

Die Online-Pressemitteilung für Content-Marketing und PR http://www.pr-gateway.de/white-papers/die-online-pressemitteilung-fur-content-marketing-und-pr

7 Geheimnisse erfolgreicher Pressemitteilungen http://www.pr-gateway.de/white-papers/7-geheimnisse-erfolgreicher-pressemitteilungen

Cross Border Shopping – Internationalisierung lohnt sich für Händler

Die Internationalisierung im Online Handel

Eine aktuelle Studie belegt, dass rund zwei Drittel der Onlineshopper im Ausland bestellen. Gründe hierfür sind besonders günstige Preise und im Inland nicht verfügbare Produkte. Besonders nach Reisen nutzen viele Menschen die Onlineshops der Händler, die sie vor Ort begeistert haben. Für Unternehmen lohnt es sich daher enorm, eine internationale Strategie zu verfolgen und Warensendungen auch ins Ausland anzubieten.

Zwei Drittel der Onlineshopper sind international unterwegs

Von 13.000 Befragten gaben bei der Pitney Bowes Studie 94% an, hin und wieder im Internet einzukaufen. Die Studie fand im Rahmen des „Global Online Shopping Survey“ in 13 Ländern statt und richtete sich ausschließlich an Erwachsene. Der Onlinehandel ist somit endgültig in der Lebenswelt der Menschen angekommen und wird von diesen im Alltag rege genutzt. Dadurch, dass das Einkaufen im Internet ganz alltäglich ist, sinkt zudem die Hemmschwelle, auch in anderen Ländern einzukaufen.

So gaben 66% der Befragten an, im vergangenen Jahr mindestens einmal grenzüberschreitend eingekauft zu haben. Dieser als Cross Border Shopping bezeichnete Trend ist vor allem in Singapur (89%), Australien (86%) und Hongkong (85%) sehr beliebt. In Japan (34%) und den USA (45%) sind die Menschen deutlich zurückhaltender. Das liegt aber vermutlich daran, dass auf dem US-amerikanischen Markt bereits viele Waren im stationären Handel zu bekommen sind. Das Cross Border Shopping wird nämlich vorrangig dazu genutzt, um von besonders günstigen Preisen zu profitieren oder um Waren zu bekommen, die es auf dem heimischen Markt nicht gibt. Deutschland liegt mit 58% im Mittelfeld der Studie.

Heutzutage werden alle Vertriebskanäle zum Einkaufen genutzt

Etwa ein Drittel der Befragten kauft täglich oder wöchentlich im Internet ein. Hierbei werden alle Vertriebskanäle genutzt. Neben den Onlineshops der einzelnen Händler sind das vor allem große Marktplätze. Diese werden einerseits zum Einkaufen selbst und andererseits für Preisvergleiche und Produktinformationen besucht. Zudem zeichnet sich ein interessanter Trend bei Reisenden ab. Viele Urlauber besuchen in der Zieldestination regionale Shops im stationären Handel und nutzen im Heimatland dann die Onlineshops derjenigen Händler, die sie vor Ort überzeugt haben. Des Weiteren zeigt die Studie klar eine Entwicklung hin zum mobilen Einkauf (M-Commerce). Mittlerweile tätigen 33% der Befragten ihre Einkäufe via Smartphone. Ferner werden ganz verschiedene Arten der Bezahlung beim Onlineshopping genutzt. Auf die Kreditkarte vertrauen 45%, während E-Wallets von 34% bevorzugt werden.

Für Unternehmen ist die Internationalisierung ein enormer Gewinn

Die Studie zeigt klar, wie wichtig eine internationale Ausrichtung für Unternehmen und Händler ist. Die Zeiten, in denen entweder Marktplätze oder Einzelhändler, stationärer Handel oder Onlineshop, nationale Märkte oder internationale Märkte, heimische Rechner oder das Smartphone genutzt wurden, sind vorbei. Die Menschen nutzen sämtliche ihnen zur Verfügung stehenden Kanäle, um einzukaufen. Entsprechend breit müssen Unternehmen aufgestellt sein, um die Zielgruppe zu erreichen und Wettbewerbsvorteile gegenüber der Konkurrenz zu besitzen. Daher sollte die Möglichkeit, Waren ins Ausland zu verschicken, immer gegeben sein. Außerdem sollten die Kommunikationen und Besonderheiten beim internationalen Shopping auf dem eigenen Onlineauftritt klar kommuniziert werden. Auf diese Weise gewinnen die Kunden Vertrauen in den Shop und nutzen diesen gerne über Ländergrenzen hinweg.

Branchenportal24

Branchenportal24 ein führender Anbieter für Internetwerbung. Für Firmen, Vertriebler, Handwerker und Dienstleister sind wir Ansprechpartner wenn es um die Themen Internetwerbung, Suchmaschinenoptimierung sowie eine gute und auch dauerhafte Platzierung in allen großen Suchmaschinen geht.

Seit nunmehr 15 Jahren ist Branchenportal24 ein führender Anbieter für Internetwerbung. Für Firmen, Vertriebler, Handwerker und Dienstleister sind wir Ansprechpartner wenn es um die Themen Internetwerbung, Suchmaschinenoptimierung sowie eine gute und auch dauerhafte Platzierung in allen großen Suchmaschinen geht. Gerade regionale Anbieter haben es oftmals sehr schwer, im Hinblick auf eine gute Platzierung, ihre eigene Werbung im Internet, sowie den großen Suchmaschinen optimal und Kundenorieniert zu gestallten.

Folgen Sie den hier angegebenen Link zu Branchenportal24.de, platzieren Sie ihren Interneteintrag durch die Anmeldung bzw. Registrierung auf unsere Seite. Dazu bietet Branchenportal24 verschiedene Anmeldevarianten, vom kostenlosen Basiseintrag über unseren Komforteintrag bis hin zum hochwertigen Premium Eintrag.

Gerne geben wir durch unsere geschulten Mitarbeiter auch eine telefonische Unterstützung bei der Auswahl, der Umsetzung sowie der Gestaltung ihrer Micro Site.

Wenn es etwas mehr sein darf

Auch eine umfangreiche Firmenpräsentation ist auf Branchenportal24 möglich. In den Paketen Komfort und Premium schaffen Sie für die Interessenten und Besucher ihrer Micro Site einen zusätzlichen Wiedererkennungswert. Schließlich findet sich ihr Firmenlogo dann nicht nur auf dem Portal, sondern auch auf ihrer Micro Site, welche bei allen gängigen Suchmaschinen angemeldet und durch dauerhafte Pflege ständig optimiert wird. Ein optimierter und firmenbezogener Beschreibungstext sorgt für noch mehr Content. Dieser Inhalt wird vom Branchenportal24 eingestellt. Zusätzlich wird der Eintrag in ihre Region optimiert. So haben gerade regionale Anbieter einen Vorteil, denn sie werden noch gezielter gefunden.

Anpassungen während der Laufzeit

Weil nichts beständiger ist als die Veränderung, ist es grundsätzlich auch immer möglich, den Firmeneintrag aktuell zu halten. Wer also bereits weiß, dass sich im Lauf der nächsten Wochen und Monate Änderungen im Portfolio oder auch nur in der Anschrift ergeben werden, muss sich keine Sorgen machen. Entsprechende Änderungen sind im Branchenportal24 eine Selbstverständlichkeit.

Branchenportal24.de ist eine ausgereifte Werbeplattform für Firmern und selbständige Unternehmer.
Hierfür bieten wir verschiedene Werbemöglichkeiten. Angefangen vom professionellen Brancheneintrag über eine Firmenpräsentation incl. Videowerbung bis hin zur Erstellung eigener Internetseiten.

Kontakt
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E-Commerce Geschäftsklimaindex – die Stimmung der KMUs vor dem Weihnachtsgeschäft

Content-Marketing zum Weihnachtsgeschäft
blickpixel / Pixabay

Der E-Commerce Geschäftsklimaindex von plentymarkets ermittelt vierteljährlich die Stimmung kleiner und mittelständischer Unternehmen in Deutschland. Nach den etwas lauen Sommermonaten scheinen sich die Aussichten der Umfargeteilnehmer wieder zu verbessern. Das ist nicht zuletzt auf das bevorstehende Weihnachtsgeschäft zurückzuführen, das mit lukrativen Gewinnen lockt.

Hintergründe zum E-Commerce Geschäftsklimaindex

Der E-Commerce Geschäftsklimaindex hat das Ziel, die Stimmungen, Aussichten und Erwartungen kleiner und mittelständischer Unternehmen (KMUs) im E-Commerce einzufangen und abzubilden. Er wird von plentymarkets in Kooperation mit Shopgate und shopanbieter.de in einem vierteljährlichen Turnus durchgeführt. Bei der aktuellen Erhebung handelt es sich bereits um den 6. Geschäftklimaindex dieser Art. Somit wird deutlich, dass sich das Tool als nützlicher Indikator der Händlerstimmung bewährt hat und von der Branche gut angenommen wird. Bis zum 21.10.2016 haben Händler die Möglichkeit, an der Befragung teilzunehmen und somit an einem möglichst objektiven und aussagekräftigen Stimmungsbild mitzuarbeiten. Unter allen Teilnehmern verlost plentymarkets ein Apple iPad Air 2 (Wi-Fi 64GB gold) im Wert von 589 Euro.

Die aktuelle Stimmung der KMUs

Die Sommermonate haben veränderte Gegebenheiten im Vergleich zum Vorjahreszeitraum gezeigt. So blieben die Erwartungen und Geschäfte in der heißen Jahreszeit stabil und entsprechend positiv war die Grundstimmung der Händler. Der Index legte folglich im Vergleich zu 2015 zu. Allerdings zeigte sich erneut das für den Sommer typische Tief im Handel allgemein und im Onlinehandel im Speziellen. Der E-Commerce kam nur schleppend voran und entsprechend zurückhaltend war die Stimmung im Vergleich zu den Erwartungen im Frühjahr. Die aktuelle Situation legt wiederum eine Steigerung des Index nahe. Das Weihnachtsgeschäft steht an und die zu erwartenden Gewinne dürften die Aussichten der Händler positiv beeinflussen. Die Aussagen der Umfrageteilnehmer zu ihrer aktuellen Geschäftslage und der anvisierten zukünftigen Entwicklung werden zeigen, ob sich diese Erwartungen bewahrheiten.

Die Bedeutung des E-Commerce Geschäftsklimaindex für den Onlinehandel

Der Handel an sich und der E-Commerce im Besonderen sind ausgesprochen dynamische Gebilde. Was vor einem Jahr in der Onlinewelt galt, kann heute schon vollkommen überholt sein. Das zeigen zum Beispiel die Entwicklungen im M-Commerce und im Bereich der Virtual Reality (VR). Beide nehmen massive Einflüsse auf den Onlinehandel und verändern die Art und Weise, wie Menschen einkaufen. Entsprechend anders sieht der Onlinehandel heute verglichen mit den Angeboten von vor fünf Jahren aus. Aus diesem Grund sind Erhebungen wie der E-Commerce Geschäftsklimaindex so kostbar.

Sie spiegeln nicht nur die aktuelle Stimmung wieder, sondern ermöglichen einen Ein- und Ausblick in und auf die Zukunft des E-Commerce. Selbst leichte Veränderungen und Stimmungsschwankungen werden registriert und helfen Händlern dabei, ihr Unternehmen auf die zukünftigen Entwicklungen und Herausforderungen vorzubereiten. Durch die regelmäßige Befragung werden Trends erkennbar und auch langfristige Entwicklungen und Veränderungen können nachgewiesen und für den eigenen Betrieb nutzbar gemacht werden. Nutzen Sie daher die Möglichkeit, an der Berechnung des Geschäftsklimaindex mitzuwirken und mit diesem Ihr eigenes Unternehmen zukunftssicher zu machen.

Steuerberatertag 2016 – Wandel in Richtung Digitalisierung

Digitalisierung bei Steuerberatern

Vom 9.-11. Oktober 2016 fand in Dresden der 39. Steuerberatertag statt. Das Motto lautet „Chancen und Risiken der Digitalisierung“. Viele Steuerberater in Deutschland und Europa sehen das Potential der Digitalisierung für ihren Beruf, doch nur die wenigsten nutzen die zur Verfügung stehenden Möglichkeiten. Das „Exact KMU Barometer 2016“ hat in diesem Zusammenhang eine Umfrage gestartet, um die wichtigsten Zukunftsqualifikationen für Steuerberater zu ermitteln. Hierbei hat sich gezeigt, dass die Wünsche der Mandanten und KMUs mit den Vorstellungen der Steuerberater weitestgehend konform gehen.

Hintergründe zum Exact KMU Barometer 2016

Das Exact KMU Barometer 2016 ist eine internationale Studie, die vom Marktforschungsinstitut Pb7 im Auftrag von Exact durchgeführt wurde. Im Rahmen dieser Studie wurden 2.600 Unternehmen und Steuerberater hinsichtlich ihrer Softwarenutzung sowie der Bedeutung von Trends und Entwicklungen im Bereich der Digitalisierung für ihre Arbeitsprozesse befragt. Die Studienteilnehmer kamen aus zahlreichen europäischen Ländern wie Frankreich, Großbritannien, den Niederlanden und Spanien sowie aus den USA. In Deutschland wurden 66 Steuerberater befragt, international waren es 462. Sämtliche Studienteilnehmer haben einen Mitarbeiterstab von maximal 50 Personen.

Das wünschen sich Mandanten von ihren Steuerberatern

Für KMUs ist vor allem Kommunikationsfähigkeit eine entscheidende Kernkompetenz von Steuerberatern. 23% wünschen sich hier Verbesserungen. Zudem ist für 22% der Befragten ein besseres Branchenverständnis wünschenswert. Die Besonderheiten und Spezifikationen von Unternehmen spezieller Branchen müssen vom Steuerberater verstanden werden, um eine bestmögliche Arbeit abliefern zu können. Auf Platz 3 der Verbesserungswünsche steht die schnelle Reaktion. Unternehmen wollen einen möglichst direkten Kontakt zu ihren Steuerberatern haben und bei Fragen, Problemen und Anliegen zeitnah mit diesen sprechen können. Auf den Plätzen 4-6 der gewünschten Verbesserungen sind die Datenanalyse (18%), die buchhalterischen Fähigkeiten (15%) sowie die IT- und Software-Kenntnisse (12%) gelandet.

Das wünschen sich Mandanten von den Steuerberatern.Den richtigen Steuerberater zu finden ist nicht immer leicht. Vor allem bei der großen Auswahl. Hilfe für das Finden eines passenden Steuerberaters für Ihr Unternehmen können Ihnen Portale wie der Steuerberaterscout.de bieten.

Diesen Verbesserungsbedarf sehen Steuerberater bei sich selbst

Für die meisten Steuerberater (44%) ist eine Spezialisierung auf Branchen essentiell, um zukunftsfähig zu sein und effizient arbeiten zu können. Auf Platz 2 und 3 der angestrebten Verbesserungen liegen mit jeweils 40% die schnellen Reaktionen sowie die Kernkompetenz der Steuerberater, die buchhalterischen Fähigkeiten. Auf Platz 4-6 liegen demgegenüber die Kommunikationsfähigkeit (33%), die Datenanalyse (30%) sowie IT- Und Software-Kenntnisse (23%). Die Wünsche der KMUs decken sich somit weitestgehend mit der Selbsteinschätzung der Steuerberater. Allerdings werden unterschiedliche Prioritäten gesetzt.

Diese Chancen sehen Steuerberater in der Digitalisierung

Rund ein Drittel aller Steuerberater (35%) sieht in einer Reduzierung des Verwaltungsaufwands eine der dringendsten Herausforderungen der Zukunft. In diesem Zusammenhang spielt die Digitalisierung eine große Rolle. Deswegen sind 67% der Steuerberater davon überzeugt, dass administrative Software-Pakete die Effizienz ihres Betriebs spürbar steigern würden. Vor allem der Wechsel von Papierformularen hin zu Onlineformularen wird von 62% der Befragten befürwortet und 43% halten den mobilen Zugriff auf Daten für besonders wichtig. Dennoch arbeiten 45% der befragten Steuerberater nach wie vor mit Papierbelegen und die Dateneingabe erfolgt manuell. Gerade einmal 10% nutzen Onlineformulare. Ähnlich sieht es bei der Nutzung von Cloud-Diensten aus. Während in Deutschland 35% ein solches Tool nutzen, sind es im internationalen Vergleich bereits 41%.

Ergebnisse der Studie

Das Exact KMU Barometer 2016 zeigt deutlich, dass branchenspezifische Kenntnisse und eine effiziente Digitalisierung in Zukunft über den Erfolg von Steuerberatern und ihrer Mandaten entscheiden werden. Steuerberater müssen nicht mehr allein steuerrechtlich versiert und auf dem neuesten Stand sein, sondern auch branchentypische Prozesse kennen. Des Weiteren sind Cloud-Dienste essentiell wichtig, weil sie eine Onlinezusammenarbeit zwischen KMUs und Steuerberatern ermöglichen. Die administrativen Abläufe müssen vereinfacht und beschleunigt werden. Auch hierbei ist eine digitale Kollaboration hilfreich, weil der Steuerberater hierdurch Zugriff auf Daten in Echtzeit erhält, diese auswerten und auf deren Grundlage professionell beraten kann.

Amazon Business – B2B-Shop wird noch vor Weihnachten eröffnet

Amazon Fake-Shops
Simon / Pixabay

In Amerika hat Amazon bereits einen eigenen B2B-Shop für Geschäftskunden ins Leben gerufen. Das Projekt scheint sich für beide Seiten zu lohnen, denn jetzt plant der Onlineriese einen solchen Shop auch für Deutschland. Er soll noch vor Weihnachten an den Start gehen und verschiedene Bereiche wie Elektronik und Bürobedarf abdecken. Langfristig soll der Shop ausgeweitet und allen Geschäftskunden zugänglich gemacht werden.

Amazon Business ist seit etwa einem Jahr erfolgreich

Bereits seit einem Jahr bietet Amazon in den USA einen B2B-Shop für Großhändler an, der zahlreiche Serviceleistungen umfasst. Hierdurch erleichtert sich das Alltagsgeschäft der Businesskunden und Amazon erzielt zusätzliche Gewinne. Diese scheinen so überzeugend zu sein, dass der Onlinegigant nun auch in Deutschland einen solchen Shop eröffnen möchte. Angeblich noch vor dem Weihnachtsgeschäft. Die Vorbereitungen für Amazon Business laufen bereits seit mehreren Jahren. Unter anderem mussten strategische Partner gefunden werden, die bei der Umsetzung des Projekts in Deutschland geholfen haben und solche, die bei der Eröffnung des Shops ihre Waren anbieten. In München wurde zudem eigens ein Team eingesetzt, dass sich vollständig um die Realisierung des Shops kümmert.

Diese Serviceleistungen bietet der B2B-Shop von Amazon

Geschäftskunden erhalten in diesem Shop alle Serviceleistungen, von denen auch Privatkunden profitieren, allerdings auf den Geschäftsbereich zugeschnitten. Die einzelnen Partner können verschiedene Optionen auswählen, um bestmöglich von der Kooperation mit Amazon zu profitieren. Das Konzept sieht vor, dass Amazon einerseits selbst als Händler tätig wird, dass aber andererseits auch die Geschäftskunden zu B2B-Anbietern werden. In der ersten Zeit wird sich das Angebot des Shops auf bestimmte Sparten beschränken. Unter anderem werden Elektronikwaren, Industriegüter, Sanitärartikel sowie Bürobedarf angeboten. In diesen Bereichen soll getestet werden, wie der Shop bei den Geschäftskunden ankommt. Bei Erfolg wird das Angebot ausgebaut und erweitert.

Das Zukunftspotential von Amazon Business

Dass Amazon Business ein hohes Zukunftspotential besitzt, zeigt sich bereits daran, dass der B2B-Shop in Amerika gut angekommen ist. Entsprechend groß sind die Hoffnungen und Erwartungen des Onlinemarktplatzes. Bis 2018 möchte Amazon zum Marktführer im B2B-Bereich aufsteigen und den Shop global erfolgreich gemacht haben. Zu diesem Zweck setzt das Unternehmen seine übliche Preispolitik ein und bietet den Händlern rund 80 verschiedene Features an, die einen einfachen Bestell- und Kaufprozess ermöglichen. Folglich werden diese aktiv am Erfolg von Amazon Business mitarbeiten. Denn schon heute führt im E-Commerce nahezu kein Weg mehr an Amazon vorbei. Entsprechend neugierig dürften die Händler sein, was ihnen Amazon Business zu bieten haben wird. Denn auch sie haben ein Interesse daran, sich breit aufzustellen und eine möglichst breite Zielgruppe zu erreichen. Aktuell wird der Geschäftskundenbereich noch stark vom stationären Handel dominiert. Viele Onlineshops haben sich diesem Milliardenmarkt aber bereits zugewendet. Denn im Moment machen B2B-Geschäfte etwa 95% des gesamten E-Commerce-Marktvolumens aus. Somit dürfte das Amazon-Projekt zwar kein Selbstläufer werden, aber doch reichlich Unterstützung von unterschiedlichster Seite erfahren.

„Unternehmer der Zukunft“ – neues Förderprogramm für kleine Händler gestartet

Unternehmer der Zukunft

Amazon und WirtschaftsWoche kooperieren und haben ein Förderprogramm für kleine Händler im Einzel- und Onlinehandel ins Leben gerufen. Mit diesem sollen die Anbieter von der Digitalisierung profitieren und sich zu international erfolgreichen Unternehmen entwickeln. Sie erhalten ein professionelles Coaching und profitieren von den insgesamt über 100 Jahren Erfahrung namhafter E-Commerce Experten. Die erfolgreichsten Unternehmen haben am Ende des Programms die Möglichkeit, den Förderpreis „Unternehmer der Zukunft“ zu gewinnen.

Kleine Händler werden gezielt gefördert

Der vollständige Name des Förderprogramms lautet „Unternehmer der Zukunft – lokal und um die Welt“ und wurde von Amazon und WirtschaftsWoche initiiert. Das Ziel ist es, kleine Händler bei ihrem Start ins digitale Zeitalter zu unterstützen. Das Programm richtet sich somit an junge Unternehmen und Startups sowie an etablierte Händler, die ihr Geschäft ins Netz bringen oder internationalisieren wollen. Hierfür bekommen die Händler in einem dreimonatigen Coachingkurs das Rüstzeug an die Hand, das sie brauchen, um im E-Commerce zu bestehen.

Zu den Experten, die ihr Wissen mit den Teilnehmern teilen, gehören unter anderem Blogger von wortfilter.de und shopanbieter.de sowie erfolgreiche Amazon Marketplace Verkäufer. Insgesamt bringen die Experten über 100 Jahre Erfahrung im Onlinehandel mit. Am Ende des Programms erhalten die erfolgreichsten Unternehmen den Förderpreis „Unternehmer der Zukunft“.

