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    Afterbuy bringt Amazon-Features auf ein neues Level

    All-In-One-Lösung zur Prozessautomatisierung von Online-Verkäufen

    Neuer “Amazon Produkte Lister” und “Amazon VAT” in Kürze verfügbar

    Krefeld, 23. Januar 2018 – Afterbuy wird seine Amazon-Anbindung in der gesamten Bandbreite für Online-Händler auf eine neue Stufe heben. Damit wird der gesamte Workflow für Händler konsequent optimiert. Nach dem jüngst von Afterbuy gelaunchten Versandmodul zur Abwicklung von Amazon-Prime-Produkten gibt es in Kürze einen neuen “Amazon Produkte Lister” und “Amazon VAT”. Darüber hinaus fokussiert Afterbuy weitere Entwicklungen, die das Online-Händler-Leben leicht machen.

    Mit ihrem Produkt Afterbuy – eine All-In-One-Lösung zur Prozessautomatisierung von Online-Verkäufen – unterstützt die ViA-Online GmbH Händler dabei, einfach und komfortabel einen effizienten Multi-Channel-Handel umsetzen zu können. Die Lösung verfügt über eine direkte Anbindung an alle marktführenden Online-Marktplätze wie z.B. eBay, Amazon, real,- und Facebook sowie Schnittstellen zu mobilen Apps.

    Afterbuy-Jahresauftakt mit neuen Amazon-Features

    Die Amazon-Verknüpfung von Afterbuy erhält innerhalb der nächsten Wochen zahlreiche neue Features. Neben einigen bereits umgesetzten Maßnahmen wie z.B. die komplette Überarbeitung des Fehler-Handlings liegt der Fokus unter anderem auf Produkt-Listing, Vereinfachung der VAT-Verarbeitung und vielem mehr.

    Im Zuge dessen bringt Afterbuy in Q1/2018 den neuen “Amazon Produkte Lister” für einen einfachen Listing-Prozess sowie das Produkt “Amazon VAT” zur Vereinfachung von Buchhaltungsprozessen auf den Markt.

    “Wir planen in diesem Jahr eine Reihe richtungweisender Entwicklungen rund um die Amazon-Produkt-Optimierung und arbeiten mit Hochdruck an neuen Features. So stellen wir sicher, dass neue Entwicklungen des Marktplatzes konsequent in unser Produkt einfließen und ermöglichen es den mehr als 120.000 bei Afterbuy registrierten Händlern, das Potenzial eines der größten Online-Marktplätze der Welt noch besser für ihr Geschäft ausschöpfen zu können”, erklärt Daliah Salzmann, Geschäftsführerin der ViA-Online GmbH.

    Afterbuy ( www.afterbuy.de) ist eine modulare und offene All-In-One-Lösung für Onlinehändler zur Prozessautomatisierung von Onlineverkäufen. Hierbei handelt es sich um ein Produkt der ViA-Online GmbH aus Krefeld, ein Tochterunternehmen der Nexec Holding GmbH. Die 2002 eingeführte SaaS-Anwendung verzeichnet bisher mehr als 120.000 registrierte Händler aus über 40 Branchen und hat sich damit zu einer weltweit führenden Komplettlösung für den professionellen Onlinehandel entwickelt. Als Cloud-Lösung ermöglicht Afterbuy die automatisierte Produktlistung, Warenbestandsführung und vollständige Abwicklung der Verkäufe mit Zahlungsabgleich, Rechnungsdruck, Buchhaltungs- und Versandschnittstellen (z.B. zu DHL, Hermes oder DPD) sowie Kundenkommunikation und Cross-Selling. Die Lösung bietet dabei eine effiziente und zentral gesteuerte Verkaufsabwicklung für einen umfassenden nationalen und internationalen Multi-Channel-Handel mit direkter Anbindung an alle marktführenden Online-Marktplätze wie z.B. eBay, Amazon, real,- und Facebook. Zusätzlich bestehen Schnittstellen zu mobilen Apps sowie zum eigenen Onlineshop.

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    ViA-Online GmbH
    Marcel Kauven
    Kimplerstraße 296
    47807 Krefeld
    +49 (0)2151-65019-0
    presse@afterbuy.de
    http://www.afterbuy.de

    Pressekontakt
    punctum pr-agentur GmbH
    Ulrike Peter
    Neuer Zollhof 3
    40221 Düsseldorf
    0 211 9717977-0
    up@punctum-pr.de
    http://www.punctum-pr.de

    Gute Vorsätze – das planen die Onlinehändler für 2018. Änderungen am Onlineauftritt stehen im Fokus!

    ECC-Studie zeigt, was kleine Online-Händler 2018 ändern wollen © ECC Köln
    ECC-Studie zeigt, was kleine Online-Händler 2018 ändern wollen

    Das ECC Köln hat in einer aktuellen Studie nach den guten Vorsätzen der Onlinehändler für 2018 gefragt. Ein Hauptanliegen der meisten von ihnen ist eine Optimierung des eigenen Webauftritts. Speziell die Nutzerfreundlichkeit, das Sortiment und die Produktseiten sollen in den Fokus rücken. Hierbei zeigen sich deutliche Unterschiede zu den Angaben aus dem Vorjahr. In den meisten Fällen sind die Händler aktuell ambitionierter als noch vor einem Jahr.

    Dem steten Wandel im E-Commerce gerecht werden

    Der E-Commerce verändert sich ständig. Das liegt an neuen technischen Möglichkeiten, sich wandelnden Kundenwünschen, neuartigen Produkten und vielem mehr. Entsprechend ist es für Onlinehändler überlebenswichtig, auf die sich verändernden Rahmenbedingungen zu reagieren und sich an diese anzupassen. Das gilt für die großen Player, insbesondere aber für kleine und mittelständische Onlinehändler. Diese sehen sich einer großen Konkurrenz gegenüber, gegen die sie nur bestehen können, wenn ihr Webauftritt auf dem neuesten Stand und kundenfreundlich ist.