So läuft der Bewerbungsprozess ab

Unternehmen können sich bis zum 31. Dezember 2016 für das Programm bewerben. Das gilt sowohl für Händler, die noch nicht online präsent sind, als auch für solche, die mehr Reichweite für ihren Onlineshop erreichen wollen. Die Bewerbung muss ein kurzes Anschreiben enthalten, in dem Händler die Herausforderungen beschreiben, mit denen sie sich auf dem Weg zu einem erfolgreichen Onlinebusiness konfrontiert sehen. Ausgehend von diesen Anschreiben wählen die teilnehmenden Experten die ersten 30 Unternehmen aus, die an dem Förderprogramm teilnehmen dürfen. Das Programm startet dann im Januar 2017 im Rahmen eines Meetings in München.

Diese Themen werden im Rahmen des Programms behandelt

Die einzelnen Unternehmen entwickeln mit ihren jeweiligen Coaches einen individuellen E-Commerce Plan, der während des Kurses dann umgesetzt wird. Unter anderem kommen im Programm Aspekte wie „Basics im E-Commerce“ zur Sprache. Unternehmer lernen hier, wie Kunden Produkte im Internet finden, welche Artikel sich zu welcher Zeit und an welchen Orten am besten verkaufen lassen, welche Vertriebskanäle es gibt, wie man auf Amazon durchstartet, wie sich der Versand optimieren lässt und wie internationales Verkaufen funktioniert. Zudem wird ein Leistungscheck durchgeführt. Dieser zeigt die Stärken und Schwächen der verschiedenen Unternehmensprozesse auf und stellt fest, ob ein Optimierungsbedarf in Sachen IT besteht. Hierdurch werden die Unternehmen auf Einsatzgebiete und Tätigkeiten vorbereitet, die nicht lokal begrenzt sind, sondern potentiell die ganze Welt umfassen. Diejenigen Unternehmen, die hierbei am erfolgreichsten sind, können im Frühjahr 2017 den „Unternehmer der Zukunft“-Award gewinnen. Dieser wird zum Beispiel in den Kategorien „Von Offline zu Online“ oder „Internationales Verkaufen“ vergeben. Die Jury setzt sicht aus Vertretern von Amazon, WirtschaftsWoche sowie der Wissenschaft und Politik zusammen.

Hier anmelden und den „Unternehmer der Zukunft“-Award gewinnen!

Neue Wohnanlage in Wolfsburg

WOHNANLAGE IN WOLFSBURG

FLIEGERHORST MARIENTAL – ein Stück deutscher Geschichte erhält mit den “MARIENTAL HÖFEN” ein neues Wohnkonzept

Der Fliegerhorst Mariental zwischen Wolfsburg und Helmstedt wurde im Jahr 1937 erbaut. Diese ehemalige Kaserne, ein Denkmal deutscher Geschichte, wird jetzt komplett kernsaniert. Begonnen wird mit dem 1. Bauabschnitt “TULPENHOF”. Die Sanierung wird staatlich gefördert. Das freut die Käufer, können doch ca. 80 % des Kaufpreises als DENKMAL-AfA steuerlich abgeschrieben werden. KFW-FÖRDERUNG und Erstvermietungsgarantie von 6,50 EUR je qm machen dieses Investment attraktiv und lassen eine hohe Rendite erwarten.

Es entstehen ca. 220 Wohnungen in 5 Bauabschnitten mit einem Konzept, wo Frischluft statt Feinstaub genau den Trend der Zeit realisiert. Die meisten Deutschen leben in der Stadt – und träumen von einem Leben auf dem Dorf.

Die 51 bezugsfreien Wohnungen im “TULPENHOF” haben eine Grösse von ca. 41 qm bis 139 qm und kosten nur 1790 EUR je qm. Die Kaufpreise sind von 73.390 EUR bis 248.022 EUR. Wohnqualität auf einem neuen Niveau, Altbau-Substanz mit Neubau-Komfort unter Einhaltung der Denkmalauflagen.

Die Investition in die eigene Wohnung ist ein wichtiger Baustein für mehr Lebensqualität und eine starke Säule zur privaten Altersvorsorge.
Wie heisst doch ein altes Sprichwort: “Grundbuch ist besser als Sparbuch”.
Nie war die Zeit so günstig für einen Immobilienkauf und bei diesem DENKMALOBJEKT bei Wolfsburg ist es für jeden erschwinglich.

Wolfsburg ist der dynamischste Wirtschaftsstandort Deutschlands mit dem höchsten Bruttodurchschnittseinkommen von 92.600 EUR.
Die Bevölkerung wird bis 2025 um 9,6% wachsen. Die sehr hohe Pendlerzahl von 74 000 pro Tag ist ein Indiz für wenig verfügbaren Wohnraum, Neubauprojekte sind rar. Der Wolfsburger Immobilienmarkt ist angespannt, die Kaufpreise und Mieten sind hoch.

Die MARIENTAL HÖFE sind nah genug am Trubel, jedoch weit genug davon entfernt und treffen genau das Bedürfnis nach preiswertem Wohnraum.

MARIENTAL ist eine Gemeinde im Landkreis Helmstedt in Niedersachsen und liegt ca. 7 km nördlich von der Kreisstadt Helmstedt im NATURPARK ELM-LAPPWALD. Die Gemeinde liegt an der Ländergrenze zu Sachsen-Anhalt. Wolfsburg ist 26 km entfernt und bei einer Fahrtzeit von ca. 25 Minuten über die A2 und A39 gut erreichbar. Wolfsburg ist als Unternehmenssitz der VOLKSWAGEN AG bekannt und hat rund 120.000 Arbeitsplätze.
74.000 Einpendler arbeiten in der Stadt. Mit 92.600 EUR (Stand 2013) ist das Bruttoinlandsprodukt pro Kopf das höchste aller deutschen Städte.
Die Mietpreise liegen hier zwischen 12,- und 14,- EUR/m².
Öffentliche Verkehrsmittel garantieren eine schnelle und bequeme Anbindung in das Stadtzentrum Wolfsburg sowie nach Helmstedt und sind direkt vor der Tür zu erreichen.
Die Infrastruktur im Landkreis ist gut entwickelt: Mehrere Gaststätten, Hotels, Einkaufsmöglichkeiten, Kino und Ärzte sind in wenigen Minuten Fahrzeit zu erreichen.

Mehr Informationen zu diesem Denkmalobjekt unter:

CITY PROPERTY REAL ESTATE
Potsdamer Platz 1
10785 Berlin
Tel: (+ 49) 30/ 220 13 78 78
office@city-property.de

CITY PROPERTY REAL ESTATE
ISC – INTERSERVICE CONCEPT UG (haftungsbeschränkt)
Etablierter Anbieter von hochwertigen Wohnobjekten in ausgesuchten Lagen bei gleichbleibender Qualität zu einem vernünftigen Preis-Leistungsverhältnis.

Kontakt
CITY PROPERTY DE
Martin Kopelke
Potsdamer Platz 1
10785 Berlin
+49 180 5512031
+49 30 220 137878
office@city-property.de

Paris Retail Week 2016 – das Event wurde zum Erfolg

Paris Retail Week - das Event für den französischen Einzelhandel und E-Commerce

Die Paris Retail Week 2016 fand vom 12.-14. September 2016 statt und hatte den Anspruch, Berührungspunkte zwischen dem stationären Handel und dem Onlinehandel herzustellen. Die Besucherzahlen, die Kooperationspartner und das Feedback der Nutzer zeigt, dass das Event ein großer Erfolg war. Im Folgenden wird ein Überblick über die wichtigsten Highlights der Paris Retail Week geboten.

Das hatte die Paris Retail Week 2016 zu bieten

Insgesamt 48.369 Experten nahmen an der Retail Week 2016 ind Paris teil und konnten an Vorträgen und Präsentationen so namhafter Unternehmen und Kooperationspartner wie Amazon, Alibaba, Google, Zalando, IKEA und Reebok Monde teilnehmen. Es wurden vier Touren durch Paris angeboten, um die angesagtesten Spots des Retails in der französischen Hauptstadt kennenzulernen. Innerhalb der drei Veranstaltungstage wurden 625 persönliche Gespräche rund um das Thema Handel im On- und Offlinebereich geführt. Hierbei kamen Aussteller in direkten Kontakt mit den Besuchern des Events und konnten sich und ihre Angebote präsentieren. Die Medien waren auf dem Event stark vertreten und der Hashtag „#ParisRetailWeek“ rankte vom ersten Tag an unter den Trending Topics von Twitter.

Innovationen kennenlernen, bevor sie die Shops erreichen

Besucher der Retail Week 2016 hatten die Möglichkeit, sich über Innovationen und neue Technologien für den stationären Händel und die Onlineshops zu informieren, noch bevor diese in die Läden kommen. Vor allem den Bereichen Augmented Reality und Virtual Reality wurde in diesem Jahr große Aufmerksamkeit geschenkt. Doch auch der Einsatz von Robotern, von 3D-Druckern und von Hologrammen in der Shoppingwelt kam zur Sprache. Hierbei wurde deutlich, dass Personalisierung und individuelle Einkaufsoptionen wesentliche Faktoren im Handel der Zukunft sein werden.

Wissenswertes zu den Paris Retail Awards

Mit den Paris Retail Awards werden Unternehmen geehrt und ausgezeichnet, die sich im vorangegangenen Jahr verdienstvoll um den Handel bemüht haben. Hierbei können innovative Produkte und Technologien ebenso ausgezeichnet werden wie ein besonders serviceorientierter Kundendienst oder Lösungsansätze für Schwierigkeiten im Handel.

In diesem Jahr hat sich das Unternehmen ShopRunBack (SRB) besonders hervorgetan und gewann mit dem Logistik Award und dem Grand Jury Award gleich zwei der begehrten Preise. Der Rookie of the Year ging hingegen an das sehr junge und innovative Startup-Unternehmen Rocket Marketing SAS, weil es besonders innovative Lösungskonzepte für den Handel bietet. Der Jury’s Favourite Award ging an „The White Shop“, ein virtuelles Unternehmen im stationären Handel. Mit dem Special French Initiative Award schließlich wurde „Boutique France“ ausgezeichnet.

Paris hat sich als Heimat des stationären Handels präsentiert

Paris konnte sich auch bei der zweiten Retail Week als zentraler Dreh- und Angelpunkt des stationären Handels und des Onlinehandels in Europa beweisen. 9% der Teilnehmer waren international aufgestellt und kamen aus insgesamt 35 verschiedenen Ländern. Von den Händlern und Ausstellern vor Ort waren es sogar 21%. Selbst Vertreter aus China und Chile waren vertreten. Nicht zuletzt zeigt die Liste an Persönlichkeiten aus dem Handel, die an der Retail Week teilnahmen, die wachsende Bedeutung des Events. Unter anderem waren Sophie Ancley von Paypal, Sébastien Badault von Alibaba, Delphine Mousseau von Zalando und Patrick Labarre von Amazon France auf dem Event vertreten.

Weihnachtsgeschäft: so bereiten sich Unternehmen auf Weihnachten vor

Das Weihnachtsgeschäft ist für den Einzel- und den Onlinehandel gleichermaßen von großer Bedeutung. Zu keinem Zeitpunkt im Jahr werden so hohe Umsätze erzielt wie in der Vorbereitung auf dieses Fest. Deswegen ist es für alle Unternehmen essentiell wichtig, bereits jetzt Maßnahmen für das Weihnachtsgeschäft zu ergreifen und die Kunden dort abzuholen, wo sie stehen. Neben einer Analyse der optimalen Vertriebskanäle zählen hierzu diverse Maßnahmen, um Kunden zu erreichen und zu begeistern.

Amazon ist die erste Anlaufstelle auf der Suche nach Weihnachtsgeschenken

Eine bloomreach Studie in den USA hat ergeben, dass 55% der Nutzer ihre Suche nach Weihnachtsgeschenken direkt bei Amazon beginnen. Es wird also nicht mehr bei Suchmaschinen nach passenden Angeboten gesucht, sondern es werden direkt die Produkte auf dem Onlinemarktplatz verglichen. Das ist für die Suchmaschinen ebenso ein Verlust wie für die Händler, die sich per Suchmaschinenoptimierung ein gutes Ranking verschafft haben und auf Kundengewinnung über Google und Co. angewiesen sind. Hinzu kommt, dass 90% der Befragten angeben, selbst dann Produkt- und Preisvergleiche bei Amazon durchzuführen, wenn sie planen, die Produkte im stationären Handel zu kaufen. Entsprechend ist es gerade im Weihnachtsgeschäft wichtig, auf Amazon präsent zu sein. Nur wer hier gefunden wird und sich von der Konkurrenz abhebt, hat gute Chancen, Kunden für sich zu begeistern und vom Weihnachtsgeschäft noch mehr zu profitieren.

Die Suche nach Produkten, besonders Weihnachtsgeschenken, startet für die meisten Nordamerikaner auf Amazon. (Quelle: bloomreach.com)
Die Suche nach Produkten, besonders Weihnachtsgeschenken, startet für die meisten Nordamerikaner auf Amazon. (Quelle: bloomreach.com)

Die richtigen Vertriebskanäle für das Weihnachtsgeschäft finden

Für das Weihnachtsgeschäft ist es von essentieller Bedeutung, neben dem eigenen Onlineshop weitere Vertriebskanäle zu nutzen. Eine wichtige Aufgabe besteht folglich darin, die eigene Zielgruppe zu analysieren und herauszufinden, welche Social-Shopping-Sites von dieser vermehrt genutzt werden. Des Weiteren sollte die Präsenz auf eBay weihnachtlich gestaltet sein, indem zum Beispiel Geschenkverpackungen und Lieferungen an eine abweichende Adresse angeboten werden und der Button „Sofort-Kaufen“ verstärkt zum Einsatz kommt. Entscheidend ist zudem, dass die einzelnen Artikel in ausreichender Menge vorhanden sind, um der zu erwartenden Nachfrage gerecht werden zu können.

Über Werbung können diese einzelnen Vertriebskanäle aktiviert und effizienter gestaltet werden. So ist jetzt die Zeit gekommen, mit Newslettern auf Angebote aufmerksam zu machen und Fans/Follower für die Social Media Kanäle zu gewinnen. Ebenfalls zweckmäßig ist es, einen FAQ-Bereich einzurichten, in dem sämtliche Fragen rund um den Versand, die Kosten und die Angebote rund um das Weihnachtsgeschäft ausführlich beantwortet werden. Ebenfalls ratsam ist es, eine Möglichkeit zur „Dazubestellung“ zu bieten, solange eine erste Bestellung noch nicht versendet wurde.

Diese Maßnahmen sind für das Weihnachtsgeschäft wichtig

Es kommt darauf an, die Angebote zum Weihnachtsgeschäft besonders kundenfreundlich zu gestalten. Hierzu gehört zum Beispiel, im M-Commerce möglichst wenig Daten abzufragen und einen Quick-Checkout anzubieten, um das Eintippen von Informationen auf ein Minimum zu beschränken. Das Layout des Shops und das Corporate Design müssen weihnachtlich gestaltet werden und Lust auf Shopping und Einkaufen machen. Ebenfalls sinnvoll ist die Zusammenarbeit mit anderen Shops. Durch einen Austausch von Bannern, einen gemeinsamen Adventskalender oder die Einblendung von Flyern und Werbung lassen sich Synergieeffekte nutzen und neue Kunden gewinnen. Nicht zuletzt sollten die SEM-Kampagnen für den E-Commerce möglichst vielfältig entwickelt werden, um auf alle Eventualitäten vorbereitet zu sein. So können passende Angebote gemacht werden, unabhängig davon, ob in der Weihnachtszeit sibirische Temperaturen oder frühlingshaftes Wetter vorherrschen.

Agentur trumedia GmbH im Rennen um den Bayerischen Printmedienpreis

Neues Verfahren revolutioniert den Druck auf Naturpapieren

Bundesweit ist er einzigartig und die “Nike” das elegante Preissymbol aus Nymphenburger Porzellan, ist eine begehrte Trophäe in der Welt des Drucks. Der Bayerische Printmedienpreis wird alle zwei Jahre vergeben und dies in den vier Kategorien: Unternehmerpreis, Technikpreis, Innovationspreis und dem Ehrenpreis des Bayerischen Ministerpräsidenten.

Um den Innovationspreis hat sich die junge Augsburger Werbeagentur trumedia GmbH beworben. Gemeinsam mit seinen 35 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern hat Geschäftsführer Marco Trutter (32) hat ein Verfahren entwickelt, das speziell auf ökologisch-produzierten Naturpapieren optimale Druckergebnisse erzielt. Zusammen mit Colormanagement-Spezialisten, Normlichtherstellern und Fachkräften für Drucktechnik wurde ein Prozess entwickelt, der es erlaubt selbst schwierige Farbtöne naturgetreu und realistisch wieder zu geben. “Naturpapiere stehen bei den Kunden derzeit hoch im Kurs,” weiß Geschäftsführer Trutter. “Sie sind optisch und haptisch hochwertiger als konventionelles Papier und gerade unsere Kunden aus dem Outdoor- und Textilbereich sind ganz heiß auf diese Materialien.” So versackten beispielsweise die Details einer erdfarbenen Outdoorjacke, die vor einem herbstlichen Blätterwald fotografiert war. Taschen, Nähte oder Knöpfe waren kaum zu erkennen und schwer zu reproduzieren. Das ist ab sofort anders. Denn das trumedia Colormanagement erlaubt es, konventionell hergestellte Druckdaten bereits in der Agentur für den Druck auf Naturpapiere aufzubereiten und das finale Druckergebnis sogar im Vorfeld realitätsgetreu zu simulieren. Kostspielige Andrucke und händisches Nachjustieren an den Bilddaten sind somit nicht mehr erforderlich. “Das Verfahren ist perfekt für Kunden mit farbkritischen Anwendungen, die in ihrer Vermarktungsstrategie auf Premium-Print-Kataloge in hohen Auflagen setzen,” weiß Trutter, der diese Technik bereits im Katalog 2015/16 des Outdoor- und Jagdwaffenherstellers Blaser in Isny angewandt hat.
Die Entscheidung der hochkarätig besetzten Jury fällt im September, die Preisverleihung findet am 27. Oktober in München statt.

Die inhabergeführte Werbeagentur trumedia unterstützt national und international agierende Unternehmen in allen Disziplinen erfolgreicher Markenführung und -entwicklung. Als Full-Service-Dienstleister arbeiten die kreativen Köpfe neben hochwertigen Printerzeugnissen auch an interaktiven Apps und entwickeln speziell für mittelständische Unternehmen innovative Ideen für ganzheitliche Vermarktungs-Strategien.

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Wie man mit Datenanalysen die Customer Experience beeinflusst

Kundenzufriedenheit: mit Datenanalysen die Customer Experience beeinflussen
Quelle: „Data elevates the customer experience“, Forbes Insights in Zusammenarbeit mit SAS.

Kundenzufriedenheit ist im E-Commerce ein wichtiger Wettbewerbsfaktor. Immer gezieltere und umfassendere Datenanalysen können entschlüsseln, welche Faktoren Customer Experience beeinflussen und wie man sie verbessern kann. Die Ergebnisse decken auch Schwachstellen auf, die Shop-Betreiber noch nicht im Blick haben.

Wenn man sich im E-Commerce Gedanken um die so genannte Customer Experience macht,  denkt man in der Regel als erstes über den Shop nach. Wie gut werden Produkte gefunden? Wie passend sind die Vorschläge für Zubehör oder ähnliche Artikel? Wie reibungslos läuft der Checkout-Prozess und wie schnell ist die Ware beim Kunden?

Call Center ist wichtigste Datenquelle für die Ermittlung der Customer Experience

All diese Informationen sind wichtig für die Beurteilung der Customer Experience, eine aktuelle Studie von Forbes/SAS zeigt aber, dass das Contact Center respektive der direkte Kundendialog die wichtigste Datenquelle ist, wenn man wissen will, welchen Eindruck das eigene Unternehmen beim Kunden hinterlässt. Erst auf den weiteren Plätzen folgen Daten über Webseiten-Besuche, aus mobilen Apps, E-Mails und die Einkaufshistorie. Was ist der Grund?

Gespräche, Chats oder E-Mail-Konversationen sind per se nicht strukturiert. Ihre Inhalte sind nicht von vornherein begrenzt und werden nicht in Datenbankfeldern abgebildet. Das hat ihre Auswertung viele Jahre lang erschwert, ist heute aber dank ausgefeilterer Technologie und besserer Datenverarbeitungsraten kein Problem mehr. Diese offenen Interaktionen liefern wesentlich mehr Informationen als Einträge in Datenbanken, denn man kann beispielsweise auch die Stimmung und Tonalität des Gespräches analysieren und erfährt möglicherweise Dinge, die über das Kernthema des Gespräches hinausgehen.

Data elevates the customer experience
Quelle: „Data elevates the customer experience“, Forbes Insights in Zusammenarbeit mit SAS.

Außerdem können solche Interaktionen Informationen über die Gründe für ein bestimmtes Verhalten und die Motivation des Kunden liefern. Das kann eine SEO-Analyse des Shops oder des Checkout-Prozesses nicht leisten, man erfährt lediglich, was ein Käufer getan hat, aber nicht warum. Dementsprechend kann man damit zwar Schwachstellen erkennen, bekommt aber keine Tipps vom Kunden, wie man es besser machen könnte. Im Gespräch hingegen kann man nachfragen und bekommt häufig auch ohne Aufforderung eine Reihe von Optimierungsvorschlägen.

Ungefiltert ist unverfälscht

Ein weiterer Grund für die inzwischen so hohe Bedeutung der Interaktionsdaten für die Customer Experience ist ihre Unverfälschtheit. Sie sind nicht das Ergebnis der Verschlagwortung eines Mitarbeiters oder seines Eintrages in die Datenbank und werden dementsprechend nicht vorgefiltert. Ein intelligentes Analysesystem ist aber trotzdem in der Lage, die Daten auszuwerten, zu clustern und auf diese Weise einen guten Überblick darüber zu schaffen, was in den all den vielen Kundengesprächen gerade vor sich geht. So kann man erkennen, was gut und was schlecht läuft, wo Systemfehler auftreten und welchen Eindruck Kunden vom Shop und vom Service haben. Und wenn man genau wissen will, warum Gespräche so und nicht anders verlaufen sind, kann man sich bei Bedarf jede einzelne Konversation noch einmal anhören, vorausgesetzt natürlich, man hat schon zu Beginn des Gespräches die Einwilligung des Kunden eingeholt.