    Das ECC Köln befragt daher einmal jährlich kleine und mittlere Onlinehändler nach ihren Plänen für das kommende Jahr. Hierbei werden technische Anpassungen ebenso in den Blick genommen wie Veränderungen am Produktportfolio und den Serviceleistungen. Hierdurch ergibt sich ein klares Bild davon, welche Themen den Onlinehändlern aktuell besonders wichtig sind und welche Entwicklungen der Onlinehandel ihrer Meinung nach im kommenden Jahr nehmen wird.

    Vor allem der eigene Webauftritt soll optimiert werden

    Nach wie vor ist die Optimierung des eigenen Webauftritts ein Hauptanliegen der Onlinehändler. Gut jeder zweite (54,5%) gibt an, in 2018 an der eigenen Internetpräsenz etwas verändern zu wollen. Das sind zwar deutlich weniger als noch im Vorjahr (70%), aber immer noch deutlich mehr als die Hälfte. Hierbei geht es sowohl darum, von Kunden und Suchmaschinen gefunden zu werden, als auch darum, die Besucher möglichst lange bei sich zu behalten. Denn nur wenn die Website die Zielgruppe anspricht, bleibt diese für eine längere Zeit, sieht sich die angebotenen Waren und Dienstleistungen an und entscheidet sich im Idealfall für einen Kauf. Deswegen muss die Internetpräsenz einerseits allgemein optimiert und andererseits individuell auf die Zielgruppe zugeschnitten sein.

    Diese Bereiche wollen Onlinehändler in Angriff nehmen

    Es gibt eine Vielzahl von Bereichen, mit denen sich die in der Studie befragten Onlinehändler beschäftigen wollen. Besonders wichtig sind ihnen das Design und die Usability ihres Webshops. Ganze 90,2% (83,9% im Vorjahr) wollen hier Optimierungen vornehmen. Auf dem zweiten Platz landet das Sortiment (88% zu 88,5% im Vorjahr). Hier sollen zum Beispiel nicht nachgefragte oder veraltete Produkte gegen aktuelle, beliebte ersetzt werden. Die Produktseiten landen noch auf Platz drei, haben aber keine so große Relevanz mehr wie 2017 (83,3% zu 87,5% im Vorjahr). Besonders stark gestiegen ist die Relevanz der Bezahloptionen für Onlinehändler. Ganze 10% mehr (54,9% zu 44,3% im Vorjahr) wollen sich diesem Thema widmen. Auch in Sachen Service (43,9% zu 39,6% im Vorjahr), Versandoptionen (43,8% zu 35,8%) und Verfügbarkeitsanzeigen (41,1% zu 38% im Vorjahr) haben sich die Onlinehändler viel vorgenommen.

    Amazon Go – ist das die Zukunft des Einkaufens?

    Bald bis zu 100 Amazon Popup-Stores

    Mit rund einem Jahr Verspätung öffnet Amazon seine erste Amazon Go Filiale in Seattle. Kunden können ihren Einkauf hier ganz autonom durchführen und müssen weder in einer Schlange warten, noch an einer Kasse bezahlen. Auffällig ist die große Anzahl an Kameras, die sich in der neu eröffneten Filiale befinden. Diese dienen technischen Maßnahmen und der Absicherung von Amazon. Ganz ohne Mitarbeiter kommt aber auch dieses neue Einkaufskonzept nicht aus.

    So funktioniert Amazon Go

    Wer sich zum Eröffnungstermin vor die Amazon Go Filiale gestellt hat, um als erster die neue Art des Einkaufens auszuprobieren, dürfte inzwischen recht hungrig und durstig sein. Denn Amazon eröffnet seine neue Filiale mit einem Jahr Verspätung. Das liegt unter anderem daran, dass es noch zahlreiche Anfangsschwierigkeiten mit der Technik gab, die zunächst ausgemerzt werden mussten. Jetzt hat der Konzern seine Filiale in Seattle aber eröffnet und testet sein kassenloses Konzept.

    Wer den Laden betreten möchte, braucht hierfür einen Account in der Amazon Go App. Erst nach erfolgreicher Anmeldung mit diesem Account öffnen sich die Türen in das Geschäft. Innen können Kunden wie gewohnt einkaufen, sich für Waren entscheiden und diese mitnehmen. Die Kosten für die einzelnen Produkte werden von dem Amazon-Konto abgebucht, sodass niemand an der Kasse zu warten braucht. Beim Verlassen des Geschäfts müssen sich die Kunden dann mit ihrem Smartphone abmelden.

    Amazon Go App herunterladenDas neue Ladenkonzept arbeitet mit vielen Kameras

    Wer das Geschäft zum ersten Mal betritt, wird von der riesigen Anzahl an Kameras überrascht sein. Diese sind einerseits aus technischen Gründen notwendig. Die Kameras arbeiten zusammen mit Sensoren, um die getätigten Einkäufe zu registrieren. Ebenso werden sie gebraucht, um festzustellen, wenn ein Produkt lediglich betrachtet und dann doch wieder zurück ins Regal gestellt wird. Zusätzlich dienen die Kameras dazu, einen Überblick über das Ladengeschäft und die Kunden darin zu behalten. In der Regel arbeiten diese Kameras sehr zuverlässig. Für den Notfall steht jedoch ein Amazon-Mitarbeiter bereit, der in der Lage ist, bei technischen Störungen einzuschreiten und diese zu beheben.

    Ganz ohne Mitarbeiter geht es nicht

    Selbst bei diesem neuen Ladenkonzept werden für bestimmte Aufgaben noch Mitarbeiter gebraucht. Neben dem IT-Mitarbeiter ist das zum Beispiel eine Person, die am Eingang steht und die Besucher über die Notwendigkeit der Amazon Go App und des Amazon-Accounts informiert. So lernen Kunden, die das neue Geschäft zum ersten Mal betreten wollen, worauf hierbei zu achten ist. Zudem gibt es in der Filiale eine Frischeabteilung. Hier werden unter anderem Salate und Speisen angeboten. Die Zubereitung erfolgt ebenfalls durch menschliche Mitarbeiter. Hinzu kommt, dass immer jemand in der Alkoholabteilung steht und sich gegebenenfalls den Personalausweis eines Kunden zeigen lässt, um das Alter zu prüfen. Ansonsten läuft der Einkauf jedoch vollkommen unabhängig ab, ohne dass Kunden warten oder sich zum Bezahlen an einen Mitarbeiter wenden müssen.

    Sammelklage gegen Apple wegen Sicherheitslücken eingereicht

    Apple: Sammelklage wegen Meltdown und Spectre

    In den USA haben zwei iPhone-Nutzer eine Klage gegen Apple eingereicht, wie heise.de berichtet. Sie beschuldigen den Konzern, iPhones trotz bekannter Mängel verkauft zu haben. Insbesondere geht es hierbei um die Sicherheitslücken Meltdown und Spectre, die zu einer Bedrohung für die Daten auf nahezu allen Prozessoren werden. Die Anklagepunkte sind weitreichend und könnten, sollten die Kläger Recht bekommen, für alle Kunden, die mit ARM-basierten Prozessoren arbeiten, Folgen haben.

    Hat Apple iPhones mit Design-Problemen verkauft?

    Apple arbeitet mit ARM-basierten Prozessoren. Diese, so hat sich gezeigt, können von den Sicherheitslücken Meltdown und Spectre befallen werden, sodass private Informationen von Dritten abgefangen werden können. Die Kläger in den USA werfen Apple vor, dass der Konzern von diesen Problemen bei ihren iPhones gewusst und diese dennoch verkauft hätte. Das stelle einen Betrug am Nutzer dar, weil sie die iPhones nicht oder nicht zu diesem Preis gekauft hätten, wenn sie über die Probleme im Vorfeld informiert worden wären. Hinzu kommt, dass es für diese Sicherheitsprobleme in ihren Augen keine akzeptable Lösung gäbe, da alle Sicherheitsmaßnahmen zu Leistungseinbußen bei dem Gerät führten.

    Die weitreichenden Anklagepunkte gegen Apple

    Die Klageschrift wirft Apple zahlreiche Vergehen vor. Hierzu gehören unter anderem Fahrlässigkeit, unrechtmäßige Bereicherung, Verstöße gegen das Konsumentenrecht und Vertragsbruch. Die Anklageschrift wurde beim US Gericht United States District Court for the Northern District of California San Jose Division vorgelegt. Sollten sich die Anschuldigungen als zutreffend erweisen, hätte das konkrete Auswirkungen für alle Nutzer, die ein Gerät mit ARM-Prozessor gekauft haben. Diese Prozessoren sind nicht allein in iPhones, sondern auch in iPads, Apple TV und Apple Computern verbaut. All diese Nutzer könnten dann Schadenersatz von Apple verlangen, was schmerzhaft für den Konzern werden dürfte.

    Das Problem mit Meltdown und Spectre

    Meltdown und Spectre sind Sicherheitslücken, die alle bekannten Prozessoren befallen können. Sie nutzen vor allem die A-Chip-Baureihe aus, um private Daten abzugreifen. Der Unterschied zu anderen Sicherheitslücken besteht darin, dass Meltdown und Spectre keine Programmierfehler ausnutzen, sondern sich über das Prozessor-Design Zugriff auf das Gerät verschaffen. Hierbei wird die „speculative execution“ ausgenutzt, bei der Daten vorgeladen werden, um die Verzögerungen beim Laden so gering wie möglich zu halten. Da die so ausgeführten Angriffe keine Log-Dateien hinterlassen, lässt sich nicht feststellen, ob ein Angriff stattgefunden hat oder nicht.

    Apple hat bereits verschiedene Maßnahmen ergriffen, um dem Problem Herr zu werden. Unter anderem wurden Schutzmaßnahmen mit iOS 11.2 und macOS 10.13.2 High Sierra realisiert, um Meltdown in den Griff zu bekommen. Im Kampf gegen Spectre wurden hingegen Patches für Safari und Webkit entwickelt. Apple betont, dass die Patches gegen Meltdown keine Leistungseinbußen zur Folge hätten und dass die Leistungseinbußen bei den Patches gegen Spectre nur minimal seien. Ob dieses Argument im Rahmen der Klage greift, wird sich zeigen.

    Steigende Umsätze durch Suchmaschinenmarketing

    OnTopSEO Agentur

    Schwarzwälder Internetagentur unterstützt Unternehmen bei der Neukundengewinnung und Digitalisierung

    St. Georgen, 18.01.2018

    Über 90 Prozent der Konsumenten suchen nach Produkten und Dienstleistungen im Internet. Wenn ein Unternehmen mit seinem Angebot nicht auf der ersten Seite bei Google steht, gehen ihm wertvolle Neukunden verloren, denn nur knapp 5 Prozent der Internetnutzer schauen sich die Angebote auf den folgenden Seiten an. OnTop SEO hilft Unternehmen dabei, langfristig mehr Kunden über das Internet zu gewinnen und dadurch den Umsatz zu maximieren – einfach, günstig und messbar! Das Portfolio der innovativen Internetagentur aus dem Schwarzwald umfasst Suchmaschinenoptimierung, Online Marketing, Webdesign und Consulting Leistungen. Das Angebot richtet sich sowohl an kleine regionale Unternehmen, als auch an international agierende Online-Shops und Industrieunternehmen aus dem B2B Bereich.