Analysesysteme können außerdem etwas, was Datenbanken schwer fällt: Sie spüren neue Trends auf und zeigen Phänomene auf, nach denen man die Daten nie durchsuchen würde, weil man noch nichts von ihrem Entstehen weiß. Die Systeme können lernen und nach einiger Zeit erkennen, wenn sich das Verhalten des Kundenstamms insgesamt oder einer bestimmten Kundengruppe ändert. Darüber hinaus sind die modernen Lösungen in der Lage neben dem Inhalt auch den Kontext des Gespräches zu erkennen sowie die Tonalität, die ebenfalls in die Analyse einbezogen wird.  

Vernetzung bringt den wahren Mehrwert

Mehr Daten bringen Unternehmen also vor allem einen Erkenntnisvorsprung und im E-Commerce hat man den Vorteil, dass man im Gegensatz zum stationären Handel von vornherein viele Bereiche sehr gut analysieren kann. Aber auch im Online-Handel gibt es Hürden, die die Datennutzung behindern. Laut der oben bereits erwähnten Forbes/SAS-Studie sind die meisten Unternehmen in Sachen Datenanalyse schon sehr weit, haben aber Schwierigkeiten auf die Daten aus der Analyse des Kundenverhaltens zuzugreifen  beziehungsweise die Informationen aus verschiedenen Systemen zu vernetzen. Das Problem sind in erster Linie die Schnittstellen, aber auch einheitliche Datenformate und Standards sowie die Zusammenarbeit verschiedener Abteilungen.

Forbes Insights in Zusammenarbeit mit SAS.
Quelle: „Data elevates the customer experience“, Forbes Insights in Zusammenarbeit mit SAS.

Die so entstehenden Datensilos erschweren umfassendere Analysen. Call Center-Daten werden normalerweise schon während des Anrufes einem bestimmten Kunden zugeordnet, so dass man sie mit demographischen Daten und der Einkaufshistorie verknüpfen kann. Sehr häufig werden sie auch mit der Buchhaltung und den Logistiksystemen verknüpft. Seltener jedoch ist die Anbindung an Webanalyse-Lösungen, Beschwerdemanagement-Systeme, Kreditwürdigkeitsprüfungen und sogar Feedback-Tools, wie die Forbes/SAS-Studie zeigt. Letzteres ist unabdingbar, wenn man wirklich wissen möchte, was ein Kunde denkt. Denn häufig sind es gerade die Zusammenhänge, die ein Unternehmen weiterbringen.

Viele Daten auszuwerten heißt nicht automatisch, die richtigen Erkenntnisse zu gewinnen

Der umgekehrte Fall ist natürlich auch möglich: Man stellt Zusammenhänge her, wo gar keine sind. Ein Beispiel: Ein Kunde ruft beim Anbieter an. Bis er an die Reihe kommt, vergehen sieben Minuten, was er als eine lange Wartezeit empfindet. Er ruft an, um sich ganz allgemein über einen bestimmten Prozess im Shop zu beschweren, muss aber zuvor seine Kundennummer heraussuchen, um sein Anliegen loszuwerden. Im Anschluss an das Telefonat erhält er einen Fragebogen, ob sein Problem zufriedenstellend gelöst wurde. Er ist sehr verärgert, denn seine Mühe, auf einen Fehler hinzuweisen, wird mit noch mehr Aufwand für ihn belohnt.

Entweder gibt er gar kein Feedback oder sehr schlechtes. Dementsprechend fällt die Bewertung des Mitarbeiters, der den Anruf entgegen genommen hat, negativ aus, obwohl er so gut wie nichts für die Verärgerung des Kunden konnte: Die Länge der Warteschleife hat er nicht zu verantworten, den üblichen Authentifizierungsprozess muss er einhalten (der in diesem Fall unnötig war) und den Versand des Fragebogens, der den Kunden zusätzlich verärgert hat, hat er nicht veranlasst.

Anhand dieses Beispiels wird klar, zu welchen Fehlinterpretationen Analysen führen können, wenn sie zu eindimensional durchgeführt werden. Es wurde außer acht gelassen, wie lange der Kunde gewartet hatte und dass die Verärgerung genau so gut auf den Identifizierungsprozess und auf die Aufforderung, den Feedback-Fragebogen auszufüllen, zurückzuführen war. Dabei böten genau diese beiden Prozesse in diesem Fall Verbesserungspotenzial und Kunden würden in Zukunft bestimmt viel bereitwilliger einen Fehler im Shop melden, wenn sie wüssten, dass das schnell geht, unkompliziert ist und gewertschätzt wird.

Der blinde Fleck

Abgesehen davon gibt es in vielen Unternehmen ein weiteres Problem: Sie machen sich nicht klar, welche Prozesse sie bereits detailliert analysieren können und welche nicht. Denn häufig werden automatisch die Abläufe, deren Performance und Schwachstellen transparent sind, verbessert, wohingegen der Rest außer Acht gelassen wird. So kommt es beispielsweise, dass sich Shop-Betreiber fast ausschließlich auf die Leistungsfähigkeit des Shops konzentrieren und das Retouren- oder Beschwerde-Management vernachlässigen. Am Ende des Tages setzt sich die Customer Experience aber aus sehr vielen Komponenten zusammen. Im Backoffice beispielsweise wird nur sehr selten die Leistung anhand von Key Performance Indicators gemessen. Dauert eine Rücküberweisung aber Wochen, wird der Kunde nicht erfreut sein. Und selbst wenn Shop, Bestellprozess und Lieferung top sind, dafür aber eine Reklamation schlecht läuft, kann das den Kunden dazu bewegen, sich negativ über den Anbieter im Internet zu äußern.

Lohnt sich der Aufwand?

Um mehr darüber zu erfahren, welche Faktoren das Einkaufs- und Serviceerlebnis beeinflussen, müssen Unternehmen also einiges tun. Der scheint sich aber zu lohnen. Die Teilnehmer der Forbes/SAS-Studie nannten als Vorteil besserer Datenanalyse am häufigsten, dass sie ihre Kunden gezielter ansprechen könnten (57 Prozent) und die Konsistenz über die verschiedenen Kontaktkanäle erhöht hätten (56 Prozent). Darüber hinaus gab rund die Hälfte der Befragten an, dass sie Transaktionen und Anfragen des Kunden jetzt besser in den Zusammenhang stellen und die zukünftigen Anforderungen genauer vorhersagen könnten. Außerdem hätten sie die Konversionsrate gesteigert. Ich denke all das ist Motivation genug, sich den Status-quo im eigenen Unternehmen systematisch anzuschauen und sich Gedanken darüber zu machen, was man tun könnte, um die Customer Experience zu verbessern. Manchmal sind es die kleinen Dinge, die einen großen Effekt haben.

Lieferroboter – Media Markt testet neue Art der Zustellung

Starship Technologies Lieferroboter für Media Markt im Einsatz
Quelle: https://www.starship.xyz

Lieferungen zum Wunschtermin werden von immer mehr Kunden als Selbstverständlichkeit angesehen. Entsprechend testen viele Unternehmen wie Amazon, die DHL und Domino’s Zustellungen per Drohne. Media Markt geht einen etwas anderen Weg und setzt auf den Einsatz von Lieferrobotern. Hierfür arbeitet das Unternehmen mit dem Tech-Startup Starship Technologies zusammen. Das Ziel: Lieferungen in Echtzeit.

Testprojekt mit Lieferrobotern in Düsseldorf

Aktuell führt Media Markt in Düsseldorf ein Pilotprojekt mit Lieferrobotern durch. Diese sollen innerhalb von 30 Minuten bis zu 3 Stunden online bestellte Waren an die Kunden ausliefern. Die kleinen, weißen Roboter sind mit Waren unterwegs, die weniger als 10 kg wiegen und in das Lieferfach passen. Vor allem für Digitalkameras, Zubehörteile wie Handy-Ladekabel aber auch für Druckerpatronen und Filme ist diese Art der Zustellung gut geeignet. Die Lieferroboter sind mit neun Kameras und Ultraschallsensoren ausgestattet. Diese bieten ihnen Orientierung und helfen ihnen dabei, den richtigen Weg zum Endkunden zu finden. Zur Sicherheit wird jeder Roboter von Mitarbeitern von Starship Technologies überwacht. Diese können eingreifen und sogar die Kontrolle über das Gerät übernehmen, wenn es zu Komplikationen kommen sollte.

Media Markt setzt auf Zusammenarbeit mit Starship Technologies

Die sechsrädrigen Lieferroboter werden von dem europäischen Unternehmen Starship Technologies entwickelt, vertrieben, überwacht und gewartet. Aktuell ist Media Markt das einzige Unternehmen deutschlandweit, das diese Technologie zum Ausliefern von Waren verwendet. Starship Technologies entwickelt eine ganze Flotte dieser Roboter, die in einem Radius von drei bis fünf Kilometern Lieferungen innerhalb von 15-30 Minuten zustellen können. Die Firmenzentrale sitzt in London, während die Entwicklung der Technologie in Estland stattfindet. In Deutschland arbeitet das Startup-Unternehmen eng mit der Media-Saturn-Unternehmensgruppe zusammen. Das Ziel des Pilotprojekts ist es, die Einsatzmöglichkeiten der Lieferroboter auszuloten und herauszufinden, wie sie den Kunden und Unternehmen den größtmöglichen Nutzen bringen. Langfristig ist angedacht, zur bedeutendsten Technologie in Sachen Warenzustellung zu werden und somit der Konkurrenz, die vor allem auf die Entwicklung von Lieferdrohnen setzt, ein Schnippchen zu schlagen.

Hoher Konkurrenzdruck in Sachen Zustellung

Die Lieferroboter machen es möglich, Kunden ihre Bestellungen nahezu in Echtzeit zukommen zu lassen. Der große Vorteil hierbei ist, dass das Vorgehen nachhaltig und kosteneffizient ist. So muss zum Beispiel kein Geld in teures Benzin investiert werden, was wiederum dem Klimaschutz zugute kommt. Hinzu kommt die hohe Kundenzufriedenheit, die durch dieses Vorgehen erreicht wird. Die meisten Kunden erwarten mittlerweile die Möglichkeit, sich Waren innerhalb weniger Stunden zustellen zu lassen. Die Unternehmen im E-Commerce sehen sich somit einem hohen Druck ausgesetzt, diesem Anliegen gerecht zu werden, zumal die Konkurrenz in diesem Bereich ebenfalls nicht schläft.

So setzen beispielsweise Konzerne wie Amazon oder die DHL auf Drohnen für die Zustellung von Waren und fahren entsprechende Pilotprojekte. Auch die Restaurantkette Domino’s arbeitet daran, Waren zukünftig über die Luft zu den Kunden zu bringen. Die DHL befördert Pakete mit Drohnen einerseits zu den Kunden selbst und andererseits zu den Packstationen. Media Markt geht mit den Lieferrobotern einen anderen Weg. Die Zukunft wird zeigen, welche Strategie sich langfristig durchsetzen wird.

E-Commerce Berlin Expo 2017 – Händler, Entwickler und Visionäre vereint

Die E-Commerce Expo 2018 in Berlin

Nach dem riesigen Erfolg der E-Commerce Berlin Expo 2016 legen die Veranstalter jetzt nach. Im Februar 2017 findet das nächste Großevent rund um das Ökosystem E-Commerce mit Händlern, Entwicklern und Visionären statt. Namhafte Redner kommen zu Wort und es gibt immer wieder Gelegenheit, miteinander ins Gespräch zu kommen, Ideen zu entwickeln und Geschäfte abzuschließen.

Die Fakten zur E-Commerce Berlin Expo 2017

Das Event wird von E-Commerce Capitals, einem Veranstalter von Großevents wie dem E-Commerce Poland Trade Fair, organisiert und durchgeführt. Es findet am 2.2.2017 von 10:00-17:00 Uhr in STATION BERLIN statt. Es wird sowohl einen Ausstellungs- als auch einen Präsentationsbereich geben. Namhafte Experten der Branche geben Einblicke in die Welt des E-Commerce im Allgemeinen und in ihre Arbeit im Speziellen. Die Expo ist kostenlos und Reservierungen sind online möglich.

Die Veranstaltung ist der Nachfolger der erfolgreichen E-Commerce Berlin Expo 2016, bei der sich 60 Aussteller einem Publikum von 2.000 Menschen präsentierten. Erfolgreiche Unternehmen wie Google, Samsung und Zalando waren damals als Redner vertreten und auch dieses Mal ist die Liste der kooperierenden Partner lang. Die Veranstalter rechnen dieses Mal mit 3000 Besuchern und 90 Ausstellern und folglich mit einer Steigerung von jeweils 50%.

Unternehmen zeigen auf der E-Commerce Berlin Expo 2017 Präsenz

E-Commerce Unternehmen aus ganz Europa waren auf der letztjährigen E-Commerce Expo vertreten. Sie lobten vor allem die Möglichkeit, sich ein Bild des deutschen Marktes machen und Präsenz in Deutschland zeigen zu können. Gerade Anbieter von eu.-Domänen sind darauf angewiesen, die einzelnen europäischen Märkte sehr genau zu kennen, um die eigene Zielgruppe erfolgreich ansprechen zu können. Ein weiteres Kriterium, das für eine Teilnahme an dem Event spricht, ist die Möglichkeit zur Kontaktaufnahme. An kaum einem anderen Ort sind so namhafte Experten und Unternehmen der E-Commerce Branche vereint. Es besteht die Möglichkeit, Geschäfte abzuschließen, sich weiterzubilden oder gemeinsam Projekte und Ideen für die Zukunft zu entwickeln. Nicht zuletzt lernen viele Unternehmen auf dieser Expo Lösungsanbieter kennen. Das ist insofern relevant, als eine aktuelle, lösungsorientierte Technik in Zukunft maßgeblich über den Erfolg von Unternehmen im E-Commerce entscheiden wird.

Diese Themen werden auf der E-Commerce Berlin Expo 2017 zur Sprache kommen

Neben den Händlern und Plattformen, die sich auf dem Event präsentieren und nach Möglichkeit neue Geschäftskontakte knüpfen wollen, sich sehr viele Lösungsanbieter vor Ort vertreten. So wird unter anderem die Betrugsprävention zum Schutz des eigenen Unternehmens und der Kunden eine Rolle spielen. Des Weiteren werden verschiedene Bezahlsysteme und die entsprechenden technischen Lösungen präsentiert, mit denen das Einkaufen in einem Onlineshop sicherer und leichter werden soll. Ferner steht das Thema „Marketing“ auf der Agenda. Experten stellen Lösungsansätze vor, mit denen die eigene Relevanz und Reichweite im E-Commerce bedeutend gesteigert werden kann. Nicht zuletzt stellen Hosting-Provider ihre Angebote vor. Diese Themen werden sowohl im Rahmen von Vorträgen als auch in persönlichen Gesprächen behandelt.

Gefahr im Verzug?: Die größten Sicherheitslücken in der IT

Die größten Sicherheitslücken in der IT

Der NSA-Skandal rund um den Whistleblower Edward Snowden hat für Aufsehen gesorgt und viele bisher unbedarfte User aufgerüttelt. Wie steht es um die eigenen Daten? Im Zuge der letzten Jahre hat sich vor allen Dingen die Sicherheit zu einem der zentralen Themen in der IT-Branche entwickelt. Ein Unternehmen setzt auf Netzwerksicherheit, denn im Universum des IT-Netzwerks bewegen sich sensible Daten, die keinesfalls in die Hände Dritter gehören. Insbesondere die Herausforderungen von Zertifizierungen und die Absicherung des Netzwerks stellt viele vor enorme Voraussetzungen, die ohne Hilfe kaum zu bewältigen sind.

Wie steht es um das Bewusstsein der Unternehmer für vernetzte Sicherheit?

Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie empfiehlt allen Unternehmen, die eigene IT-Sicherheit unter die Lupe zu nehmen. Leider vernachlässigen zu viele den Schutz der eigenen Infrastruktur im Netzwerk. Dabei handelt es sich hierbei um die Schlüsselstelle des gesamten Konzepts. Innovative Systeme arbeiten automatisch und stellen Datendiebstahl und Angreifer.

Das sind die gängigen Fehler und Sicherheitslücken:

• unzählige geöffnete Ports,
• Systeme, die öffentlich zugänglich sind und
• ein unsicherer physikalischer Zugriff auf das Netzwerk.

ISO 27001: Der BSI hat einen IT-Grundschutz-Katalog erstellt, der mittlerweile zu einem der Basic-Handbücher im Bereich IT Sicherheit avanciert. Darin befindlich sind alle technischen Möglichkeiten und die Unternehmensprozesse, die für die Informationssicherheit notwendig sind. Hier bilden gerade die gültigen ISO Normen maßgebliche Richtlinien, die für die zukünftige Sicherung gelten.

Milliarden Datensätze in Gefahr

70 Prozent aller Unternehmen setzen auf den eigenen Internetauftritt und die digitale Darstellung der Services und Leistungen sowie Produkte, um ihre Zielgruppe zu erweitern. Dabei wird oftmals der Schutz der Daten vernachlässigt. Vernachlässigte Sicherheitslücken können schlimmstenfalls das Ende für ein Business bedeuten. Die aktuell laufende Studie der Initiative Deutschland sicher im Netz e.V. hat eben diesen Mangel in ins Gespräch gebracht – allein 2013 sind 3,9 Milliarden Datensätze einfach verloren gegangen. In diesen Bereich fallen auch diskrete, persönliche Daten. Zum aktuellen Zeitpunkt ist anzunehmen, dass der Diebstahl von Daten zu ungeahnter Hochform aufläuft. Das lukrative Geschäft mit persönlichen Informationen floriert und stellt vor allen Dingen laufende Netzwerke und deren Sicherheit auf die Probe.

Die gegenwärtige Gefahr und die Sicherheitslücken folgerichtig einschätzen

Die aktuelle Studie des Bundesamts für Sicherheit in der Informationstechnik hat gezeigt, dass ein Bewusstsein für die eigenen IT-Mankos zwar vorhanden ist, jedoch durchaus noch Potential nach oben lässt. Die aktuellen Ausführungen zur IT-Sicherheit und die technischen Maßnahmen tragen der aktuellen Situation Rechnung. Wobei die obligatorischen Prozesse im Bereich IT-Sicherheitsmanagement noch immer nicht standardisiert und durchgehend vorhanden sind.

Der SENTINEL-Geschäftsführer Lars Heymeier kennt die Sorgen und Nöte seiner Kunden, die ihre Daten besser gesichert wissen wollen. Er empfiehlt im Hinblick auf den Schutz des Netzwerks erst einmal „die bereits vorhandenen Sicherheitslücken zu stopfen“. Er verweist darauf, dass die meisten Unternehmen mit typischen Problemen zu kämpfen haben, diese jedoch mit wenig Aufwand gelöst werden können.

Über komfortable und zugleich innovative Management-as-a-Service (MaaS) Leistungen lassen sich Updates sicher verwalten. Mit einer professionellen Beratung und Analyse möchte man den Risiken konsequent aus dem Weg gehen und sich auf die wesentlichen Zuständigkeitsbereiche konzentrieren: das eigene Business. Die Services reichen vom Management und der Planung bis hin zur automatischen Übernahme aller notwendigen Services, die sich im Zuge der IT-Infrastruktur ergeben.

Neue .shop-Domain – vielfältige Möglichkeiten für Unternehmen im E-Commerce

Shop-Domains von united-domains

Seit gestern, 26. September, können sich Shopbetreiber die neuen .shop-Domains sichern. Diese bieten eine gute Möglichkeit, sich von der Konkurrenz abzuheben, neue Kunden zu gewinnen und die Suchmaschinenoptimierung voranzubringen. Die Voraussetzungen sind optimal. Deswegen sollten interessierte Onlinehändler möglichst zeitnah reagieren, um sich Ihren Wunschbegriff unter der begehrten neue Top Level Domain (nTLD) zu sichern.

Shop-Domains von united-domainsWeichen auf Erfolg

Bei .shop handelt es sich um eine Top Level Domain, die sich vor allem für Online-Shops und Angebote der kompletten E-Commerce- Branche anbietet. Interessierte können sich seit gestern ihre individuelle Wunsch-Domain sichern. Seit Bekanntwerden der neuen Endungen ist .shop der Renner. Allein der Anbieter united-domains hat 150.000 Vorbestellungen für die .shop-Domain verzeichnet. Die .shop-Vergabestelle plant im ersten Jahr weltweit 1 Million Registrierungen und bereits jetzt wird .shop als die große neue Domain-Endung neben .com und .de gehandelt.

.shop - Die Domain für den E-Commerce

Diese Vorteile bringt die neue .shop-Domain den Unternehmen im E-Commerce

.shop-Domains sind angenehm kurz, einprägsam, zielgerichtet und sprechend. Die Endung bietet daher vor allem Shopbetreibern die Möglichkeit, ganz neue, spannende, außergewöhnliche und kreative Internet-Adressen zu entwerfen und sich hiermit einen Wettbewerbsvorteil gegenüber der Konkurrenz zu verschaffen.

Diese Vorteile bringt die neue .shop-Domain den Unternehmen im E-Commerce

Beliebte Keywords und Namen, welche unter den bekannten Endungen .de, .com oder .net bereits schon lange vergeben sind, stehen unter .shop wieder zur freien Verfügung.

Zudem ist die Webadresse international verständlich, was sowohl weltweit agierenden Unternehmen zugute kommt, doch auch regionalen Anbietern viele Vorteile bringt.

Insbesondere für den E-Commerce ist die neue Endung .shop ideal. Die Domain hat einen hohen Aussagewert, da der Besucher direkt erkennt, welche Art von Website er besucht und welche Angebote dort zur Verfügung stehen. Außerdem bietet sich die .shop-Domain aufgrund des hohen Wiedererkennungswertes für das Marketing an und lockt mit besten Voraussetzungen für die Suchmaschinenoptimierung, da die selbsterklärende Endung Teil eines durchgängig sinnvollen Domain-Namens wird, der im Suchmaschinen-Ranking durch höhere Klickraten und größeres Vertrauen nach oben rutscht.

Schnell sein lohnt sich

Die Nachfrage nach .shop-Domains ist erwartungsgemäß sehr groß. Deswegen ist es für Unternehmen im E-Commerce ratsam, mit einem professionellen und erfahrenen Anbieter für Domain-Endungen zusammenzuarbeiten. Viele Nutzer entscheiden sich für den Domain-Spezialisten united-domains, weil dieser seriös und mit transparenten Preisen arbeitet, die Auszeichnung Chip-Testsieger hat und seit vielen Jahren der solide Partner für zahlreiche Kunden ist. Dies zeigen auch die durchgängig positiven Bewertungen bei Trustpilot.

Domains sind einmalig und werden nach dem Prinzip „first come, first served“ vergeben. Es lohnt sich also schnell zu sein und jetzt zu prüfen, ob die Wunschbegriffe noch frei sind.

Unter dieser Adresse können sich Interessierte über das Angebot von united-domains und die große Auswahl an .shop-Domains informieren oder Ihre Wunsch-Domain gleich sichern: https://www.united-domains.de/shop-domain/

Market Genius – ein neues Marktanalyse-Tool für Amazon-Händler

Amazon Fake-Shops
Simon / Pixabay

Für die Optimierung der eigenen Verkaufszahlen bei Amazon ist eine genaue Marktanalyse wichtig. Diese funktioniert aber nur mit dem passenden Datenmaterial. Bisher war es relativ schwer, dieses zu bekommen. Mit dem Tool „Market Genius“ von Metoda können nun Marktdaten von Amazon-Kategorien erhoben und ausgewertet werden. Am Beispiel der Kategorie „Baby“ wurde im September geprüft, wie sich das Tool im Einsatz bewährt.

Marktdaten gewinnen und auswerten

Für Amazon-Händler ist es essentiell wichtig, Marktdaten zu erheben und auszuwerten. So lässt sich feststellen, welche Produkte und Kategorien auf dem Marktplatz besonders beliebt sind, welche Umsätze in diesem Bereich generiert werden und welche Trends bei den Kunden besonders gut ankommen. Auf diese Weise wird deutlich, bei welchen Kategorien sich ein intensiver Einsatz lohnt und auf welchen Produkten und Marken der eigene Verkaufsfokus liegen sollte. Dieses Wissen hilft dabei, Ressourcen optimal einzusetzen und nicht an Fronten zu kämpfen, die ohnehin keinen nennenswerten Erfolg versprechen.

So arbeitet das neue Tool

Der Anspruch von Metoda besteht darin, den aktuellen Ist-Zustand bei Amazon beschreiben und hieraus Prognosen für die Zukunft ableiten zu können. Für die Marktanalyse werden Metoda-Algorithmen zugrunde gelegt, die den Marktplatz absuchen und über einen Matching-Prozess die passenden Produkte für die jeweilige Suchanfrage herausfiltern. Die Errechnung der Verkaufszahlen und Umsätze erfolgt mittels Keyword-Rankings und Produktlisten. Das bedeutet, dass die einzelnen Produktplatzierungen über die Kategoriegrenzen hinweg untersucht und miteinander in Beziehung gesetzt werden. Hierdurch lassen sich Marktanteile, Umsätze und Verkaufszahlen mit einer Genauigkeit von über 90% abbilden.

Market Genius im Einsatz – beispielhafte Untersuchung der Kategorie „Baby“

Internet World Business hat das neue Tool testen lassen und hierfür die Marktdaten der Kategorie „Baby“ bei Amazon im Zeitraum zwischen dem 5.-11. September 2016 untersuchen lassen. Hierbei ergab sich, dass in dieser Woche 29.270 Produkte verkauft wurden, die einen Gesamtumsatz von 822.000 Euro brachten. Durchschnittlich war jedes Produkt somit 28 Euro wert. Die meisten Verkäufe erzielte hierbei der Hersteller Philips Avent, der insgesamt 223.638 Euro Umsatz machte. Auf dem zweiten Platz landete Cybex, ein bekannter Hersteller von Kindersitzen. Dieser erwirtschaftete in dem beobachteten Zeitraum 76.392 Euro.

Ein wichtiger Baustein für die eigene Amazon-Strategie

Diese Marktdaten sind für die persönliche Amazon-Strategie von Händlern ungemein wichtig. Wer auf dem Marktplatz beispielsweise Baby-Artikel verkauft, hierbei aber keine Produkte von Philips Avent im Sortiment hat, muss sich bewusst sein, überspitzt gesagt ein Nieschenprodukt zu verkaufen. Angesichts der großen Konkurrenz im E-Commerce hängt der Erfolg einzelner Unternehmen von zwei Faktoren ab: der Risikominimierung und der Handlungsgeschwindigkeit. Investitionen müssen sich lohnen und die Angebote müssen deutlich schneller als bei der Konkurrenz auf dem Marktplatz verfügbar sein. Hierbei ist es unerheblich, ob lediglich der deutsche Markt betrachtet oder eine internationale Strategie gefahren wird. Nur mit zuverlässigen und fundierten Marktdaten ist es möglich, das Potential des eigenen Portfolios zu ermitteln, den Markt im Auge zu behalten sowie Konkurrenz- und Geschäftsrisiken sinnvoll einzuschätzen.

Shop-Usability-Awards 2016 – Lohn für eine ausgezeichnete Customers experience

Usability Award 2016

Bei den Shop-Usability-Awards wurden in diesem Jahr Onlineshops ausgezeichnet, die ihren Kunden ein besonders angenehmes Einkaufserlebnis bieten. Gesamtsieger wurde der Erotikhändler Amorelie, der die Jury durch sein authentisches Konzept überzeugte. Doch auch soziales Engagement, Small Businesses und Markenshops wurden mit dem begehrten Onlinepreis ausgezeichnet.

Hintergrundfakten zu den Awards

Die Shop-Usability-Awards 2016 wurden von Johannes Altmann veranstaltet. Im Vorfeld zu den Awards wurde ein ausführlicher Anforderungskatalog entwickelt. Nur Onlineshops und Unternehmen, die den dort aufgeführten Kriterien gerecht werden, wurden in einer Vorauswahl zu potentiellen Preisträgern erkoren. Eine Jury aus erfahrenen Experten der E-Commerce Branche hat die einzelnen Shops dann auf Herz und Nieren geprüft und die jeweiligen Preisträger ausgewählt. Unter anderem waren so namhafte Vertreter wie Peter Höschl von shopanbieter.de, Jochen G.Fuchs vom E-Commerce Ressort bei tn3 und Thomas Lang von Carpathia Teil der Jury. Insgesamt wurden in 16 Kategorien Preise an unterschiedliche Unternehmen vergeben.

In diesen Kategorien wurden Unternehmen ausgezeichnet

Die Liste der Preiskategorien liest sich über weite Strecken wie die Kategorien eines Onlineshops selbst. So wurden unter anderem Preise in den Kategorien Accessoires, Elektronik, Essen & Trinken, Freizeit & Hobby, Haushalt, Möbel, Mode, Spielwaren, Sport & Outdoor und Wellness vergeben. Hinzu kommen Preise für bestimmte Nieschenshops oder Shops mit einem außergewöhnlichen Konzept. Zu diesen Kategorien zählen etwa B2B, Special Interest, Bester Markenshop, Innovativster Shop, Small Business und Social Projects. Der Gesamtsieger des Jahres 2016, der Erotikshop Amoreli, wurde Sieger im Bereich „Special Interest“, wohingegen in „Social Interests“ der Shop shoemates.de gewann. Die Jury empfand Amorelie als besonders authentisch und lobte die Art, wie es der Shop geschafft hat „Liebesspielzeug salonfähig zu verkaufen“. Shoemates wird hingegen dafür ausgezeichnet, dass das Unternehmen für jedes verkaufte Paar Schuhe ein Paar Kinderschuhe in Afghanistan verschenkt. Zusätzliches Plus: Die Kinderschuhe werden in Afghanistan selbst produziert, sodass auch die Wirtschaft vor Ort von dem Projekt profitiert.

Eine ausgezeichnete Customers experience zahlt sich aus

Die von der Jury ausgezeichneten Unternehmen zeichnen sich vor allem durch ihre hohe Nutzerfreundlichkeit aus. Wie im stationären Handel geht es auch beim Shoppen im E-Commerce längst nicht mehr allein um die praktischen Seiten. Heutzutage müssen die Shops über die reine Nutzbarkeit hinausgehen und besondere Funktionen und Leistungen bieten, die für Wohlbefinden und ein angenehmes Einkaufserlebnis sorgen. Deswegen wurden in diesem Jahr gezielt solche Onlineshops ausgewählt und ausgezeichnet, die ein klares, nutzerfreundliches Design haben und stimulierend auf den Nutzer wirken. Zudem kam es der Jury darauf an, dass ein Unternehmen ein klares Image vertritt, mit dem sich Nutzer identifizieren können.

In Zukunft werden solche Onlineshops die Nase vorn haben, die sich durch Kundennähe und ein attraktives, abwechslungsreiches Design auszeichnen. Nicht mehr Ressourcen und Fläche prägen den Handel, sondern Kundenservice und Kundendaten. Nur wer seine Zielgruppe rundum kennt und deren Bedürfnisse gezielt anspricht, kann sich gegen die stetig wachsende Konkurrenz im Netz behaupten. Diesen Trend hat die Jury erkannt und entsprechend Shops ausgezeichnet, die in diesem Bereich eine Vorreiterrolle beziehungsweise Vorbildfunktion einnehmen.

Retail 4.0: Kundendaten sind die neuen Ressourcen des Handels

Retail (Handel) 4.0 Revolution
(Quelle: bearingpoint.com)

Der Handel hat in seiner langen Geschichte von fliegenden Händlern bis hin zu digitalen Kaufhäusern eine Menge Wandlungen und Revolutionen durchgemacht. Insbesondere die Digitalisierung hat ihn komplett auf den Kopf gestellt. Eine aktuelle Studie legt nun nahe, dass sich der Handel erneut vor einem großen Umbruch befinden könnte. Hierauf sind aber längst nicht alle Unternehmen vorbereitet. Mit fünf Schritten lässt sich das eigene Unternehmen zukunftsfähig gestalten.

Ein Blick in die Geschichte – diese Revolutionen hat der Handel durchgemacht

Veränderungen und Wandlungsprozesse gehören zum Handel dazu. Das begann bereits 1885 als Marktplätze und fliegende Händler zunehmend von einzelnen Filialen in verschiedenen Orten abgelöst wurden. 1963 veränderte sich der Handel durch neue Technologien sehr stark. Es wurde möglich, Ressourcen besser zu kontrollieren und wirtschaftlicher zu arbeiten. Der „Retail 3.0“ setzte 1995 mit dem Aufkommen der Digitalisierung und den neuen Möglichkeiten der IT-Branche ein. Filialen konnten nun digitalisiert werden, sodass das Internet zu einem riesigen Marktplatz wurde. Aktuell ist eine Entwicklung weg von den klassischen Ressourcen hin zu einer Verwertung von Kundendaten erkennbar. Der Bedarf und das Verhalten von Kunden kann nun besser analysiert und mittels Wertschöpfungslogistiken befriedigt werden.

Diese fünf Schritte sind für erfolgreichen Handel in der Zukunft relevant

Um auf den Handel der Zukunft vorbereitet zu sein, müssen fünf Schritte gegangen werden:

  1. Zunächst muss der Fokus weg von klassischen Ressourcen wie Waren und Fläche und hin zu Personal und Informationen gelenkt werden. Wenn Kundendaten für den Handelserfolg zukünftiger Unternehmen entscheidend sind, müssen diese gesammelt und ausgewertet werden.
  2. In einem zweiten Schritt müssen Wertschöpfungsnetzwerke aufgebaut werden. Durch den „Retail 4.0“ verlieren einzelne Unternehmen immer mehr an Bedeutung und der Wettbewerb findet zwischen Netzwerken statt, die eine nahezu umfassende Kenntnis von den Kunden, ihren Interessen und ihrem Kaufverhalten haben.
  3. Als drittes ist eine kundenzentrierte Infrastruktur zu etablieren. Die klassischen Verkaufskonzepte werden kontinuierlich an Bedeutung verlieren. Die Art und Weise der Menschen, einzukaufen, verändert sich. Beispielsweise wird das Shopping am heimischen Rechner immer mehr vom M-Commerce und dem Einkaufen via Smartphone abgelöst. Wer seinen Onlineshop also nicht mobil optimiert, wird es in Zukunft schwer haben, gegen die Konkurrenz zu bestehen.
  4. Der vierte Schritt ist der systematische Aufbau von Kompetenzen und Fähigkeiten. Ein Unternehmen muss erst einmal technisch und personell in die Lage versetzt werden, Kundendaten zu sammeln und auszuwerten. Hier sind Investitionen, Schulungen und der Mut zu Innovation und Weiterentwicklung gefragt.
  5. Der fünfte Schritt ist schließlich die Erhöhung der Geschwindigkeit bei der Entscheidungsfindung und -umsetzung. Die Wertschöpfungsnetzwerke werden in Zukunft nahezu alles über die Kunden wissen. Somit entscheidet häufig nicht mehr das Angebot über den Erfolg oder Misserfolg eines Unternehmens, sondern die Geschwindigkeit, mit der es die verschiedenen Kundenwünsche befriedigt.
5 Schritte für den Retail 4.0
(Quelle: bearingpoint.com)

25% der heutigen Unternehmen werden der Marktbereinigung zum Opfer fallen

Der „Retail 4.0“ verlangt eine Neuausrichtung der Vertriebskanäle. Das wiederum setzt voraus, dass ein Unternehmen die Ressourcen und das Personal zur Verfügung hat, um diese Neuausrichtung vorzunehmen. Hierbei zeigt sich aktuell deutlich, dass sich ein Viertel der europäischen Unternehmen nicht auf die neuen Entwicklungen vorbereitet hat. Zum einen fehlt es an notwendigen Innovationen und Investitionen, vor allem aber an einer neuen Strategie für den Umgang mit dem neuen Gesicht des Handels. Viele Unternehmer haben die Bedeutung von Kundendaten für den E-Commerce noch nicht erkannt. Das wird in den kommenden Jahren voraussichtlich zu einer Marktbereinigung führen, von der etwa 25% der heutigen europäischen Unternehmen betroffen sein werden. Gerade einmal 7,4% der Unternehmen verfügen schon heute über eine Datenbasis, mit der sie Kundendaten für sich nutzbar machen können. Alle anderen haben mit den obigen Schritten noch eine Chance, sich eine Zukunft im Handel zu sichern.

Virtual Reality Shopping: die Neugier der Menschen nutzen

Virtual Reality im E-Commerce

Einer aktuellen Studie des Marktforschungsinstituts Ipsos zufolge, können sich 52% der Konsumenten in Deutschland vorstellen, beim Einkaufen im E-Commerce Virtual Reality (VR) zu nutzen. Und das, obwohl die meisten Menschen noch niemals eine VR-Brille aufsetzen oder die Möglichkeiten der VR anderweitig nutzen konnten. Für die Unternehmen gilt es nun, diese Neugier der Kunden aufzugreifen und möglichst viele Berührungspunkte mit der Virtual Reality herzustellen.

Das hat die Ipsos-Studie herausgefunden

Für die Ipsos-Studie wurden 1.500 Menschen im Alter von 18-65 Jahren befragt. Die Studienteilnehmer stammten aus Deutschland, Frankreich und Großbritannien. Ziel der Studie war es, herauszufinden, ob die Menschen sich vorstellen könnten, Virtual Reality für ihre Einkäufe im E-Commerce zu nutzen. Hierbei zeigt sich, dass 52% der Befragten grundsätzlich bereit und interessiert daran wären, VR-Technologie beim Shoppen einzusetzen.

Das größte Interesse für VR liegt bei den sogenannten Millenials, also den Befragten zwischen 18-35 Jahre. Von diesen können sich 56% einen Einkaufstrip mittels Virtual Reality vorstellen. Bei den 36-51 Jährigen ist mit 51% immer noch gut die Hälfte der Befragten an einer solchen Technologie interessiert. Recht erstaunlich ist der relativ hohe Wert bei den 52-65 Jährigen. Hier sind ganze 43% einem Einsatz von VR-Technologie beim Einkaufen im E-Commerce gegenüber nicht abgeneigt.

Aktuell besteht eine große Diskrepanz zwischen Angebot und Nachfrage

Der großen Neugierde der Menschen steht aktuell noch ein sehr eingeschränktes Angebot an Virtual Reality Technologien gegenüber. So haben von den 56% der Millenials, die sich für den Einkauf mit VR-Brille begeistern können, gerade einmal 11% eine solche Technologie ausprobiert. Wenn man alle Befragten in den Blick nimmt, sind es sogar nur 4% der deutschen Konsumenten, die schon einmal einen persönlichen Eindruck von der VR-Welt gewinnen konnten. In Frankreich und Großbritannien ist die Entwicklung sehr ähnlich. Deswegen ist es wichtig, den Konsumenten Berührungspunkte mit der neuen Technologie zu ermöglichen. Denn die Einsatzgebiete reichen weit über den E-Commerce hinaus und betreffen beispielsweise die Spielebranche, das Onlinedating, Fahrschulen und Produktionsprozesse.

Virtual Reality wird die Zukunft des E-Commerce bestimmen

Das ungebrochene Interesse der Menschen für Virtual Reality ist ein guter Indikator dafür, dass diese Technologie den E-Commerce der Zukunft dominieren wird. Die Menschen wollen sich einfach in einem virtuellen Kaufhaus umsehen und die einzelnen Produkte direkt an- beziehungsweise ausprobieren können. Unternehmen sind daher gut damit beraten, sich auf diese Entwicklung einzustellen und vorzubereiten. Das Ziel muss sein, den Kunden mit der VR-Technologie ein einzigartiges und zugleich zweckmäßiges Einkaufserlebnis zu ermöglichen.

Eine Vielzahl an Unternehmen bietet seinen Kunden bereits die Möglichkeit, die eigenen Angebote virtuell zu testen. Der chinesische Reiseanbieter Zanadu ermöglicht es Interessierten, sich am jeweiligen Reiseziel schon einmal umzusehen und die Unterkünfte zu inspizieren. Zudem testet eBay zusammen mit der Warenhauskette Myer aktuell ein virtuelles Kaufhaus. Der Tickethändler StubHub bietet ferner die Möglichkeit, sich mit VR-Brillen einen Eindruck von der jeweiligen Location (Konzerthalle, Theatersaal…) zu machen und verschiedene Sitzplätze auszuprobieren. Die Möglichkeiten für Unternehmen, Virtual Reality zu nutzen und sich mit Alleinstellungsmerkmalen einen Vorteil gegenüber der Konkurrenz zu verschaffen, sind denkbar groß. Sie müssen lediglich ergriffen werden.

Amazon Bewertungen: Gefälligkeitsbewertungen verfälschen die Aussagekraft

Amazon Fake-Bewertungen

Die Zahl der sogenannten Gefälligkeitsbewertungen bei Amazon nimmt immer weiter zu. Hierunter leider die Objektivität der Reviews massiv. Insbesondere der Bewertungsclub Amazon Vine steht immer wieder in der Kritik. Mittlerweile gibt es Tools, mit denen Gefälligkeitsbewertungen ausgefiltert und die tatsächliche Sternenanzahl eines Produkts ermittelt werden kann.

Was genau sind Gefälligkeitsbewertungen?

Gefälligkeitsbeqwertungen bei Amazon sind Bewertungen von Nutzern, die das zu bewertende Produkt vergünstigt oder sogar umsonst bekommen haben. Die Rezensionen dieser Menschen sind tendenziell deutlich positiver als die anderer Amazon Nutzer. Die einzelnen Rezensenten werden von Amazon nicht explizit dazu aufgefordert, eine besonders positive Gefälligkeitsbewertung abzugeben, sie tun dies in den meisten Fällen aber dennoch. So sind solche Bewertungen mit durchschnittlich 4,73 Sternen deutlich positiver als die üblichen Bewertungen, die durchschnittlich 4,3 Sterne vergeben. Tools wie „Review Meta“ machen es möglich, diese auch als Incentive-Rezensionen bekannten Gefälligkeitsbewertungen auszufiltern und somit den tatsächlichen Sternewert eines Produkts anzuzeigen.

Auswirkungen von Gefälligkeitsbewertungen auf das Amazon Bewertungssystem

Vor allem die Objektivität des Bewertungssystems leidet unter den Gefälligkeitsbewertungen massiv. Die Nutzer von Amazon können sich nicht darauf verlassen, dass eine Rezension unabhängig und objektiv verfasst wurde. Hierdurch verfehlt sie ihren eigentlichen Zweck, eine Entscheidungshilfe bei der Auswahl und beim Kauf bestimmter Produkte zu sein. Des Weiteren führen Gefälligkeitsbewertungen dazu, dass immer mehr Produkte zu den sechs Prozent der am besten bewerteten Artikel bei Amazon zählen. Das erhöht die Attraktivität und Reichweite eines Produkts massiv, hat aber mit einer objektiven Bewertung nichts zu tun. Zumal die Zahl solcher Gefälligkeitsbewertungen kontinuierlich zunimmt. Mittlerweile sind bereits 20% der bei Amazon vorhandenen Rezensionen solche Gefälligkeitsbewertungen.

Amazon Vine liefert auffällig oft positive Bewertungen

Amazon selbst scheint bei den Gefälligkeitsbewertungen aktiv mitzumischen, obwohl sie selbst vor kurzem erst juristisch gegen Fake-Bewertungen vorgegangen sind. Das legen zumindest die Bewertungen der Rezensenten im „Club der Produkttester“, Amazon Vine, nahe. In diesen Club nimmt Amazon Rezensenten auf, die über einen längeren Zeitraum hinweg besonders viele Bewertungen abgegeben haben. Zudem erhöht sich die Chance, in diesen Club hineinzukommen, wenn viele Leser die Rezensionen eines Schreibers als hilfreich bewerten. Somit sind theoretisch die besten und aktivsten Rezensenten in diesem Club vertreten.

Auffällig ist aber, dass die Bewertungen dieser vermeintlich objektiven Rezensenten, der sogenannten Viner, sehr häufig positiv ausfallen. Es gibt Mitglieder in diesem Club, die durchweg 5 Sterne verteilen. Das spricht nicht gerade für eine differenzierte und objektive Bewertung. Im Namen der Transparenz werden die Bewertungen der Viner als solche mit einem grünen Streifen kenntlich gemacht. Dass die Schreiber die von ihnen bewerteten Produkte jedoch vielfach geschenkt oder zu besonders günstigen Konditionen erhalten, wird hierbei aber nicht erwähnt.

Für Unternehmen im E-Commerce ist es wichtig, sich der Gefahren, die durch Gefälligkeitsbewertungen entstehen, bewusst zu sein. Zum einen verschafft sich die Konkurrenz einen gewissen Bewertungs-Vorsprung durch solche Methoden und wertet die eigenen Artikel massiv auf. Zum anderen wird die Aussagekraft von Amazon Bewertungen immer geringer, weswegen sich Nutzer der Onlineplattform längst nicht mehr so stark an diesen orientieren wie noch vor wenigen Jahren.

Automatisches Planen und Teilen von Blogbeiträgen auf Social Media

Wordpress Auto-Post Plugin

Das WordPress-Plugin Blog2Social bietet einzigartige Funktionen zum automatischen Teilen, Cross-Posten, zur individualisierten Cross-Promotion und zur Veröffentlichungsplanung zu idealen Zeiten von Blogbeiträgen auf Social Media.