    Wettbewerbsvorteile durch Suchmaschinenoptimierung nutzen

    Wissen ist Wettbewerbsvorsprung – das gilt auch für die Präsenz von Unternehmen im Internet. Mit umfassender Information über die eigene Webseite und die der Wettbewerber, können die besten Strategien für maximalen Erfolg entwickelt werden. Nach Potentialanalyse der relevanten Suchbegriffe wird die Internetseite inhaltlich für eine gute Position in den Suchmaschinen optimiert. Die Texte sind ein wichtiger Bestandteil der Suchmaschinenoptimierung. Sie müssen dem Informationsbedürfnis der Leser, der Botschaft des Unternehmens und den Ansprüchen der Suchmaschinen gerecht werden. OnTop SEO erstellt und recherchiert nach Vorgaben des Auftragsgebers suchmaschinenoptimierte Texte und Artikel und übernimmt bei Bedarf die komplette Online Pressearbeit. Bei der Suchmaschinenoptimierung fallen keine weiteren Kosten pro Klick an. Wenn ein Unternehmen mit dem definierten Begriff auf der ersten Seite bei Google steht, bekommt es somit kostenlose Besucher.

    Maximale Präsenz in allen Kanälen

    Neben der Suchmaschinenoptimierung sind Firmeneinträge eine effiziente und kostengünstige Variante ein Unternehmen bekannt zu machen, denn in jedem Firmenverzeichnis suchen potentielle Kunden nach Produkten und Dienstleistungen. OnTop SEO recherchiert und selektiert individuell die wichtigsten Portale, Firmenverzeichnisse und Marktplätze und erstellt anschließend ein Unternehmensprofil. Das Prinzip von OnTop SEO ist einfach: Dank der besseren Position in den Suchmaschinen und der crossmedialen Streuung des Angebots über verschiedene Online-Kanäle, erreichen die Unternehmen mehr Interessenten, wodurch der Umsatz stetig wächst. Kunden von OnTop SEO bekommen daher ein Vielfaches vom investierten Betrag nach kurzer Zeit zurück.

    Warum sollten Unternehmen Online Werbung betreiben?

    Die Werbung im Internet bietet eine Vielzahl an Vorteilen gegenüber klassischer Printwerbung. Bei der Online Werbung wird die Zielgruppe ohne Streuverlust angesprochen. So wird beispielsweise die Anzeige nur dann geschalten, wenn potentielle Kunden aktiv und mit einer konkreten Kaufabsicht nach einem Produkt oder einer Dienstleistung suchen. Ein weiterer Vorteil der Werbung im Internet ist, dass der Erfolg jeder einzelnen Maßnahme messbar ist. Dadurch haben die Werbetreibenden maximale Transparenz und Erfolgskontrolle. Zudem kostet die Werbung im Internet nur einen Bruchteil der klassischen Printwerbung. OnTop SEO steht den Unternehmen in allen Punkten rund um das Thema Online Marketing als kompetenter Ansprechpartner zur Verfügung.

    Weitere Informationen:

    http://ontop-seo.de

    OnTop SEO ist eine innovative Internetagentur aus Villingen-Schwenningen und bietet professionelle Online Kommunikation. Das Portfolio umfasst Suchmaschinenoptimierung, Online Marketing, Webdesign sowie Consulting Leistungen. OnTop SEO hilft Unternehmen dabei, langfristig mehr Kunden über das Internet zu gewinnen – einfach, günstig und messbar! Die Dienstleistung richtet sich an regionale Unternehmen, Online-Shops und Industrieunternehmen aus dem B2B Bereich.

    Kontakt
    OnTop SEO Internetagentur
    Steffen Hoss
    Bergstadtblick 12
    78112 St. Georgen
    071112199381
    s.hoss@ontop-seo.de
    http://ontop-seo.de

    E-Commerce Berlin Awards 2018 – die Abstimmung läuft

    E-COMMERCE AWARDS
    Bild: awards.ecommerceberlin.com / Montage: ECB

    Im Rahmen der Berlin Expo werden in diesem Jahr die E-Commerce Awards 2018 vergeben. Hiermit sollen Unternehmen ausgezeichnet werden, die im vergangenen Jahr besondere Erfolge im deutschen Onlinehandel verzeichnen konnten. Die Bewerbungsphase ist jetzt abgeschlossen und insgesamt nehmen rund 200 Unternehmen an dem Wettbewerb teil. Nun beginnt die Abstimmungsphase, in denen Interessierte ihre Stimme an ihr Lieblingsunternehmen geben können. Die Bewerber mit den meisten Stimmen nehmen an der letzten Phase des Wettbewerbs teil.

    So ist das Prozedere bei der Verleihung der E-Commerce Awards 2018

    Im Rahmen der diesjährigen Berlin Expo am 15. Februar 2018 im Station in Berlin, bei der 4.000 Besucher, 120 Aussteller und namhafte Redner vertreten sein werden, kommt es erstmalig zur Verleihung der „E-Commerce Awards„. Interessierte Unternehmen hatten Gelegenheit, sich für diesen Preis in einer von acht Kategorien zu bewerben. Insgesamt haben rund 200 Unternehmen diese Chance genutzt. In einem nächsten Schritt findet nun das Public Voting statt. Alle Interessierten können insgesamt acht Stimmen in acht Kategorien an jeweils einen der Teilnehmer des Wettbewerbs geben. Die jeweils besten 10 einer jeden Kategorie kommen in die Endphase des Wettbewerbs. Hier werden sie auf der Expo selbst von einer Jury evaluiert, die dann den jeweiligen Preisträger pro Kategorie auswählt.

    In diesen Kategorien werden Awards vergeben

    Der E-Commerce ist ausgesprochen vielschichtig und mit einer Vielzahl an Aufgaben und Herausforderungen verbunden. Deswegen wäre es nicht angebracht, lediglich einen großen Award an nur ein Unternehmen zu vergeben. Während zum Beispiel ein Betrieb einen hervorragenden Webshop betreibt, kann ein anderer Player vielleicht in Sachen Logistik punkten. Aus diesem Grund werden 8 verschiedene E-Commerce Berlin Awards vergeben, die unterschiedliche Stärken auszeichnen. Die einzelnen Kategorien sind …

    • „Best Sales Generating Tool“
    • „Best Customer Communication Tool“
    • „Best Solution for International Expansion“
    • „Best Logistics Solution“
    • „Best Platform / Shop Software“„Best Payment Provider“
    • „Best Analytics Tool / BI Solutions“ und
    • „Best Agency of the Year“

    Eine große Kundennähe wird somit ebenso ausgezeichnet wie optimale Zahlungsoptionen und das überzeugendste Expansionskonzept.

    Eine namhafte Jury vergibt die Preise

    Auf der Berlin Expo selbst findet dann die letzte Phase des Wettbewerbs statt. Hier müssen sich die zehn Unternehmen mit den meisten Stimmen einer namhaften Jury stellen. Diese umfasst renommierte Größen aus der E-Commerce Branche, die mit fundiertem Fachwissen und einem geschulten Auge die Kandidaten bewerten und einschätzen. Zu den Jurymitgliedern gehören Luise Hoffmann von PepsiCo, Iryna Nezhynska von der Kisura GmbH, Zoltan Maklary von der notebooksbilliger.de AG, Konstantin Guratzsch von Xing, Daniel Kramer von Facebook, Tina Nord von Zalando, Thorsten Ahlers von Brille24, Manuel Gerres von der Deutschen Bahn, Natalia Ruban von GoEuro, Tanja Borzel von HolidayPirates, Stefan Rauch von Scout24 Media und Adam Formanek von SIBB e.V. Sie prüfen die Teilnehmer auf Herz und Nieren und wählen pro Kategorie einen Preisträger aus.

    e-commerce-awards-2018-speaker

    Xpert.Digital für Unternehmen in der digitalen Welt

    Das Support-Konzept von Xpert.Digital ist gleichermaßen flexibel wie innovativ (Bildquelle: macrovector / fotolia)

    Xpert.Digital präsentiert Unternehmen neue Möglichkeiten in der virtuellen Welt von AR und VR

    Augmented Reality und Virtual Reality sind nicht nur im IT-Bereich oder bei Marketingleitern in aller Munde. Ob im Präsentationsbereich von Messen und Ausstellungen, im E-Commerce, in den Laboren von Forschung & Entwicklung oder am PoS des Handels: Die Anwendungsmöglichkeiten der innovativen Techniken scheinen buchstäblich grenzenlos, verwischen sie doch die bisher starren Grenzen zwischen realer und virtuellen Welt auf vielfältigste Weise. Damit Unternehmen in diesem schnelllebigen Metier den Anschluss nicht verpassen, dient Xpert.Digital Kunden unterschiedlichster Branchen als Kompass, der stets den Überblick behält.

    Dank Xpert.Digital wissen Besucher der Webseite, wie Roboter und Menschen im Lager dank Virtual Reality Hand in Hand smart kommissionieren, oder wie Autobauer mit Virtual Reality-Hilfe die Erlebniswelt ihrer Automobile bunter gestalten. Ebenfalls am Beispiel der Automobilindustrie zeigt Xpert.Digital, wie der Einsatz von Augmented Reality ganze Industriebranchen revolutioniert. Doch der rasante Fortschritt macht bei AR und VR nicht Halt: So ermöglicht der kombinierte Ansatz von HoloLens und Co. in Produktion oder Logistik ganz neue, effiziente Methoden, mit denen Unternehmen ihre Arbeitsprozesse optimieren.

    Xpert.Digital war auf diesem Gebiet in Deutschland Trendsetter, denn dank seiner Expertise wurden bereits 2016 Messestände umfassend mit der neuen Technik ausgestattet. Unzählige begeisterte Standbesucher sowie zufriedene Aussteller waren deutliche Belege für den wegweisenden Support von Xpert.Digital.

    Doch Xpert.Digital verfolgt nicht nur die Geschehnisse am Markt, sondern unterstützt mit seiner Kompetenz Unternehmen aktiv bei der Kreation eigener innovativer Vorhaben rund um die digitale und virtuelle Realität. Der Service reicht von Beratung über die Entwicklung maßgeschneiderter Lösungsansätze für kundenindividuelle Anforderungen bis zu deren Umsetzung in Augmented, Mixed und Virtual Reality.

    Bildquelle: macrovector / fotolia

    Was ist Xpert.Digital?

    Die Digitalisierung schreitet unaufhaltsam und mit riesigen Schritten voran. Da läuft der Einzelnen schnell Gefahr, zurückzufallen. Die Spezialisten von Xpert.Digital bewegen sich auf diesem Gebiet permanent am Puls der Zeit. Dank seines Know-hows bietet Xpert.Digital Unternehmen aus Wirtschaft, Beratung und Medien kompetente Unterstützung bei allen Fragen rund um den rasanten digitalen Wandel.

    Das Support-Konzept von Xpert.Digital ist gleichermaßen flexibel wie innovativ, sodass Kunden bereits heute maßgeschneiderte Lösungen für die Herausforderungen von morgen angeboten werden.

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    Xpert.Digital
    Konrad Wolfenstein
    Unsöldstraße 2
    80538 München
    089 2351 5672
    wolfenstein@xpert.digital
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    Konrad Wolfenstein
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    Neukundengewinnung durch qualifizierte Leadgenerierung

    Qualifizierte Leadgenerierung

    Der Begriff Leadgenerierung stammt aus dem Bereich Marketing und steht für Interessentengewinnung. Der Verbraucher, der sich für ein Produkt, eine Dienstleistung oder ein Unternehmen im Allgemeinen interessiert, ist der Lead. Er überlässt dem Werbetreibenden aus eigener Entscheidung seine Kontaktdaten, wie Anschrift, E-Mail-Adresse usw., also einen Lead, was so viel heißt wie Datensatz. Daraus kann eine weitere Kommunikation entstehen und der Anbieter kann den stark Interessierten zum Kunden machen. Leadgenerierung ist ein wichtiger Baustein zur Neukundengewinnung, immer mehr Unternehmen nutzen diesen Weg, um ihre Datenbanken zu erweitern.