Cross-Promotion von Blogbeiträgen auf Social Media ist eine der besten Möglichkeiten, um die Reichweite und Seitenbesuche eines Blogs zu steigern. Das manuelle Teilen und Individualisieren ist aber aufwendig und zeitintensiv. Je mehr Netzwerke ein Blogger erreichen möchte, desto mehr Zeit und Aufwand ist erforderlich. Einen Ausweg bieten Tools zur Automatisierung, von denen es einige gibt. Eine Herausforderung ist aber die Tatsache, dass das Platzieren identischer Inhalte auf allen Netzwerken nicht zielführend ist. Erfolgreiche Social-Media-Kommunikation lebt davon, persönlich und aktivierend zu sein. So lassen sich Likes und Shares steigern. Ein weiterer Aspekt ist, dass der Zeitpunkt der Veröffentlichung für den Erfolg von Social Media Posts ausschlaggebend ist: zur richtigen Zeit erlangen die Posts die gewünschte Aufmerksamkeit und gehen nicht im endlosen Strom an Informationen verloren.

Automatische Optimierung und Veröffentlichung zur besten Zeit

Das neu erschienene Release des WordPress-Plugins Blog2Social bietet vollständig überarbeitete Autoposting- und Planungsfunktionen. Mit der automatischen Optimierung der Posts für die einzelnen Netzwerke macht das Plugin den langwierigen Prozess des manuellen Teilens von Beiträgen und Bildern auf Social Media überflüssig.
Darüberhinaus sorgt die Veröffentlichungsplanung auf Basis erprobter „bester Zeiten“ für mehr Reichweite und Sichtbarkeit.

„Wir haben intensiv geforscht und Daten über die idealen Veröffentlichungzeiten von Social Media Posts ausgewertet, um einen praxistauglichen Veröffentlichungsplan für alle Social Media zusammenzustellen“, erklärt Geschäftsführerin Melanie Tamblé. Die im Plugin voreingestellten Zeiten lassen sich für einzelne Netzwerke und Posts anpassen. Nutzer haben zudem auch die Möglichkeit, eigene Standardzeiten in einem „eigene Zeiten“-Plan zu definieren.

Individuelle Anpassungen und Veröffentlichungsplanung

Individualisierte Posts mit Kommentaren, Hashtags und Handles können die Interaktionsrate mit einem Post positiv beeinflussen. Sie aktivieren Follower, Posts zu liken, zu teilen und zu kommentieren.
„Unser vorrangiges Ziel war, eine Lösung zu schaffen, die einerseits den Prozess des Teilens vereinfacht, zum anderen aber Individualisierungen und punktgenaue Veröffentlichungen ermöglicht. Wir wollten ein Tool, das die Vorteile automatisierter Social-Media-Kommunikation hervorhebt, ohne unpersönliche Massen-Posts zu verbreiten. Deswegen haben wir genau hier eine Menge Zeit und Aufwand investiert, die Automatisierung im Plugin so umzusetzen, dass Nutzer immer die Option haben, Individualisierungen nach Belieben anzubringen“, erklärt Melanie Tamblé.
Das zentrale Vorschaufenster, in dem Nutzer kontrollieren können, wie die Posts in den Netzwerken erscheinen, gibt auch einen Überblick über alle Funktionen zum Individualisieren und Planen der Posts für alle ausgewählten Netzwerke. In dem gesamten Anpassungsprozess wurden zusätzliche Seitenaufrufe vermieden. Direkt aus dem zentralen Vorschaufenster können auch der „beste Zeiten“- und „meine Zeiten“-Veröffentlichungsplan geladen werden und das regelmäßige Teilen einzelner Posts eingestellt werden.

Wiederholtes Teilen und Re-Posten von Evergreen-Content

Wird ein Post einmalig in einem Netzwerk geteilt, erreicht dieser lediglich einen Teil der Follower. Deswegen ist es sinnvoll, Inhalte wiederholt zu teilen. Jedoch ist beim wiederholten Teilen von Inhalten Vorsicht geboten. Es gibt Standards und ungeschriebene Gesetze, wie oft ein Post in einem Netzwerk geteilt werden kann, die von Netzwerk zu Netzwerk unterschiedlich sind. Während in Twitter drei- bis viermal täglich gerade richtig ist, liegt die Empfehlung bei Facebook bei einmal täglich.
Die neue Planungsfunktion in Blog2Social ist so angelegt, dass das individuelle Berücksichtigen solcher Netzwerk-Eigenarten beim Teilen und wiederholten Teilen einfach und unkompliziert funktioniert.

Die Einstellungsmöglichkeiten:

  • Festlegen, über wie viele Wochen ein Post regelmäßig geteilt werden soll, inklusive des Tags und der Uhrzeit
  • Gesonderte Auswahl der Netzwerke zum wiederholten Teilen
  • Regelmäßiges Teilen von Evergreen-Content
  • Sukzessives Teilen der Bilder eines Blogbeitrags in einem abgestimmten Verfahren
  • Teilen von Blogbeiträgen in Social-Media-Gruppen und Communities mit individuellen Kommentaren.

Alle vorgenommenen Einstellungen können als Standardeinstellungen abgespeichert und für andere Netzwerke übernommen werden.

Teilen auf Profilen, in Seiten und Gruppen oder in mehreren Accounts
Blog2Social ermöglicht das Cross-Posten und die Cross-Promotion von Blogbeiträgen auf Twitter, Facebook (Profile und Seiten), Google+ (Profile, Seiten, Gruppen), LinkedIn (Profile, Seiten), XING (persönliche Profile, Unternehmens-Seiten, Gruppen), Diigo und Delicious. Außerdem wird das Teilen von Bildern auf Instagram, Flickr und Pinterest und die Veröffentlichung auf den Blog-Netzwerken Tumblr, Medium und Torial unterstützt.

Das neue Release ermöglicht Nutzern nicht nur die Auswahl mehrerer unterschiedlicher Netzwerke, sondern auch das Verbinden mehrerer Accounts in einem Netzwerk, z.B. für Nutzer mit mehreren Twitter-Accounts oder Facebook-Seiten.

Die Netzwerk-Verbindungen sind unkompliziert und auch für technische Laien einfach herzustellen. Blog2Social nutzt die OAuth-Authentifizierungen der Netzwerke. Nach dem einmaligen Verbinden der Netzwerke, stehen diese als Standardauswahl für das Teilen im zentralen Vorschaufenster zur Verfügung. Die Standardauswahl können Nutzer, ohne das zentrale Vorschaufenster zu verlassen, jederzeit durch Zu- oder Abwahl von Netzwerken verändern und auch komplett neue Netzwerkverbindungen hinterlegen.

In den Einstellungen von Blog2Social haben Nutzer auch die Möglichkeit, unterschiedliche Kombinationen von Netzwerken für unterschiedliche Zwecke zu definieren, die sie beim Teilen von Beiträgen flexibel auswählen können.

Die regelmäßig erhobenen Feedbacks von Blog2Social-Nutzern bestätigen, dass das Plugin viel Zeit und Aufwand beim Teilen von Blogbeiträgen spart. Besonders hervorgehoben wird die einfache und intuitive Installation, die auch für technische Laien kein Problem darstellt, und das zentrale Vorschaufenster, in dem die Individualisierungen und die Veröffentlichungsplanung vorgenommen werden.

Blog2Social kann kostenlos zum Teilen und Individualisieren von Blogbeiträgen in Social Media genutzt werden. Der erweiterte Funktionsumfang zum Teilen und insbesondere der Veröffentlichungsplanung stehen in der kostenpflichtigen Premium-Version zur Verfügung, die neue Nutzer 30 Tage kostenlos und unverbindlich testen können.
Übersicht über alle Funktionen von Blog2Social (http://blog2social.com/de/funktionen/)

Das Plugin Blog2Social steht zum Download auf WordPress oder direkt auf der Website des Plugins zur Verfügung:

Plugin-Seite bei WordPress (http://wordpress.org/plugins/blog2social)
Website von Blog2Social (http://blog2social.com/)
Das WordPress Social Media Plugin Blog2Social unterstützt Blogger bei Ihrem Social Media Management. Mit Blog2Social können Blogbeiträge mit individuellen Kommentaren zeitversetzt an die Social Media inklusive Seiten und Gruppen gepostet werden. Durch die Veröffentlichung der Blogbeiträge in den verschiedenen Social Media lässt sich die Sichtbarkeit und die Reichweite der Beiträge erheblich steigern.

Blog2Social ist in der Grundversion kostenlos nutzbar. Der volle Umfang der Premium-Funktionen des WordPress Social Media Plugins Blog2Social steht für alle Nutzer 30 Tage kostenlos und unverbindlich zum Test zur Verfügung.
Jetzt informieren und die Premium Funktionen von Blog2Social 30 Tage kostenlos testen:http://service.blog2social.com/de/trial

Bereits seit dem Jahr 2000 entwickelt die ADENION GmbH Onlinedienste für Content Marketing, PR und Social Media und unterstützt Unternehmen und Agenturen bei der täglichen Online-Kommunikation. Zahlreiche namhafte Unternehmen und Agenturen, wie z. B. Generali Versicherungen, die Linda AG, Edelman oder Havas Worldwide verwenden für die effiziente Umsetzung ihrer Kommunikationsaufgaben die nützlichen Dienste wie CM-Gateway und Blog2Social für die Distribution von Blogartikeln, Social Media News, Bildern und Dokumenten oder PR-Gateway, für die Distribution von Pressemitteilungen.

Die ADENION GmbH entwickelt innovative Online-Dienste, um Unternehmen, Organisationen und Agenturen zu unterstützen, diese neuen Herausforderungen zu meistern. Zusätzlich begleitet die ADENION GmbH Unternehmer und Kommunikatoren in der ADENION Academy (http://academy.adenion.de/) mit Fachwissen rund um die Themen Social Media, Content Marketing und Online-PR.

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OroCRM – Der CRM-Werkzeugkasten für Profis

OroCRM Partner
(Quelle: geralt / pixabay.com)

Mit der Open-Source-Anwendung OroCRM wollen Yoav Kutner (Magento-Mitgründer) und Jary Carter (ehemals VP Sales bei Magento) auf die Bedürfnisse von Unternehmen mit mehrkanaligen Geschäftsbeziehungen eingehen. Die Customer-Relationship-Web-Anwendung OroCRM hält dazu eine Reihe nützlicher Werkzeuge für E-Commerce, Kundenmanagement und Online-Marketing bereit. Dabei setzen die OroCRM-Gründer auf Individualisierbarkeit und Flexibilität ihrer Software. Die Features des webbasierten und intuitiv zu bedienenden CRM-Systems sind dabei besonders auf die Anforderungen von Marketing- und Verkaufsabteilungen zugeschnitten. Für die reibungslose Integration von OroCRM mit bestehenden Systemen sorgt die Expertise zertifizierter OroCRM-Partner.

Gegenüber herkömmlichen E-Commerce-Systemen bietet OroCRM insbesondere im Bereich des Kundenmanagements einen entscheidenden Vorteil: Das CRM eröffnet die Möglichkeit, Kundendaten aus unterschiedlichen Kanälen zusammenzuführen, zu synchronisieren und automatisch zu aktualisieren. So können Daten aus B2B oder B2C Online Shops, sozialen Medien oder Applikationen unkompliziert zusammengetragen und verwaltet werden. Indem mit OroCRM Kundendaten über unterschiedliche Kanäle und Touchpoints hinweg erfasst werden, haben etwa Shopbetreiber die Möglichkeit, umfassende Informationen über Verhalten und Interaktionen ihrer Kunden auf allen Verkaufs- und Marketingkanälen zu gewinnen.
Durch Website-Tracking lassen sich mit OroCRM darüber hinaus weitere Daten erheben, die zusätzliche Informationen über das Verhalten und die Interessen von Kunden bereitstellen.

Es liegt auf der Hand, dass diese 360°-Sicht auf den Kunden die besten Voraussetzungen dafür liefert, Marketingstrategien und Kampagnen zu optimieren.
Der OroCRM- Werkzeugkasten kann auch hier helfen: Basierend auf den erhobenen Kundendaten und individuellen Kriterien, können Kundensegmentierungen vorgenommen werden, um zielgruppenadäquate Marketing-Kampagnen zu implementieren. Eine Möglichkeit ist hier eine personalisierte E-Mail-Kampagne, die auf die gesammelten Daten und Kundensegmentierungen zurückgreift und E-Mails direkt aus dem System versendet.

Ebenfalls nützlich ist die Zendesk-Anbindung: Sie sammelt alle Kundenservicetickets, verknüpft sie mit den Kundenkonten und ermöglicht so einen besseren und schnelleren Kundenservice. Nutzererlebnis und Kundenbindung können so verbessert werden.

Die Übersicht über Marketing- und Verkaufsaktivitäten garantiert das komplett individualisierbare OroCRM-Dashboard. Alle relevanten Kennzahlen zu Umsätzen, Verkaufszahlen, Marketing-Conversions etc. können hier individuellen Bedürfnissen entsprechend abgebildet und verfolgt werden. Der Nutzer hat so jederzeit Zugriff auf die für ihn wichtigsten Informationen und kann daraus entsprechende Handlungen ableiten.

Mit einem leistungsstarken und flexiblen Analyse-Tool bietet OroCRM dazu ein weiteres nützliches Hilfsmittel, mit dem sich umfassende Berichte erstellen lassen, die aufschlussreiche Einblicke in die Performance eines Online-Business erlauben. So etwa über Einnahmen, die direkt in Verbindung mit einer Website stehen, Conversion-Rates von Newsletter-Kampagnen oder Listen mit potentiellen Kunden.
OroCRM stellt dafür ein intuitiv zu bedienendes Interface zur Verfügung.

OroCRM ist anschlussfähig an E-Commerce-Plattformen, Marketing-Tools und Kundenservicesysteme. Für die Integration von OroCRM mit einem bestehenden System wie Magento oder Shopware empfiehlt sich für Shopbetreiber die Zusammenarbeit mit einem OroCRM-Partner. Mit seinem Partnerprogramm setzt OroCRM auf Spezialisten in den Bereichen Systemintegration und interaktives Design, die das CRM-System individuell an die Bedürfnisse und Wünsche von Unternehmen anpassen, die OroCRM nutzen wollen. Um einen hohen Standard der Partner-Dienstleistungen für ihre Nutzer zu gewährleisten, sind individuelle Trainings durch OroCRM und die Verpflichtung zu höchster Qualität bei Leistungen für den Kunden obligatorisch für den Status als OroCRM-Partner.

Zur Philosophie von OroCRM zählt das Bekenntnis zu Open-Source: Durch die Schaffung einer Plattform für eine lebendige Community rund um ihre flexible und anpassungsfähige Software, versprechen sich die OroCRM-Macher starke Impulse für weitere Innovationen und die Verbesserung der Kundenerfahrung. Ein geplantes Programm für Technologiepartner lässt weitere Verbesserungen der OroCRM-Software erwarten. OroCRM will weiter wachsen und hat sich dabei nicht weniger vorgenommen, als die Erwartungen neu zu definieren, die an das Customer-Relationship-Management gestellt werden sollten.

Smartphone überholt Tablet: beeindruckende Wachstumsraten im M-Commerce

Erwachsene mit Smartphone
JESHOOTS / Pixabay

Erstmals wurden über Smartphones mehr mobile Geschäfte getätigt als über Tablets. Der M-Commerce ist somit vollständig in der Alltagswelt der Menschen angekommen. Die Wachstumsraten im M-Commerce liegen teilweise bei 18%. Bei großen Playern wie Amazon und Zalando werden bereits knapp die Hälfte aller Produkte über Smartphones gekauft. Spätestens jetzt sind ein mobiler Webauftritt und eine eigene App für Händler Pflicht.

Die Bedeutung des Smartphones steigt immer weiter

Während die Beliebtheit von Tablets und damit die Verkaufszahlen immer weiter absinken, ist die Begeisterung von Smartphones ungebrochen. Zum ersten Mal haben Nutzer mehr Transaktionen über ihr Smartphone durchgeführt als über Tablets. Experten wie Georg Wesinger von Demandware gehen davon aus, dass sich dieser Trend verfestigen wird. Er und die „State of mobile commerce“-Studie, die sich mit den Commerce-Trends des ersten Halbjahres 2016 beschäftigt, gehen davon aus, dass bereits im nächsten Jahr das Smartphone auch an den Desktop-PCs vorbeiziehen wird. Aktuell machen Smartphone-Einkäufe 55% des mobilen Umsatzes im E-Commerce aus, was einem Wachstum von 20% entspricht. Die besten Conversion Rates werden hierbei über eigene Apps der Unternehmen erzielt.

Marktentwicklung bei Tablet-Computern
Marktentwicklung bei Tablet-Computern

Vor allem große Anbieter profitieren vom M-Commerce

Auf den gesamten E-Commerce betrachtet, werden mehr als ein Drittel (37%) aller Online-Einkäufe über ein Smartphone getätigt. Das entspricht einer Wachstumsrate von 18%. Beim umsatzstärksten Viertel der im E-Commerce tätigen Unternehmen ist diese Entwicklung noch stärker zu beobachten. So machen bei großen Anbietern wie Amazon, Zalando und Co. Die mobilen Verkäufe bereits 46% und somit knapp die Hälfte aller Umsätze aus. Da die Entwicklungen und Trends der großen Anbieter oft wegweisend für die gesamte Branche sind, kann davon ausgegangen werden, dass bald im gesamten E-Commerce die mobilen Verkäufe rund 50% der Umsätze ausmachen werden.

Deutschland spielt im M-Commerce weit oben mit

Die Bedeutung des M-Commerce haben die deutschen Unternehmen frühzeitig erkannt und sich teilweise sehr gut auf diese Entwicklung eingestellt. Weltweit belegt Deutschland den 5. Rang im M-Commerce und ist somit besser aufgestellt als beispielsweise die USA. Lediglich Japan, Großbritannien, Südkorea und Australien sind in Sachen M-Commerce bereits weiter. Typisch für Deutschland ist jedoch eine große Dominanz von Android. Das Betriebssystem ist mit 74% Marktanteil unangefochten das Wichtigste und Stärkste. iOS ist mit 17% deutlich abgeschlagen.

In welchen Ländern wird am meisten über das Smartphone eingekauft?

In welchen Ländern wird am meisten über das Smartphone eingekauft? (Quelle: www.criteo.com)

internationale conversion rate smartphone
In welchen Ländern ist die Conversion Rate über das Smartphone am höchsten? (Quelle: www.criteo.com)

Dennoch sind die Wachstumsraten bei beiden Betriebssystemen etwa gleich. Während die M-Commerce-Raten bei Android um 39% stiegen, legten sie bei iOS sogar um 42% zu.

Unternehmen stehen in der Pflicht zu handeln

Diese Trends und Entwicklungen werden in den kommenden Wochen und Monaten stark zunehmen. Deswegen ist es für Unternehmen unverzichtbar, spätestens jetzt zu handeln und sich auf die mobile Revolution im E-Commerce vorzubereiten. Das bedeutet zum Beispiel, dass eine mobil optimierte Website zum Pflichtprogramm gehört. Auch über Smartphones muss die Navigation im Webshop leicht, die Bilder und Texte müssen gut erkennbar und das Einkaufen spielend leicht sein. Aktuell ist die Zahl mobiler Einkäufe aber noch höher als die Zahl mobil optimierter Websites. Außerdem ist eine eigene App für Unternehmen langfristig Grundvoraussetzung für Erfolg.

Social Media – kreativer Content sorgt für höhere Umsätze

Eine aktuelle Yahoo Studie hat die Bedeutung von Social Media Aktivitäten für den Erfolg von Unternehmen im E-Commerce untersucht. Das Ergebnis zeigt deutlich, dass kreativer Content nachweislich zu höheren Umsätzen führt. Das gilt insbesondere für Markenprodukte, weil deren Zielgruppe besonders internetaffin ist.

Kreativer Content spricht die Nutzer an

Das Ziel der Yahoo Studie besteht darin, die Bedeutung von kreativem Content in sozialen Medien für die Umsätze von Unternehmen im E-Commerce zu untersuchen. Hierfür wurden qualitative und quantitative Untersuchungen durchgeführt. Yahoo hat mit Tumblr zusammengearbeitet und unter anderem Marketeers, Social Media Experten, Tumblr-Creators und Tumblr-Nutzer befragt. Hierbei hat sich gezeigt, dass vor allem die Digital Natives durch digitalen Content erreicht und zum Kauf von Markenprodukten gebracht werden. Etwa 68% der Studienteilnehmer gaben an, dass sie die Produkte eines Unternehmens bevorzugt dann kaufen, wenn sie der geteilte Webcontent anspricht. Zudem haben 74% der Befragten das Gefühl, dass die unterhaltsamsten Inhalte in den sozialen Medien oftmals von Markenunternehmen entwickelt und geteilt werden.

Michael Pennington, EMEA Director bei Tumblr
Michael Pennington, EMEA Director bei Tumblr

„Der beste Content kommt oft von Marken, die mit Kreativen zusammenarbeiten – und darauf sind wir unglaublich stolz. Tumblr ist das Zuhause einer Community, die absolut liebt was sie tut“

Wie bindet guter Content Kunden an ein Unternehmen?

In der Studie gaben 73% der Teilnehmer an, dass sie sich über den Social-Media-Content eines Unternehmens über dessen Philosophie und Produkte informieren. Weiterhin werden 74% der Befragten zum Facebook-Freund einer Marke, wenn ihnen der entsprechende Webinhalt gefällt. Zudem zeigt die Studie, dass Kunden eine deutlich höhere Markentreue besitzen, wenn ein Unternehmen in den sozialen Netzwerken aktiv ist. Erfolgreiches Online Marketing besteht somit nicht in Einzelaktionen zu bestimmten Anlässen (Schlussverkauf, Weihnachtsgeschäft…), sondern in einer regelmäßigen und glaubwürdigen Präsenz in den sozialen Netzwerken.

Deswegen entscheiden sich immer mehr Unternehmen für eine Zusammenarbeit mit Influencern. Hierbei handelt es sich um Kreative aus dem Internet, die eine bestimmte Zielgruppe ansprechen und nicht selten eine große Schar an Followern hinter sich versammeln. Zu solchen Influencern gehören beispielsweise Fotografen, Video-Entwickler, Autoren und Grafikdesigner. Diese entwickeln ansprechenden, modernen und zielgruppengerechten Webcontent, der die Philosophie oder die Werbebotschaft einer Marke vermittelt. Hierdurch erreichen Unternehmen eine große Reichweite und wirken glaubhafter, als wenn sie lediglich unpersonalisierte Werbung schalten würden.