    Weltweites Händler-Ranking – Amazon belegt Platz 6

    Die weltweit größten Händler 2017

    Während Amazon im E-Commerce eine schier unschlagbare Instanz ist, hat der Onlineriese im weltweiten Händlervergleich noch einige Konkurrenten vor sich. Das zeigt das aktuelle Händler-Ranking, das das Beratungsunternehmen Deloitte aufgestellt hat. Hier zeigt sich deutlich, dass auch deutsche Unternehmen im weltweiten Handel erfolgreiche Player sind. Die zur Verfügung stehenden Daten sind hierbei sehr zuverlässig, aber nur bedingt aktuell.

    Die Erhebung des Händler-Rankings

    Das Beratungsunternehmen Deloitte hat eine Liste der 250 größten Händler erstellt und diese im Rahmen des „Global Powers of Retailing 2018“ vorgestellt. Auf dieser Liste sind all diejenigen Unternehmen vertreten, die einen Jahresumsatz von mindestens 3,6 Milliarden US.-Dollar machen. Hierbei gibt es aber Unterschiede in der Art der Datenerhebung. So wurden für das eigentliche Ranking die Jahresumsätze von 2016 als Grundlage genommen und keine Schätzungen für 2017. Das bedeutet, dass das Ranking auf sehr zuverlässigen, aber wenig aktuellen Daten beruht. Demgegenüber handelt es sich bei den Daten für das Ranking der Onlinehändler um Hochrechnungen der Jahresumsätze von 2017. Diese Daten sind aktueller, dafür aber weniger verlässlich.

    Diese Unternehmen sind im Ranking vertreten

    Unangefochten auf Platz 1 des Rankings sind die Wal-Mart Stores Inc. Bei diesem Unternehmen handelt es sich um einen Generalisten mit Schwerpunkt auf Lebensmitteln. Dasselbe gilt für die Platzierungen 2-4. Auf Platz 5 landet mit der Walgreens Boots Allianve, Inc zudem eine Drogerie beziehungsweise ein Supermarkt in dem Ranking. Amazon liegt trotz immensen Wachstums und beachtlicher Einnahmen aktuell lediglich auf Platz 6 des Rankings. Auf Platz 7 landet mit The Home Depot Inc ein Unternehmen für Hauseinrichtungsgegenstände und Möbel im Ranking. Die drei letzten Top 10 Plätze belegen die Aldi-Gruppe, der Supermarkt Carrefour S.A. und die Drogeriekette CVS Health Corporation.

    Erstaunlich ist, dass vergleichsweise viele deutsche Unternehmen in dem Ranking vertreten sind. Hiervon sind sogar zwei unter den Top 10 zu finden. Neben der Schwarz Gruppe und der Aldi-Gruppe sind die Metro (Platz 16), Edeka (Platz 19), REWE (Platz 22), Otto (Platz 89), Dm (Platz 103), Rossmann (Platz 106), Zalando (Platz 227) und Intersport (Platz 250) vertreten. Die deutschen Unternehmen haben Deloitte zufolge ein Wachstum von 3,5% im Vergleich zur vorherigen Erhebung erreicht und machen einen Anteil von 6,8% am Gesamtretailumsatz aus.

    Rang (Vorjahr)UnternehmenLandUmsatz 2013
    (Mio. $)
    1 (1)Wal-Mart Stores, Inc.USA476.294
    2 (3)Costco Wholesale CorporationUSA105.156
    3 (4)Carrefour S.A.Frankreich98.688
    4 (6)Schwarz Unternehmens Treuhand KGDeutschland98.662
    5 (2)Tesco PLCUK98.631
    6 (5)The Kroger Co.USA98.375
    7 (7)Metro Ag*Deutschland86.393
    8 (9)Aldi Einkauf GmbH & Co. oHG**Deutschland81.090
    9 (8)The Home Depot, Inc.USA78.812
    10 (10)Target CorporationUSA.72.596
    Gesamt  1.294.697

    Datenquelle: deloitte.com

    Klare Unterschiede im klassischen Handel und im E-Commerce

    Die Erhebung zeigt klare Unterschiede im klassischen Handel und im E-Commerce. So ist Amazon in einem Ranking, in dem ausschließlich Onlinehändler vertreten sind, unangefochten auf Platz 1. Die Plätze 2-10 belegen demgegenüber der Generalist 360buy, Apple, Walmart, der Elektronikhändler Suning, die Otto Group, Tesco, die Generalisten Casino und Rakuten sowie der Elektronikhändler Newegg. Zudem ist Netflix in dem Ranking vertreten, obwohl es sich hierbei nicht um ein Handelsunternehmen handelt. Aus diesem Grund wird Netflix in einigen Erhebungen und Darstellungen des Rankings entfernt, sodass die nachfolgenden Unternehmen jeweils einen Platz aufsteigen.

    Alexa, mach mich abhängig von dir – Conversational Commerce wächst immens

    Conversational Commerce wächst immens
    Conversational Commerce wächst immens

    Sprachassistenten sind auf dem Vormarsch, und wie. In einer aktuellen Studie der Unternehmensberatung Capgemini wird deutlich, dass schon jetzt zahlreiche Nutzer auf Sprachassistenten setzen: Tendenz steigend. In den kommenden drei Jahren wird die Zahl der Sprachassistenten in den Haushalten noch einmal massiv zulegen und die Einsatzgebiete werden vielfältiger.

    Zur Erinnerung: Gesetzesänderung – für gängige Zahlungsarten dürfen keine Gebühren mehr erhoben werden

    Bezahlen im Internet

    Seit diesem Jahr ist eine Neuregelung in Bezug auf die Zahlungsarten im Onlinehandel in Kraft getreten. Diese legt fest, dass Onlinehändler für gängige Zahlungsarten keine Gebühren mehr erheben dürfen. Das betrifft zwar nicht Paypal, doch der Zahlungsdienstleister selbst hat schon für Anpassungen gesorgt. In Bezug auf die Gebühren für Zahlungsarten gibt es nur wenige Ausnahmen. Wer sich rechtliche Schwierigkeiten ersparen möchte, sollte sicherheitshalber komplett auf solche Gebühren verzichten.