Diese Kriterien sind für eine Zusammenarbeit zwischen Marken und Influencern wichtig

Die positive Einstellung zwischen Unternehmen im E-Commerce und Influencern beruht auf Gegenseitigkeit. So können sich 76% der Befragten vorstellen, kommerziell mit einer bestimmten Marke zusammenzuarbeiten. Zwei Drittel der Befragten halten sich selbst für einflussreich, sodass sie für ein Unternehmen sowohl von der Reichweite als auch vom Content her nützlich sein können. Die Tumblr-Kreativen zeichnen sich hierbei durch eine hohe Leidenschaft für ihre Projekte und eine hohe Authentizität aus. Allerdings bringen nur bestimmte Kooperationen Vorteile für die Unternehmen. Deswegen hat Yahoo im Rahmen der Studie fünf Bedingungen ermittelt, die für eine sinnvolle Zusammenarbeit zwischen Unternehmen im E-Commerce und Influencern gegeben sein müssen:

  1. Die Nutzer verstehen

Unternehmen müssen begreifen, dass Nutzer Webcontent und Marken lieben. Social-Media-Strategien sind nur dann erfolgreich, wenn sie die Zielgruppe personalisiert ansprechen und ihre Leidenschaft teilen.

  1. Die Auswahl des Partners

Vor der Auswahl des passenden Kreativen muss eine ausführliche Recherche über dessen bisheriges Schaffen erfolgen. Denn nicht jede Art zu fotografieren, Videos zu designen oder Texte zu schreiben passt zu jeder Marke.

  1. Kommunikation ist alles

Eine Zusammenarbeit zwischen Unternehmen im E-Commerce und Kreativen funktioniert nur, wenn sie auf Augenhöhe erfolgt. Transparenz und eine regelmäßige Kommunikation sind daher unverzichtbar.

  1. Ein kreatives Umfeld schaffen

Kreative arbeiten am besten dann, wenn sie eine größtmögliche Freiheit besitzen. Das bedeutet für Unternehmen im E-Commerce häufig, sich mit Vorgaben zurückzuhalten und darauf zu vertrauen, dass die Influencer ihre jeweilige Zielgruppe genau kennen.

  1. Eine angemessene Vergütung

Publicity ist keine Vergütung. Auch kreative müssen wohnen, essen und etwas anziehen. Deswegen muss die Zusammenarbeit bei aller Kreativität und Freiheit als Geschäftsbeziehung verstanden werden, die eine angemessene Vergütung in Form von Geld verdient.

ebrosia Weinshop in neuem technischen Gewand und Design.

So kauft man Wein heute ein! Günstig. Einfach und Schnell!

Nach 15 Jahren verabschiedet sich der ebrosia (http://www.ebrosia.de)Weinshop von seinem eigens entwickelten Shopsystem und wechselt zu der zukunftsweisenden Shopsoftware von Shopware (https://de.shopware.com/). Damit stellt sich der ebrosia Shop auf neue technische Beine, zukunftsweisend und auf die Wachstumsstrategie des Unternehmens ausgerichtet. Daniel Hentschel, IT-Leiter von ebrosia.de: „Die Entscheidung für Shopware war recht schnell getroffen, da wir hier eine agile, leistungsfähige und skalierbare Shoplösung gefunden haben, die sich unseren vielfältigen Anforderungen und gewachsenen Strukturen stellen kann.“
Sebastian Held, Art Director von ebrosia.de: „Viel Neues, aber auch alt geliebtes! Die besondere Herausforderung bestand darin, den Shop nicht völlig neu zu erfinden, sondern viel mehr auf die Gewohnheiten der langjährigen Kunden einzugehen. So ist das Look and Feel zwar neu, dennoch aber gewohnt in der typischen Designsprache von ebrosia (http://www.ebrosia.de). Der neue Weinshop richtet sich nach den etablierten deviceübergreifenden Surfgewohnheiten. So garantiert das Konzept des Responsive-Webdesign ein benutzerfreundliches Einkaufserlebnis auf allen gängigen Endgeräten, ohne den Überblick und die Einfachheit zu verlieren.“ Die ebrosia-Weinshop-Kunden können damit auf Ihrem Smartphone, dem Tablet oder ganz klassisch dem Desktop oder Laptop einkaufen. Ebenso wurde die Lesbarkeit verbessert. Mit großen Schriften, klaren Farben und inspirierenden Produktbildern wird der Weineinkauf jetzt noch komfortabler. Besonders unterstützt wird „eine eigenschaftsbezogene Suche“, so Digital Marketing Managerin von ebrosia.de Michaela Kemen. So lassen sich über eine Vielzahl etablierter aber auch neuer Filter (am linken Rand) das umfangreiche Weinangebot aus 1.000 Weinen gezielt nach den eigenen Wünschen und Bedürfnissen selektieren. So betont sie weiter, dass es das große Ziel war „trotz Vielfalt der Endgeräte die Brücke zwischen etabliertem Shoppingverhalten der Kunden und den zahlreichen neuen Marketing-Möglichkeiten der Software zu schlagen“.
Mit dem neuen Weinshop geht ebrosia nunmehr eigene Wege in der Branche der Weinversandhändler. „ebrosia.de ist erwachsen geworden und mit der Neuaufstellung langfristig gut für die digitale Transformation des Handels aufgestellt.“, so die Zusammenfassung von Jens Richter, Head of Marketing von ebrosia.de.

Genuss erleben, natürlich mit ebrosia.de!

Bei ebrosia finden Sie ein vom Sommelier sorgfältig ausgewähltes Sortiment von rund 1.000 Weinen aus aller Welt mit den Schwerpunkten Italien, Frankreich, Spanien, Deutschland und Übersee. Besonderen Wert legen wir jedoch auch auf Weine aus der sogenannten Neuen Welt wie zum Beispiel aus Südafrika, Australien oder Neuseeland. Entdecken Sie die Weinvielfalt bei ebrosia und gehen Sie auf eine kleine Wein-Weltreise durch unser Sortiment. ebrosia Weine sind günstig und haben ein sehr gutes Qualitätsbild. Über den Onlineshop www.ebrosia.de, aber auch über Telefon 034202/30900 lassen sich bequem Weine von zu Hause bestellen. ebrosia.de der Weinshop

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Digitale Transformation: Mehr Verantwortung für Chief Information Officers – CIO´s

Chief Information Officer (CIO)

Die IT-Abteilungen der Unternehmen im E-Commerce befinden sich in einem Umwandlungsprozess. Die Digitalisierung bringt immer neue Aufgabenfelder und technische Möglichkeiten mit sich. Entsprechend muss in den Unternehmen eine digitale Transformation stattfinden, um den neuen Herausforderungen und Möglichkeiten des E-Commerce gerecht zu werden. Eine entscheidende Rolle in der Entwicklung und Umsetzung neuer Strategien übernimmt hierbei der Chief Information Officer (CIO).

Neue Aufgabenfelder für die IT-Abteilung

Vor allem Themen wie „Big Data“ und „Internet of things (IOT)“ spielen in der digitalen Welt eine immer größere Rolle. Dennoch sind die europäischen Unternehmen im internationalen Vergleich nur mittelmäßig aufgestellt, wenn es darum geht, ihre IT-Abteilungen auf diese neuen Aufgaben vorzubereiten. Noch immer erfolgen Wandlungsprozesse mühsam und langsam, während angesichts immer kürzerer Technologie-, Entwicklungs- und Marktzyklen Reaktionen in Echtzeit gefragt wären. Zudem nutzen Kunden die Angebote von Onlineshops heute anders als noch vor fünf Jahren. Das wird vor allem am M-Commerce deutlich, der Shoppingerlebnisse immer und überall möglich macht. Zukunftsfähige Unternehmen sind in der Lage, analoge Prozesse in digitale Strukturen umzuwandeln und beispielsweise die Cloud für sich nutzbar zu machen.

Der CIO wird vom Verwalter zum Berater

Der Chief Information Officer (CIO) oder IT-Manager hat in einem Unternehmen im Grunde drei Aufgaben: Er muss ein Technikkonzept für ein Unternehmen entwickeln, die passende Technologie für dieses Konzept auswählen und den laufenden Betrieb organisieren. Durch die digitale Transformation kommt noch eine weitere Aufgabe hinzu: Die Beratung. Der CIO fungiert in Zukunft als Schnittstelle zwischen den einzelnen Abteilungen eines Unternehmens und ist zugleich Ansprechpartner für Lieferanten und Kooperationspartner. Der moderne CIO treibt die digitale Transformation aktiv voran, indem er beispielsweise Prozessoptimierungen und Sourcing-Strategien entwickelt, die Anwendungs-Integration umsetzt und sich um den Themenbereich „Datenschutz“ kümmert. Das Ziel hierbei ist, das Wachstum und die Expansion des jeweiligen Unternehmens voranzutreiben und für eine möglichst angenehme „Customer Experience“ zu sorgen.

Die digitale Transformation macht Schluss mit Insellösungen

Ein Hauptproblem zahlreicher Unternehmen im E-Commerce besteht darin, dass für Einzelprobleme sogenannte Insellösungen gefunden werden. Oft ist die IT-Abteilung ein in sich geschlossenes, für sich selbst arbeitendes System, das viel zu wenig Kontakt mit den anderen Abteilungen pflegt. Die digitale Transformation bricht solche verkrusteten, althergebrachten Strukturen auf. Der CIO organisiert die Vernetzung der einzelnen Abteilungen untereinander und optimiert diese durch die Auswahl der geeigneten Technologie. Hierzu zählen insbesondere agile Softwareentwicklungen wie Scrum, aber auch der Aufbau von Cloud-Kompetenzen.

Die heutigen IT-Abteilungen und das Management moderner Unternehmen müssen aus ihrem Kokon schlüpfen, um der freie und erfolgreiche Schmetterling zu werden, der sie sein können. Hierfür tut eine Verschmelzung klassischer IT-Anwendungen mit modernen Strategien und Technologien Not. Durch Vernetzungen und Gesamtlösungen muss die IT der einzelnen Unternehmen im E-Commerce flexibler und agiler werden und in Echtzeit auf Kundenwünsche und Entwicklungen am Markt reagieren können. Das Berufsbild des CIO ist somit ebenso stark im Wandel wie die Aufgaben, mit denen er sich zu beschäftigen hat. Er muss operativ und beratend zugleich tätig sein und hierdurch effiziente und flexible Strukturen ermöglichen.

KMU Barometer 2016 – aktuelle Herausforderungen im E-Commerce

Herausforderungen für E-Commerce Unternehmen
Die größten Herausforderungen für Unternehmen im E-Commerce (Quelle: blog.exactonline.de)

Das internationale KMU Barometer 2016 zeigt die aktuelle Stimmung kleiner und mittelständischer Unternehmen (KMU) an. Die aktuelle Studie macht klar, dass die Unternehmen vor allem große Herausforderungen im internationalen Wettbewerb und im Preiskampf im stationären Handel und im E-Commerce sehen. Ebenfalls wird deutlich, dass viele KMU sehr traditionelle Unternehmensprozesse bevorzugen, wodurch ihnen viele Stärken einer modernen Multi-Channel-Strategie nicht zur Verfügung stehen.

Wissenswerte Fakten rund um das KMU Barometer 2016

Anhand des KMU Barometers lässt sich die aktuelle Stimmung von KMU im internationalen Vergleich aber auch auf regionaler Ebene gut ablesen. Das liegt daran, dass für die Studie rund 2.600 Unternehmen befragt wurden, die bis zu 50 Mitarbeiter beschäftigen. Das Barometer hat einen internationalen Anspruch, weswegen die befragten Unternehmen aus ganz unterschiedlichen Ländern wie Belgien, Deutschland, Frankreich, Großbritannien, den Niederlanden, Spanien und den USA stammen. Neben den Einstellungen und Erwartungen von Entscheidern bezüglich des Onlinehandels untersucht die Studie, welche Unternehmen eine Unternehmenssoftware einsetzen und welche Chancen hierbei genutzt beziehungsweise verpasst werden.

Welche Art von Software wird für die verschiedenen Prozesse verwendet?
Welche Art von Software wird für die verschiedenen Prozesse verwendet? (Quelle: blog.exactonline.de)

Diesen Herausforderungen sehen sich die deutschen Unternehmen im E-Commerce gegenüber

Noch immer empfinden 39% der befragten Unternehmen den durch den Onlinehandel entstandenen Preisdruck als eine der größten Herausforderungen der Zukunft. Allerdings zeigt die Studie deutlich einen Wandel der Prioritäten. Immerhin sahen bei der letzten Befragung noch 51% der an der Studie teilnehmenden Entscheider den wachsenden Preisdruck als größte Herausforderung. Stark zugenommen hat hingegen die Bedeutung des internationalen Wettbewerbs. Immer mehr Unternehmen haben sich die Internationalisierung zu Eigen gemacht und bieten ihre Produkte und Dienstleistungen auch außerhalb ihres regionalen Tätigkeitsfeldes an.

Herausforderungen für E-Commerce Unternehmen
Die größten Herausforderungen für Unternehmen im E-Commerce (Quelle: blog.exactonline.de)

Eine weitere wichtige Herausforderung von KMU ist der Wettbewerb durch den Direktvertrieb der Händler. Projekte wie Amazon Prime und die Amazon Pop-up-Stores wollen dem stationären Handel und damit den KMU das Wasser abgraben, weswegen eine gezielte Strategie Not tut, mit denen dieser Entwicklung begegnet werden kann. Gerade in Deutschland spielt zudem die Erfüllung gesetzlicher Auflagen für Verpackung und Transport eine Rolle. Nicht zuletzt kommt es immer wieder zu Lieferengpässen, die zum Beispiel durch Engpässe im Lager oder Materialengpässe verursacht werden. Solche Probleme und Fehler beim Versand zu vermeiden, sind wichtige Herausforderungen für KMU in der nahen Zukunft.

Situationen sehen sich Onlinehändler konfrontiert.
Mit diesen Situationen sehen sich Onlinehändler konfrontiert. (Quelle: blog.exactonline.de)

Weniger Tradition und mehr Mut für Investitionen ist gefragt

Die Studie zeigt klar, dass viele KMU an traditionellen Arbeitsweisen festhalten und das volle Potential der verwendeten Unternehmenssoftware nicht ausnutzen. Unter anderem wird nach wie vor mit Druck auf Lieferanten und eine völlig ungeeignete Preispolitik gearbeitet, um die Verkäufe anzukurbeln. Oftmals wird durch eine übermäßige Prozessdauer der Umsatz immer weiter reduziert, sodass letztlich nahezu keine Gewinne hängenbleiben.

Unternehmen im E-Commerce müssen bereit sein, neue Wege zu gehen, sich den aktuellen Herausforderungen zu stellen und an allen erdenklichen Stellen Prozesse zu optimieren und möglichst eng und transparent mit Lieferanten und Kunden zusammenzuarbeiten. Viele KMU scheuen die Investition und den Aufwand, die mit der Einführung einer effizienten Unternehmenssoftware einhergehen. Auf lange Sicht können Unternehmensprozesse aber nur mit einer solchen Software effizient gemanagt und lukrativ gestaltet werden.

Amazon Pop-up-Stores – Wachstum aus dem stationären Handel

Bald bis zu 100 Amazon Popup-Stores

Nun da Amazon Marktführer im Onlinehandel geworden ist, verfolgt der Internetriese eine dezidierte Offline-Strategie. Zu diesem Zweck wurden bereits die Amazon-Bookstores eröffnet, die nun um bis zu 100 Amazon Pop-up-Stores ergänzt werden sollen. Das Ziel ist es, Berührungspunkte zwischen Kunden und Unternehmen herzustellen und diese für das Onlineangebot zu gewinnen.

Die Customer Experience in den Amazon Pop-up-Stores

Die Amazon Pop-up-Stores sind als kleine Erlebniswelten aufgebaut, in denen sich Interessierte über Produkte und Angebote des Unternehmens informieren können. Während die Besucher auf hochwertigen Möbeln Platz nehmen, informiert sie ein fest angestellter Mitarbeiter über Modelle und Konzepte wie Amazon Prime und stellt Produkte wie Tablets der Kindle-Serie vor. Es besteht die Möglichkeit, Geräte und Zubehör direkt vor Ort zu kaufen, die Pop-up-Stores können aber auch als reine Informationsquelle genutzt werden. Das Ziel ist es, ein positives Kundenerlebnis zu erzeugen und die Nutzer mit Produkten vertraut zu machen, mit denen das Einkaufen im Onlinebereich einfacher fällt. Konzeptionell sind die Amazon Pop-up-Stores somit wie die Amazon Bookstores ausgelegt, nur dass keine Bücher angeboten werden. Aktuell gibt es rund 30 dieser Stores. In den nächsten beiden Jahren könnten es aber bis zu 100 werden.

Amazon will weiter wachsen und setzt auf den stationären Handel

Das Erfolgskonzept von Amazon bestand immer in einem konsequenten Wachstum. In seinem berühmt gewordenen Geschäftsmodell „Circle of Growth“ hat Amazon Gründer Jeff Bezos das Wachstum als oberstes Ziel ausgeschrieben, dem alle Unternehmensprozesse und Strategien zu dienen haben. Entsprechend hat Amazon seine Geschäftsfelder immer weiter ausgedehnt und den Buchhandel beispielsweise um Elektronikartikel ergänzt, einen eigenen IT-Bereich ins Leben gerufen und aktuell schickt sich das Unternehmen an, die Modewelt zu erobern und den amerikanischen Modehändler Macys zu überholen.

Entsprechend ist es nur konsequent, dass Amazon sein Geschäftsfeld ein weiteres Mal vergrößert und sich dem stationären Handel zuwendet. Offensichtlich erwartet das Unternehmen die nächsten Wachstumsimpulse aus diesem Bereich. Das liegt nicht zuletzt daran, dass Amazon in nahezu allen Onlinebereichen bereits führend ist und außer in Alternativmärkten wie dem von Indien nur noch lineares Wachstum zu erwarten ist.

Berührungspunkte statt Kaufhäuser

Amazons Strategie ist ein Multi-Channel-Ansatz, der die Dominanz der Onlinewelt nutzt, um im stationären Handel aktiv werden und diesen erobern zu können. Dieses Konzept wird an vielfältigen Bereichen deutlich, in denen der Onlineriese versucht, Berührungspunkte mit den Nutzern und Kunden herzustellen. Neben dem Amazon Prime Modell sind das zum Beispiel die Amazon-Locker und die Pick-up-Stores. Amazon braucht keine großen Kaufhäuser, um Kunden an sich zu binden, sondern kleine Erlebniswelten in den bereits existierenden Geschäften. Somit kann die Brücke zwischen haptisch einkaufenden Menschen und dem Onlinehandel geschlagen werden. Dass Amazon mit großem Wachstumspotential in diesem Bereich rechnet, wird nicht zuletzt daran deutlich, dass die Eröffnung der Pop-up-Stores still erfolgt und beispielsweise von keiner Pressemitteilung begleitet wird. Der nächste Wachstumsschub soll für die Konkurrenz unerwartet kommen.

Technologie: Suche personalisieren, Kundenservice stärken, Aufwand reduzieren

InStoreAds mit dem FACT-Finder
(Quelle: http://www.fact-finder.de/)

Die Auswahl einer geeigneten Technologie ist für den Erfolg eines Webshops essentiell. Die Shop-Technologie muss dem Kunden die Navigation erleichtern und dem Shopbetreiber Arbeit abnehmen. Hierbei spielen die Personalisierung und sogenannte Instore Ads eine große Rolle. Am besten bewährt haben sich modulare Lösungen, weil sie eine hohe Flexibilität, Individualität und Anpassungsfähigkeit mitbringen.

Das erwarten Kunden von einem Webshop

Wenn ein potentieller Kunde einen Onlineshop besucht, hat der Shopbetreiber bereits einen großen Schritt geschafft. Nun gilt es, den Besucher zu überzeugen und zu einem Kunden zu machen. Bereits in den ersten fünf Sekunden entscheiden viele Nutzer, ob sie einem Onlineshop eine Chance geben oder nicht. Essentiell wichtig ist eine klare, übersichtliche Navigation. Der Besucher muss den Aufbau und die Idee hinter dem Shop auf einen Blick verstehen, ansonsten verlässt er die Website umgehend wieder.

Ebenfalls von großer Bedeutung ist die Produktsuche. Diese muss einfach durchzuführen sein und innerhalb weniger Sekunden zu brauchbaren Ergebnissen führen. Hierbei spielt die Personalisierung eine Rolle. Je individueller die Suchergebnisse sind, desto größer die Chance auf eine hohe Conversion Rate. Ein weiterer Schwerpunkt sollte auf dem Merchandising liegen. Wenn Kunden Produkte und Themen individuell empfohlen werden, klicken sie diese vermehrt an und kaufen sie eventuell. Nicht zuletzt erwarten Kunden Empfehlungen und Rezensionen anderer Nutzer, um sich ein Bild von dem Shop machen zu können, und wollen auch selbst Rückmeldung geben.

Diese Kriterien spielen bei der Auswahl der E-Commerce Technologie eine Rolle

Für den Shopbetreiber ist zunächst wichtig, dass sich eine E-Commerce Technologie möglichst einfach in den eigenen Webshop integrieren lässt. Lösungen wie der FACT-Finder setzen daher auf sogenannte Web Components, die sich per Copy & Paste ganz einfach integrieren lassen. Das spart Zeit und kostet wenig Mühe. Diese Technologie wird zum Beispiel genutzt, wenn Youtube-Videos hochgeladen oder Google-Karten verwendet werden. Mit einer solchen Technologie können A/B-Tests besonders leicht durchgeführt werden und das ROI kann beschleunigt werden.

Des Weiteren muss eine E-Commerce Technologie für verschiedene Einsatzgebiete gleichzeitig optimiert sein. Denn mittlerweile shoppen Kunden nicht mehr vorrangig vom heimischen Rechner, sondern von überall aus. Entsprechend muss eine E-Commerce Technologie für mobile Endgeräte optimiert sein und in beiden Bereichen eine einfache Navigation, eine schnelle Suche und eine angenehme Customer Experience erlauben. Nur Varianten, die Multichannel-Konzepte unterstützen, sind zukunftsfähig.

Ebenfalls relevant sind sogenannte Instore Ads. Diese sorgen dafür, dass allein ein hoher Traffic bereits zu einer Monetarisierung führt. Solche Ads werden an relevanten Stellen im Webshop platziert und führen zu den Produkten oder Websites bestimmter Hersteller. Klickt ein Besucher auf eine solche Ad erhält der Shopbetreiber eine Provision per CPC. Somit hat sich die Investition in höheren Traffic selbst dann gelohnt, wenn keine eigenen Verkäufe generiert werden.

Modularen Lösungen gehört die Zukunft

Webshops befinden sich in stetem Wandel. Dieser Tatsache werden starre Lösungen nicht gerecht. Deswegen setzen sich im E-Commerce immer mehr die sogenannten modularen Lösungen durch. Hier kann der Shopbetreiber bereits bei der Integration der Technologie im eigenen Shop auswählen, welche Elemente genutzt werden sollen und welche überflüssig sind. Zudem können bei Erweiterungen und Verbesserungen genau die benötigten Module ergänzt werden und die Technologie muss nicht komplett neu integriert werden. Das spart Zeit und führt zu höheren Umsätzen. Nach der Einführung einer Technologie wie dem FACT-Finder lassen sich beispielsweise Umsatzsteigerungen von bis zu 33% (Onlinehandel) beziehungsweise 125% (mobiler Handel) erzielen.

Regionale Marktplätze – Städte und Gemeinden fördern den stationären Handel

Regionaler Online-Marktplatz Lokalschatz.de

Pforzheim hat mit „Lokalschatz.de“ einen regionalen Marktplatz ins Leben gerufen. Die Stadt reiht sich somit in die Gruppe der Städte ein, die ihren stationären Handel online unterstützen. Regionale Marktplätze fördern die Bekanntheit von Unternehmen vor Ort und sorgen für wachsende Umsätze. Mit solchen Projekten setzen die Städte und Gemeinden eine Multi-Channel-Lösung um, die für die Zukunft des E-Commerce entscheidend ist.

Regionale Marktplätze unterstützen Händler bei der Digitalisierung

Der stationäre Handel sieht sich einer wachsenden Konkurrenz im E-Commerce gegenüber. Die richtige Antwort auf diese Entwicklung besteht darin, aus der Not eine Tugend zu machen und mit local SEO in der Onlinewelt Kunden für das eigene Ladengeschäft zu gewinnen. Nach wie vor nutzen aber vor allem kleine und mittelständische Unternehmen (KMU) dieses Tool viel zu wenig. Für sie scheint der Aufwand, einen eigenen Webauftritt zu erstellen und SEO zu betreiben, trotz der zu erwartenden Erfolge zu groß zu sein.

Viele Städte und Gemeinden – und neuerdings auch Pforzheim – haben es sich daher zur Aufgabe gemacht, mit regionalen Marktplätzen ihren stationären Handel zu unterstützen. Das Ziel ist es, die Möglichkeiten der Onlinewelt zu nutzen, um die Geschäfte vor Ort zu fördern und zu erhalten. Die Entscheider möchten, dass ihre Region vielfältig bleibt und die Innenstädte nicht vereinsamen. Deswegen erhalten lokale Händler auf Wunsch im Rahmen des Projekts einen eigenen Webauftritt und können sich hier präsentieren.

So funktioniert der Marktplatz „Lokalschatz.de“

Der regionale Marktplatz „Lokalschatz.de“ ist auf eine Initiative der Pforzheimer Zeitung hin ins Leben gerufen worden. Die Idee: Händler im stationären Handel sollen so unterstützt werden, dass sie online Kunden für sich gewinnen und im Ladengeschäft Umsätze generieren. Zu diesem Zweck setzt der Marktplatz auf ein Click & Collect Modell. Das bedeutet, dass Nutzer online bestimmte Produkte auswählen und bestellen und diese anschließend in einem Ladengeschäft vor Ort abholen und bezahlen.

Bei einem Besuch des Marktplatzes wählen Nutzer zunächst den Bereich aus, in dem sie nach einem Anbieter suchen möchten. Das kann sowohl Pforzheim selbst als auch eine der umliegenden Gemeinden sein. Ebenso ist es möglich, die Suche auf eine bestimmte Branche einzugrenzen oder gezielt einen Händler auszuwählen. Anschließend werden alle relevanten Händler aufgelistet und mit einem Klick wird die Website der jeweiligen Anbieter erreicht. Das Konzept kommt bereits jetzt gut an. Die ersten Erfahrungen zeigen, dass die Umsätze der regionalen Geschäfte durch das Projekt teilweise um 10% steigen.

Das Zukunftsmodell im E-Commerce

Die Entwicklungen der letzten Jahre im E-Commerce zeigen deutlich, dass der Onlinehandel und der stationäre Handel keine Feinde sind, die sich ausschließen. Vielmehr wird die Zukunft des Handels in einer sinnvollen und modernen Fusion aus beiden Modellen, also einer Multi-Channel-Lösung, bestehen. Nutzer wollen das einfache Bestellen und Shoppen im Internet nicht missen, sie wollen aber auch professionelle Beratungen vor Ort und die Möglichkeit, Produkte anzufassen und direkt mitzunehmen. Regionale Marktplätze greifen diese Wünsche auf und sorgen für ein harmonisches Miteinander von stationärem Handel und E-Commerce. Ein zukunftsfähiges Modell.

NEOCOM 2016 – Storytelling wie aus 1001 Nacht

NEOCOM 2016 in Düsseldorf

Die NEOCOM 2016 steht unter dem Motto „1001 Faces of Digital Commerce“ und hat sich die Vielfalt des E-Commerce zum Thema gemacht. Neben Preisverleihungen und dem Netzwerken steht in diesem Jahr das Storytelling vorrangig auf dem Programm. Dieses hat für alle Unternehmen im E-Commerce – so vielseitig und individuell sie auch sind – immense Bedeutung.

Daten und Fakten zur NEOCOM 2016

Die NEOCOM 2016 findet am 12. und 13 Oktober 2016 im Areal Böhler in Düsseldorf statt. Am Abend des 11. Oktobers wird das Event im Rahmen einer Preisverleihung mit der „NEOCOM Night“ eröffnet und eingeleitet. Zu den wichtigen Themen, die auf der NEOCOM behandelt werden, zählen der Digital Commerce, der E-Commerce, der Multichannel-Handel und das Storytelling. Die Preise der Tickets sind abhängig vom Teilnehmer und changieren zwischen 490 Euro für Startups und 1.490 Euro Normalpreis.

Diese Programmpunkte sind während der zwei Kongresstage geplant

Zum Auftakt des Events wird das Thema „Retail 2020 – Herausforderungen und Chancen“ behandelt. Weitere Themen, die an diesem Veranstaltungstag zur Sprache kommen, sind „Blick ins Gehirn – warum Kunden heute und morgen wirklich kaufen“ und „Wie sehen die großen Player die Marketingentwicklung?“. Unter anderem kommen hierbei namhafte Experten wie Thomas Tuna, der Chefredakteur vom Handelsblatt, Dr. Hans-Georg Häusel, Partner der Gruppe Nymphenburg, sowie die bevH und HDE zu Wort.

Am zweiten Veranstaltungstag steht das Storytelling im Fokus. Entsprechend finden verschiedene Sessions zu den Themen „B2B Storys“, „Brand Storys“, „Start-up Storys“, „Plattform Storys“ und „Fulfillment Storys“ parallel statt, sodass sich jeder Teilnehmer den persönlichen Lieblingsbereich aussuchen kann. Unter anderem informieren Oliver Arp von hagebau, Alexander Birken von der Otto Group, Ralf Kleber von Amazon, sowie Gabriele Riedmann de Trinidad, von der Metro über ihre Geschäftsmodelle und ihre Erfahrungen im E-Commerce. Mit dem Bereich „Future Storys“ wagt die Neocom einen Blick in die Zukunft des Digital Commerce und findet ihren Abschluss.

Warum Storytelling und Corporate Identity im E-Commerce so wichtig sind

Dass die Neocom 2016 einen großen Fokus auf das Storytelling legt, ist nur logisch. In Zeiten steigender Konkurrenz und wachsenden Möglichkeiten im E-Commerce ist es für jedes Unternehmen wichtig, Profil zu zeigen und sich am Markt von Mitbewerbern abzuheben. Nur wer eine überzeugende und glaubwürdige Corporate Identity besitzt, mit der sich die Kunden identifizieren können, hat auf lange Sicht eine Chance, erfolgreich zu sein. Das Storytelling leistet hierbei gute Dienste. Diese Methode ist in der Lage, Daten und Wissen zu einem Produkt auf anschauliche und ansprechende Weise zu vermitteln. Hierdurch bleibt das Gesagte besser im Gedächtnis und erreicht sowohl die kognitive als auch die emotionale Ebene der Kunden. Es werden dann eben nicht nur Informationen weitergegeben, sondern mit einem Produkt oder einem Unternehmen werden bestimmte Emotionen oder sogar ein ganzes Lebensgefühl verbunden. Zudem bleiben Geschichten, die im Rahmen des Storytellings erzählt werden, besser im Gedächtnis und lassen sich leichter weitertransportieren als kalte Fakten. Wichtig hierbei ist aber, keine Geschichten zu erfinden und Märchen zu erzählen, sondern das Storytelling für die Vermittlung tatsächlicher Ereignisse aus dem Unternehmen zu nutzen. Nur so sind Glaubwürdigkeit und Attraktivität garantiert.

MyRollbraten.de – gelebter Multi-Channel an einem Beispiel

Beispiel für Multi-Channel anhand von Rollbraten.de

Die Vernetzung von stationärem Handel und Onlinehandel ist ein wichtiger Erfolgsfaktor für Unternehmen. Das Projekt MyRollbraten.de zeigt, wie eine erfolgreiche Multi-Channel-Lösung aussehen kann. Die relativ junge Plattform vernetzt Nutzer, die Fleisch für einen bestimmten Anlass brauchen, mit passenden Fleischereien in ihrer Umgebung. Geplant ist ein flächendeckendes Angebot für ganz Deutschland.

Fleisch ist das beliebteste Nahrungsmittel der Deutschen

Dass Fleisch das beliebteste Nahrungsmittel der Deutschen ist, wird vor allem in der Grillsaison deutlich. Doch auch über das restliche Jahr verteilt haben die Menschen gern gute Fleischgerichte auf dem Teller. Durchschnittlich verspeist jeder Deutsche 59,2 kg Fleisch im Jahr. Fleischereien erfüllen individuelle Wünsche in Bezug auf das Fleisch, indem sie etwa ganz unterschiedliche Mengen anbieten und verschiedene Gewürzmischungen zusammenstellen, die je nach Wunsch kombiniert werden können.

So funktioniert MyRollbraten.de

Die Idee hinter MyRollbraten.de besteht darin, regionale Fleischer zu vernetzen und mit einem möglichst großen Kundenkreis in Kontakt zu bringen. Viele Fleischer arbeiten nämlich lokal begrenzt und nutzen die Möglichkeiten des E-Commerce und der local SEO nicht für ihr Unternehmen. Entsprechend gehen ihnen zahlreiche Kunden verloren. MyRollbraten.de möchte dem mit einer Click & Collect Lösung entgegenwirken. Kunden haben nun die Möglichkeit, online eine Fleischerei in ihrer Nähe zu finden und eine Bestellung aufzugeben. Das gewählte Produkt wird dann beim Fleischer vor Ort abgeholt.

Kunden steht online ein Konfigurator zur Verfügung, der eine individuelle Fleischbestellung ermöglicht. Es werden verschiedene Angaben wie die gewünschte Menge, die Art des Fleisches (Rollbraten oder Grillfleisch) und die Fleischsorte (Rind, Schwein, Hähnchen…) gemacht. Außerdem können bis zu sechs Gewürzmischungen und bis zu vier Füllungen für den Rollbraten gewählt werden. Nicht zuletzt liegt die Entscheidung beim Kunden, wie mager das jeweilige Fleisch sein soll.

Auf der Plattform vernetzen sich professionelle Fleischereien. Deswegen wird hier keinerlei Discountware angeboten. Dafür erhalten die Nutzer eine Frischegarantie, weil keinerlei undurchsichtige Liefer- und Versandketten im Spiel sind. Die Fleischer legen die Herkunft des Fleisches klar dar und fertigen alle Bestellungen frisch und eigenhändig an. Zusätzlich erhalten Kunden auf Wunsch Informationen und eine Beratung an der Fleischtheke, wenn sie eine Bestellung abholen oder auch schon im Vorfeld. Eine Bestellung ist nur als angemeldetes Mitglied möglich, um zu verhindern, dass getätigte Bestellungen nicht abgeholt werden.

An Multi-Channel führt kein Weg vorbei

Bisher sind erst einige Fleischereien auf dem Portal vertreten. Das Ziel ist aber, deutschlandweit flächendeckend mit Kooperationspartnern zusammenzuarbeiten, sodass für jede Postleitzahl eine passende Fleischerei gefunden werden kann. Das Interesse der Fleischereien an dem Projekt ist jedenfalls groß. Hieran wird deutlich, dass die Bedeutung von Multi-Channel-Lösungen und local SEO im Bewusstsein der Unternehmen angekommen ist. Die meisten Kunden sind heute online affin und wollen sich über das Internet über Anbieter und Produkte informieren und idealer Weise gleich dort bestellen. Wer keinen eigenen Onlineauftritt entwickeln kann oder möchte, hat mit einem Portal wie MyRollbraten.de die Möglichkeit, Multi-Channel-Lösungen zu nutzen und sowohl online als auch im stationären Handel präsent zu sein.

Digitale Transformation in der Praxis: Kunden kaufen Erlebnisse, nicht Produkte

Kunden kaufen Erlebnisse, nicht Produkte

Egal welche Branche man sich heutzutage anschaut – ob in der Finanz-, Gesundheits- oder Konsumgüterindustrie -, eines wird überall sehr schnell deutlich: die riesigen Datenmengen, die sich auf Unternehmensseite heutzutage ansammeln, verändern langsam aber sicher die Art und Weise, wie Unternehmen im Geschäftsalltag operieren. Die meisten von ihnen befinden sich mitten in der digitalen Transformation und Daten sind für sie dabei der treibende Faktor.

Dieser Prozess, den wir als Data 3.0 bezeichnen, bringt für Kunden dank besserer Serviceleistungen und neuer innovativer Produkte große Vorteile. Führungskräfte und Mitarbeiter eines Unternehmens können Daten zudem strategisch einsetzen, um ihre Geschäftsmodelle an die externen Umweltbedingungen anzupassen. Wie das in der Praxis genau aussehen kann, zeigt im Folgenden ein Beispiel aus der Hotellerie.

Das Erfolgsrezept deiner renommierten Hotelkette: Erlebnisse, nicht Produkte schaffen

Hotelketten stehen seit längerem schon in engster Konkurrenz mit Anbietern wie AirBnB. Während letztere bereits das Internet und die dadurch gesammelten Daten gewinnbringend für sich nutzen, stehen die großen Hotelriesen hier erst am Anfang der digitalen Reise. „Kunden kaufen heutzutage nicht Produkte“ ist eine Aussage des Präsidenten eines Hotelriesen, der damit genau den Nagel auf den Kopf trifft, oder vielmehr auch genau den Kern von Data 3.0.

Um es mit Anbietern wie AirBnB aufnehmen zu können, müssen Hotelketten wie neue Möglichkeiten schaffen, um aus der Masse herauszustechen.

Eine Möglichkeit ist hier, das Potenzial von Kundendaten richtig zu nutzen. So lassen sich beispielsweise anhand von kundenspezifischen Daten über Flugverbindungen oder Kaufverhalten neue zugeschnittene Angebote im Customer Service Bereich entwickeln. Wie das aussehen kann?

Stellen Sie sich folgende Situation vor: Ein Gast verpasst seinen Flug, hat dazu noch eine anstrengende und chaotische Anreise. Was kann ein Hotel dem Gast in so einem Fall bieten, um den persönlichen Horrortag zumindest teilweise wieder nett ausklingen zu lassen? Mithilfe der gesammelten Daten könnte das Fachpersonal beispielsweise erkennen, dass der Gast sich bei seinem Aufenthalt die letzten drei Male einen Apple Martini bestellt hat. Mit diesem Wissen gewappnet, könnte das Personal dem Gast nach dem Einchecken als kleine Aufmerksamkeit einen Apple Martini auf sein Zimmer bringen lassen – egal, zu welcher Uhrzeit er ankommt.

Was können Unternehmen ihren Kunden, während des ganzen Aufenthaltes bieten, um ihnen ein einzigartiges Kundenerlebnis zu schaffen?

So erwähnte erst kürzlich der CIO eines Hotelriesen in einem Interview, dass sein Arbeitgeber sehr darauf bedacht ist, Kundenerlebnisse zu entwickeln, die den richtigen Mix aus High-Tech und individuellen Präferenzen aufweisen. Mit der zunehmenden Mobilität steigen für Unternehmen wie Hotelketten eben auch die Möglichkeiten, mit ihren Kunden vor, während und nach ihrem Aufenthalt zu kommunizieren. Ein Erfolg für beide Seiten, der sich in einer Vielzahl an praktischer Services widerspiegelt: dem Einchecken, ohne sich dafür an der Schlange am Hotelempfang anstellen zu müssen, der Möglichkeit, digitalen Roomservice zu ordern oder sich mit dem eigenen Netflix Account im Hotelzimmer anzumelden.

Bruce Hoffmeister sieht hier drin eine große Chance. In der Vergangenheit nutzten die Mitarbeiter Technologien in erster Linie, um den Gästen Serviceleistungen bieten zu können. Heutzutage können Gäste die Services eigenständig nutzen, ohne dabei auf die Hilfe von Mitarbeitern angewiesen zu sein. Dies ermöglicht eine tiefergehende Interaktion und neue Kontaktmöglichkeiten zwischen Hotel und den Gästen, die sich in Form von Daten direkt abbilden lässt, ohne dabei umständlich manuell von Mitarbeitern eingepflegt werden zu müssen.

Die Bewertung, wie der Gast den Aufenthalt im Hotel empfindet, setzt sich aus der ganzen Reise zusammen. Dies umfasst den Zeitpunkt, an dem die Reise das erste Mal in Betracht gezogen wurde, genauso wie den Buchungsprozess, die Anfahrt, Übernachtung und Abreise. Diesen sogenannte „Lebenszyklus des Aufenthaltes“ durchläuft schließlich jeder einzelne Gast. Mit diesem Hintergrundwissen stellt sich nun die Frage: Wie können Hotels ihren Gästen während ihrer gesamten Reise Serviceleistungen bieten, die das Kundenerlebnis noch angenehmer machen? Das Erfolgsrezept ist sämtliche Prozesse während des Aufenthaltes für Gäste so einfach und intuitiv wie möglich zu gestalten.

Was hält die meisten Unternehmen davon ab, sich vom einfachen Produkt zum Erlebnis vorzuwagen?

Warum fällt den meisten Unternehmen die digitale Transformation aber noch so schwer? Die Antwort ist einfach: Die meisten nutzen die vorhandenen Kundendaten nicht richtig. Laut Jeanne Ross vom MIT Center of Information System Research tauchen beim Umgang mit Kundendaten zwei Hauptprobleme auf, die in Kombination dafür sorgen, durch falsche Prozesse die Chancen auf ein erfolgreiches Kundenerlebnis extrem einzuschränken.

Das erste Problem ist simpel: oftmals sind vorhandene Datensätze einfach fehlerhaft – beispielsweise in Form multipler Kundendatensätze über dieselbe Person, ungenaue oder unvollständige Adressen, falsche Email-Adressen und vieles mehr. Das zweite Problem  tritt in der Regel nach der ersten Welle der digitalen Transformation auf. Bei der Umstrukturierung digitalisieren viele Unternehmen ihre Prozesse nur nach und nach. Ein einzelnes, gebündeltes System zur Erfassung und Aufbereitung von Kundeninformationen existiert somit nicht. Dieses Problem potenziert sich noch einmal, wenn zwei Unternehmen im Zuge einer Übernahme miteinander verschmelzen. Solange Kundeninformationen aber nicht synchron sind oder einen kompletten Überblick über den Gast liefern, lässt sich der Kundenservice als Erlebnis auch nicht bereitstellen. Unternehmen werden merken, dass sie Wege finden müssen, um Ungenauigkeiten im Umgang mit Daten zu vermeiden und sie so zusammenzuführen, dass sie einerseits Vorhersageanalyse ermöglichen und Gäste andererseits individuelle Aufmerksamkeiten wie Apple Martinis erhalten.

Data 3.0 geschieht im Hier und Jetzt und die Uhr schlägt

Im Gegensatz zum Jahre 1990 hat heutzutage jeder seinen „Computer“ ständig in der Hosentasche dabei. Eine Chance für viele Unternehmen, die teilweise noch nicht richtig genutzt wird. Um mit der digitalen Entwicklung mithalten zu können, müssen Kundenstrategien implementiert werden, die schnell und gebündelt auf einer Plattform alle Kundendaten zusammenführt, um sich hinsichtlich Kundenerlebnisse  gegen andere Wettbewerber zu behaupten.

Daten werden immer mehr zu neuen Kontrollvariablen und legen die Maßstäbe fest, wie Anwendungen entwickelt und eingesetzt werden. Mit der stetig zunehmenden Bedeutung von Daten wird es für Unternehmen immer wichtiger, diese unter Kontrolle zu haben, auch im Hinblick auf die ab 2018 in Kraft tretenden europäischen Datenschutz-Grundverordnung der GDPR EU General Data Protection Regulation.

Es ist Zeit, sich der digitalen Wirtschaft zu stellen. Nur so ist heutzutage noch Wettbewerbsfähigkeit möglich.

ConversionCon in Köln – aus Besuchern Kunden machen (inkl. Ticket-Verlosung)

ConversionCon

Die Konversionsrate ist ein wichtiges Element, um den Erfolg eines Onlineshops zu erkennen. Nur wenn aus Besuchern Kunden werden, steigen die Umsätze und das eigene Geschäft wird erfolgreich. Aus diesem Grund werden auf der ersten ConversionCon in Köln alle relevanten Themen rund um die Konversion im E-Commerce besprochen. Namhafte Vertreter der Branche treffen auf Startups mit innovativen Ideen, sodass ein lebendiger Austausch garantiert ist.

Die Daten zur ConversionCon im Überblick

Die ConversionCon ist die erste Konferenz ihrer Art und findet im Rahmen der StartupCon in Köln statt. Sie wurde von den Gründern von Overheat, David und Julian Odenthal, die gleichzeitig Cousins sind, ins Leben gerufen. Das Event findet am 27. Oktober 2016 zwischen 9-18 Uhr in der Lanxess Arena in Köln unter dem Motto „Machen Sie aus Besuchern Kunden!“ statt und ist somit Teil der StartupCon. Im Rahmen von Vorträgen, Podiumsdiskussionen und Workshops werden ganz unterschiedliche Conversion-Maßnahmen besprochen, die Unternehmen im E-Commerce auf ihrem Weg zum Erfolg weiterhelfen. Die Tickets kosten zwischen 299-399 Euro und berechtigen gleichzeitig zum Zugang zur StartupCon, zur InfluencerCon und zur IndustryCon.