    Neuregelungen setzen eine EU-Richtlinie um

    Bisher war es unter Onlinehändlern gängige Praxis, für nicht gewünschte Zahlungsarten eine Gebühr zu erheben. Der Gesetzgeber schritt diesbezüglich nur insofern ein, als dass er vorschrieb, dass mindestens eine gängige Zahlungsart gebührenfrei sein müsse. Dieses Vorgehen war der EU ein Dorn im Auge, weswegen sie eine neue Richtlinie erlies, die seit dem 13.01.2018 in Kraft ist. Hierbei handelt es sich um die zweite Zahlungsdiensterichtline, die in Deutschland mit dem „Gesetz zur Umsetzung der zweiten Zahlungsdiensterichtline“ umgesetzt wurde. Dieser Richtlinie zufolge dürfen Onlinehändler für gängige Zahlungsarten prinzipiell keine Gebühren mehr erheben.

    Diese Zahlungsarten sind von der Neuregelung betroffen

    Es gibt eine Vielzahl von Zahlungsarten, die unter die neue Richtlinie fallen. So dürfen für Überweisungen keine Gebühren mehr erhoben werden. In diesem Zusammenhang sind auch Rechnungskäufe ein Stück weit betroffen, da auch hier Überweisungen genutzt werden können. Des Weiteren dürfen für Sepa-Lastschriften und EC-Kartenzahlungen keine Gebühren mehr erhoben werden. Dasselbe gilt für Kreditkarten, wobei Firmenkreditkarten, Kreditkarten von Ländern außerhalb des europäischen Wirtschaftsraumes und Kreditkarten, die von den Dienstleistern selbst ausgegeben werden (zum Beispiel American Express) von der Regelung ausgenommen sind.

    Einen Sonderfall stellt Paypal dar. Die Leistungen dieses Anbieters werden von der neuen Richtlinie nicht abgedeckt. Allerdings hat Paypal bereits von selbst dafür gesorgt, dass seine Nutzer in den meisten Fällen keine Gebühren für eine Paypal-Zahlung erheben dürfen. Diese Neuregelung erfolgte im Rahmen einer Änderung der Allgemeinen Geschäftsbedingungen am 09.01.2018. Allerdings gibt es auch hier Ausnahmen. So hat Paypal mit bestimmten Unternehmen wie der Lufthansa oder der Deutschen Bahn Sonderverträge abgeschlossen, sodass hier noch Gebühren für diese Zahlungsart erhoben werden dürfen. Viele kleine Händler sind von diesen Sonderregelungen nicht begeistert, da sie ihrer Meinung nach den Wettbewerb verzerren.

    Händler sollten auf Nummer sicher gehen

    Händler, die bisher Gebühren für bestimmte Zahlungsarten erhoben haben, müssen umgehend davon absehen und ihre Zahlungsmodalitäten ändern. In einigen Fällen können zwar noch Gebühren erhoben werden, es ist aber fraglich, ob der Aufwand bei der Ermittlung und Nutzung dieser Ausnahmen im Verhältnis zu den Einnahmen durch die Gebühren steht. Deswegen ist es empfehlenswert, prinzipiell auf Gebühren für Zahlungsarten zu verzichten. So umgehen Händler zudem Rechtsstreitigkeiten, die sich ergeben, wenn versehentlich doch für eine Zahlungsart Gebühren erhoben werden, bei der das nicht zulässig ist.

    Smart in the City

    Smart City
    Bild: Unsplash/Seb Zurcher

    Erste Smart City Konferenz und Messe in Osteuropa

    Osteuropas Städte wollen smart werden.

    Die innovative Plattform URBIS SMART CITY FAIR 2018 ist das erste professionelle Networking-Event für die Digitalisierung von Städten in Mittel- und Osteuropa. Die Expertenkonferenz mit Fachmesse wendet sich an hochkarätige Teilnehmer aus Wirtschaft, Politik und Medien.

    Die Deutschen lieben ihr Bargeld – bezahlen mit dem Smartphone wenig populär

    Mobiles bezahlen muss anders werden.

    Eine aktuelle Forsa-Umfrage zeigt deutlich: Das Smartphone wird in Alltagssituationen sehr selten zum Bezahlen genutzt. Die Girocard und vor allem das Bargeld sind den Deutschen als Zahlungsmittel deutlich lieber. Und das, obwohl das kontaktlose Bezahlen mit dem Handy viele Vorteile bringt und von zahlreichen Unternehmen angeboten wird. Händler sollten diese Aspekte bei der Anpassung ihrer Bezahloptionen berücksichtigen.

    Die aktuelle Forsa-Umfrage im Überblick

    Im Zeitraum vom 30.10.2017 – 03.11.2017 hat Forsa im Auftrag der Verbraucherzentrale Sachsen eine Umfrage unter 1008 Personen zum Thema Bezahlen durchgeführt. Hierbei wurde untersucht, auf welchen Wegen die Teilnehmer Waren des täglichen Lebens bezahlen und wie oft sie Bargeld abheben. Voraussetzung, um an der Studie teilnehmen zu können, war, dass man mindestens 18 Jahre alt ist und ein Girokonto besitzt. Ziel der Umfrage war es unter anderem, herauszufinden, ob die modernen Bezahlfunktionen via Smartphone und NFC tatsächlich so beliebt sind, wie es die aktuellen Einschätzungen und die Bemühungen großer Unternehmen in diesem Bereich vermuten lassen.