Diese Themen kommen auf dem Event zur Sprache

Alle Unternehmen haben eine Erhöhung ihrer Conversion-Rate zum Ziel. Das bedeutet, dass immer mehr Besucher der eigenen Website zu Kunden umgewandelt werden sollen. Diese Aufgabe hat angesichts der immer größeren Konkurrenz im E-Commerce großes Gewicht und sollte von den Unternehmen daher ernst genommen werden. Auf der ConversionCon werden deshalb bewährte Strategien, Conversion-Maßnahmen und Conversion Hacks vorgestellt und besprochen, die gerade Startups und Neueinsteigern im Onlinehandel gute Dienste leisten. Neben dem reinen Gewinn von Fachwissen geht es bei der ConversionCon darum, wertvolle Kontakte zu knüpfen und sich innerhalb der eigenen Branche besser zu vernetzen.

Es reicht nicht, einfach den Traffic für den Onlineshop anzukurbeln, um die Konversionsrate zu verbessern. Dadurch steigert man höchstens die absolute Anzahl der Conversions, jedoch nicht die Conversion-Rate. Diese kann durch eher unqualifizierten Traffic sogar sinken (Danke an Silke Ueberschär) . Denn gerade Details wie eine schlechte Menüführung, fehlende Optimierungen für Smartphones oder eine unzureichende Nutzerfreundlichkeit des eigenen Webauftritts sorgen dafür, dass Besucher nicht zu Kunden werden. Zudem muss beachtet werden, dass das eigene Webangebot rechtssicher ist und Kundendaten optimal geschützt sind. All diese Themen werden von Sprechern wie Christian Somecke, Björn Tantau, Britta Kristin Bröhle und vielen mehr zur Sprache gebracht.

Erfahrene Experten und kreative Neulinge treffen aufeinander

Das Ziel der Begründer der ConversionCon ist es, erfahrene Branchenspezialisten mit Startups und Neueinsteigern in Kontakt zu bringen. Deswegen werden auf der ConversionCon 35 Branchenexperten Vorträge halten, Podiumsdiskussionen anbieten und ihr Wissen in Workshops vermitteln. Hier haben Branchenneulinge die Möglichkeit, bewährte Techniken zu erlernen und Einblick in die Conversion-Arbeit etablierter Unternehmen zu nehmen. Im anschließenden Gespräch besteht die Möglichkeit, Synergieeffekte zu nutzen und gemeinsam neue Ideen zur Verbesserung der Konversionsrate zu entwickeln. Unverbrauchte, kreative Köpfe und erfahrene Experten tauschen sich hier aus. Doch auch Kunden und Interessierte haben die Möglichkeit, Einblicke in die Welt des E-Commerce zu gewinnen und interessante Informationen zur Conversion-Rate und zur Kundengewinnung zu erhalten.

Mit dem ECB zwei Freikarten für die ConversionCon gewinnen

#ConversionCon #Gewinnspiel

Im Rahmen einer Medienpartnerschaft mit der ConversionCon können wir Ihnen hier die Möglichkeit anbieten zwei Freikarten für das Event zu gewinnen.

Dazu müssen Sie lediglich einen Kommentar zu diesem Artikel abgeben und Ihre E-Mail-Adresse angeben. Am Ende des Monats, also am 30.09.2016, werden wir unter den Kommentargebern die zwei Freikarten verlosen. Viel Glück!

05.10.2016: Die Auslosung

Liebe ECB-Leser und Gewinnspielteilnehmer,

bitte entschuldigen Sie mir, dass ich erst jetzt dazu komme die beiden Freikarten für die ConversionCon in Köln zu verlosen. Meine Ausreden Argumente dafür würden jetzt hier den Rahmen sprengen. Fangen wir einfach an:

Für die Verlosung habe ich diesen Zufallsgenerator von Anton Porsche (superanton.de) genutzt und die Namen aller Teilnehmer eingetragen.

ConversionCon Freikarten-Verlosung

Das war das erste Ergebnis:

Alexandra H.: Gewinnerin einer ConversionCon Freikarte

Herzlichen Glückwunsch, Alexandra H.! 🙂

Diesen Schritt habe ich dann wiederholt, dabei allerdings die Gewinnerin des einen Tickets aus der Liste gestrichen. Hier das Ergebnis:

Ralf Nahnsen: Gewinner einer ConversionCon Freikarte

Herzlichen Glückwunsch, Ralf Nahnsen! 🙂

Retouren im E-Commerce – kostenloser Rückversand fördert die Kaufbereitschaft

Kostenlose Retouren für mehr Conversion

Viele Kunden denken bereits beim Kauf von Produkten darüber nach, diese wieder zurückzuschicken. Viele kaufen überhaupt nur dann online ein, wenn ein kostenloser Rückversand angeboten wird. Das ist vor allem für international tätige E-Commerce Unternehmen relevant. Denn ein Retour-Service lässt die Bereitschaft steigen, Einkäufe über Ländergrenzen hinweg zu tätigen.

Studie belegt: Retouren beeinflussen die Kaufentscheidung

B2C Europe hat eine Studie zum Einfluss von Retouren auf das Kaufverhalten von europäischen Onlineshoppern durchgeführt. Hierfür wurden 2.400 Menschen aus Belgien, Deutschland, Großbritannien, Frankreich, Italien, den Niederlanden, der Schweiz und Spanien zu ihrem Einkaufsverhalten im E-Commerce befragt. Die Studie zeigt deutlich, dass bereits vor dem Kauf von Produkten bei den meisten (54%) der Gedanke mitschwingt, den Artikel eventuell wieder zurückzuschicken. Die Hälfte der Befragten wünscht sich Originalverpackungen, mit denen der Rückversand unkompliziert durchgeführt werden kann. Außerdem wird deutlich, dass eine Gelderstattung einem Shopgutschein vorgezogen wird.

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(Quelle: http://ecommercenews.eu/)

Grenzenloser E-Commerce wird nur mit Retouren möglich

Das große Ziel der meisten Unternehmen im E-Commerce ist es, international tätig zu sein und die eigenen Produkte europaweit, wenn nicht sogar weltweit, zu verkaufen. Anhand der Studie wird klar, dass das nur mit einem kundengerechten Retourenservice möglich ist. So gaben 27% der Befragten an, dass sie nicht in einem anderen Land einkaufen würden, wenn die Retourkosten zu hoch wären. Weitere 23% sehen transparente und klar verständliche Regelungen für den Rückversand als Grundvoraussetzung dafür, in einem Onlineshop mit Sitz in einem anderen Land einzukaufen. Wenn solche Regelungen verständlich kommuniziert würden, wäre ein Drittel der Befragten bereit, europaweit zu shoppen. Wer also im internationalen Geschäft mitmischen will, muss kostengünstige, klar verständliche Rückversandoptionen anbieten.

Für viele gehören Retouren schon heute zu einem modernen Kundenservice dazu

Für viele Kunden ist ein kostenloser Rückversand von im Internet bestellten Waren ein Standardservice. Sie erwarten eine solche Option von den Unternehmen im E-Commerce und kaufen nur bei solchen Anbietern ein, bei denen das möglich ist. Die Studie zeigt hierbei allerdings länderspezifische Unterschiede. So ist der kostenlose Rückversand in Deutschland aktuell am stärksten etabliert. 74% der Befragten erwarten, dass sie im Internet bestellte Waren zurückschicken können, ohne das zusätzliche Kosten für sie entstehen. Ähnlich sehen das die Kunden in den Niederlanden (69%) und in der Schweiz (67%). In Italien und Spanien gehört ein solcher Service noch nicht zwangsläufig zum guten Ton. Zumindest erwartet nur die Hälfte der Befragten (50% und 51%) einen solchen Kundenservice von den Anbietern.

Trotz dieser Unterschiede ist es eindeutig: Kostenlose Retouren sind ein wichtiges Kaufkriterium bei Kunden im E-Commerce. Wer einen solchen Service anbietet, kann sich von der Konkurrenz abheben und macht sich bei Besuchern des eigenen Shops beliebt. Es sollte daher genau durchgerechnet werden, ob die durch diesen Kundenservice steigenden Umsätze die Mehrausgaben durch den Rückversand rechtfertigen. In Sachen Kundenbindung und Customer Experience sind kostenlose Retouren jedenfalls Gold wert.

Einen Guide für das Retourenmanagement für Onlinehändler hat B2C Europe HIER zusammengestellt.

Markenqualität: eigene Marke anmelden, entwickeln und etablieren

eigene Marke anmelden, entwickeln und etablieren

Eine Eigenmarke ist ein bewährtes Werkzeug zur Kundenbindung. Mit einer Marke verbinden Nutzer bestimmte Eigenschaften, Qualitätsmerkmale oder ein Lebensgefühl. Viele Unternehmen im E-Commerce lassen das Potential von Eigenmarken jedoch ungenutzt. Dabei ist es gar nicht so schwer, eine eigene Marke zu etablieren und sich von der Konkurrenz erfolgreich abzuheben. Im Grunde sind nur vier Schritte zur eigenen Marke zu gehen.

Die Bedeutung von Marken für den E-Commerce

Eine Marke verleiht einem an sich unpersönlichen Unternehmen ein Gesicht und ein Wesen, wissen nicht nur die Kollegen bei t3n. Kunden wissen, was sie von einer Marke zu erwarten haben. Das ist ein großer Vorteil gegenüber der Konkurrenz. Zudem erleichtert eine Marke das Marketing. Denn die Unternehmen müssen nicht jedes Produkt neu von Grund auf am Markt etablieren, sondern können sich den Markennamen zunutze machen, um direkt bei Markteinführung bestimmte Emotionen zu wecken und Eigenschaften zu transportieren. Hierbei geht es nicht um Merkmale wie Qualität und Kundenservice. Diese sollten für jedes Unternehmen eine Selbstverständlichkeit sein.

Aber eine Werkzeugmarke steht beispielsweise für Kraft, eine Allesklebermarke für Haltbarkeit und Kinderspielzeug für naturbelassene, kindgerechte Materialien. Gerade im E-Commerce, wo die Kunden die Waren nicht in die Hand nehmen, testen und ausprobieren können, ist eine Marke wichtig. Mit ihr können Empfindungen geweckt und Kaufanreize geschaffen werden.

Schritt 1: Die Marke planen

Bevor eine Marke etabliert werden kann, muss klar sein, wofür die Marke stehen soll. Das können zum Beispiel eine hohe Langlebigkeit, ein außergewöhnliches Design, einfache Handhabung, ein geringer Preis und vieles mehr sein. Für den Kunden muss direkt ersichtlich sein, welche Eigenschaften der Marke sie von Produkten der Mitbewerber abheben und was ihre Stärken sind. Wichtig ist, sich hier auf zwei bis drei Merkmale zu beschränken. Die Eigenschaften der Marke sollen schließlich nicht beliebig sein, sondern den Kern und das Wesen der Produkte treffen.

Schritt 2: Warengruppen erstellen

In einem zweiten Schritt muss das eigene Sortiment dahingehend geprüft werden, ob es der zuvor aufgestellten Definition der Marke entspricht. Hierbei sollte der Fokus zunächst auf Artikeln liegen, die rundum zu der Marke passen, weil diese sonst verwässert wird und an Aussagekraft verliert. Dass Ferrari hochpreisige Sportwagen mit hoher Geschwindigkeit verkauft, ist bekannt. Wenn das Unternehmen jetzt zusätzlich noch besonders günstige Rollatoren verkaufen würde, täte das dem Image der Marke keinen Gefallen, selbst wenn sich die Rollatoren gut verkaufen sollten. Alle Artikel, mit denen nur experimentiert wird, sollten daher im Namen der Marke zunächst aus dem Sortiment genommen werden.

Schritt 3: Die Marke entwickeln

Für diesen Schritt gibt es zahlreiche Experten und Werbeprofis, die bei der Entwicklung der Marke helfen können. Wer diese Aufgabe selbst übernimmt, sollte sich immer an dem Image orientieren, das die Marke verkörpern soll. Wenn ein Werkzeughersteller einen besonders stabilen Hammer verkaufen und eine vornehmlich männliche Zielgruppe ansprechen möchte, ist es unpraktisch, das Modell „Klopfi“ zu nennen und mit einem rosafarbenen Griff zu versehen. Außerdem sollten die Markennamen eingängig sein und ein Alleinstellungsmerkmal besitzen. Wenn eine Marke zum Beispiel „Hammer“ heißt, ist das Wortspiel zwischen „Werkzeug“ und „großartig“ einprägsam, doch beim Aussprechen lässt sich nur schwer mitteilen, wo das zuverlässige Werkzeug gekauft wurde. Erfolgsversprechend sind häufig Abkürzungen. Der Markenname „HABOZA“ ließe sich zum Beispiel gut merken, weil es dort HAmmer, BOhrer und ZAnge gibt.

Schritt 4: Die Marke anmelden

Vor der Eintragung einer Marke sollte unbedingt eine Markenrecherche durchgeführt werden. Nur so lässt sich sicherstellen, dass es die geplante Marke nicht schon irgendwo gibt. Es empfiehlt sich, bei diesem Schritt mit einem Spezialisten zusammenzuarbeiten. Was für einen Laien nämlich neu und einzigartig wirkt, stellt in juristischem Sinne oftmals dennoch ein Plagiat dar. Ein Anwalt kann dabei helfen, böse Überraschungen zu vermeiden. Nicht zuletzt sollte das Einsatzgebiet der Marke genau abgesteckt werden. Denn eine für den europäischen Markt taugliche Marke sieht anders aus als eine Marke, die nur innerhalb Deutschlands etabliert werden soll.

Ressourcenplanung – die Bedeutung modularer ERP- und MES-Systeme nimmt zu

ERP- und MES-Systeme

Angesichts eines hohen Konkurrenzdrucks ist es für Unternehmen im E-Commerce unerlässlich, Prozesse zu optimieren und Ressourcen einzusparen. Nur so können Preise wettbewerbsfähig gehalten und effizientes Arbeiten ermöglicht werden. ERP- und MES-Systeme leisten hierbei gute Dienste. Hierbei ist allerdings Individualität gefragt, damit das System den unternehmenstypischen Anforderungen und Bedürfnissen gerecht wird. Deswegen setzen sich modulare Modelle durch.

Die Bedeutung von ERP- und MES-Systemen im E-Commerce

ERP-Systeme (Enterprise-Resource-Planning) dienen der Planung und Steuerung sämtlicher unternehmensinterner Prozesse. Sie stellen ein übergeordnetes Gefüge dar, das eine Übersicht über die einzelnen Arbeitsschritte innerhalb des Unternehmens ermöglicht. MES-Systeme (Manufacturing Execution Systemwerden hingegen zur Überprüfung und Optimierung einzelner Arbeitsabläufe und Prozesse genutzt. Hierbei sind solche Systeme über z. B. durch Schnittstellen zu ERP-Lösungen wie SAP oder Infor verbunden. Somit liefert es wichtige Daten, die auf der ERP-Ebene zur Prozessoptimierung und Ressourcenplanung verwendet werden können. Während also die ERP-Systeme als Gehirn eines Unternehmens verstanden werden können, sind die MES-Systeme die ausführenden Arme, die die Überlegungen der übergeordneten Ebene anwenden. Ein MES-System, das die Daten der Maschinendatenerfassung, Betriebsdatenerfassung, Personalzeiterfassung,  Fertigungssteuerung und Gesamtanlageneffektivität mit einer ERP-Lösung verbinden kann, ist die bisoft MES Komplettlösung der gbo datacomp GmbH aus Augsburg.

Möglichst individuell – modulare Systeme sind auf dem Vormarsch

Für Unternehmen im E-Commerce sind ERP- und MES-Systeme extrem wichtig. Sie helfen bei der Zeit- und Ressourcenplanung und machen einen Betrieb somit effizienter und wirtschaftlicher. Allerdings ist nicht jedes System für jedes Unternehmen gleichermaßen gut geeignet. Während einigen Geschäftsführern beispielsweise das Personalmanagement am Herzen liegt, wollen andere das Dokumentenmanagement verbessern oder die eigenen mobilen Anwendungen optimieren. Eine gezielte und auf die Bedürfnisse des Unternehmens zugeschnittene Lösung tut daher Not.

Immer mehr setzen sich daher modulare Lösungen durch. Im Gegensatz zu starren, vorgefertigten Systemen bieten solche Varianten eine denkbar große Individualität und Flexibilität. Die Nutzer suchen sich bei solchen MES-Systemen genau die Funktionen heraus, die für ihren jeweiligen Betrieb am lohnenswertesten sind. Die einzelnen Module lassen sich problemlos miteinander kombinieren und bieten eine Vielzahl an Informationen, die ausgewertet und für das Unternehmen nutzbar gemacht werden. Hierdurch lassen sich Kosten senken und das Qualitätsmanagement verbessern.

Der modulare Charakter macht sich vor allem bei der Erweiterung des Betätigungsfeldes bezahlt. Die Aufgaben und Fähigkeiten des jeweiligen Systems lassen sich problemlos ergänzen und erweitern. Zudem können Daten problemlos ausgetauscht und an verschiedenen Standorten genutzt werden. Dieses modulare System kommt der Idee von ERP-as-a-service sehr nahe, bei dem regelmäßig onlinegestützte Erweiterungen und Verbesserungen des Systems genutzt werden können.

Wichtige Auswahlkriterien von ERP- und MES-Systemen

Die wichtigste Vorüberlegung bei der Auswahl von ERP- und MES-Systemen ist die Frage nach dem Einsatzgebiet. So eignen sich für das Projektmanagement häufig ganz andere Systeme besser als bei der Verbesserung des WorkFlow oder bei der Optimierung mobiler Anwendungen. Zudem sind die Schnittstellen entscheidend, die das jeweilige System bietet. Bei MES-Systemen spielen Pläne für die Fertigung und die Ressourcenplanung eine Rolle. Je umfassender diese Pläne sind, ohne dass die Verständlichkeit darunter leidet, desto besser. Funktionierende ERP- und MES-Lösungen werden in Zukunft den Erfolg von Unternehmen im E-Commerce maßgeblich beeinflussen. Eine gezielte und wohl überlegte Auswahl ist daher ratsam.

Die digitale Zukunft – die Deutschen haben sehr gemischte Gefühle

Digitale Zukunft Deutschland

Eine Studie von Kaspersky Lab und Statista zeigt deutlich, dass viele Deutsche mit Sorge auf die Digitalisierung ihrer Lebenswelt blicken. Gerade in den Bereichen digitales Bezahlen, virtuelle Realität und Drohneneinsätze besteht die Angst, gläsern oder das Opfer von Cyberkriminellen zu werden. Aufgeschlossen zeigen sich die meisten Deutschen hingegen Ideen wie Smart-City-Leitsystemen für den Straßenverkehr und digitalen Wahlen.

Neugier und Angst sind die Grundstimmungen der Deutschen

Kaspersky Lab hat bei Statista eine Studie in Auftrag gegeben, bei der 500 Deutsche ab 18 Jahren zu ihrer Haltung bezüglich einzelner Themen der Digitalisierung befragt wurden. Abschließend sollten die Teilnehmer ihre Gefühle gegenüber der Digitalisierung mit einem Wort beschreiben. Während 42% der Befragten ihre Haltung mit Unsicherheit, Unbehagen und Angst beschrieben, dominiert in 40% der Studienteilnehmer die Neugier. Die Hauptsorgen bestehen darin, dass die Digitalisierung Cyberkriminellen ihr Geschäft leichter macht (56%) und dass die Befragten gläsern werden könnten (69%). Während also Produkte wie smarte Kühlschränke, Smartwatches und Virtual-Reality-Brillen die Neugier der Besucher der IFA wecken und die Freude auf die Zukunft stärken, sorgt vor allem der Datenschutz für Sorge und Bauchschmerzen.

Die Ergebnisse der Studie im Einzelnen

Für den E-Commerce ist vor allem interessant, dass rund ein Drittel der Studienteilnehmer digitalem Bezahlen skeptisch gegenübersteht. Ein Großteil potentieller Kunden geht allein dadurch verloren, dass die Bezahloptionen (vermeintlich) nicht so sicher sind, wie die Kunden das gerne hätten. Ebenfalls auffällig ist, dass 52% nicht davon ausgehen, dass sie sich in den nächsten drei Jahren in der virtuellen Realität bewegen werden. Gerade einmal jeder Fünfte kann sich das Leben in der digitalen Welt bereits heute vorstellen. Der Weg zu Rundgängen in virtuellen Kaufhäusern mit direktem Bezahlen an der virtuellen Kasse ist also noch weit.

Das zwiespaltige Verhältnis der Deutschen zur digitalen Welt wird vor allem am Einsatz von Überwachungskameras deutlich. Während 42% eine solche Überwachung als zu starken Eingriff in die Privatsphäre ablehnen, fühlen sich 46% der Studienteilnehmer durch solche Kameras sicherer. Auch die selbstfahrenden Autos genießen noch nicht das volle Vertrauen der Nutzer. 39% der Befragten würden sich nicht in ein solches Fahrzeug setzen und rund ein Viertel der Studienteilnehmer ist diesbezüglich unentschlossen. Allerdings befürworten 79% sogenannte Smart-City-Leitsysteme, die zum Beispiel eine Verkehrslagenerfassung zur Vermeidung von Baustellen bieten.

Ebenfalls positiv stehen die Befragten digitalen Wahlen gegenüber. 61% von ihnen fänden es gut, ihre Stimme über das Internet abzugeben. Zudem wird der Einsatz von Drohnen von den meisten abgelehnt. 45% der Teilnehmer stehen Drohnen in allen Bereichen von der Postauslieferung über die Nutzung im Militär bis hin zum Hobbyeinsatz ab und nur 24% sprechen sich dafür aus.

Der Datenschutz wird über den Erfolg der Digitalisierung entscheiden

Die Studie zeigt klar, dass die Deutschen große Sorgen in Sachen Datenschutz haben. Alle Bereiche der Digitalisierung, die eine Gefahr für die Persönlichkeitsrechte und private Informationen darstellen könnten, werden mit großer Skepsis betrachtet. Und diese Sorge ist nicht ganz unbegründet. Noch immer haben Cyberkriminelle gute Chancen, in der digitalen Welt Daten zu sammeln und Systeme zu manipulieren. Die Digitalisierung kann also nur dann Erfolg haben, wenn nicht allein die Technologien vorangetrieben werden, sondern auch der Datenschutz verstärkt ins Blickfeld der Unternehmen rückt. Die Chancen und Stärken der virtuellen Welt müssen viel besser kommuniziert und die Ursachen der Ängste stärker bekämpft werden. Nur wenn virtuelle Sicherheit und Nutzerfreundlichkeit gleichermaßen berücksichtigt werden, können sich die digitalen Möglichkeiten im Alltag endgültig durchsetzen.

kaspersky-studie-zur-ifa-deutsche-skeptisch-bei-virtual-reality-drohnen-und-digitalem-bezahlen

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