    Trotz vieler Vorteile: Nur wenige zahlen mit dem Smartphone

    Das Ergebnis der Umfrage ist eindeutig: Die meisten Verbraucher scheuen den Einsatz des Smartphones beim Bezahlen. So nutzen gerade einmal 3% der Befragten die Möglichkeit des kontaktlosen Bezahlens, wohingegen 97% klassische Bezahlvarianten bevorzugen. Diese Erkenntnis ist recht erstaunlich, da das Bezahlen mit dem Smartphone recht einfach ist. Nahezu jeder hat ein solches Gerät immer griffbereit bei sich und kann zum Beispiel durch die Erstellung eines Bezahlcodes per App den Bezahlvorgang innerhalb kürzester Zeit abschließen. Außerdem bieten immer mehr Unternehmen und Ketten wie Aldi, REWE und Lidl die Möglichkeit, diese Technologie zu nutzen.

    Dennoch entscheiden sich 64% der Befragten lieber dafür, mit ihrer Girocard zu zahlen, wobei 16% von ihnen das mindestens einmal täglich tun. Zudem heben 38% der Umfrageteilnehmer einmal die Woche Geld ab, wohingegen 27% alle zwei Wochen und 23% einmal im Monat Bargeld abheben. Zu diesem Zweck gehen die meisten zu Banken. Lediglich 22% der Befragten haben sich schon einmal bei einer Tankstelle oder an einer Supermarktkasse Geld auszahlen lassen.

    Händler sollten andere Bezahloptionen in den Blick nehmen

    Anhand dieser Studienergebnisse wird deutlich, dass Händler bei der Anpassung ihrer Bezahloptionen nicht unter Druck stehen. Natürlich ist es sinnvoll, den Kunden ein möglichst breites Spektrum an Bezahlfunktionen zur Verfügung zu stellen. Es ist aber nicht zwingend nötig, innerhalb der nächsten Monate die Möglichkeit bereitzustellen, mit dem Smartphone kontaktlos zu zahlen. Wer in sein Unternehmen investieren möchte, kann dies also zunächst an anderer Stelle tun. Gerade durch den Einsatz großer Player im Bereich des kontaktlosen Zahlens ist jedoch davon auszugehen, dass diese Bezahlfunktion in den kommenden Jahren an Beliebtheit gewinnen wird. Daher sollten sich Händler darauf einstellen, langfristig eine solche Option anbieten zu müssen. Aktuell ist hier jedoch noch kein akuter Bedarf erkennbar.

    Youtube als Werbeplattform – ein schmaler Grat für Onlinehändler

    YouTube Werbung für Onlinehändler im E-Commerce
    Screenshot: YouTube.com

    Für die Generation Z hat Youtube längst das klassische Fernsehen abgelöst. Wer seine Kunden von morgen sucht, findet sie also vermutlich genüsslich vor dem Bildschirm bei einem Musikvideo, einem Tutorial oder einer Unterhaltungssendung. Ist Werbung auf Youtube für Onlinehändler also ein Muss? Keineswegs. Denn die meisten der in einer Appinio-Studie Befragten gaben an, von den Werbevideos genervt zu sein. Wer also die eigene Zielgruppe auf Youtube ansprechen und zum Kauf animieren wil, sollte sehr behutsam vorgehen.

    Das hat die Appinio-Studie ergeben

    Die Markt- und Meinungsforschungsplattform Appinio interessiert sich dafür, wie die Generation Z – also die 14- bis 24-Jährigen – zu der Unterhaltungsplattform Youtube stehen. Zu diesem Zweck wurde eine repräsentative Befragung unter rund 2.000 Teilnehmern durchgeführt. Das eindeutige Ergebnis: Für diese Altersgruppe hat Youtube das klassische Fernsehen längst ersetzt. Über die Hälfte der Befragten kann sich ein Leben ohne Youtube gar nicht mehr vorstellen. Die Bandbreite an Themen ist hierbei sehr groß. Vom lustigen Katzenvideo über Musikvideos bis hin zu Blogs von Youtubern ist alles vertreten.

    Von den Befragten sind 2/3 täglich bei Youtube und nur 0,1% niemals. 17% sind mehrmals täglich auf der Plattform und 6% immerhin einmal in der Woche. Insgesamt gab die Mehrheit der Befragten (88%) an, Youtube vor allem zu Unterhaltungszwecken zu nutzen. Der zweithäufigste Grund (65%), um Youtube-Videos zu schauen, ist der Zeitvertreib. 38% wollen sich über Youtube Wissen aneignen und gerade einmal 8% sind auf der Suche nach Anregungen für die nächste Shoppingtour.

    Werbung bei Youtube genießt keinen guten Ruf

    Jetzt könnte man meinen, für Onlinehändler und Werbetreibende sollte das höchste Gebot sein, Werbung bei Youtube zu schalten. Immerhin sollen die potenziellen Käufer dort abgeholt werden, wo sie sich befinden und gerne aufhalten. Das ist aber nur eingeschränkt richtig. Denn Youtube-Werbung genießt unter den Nutzern der Plattform keinen guten Ruf. So sind sie von Werbeclips sehr genervt (29%) und auch Clickbaiting wird von vielen (27%) als lästig empfunden. Des Weiteren stört es die Befragten oftmals (22%), dass viele Videos nicht für mobile Endgeräte optimiert sind und sich beispielsweise schließen, wenn ein Handy gesperrt wird.

    Wie sollten Onlinehändler mit diesen Informationen umgehen?

    Für Händler und Werbetreibende bedeutet das, dass sie auf Youtube sehr behutsam vorgehen sollten. Immerhin besteht bei über der Hälfte der potenziellen Käufer die Wahrscheinlichkeit, dass sie von Werbevideos genervt sind und von einem Kauf abgehalten werden. Deswegen sollte es unbedingt vermieden werden, ein bestimmtes Video bei Youtube so zu pushen, dass es permanent gezeigt wird. Gezielte, pointiert gesetzte Werbeeinblendungen sind viel effizienter. Zudem sollten die Werbevideos zielgruppengerecht konzipiert sein. Werbung bei Youtube muss sich unbedingt von klassischer Fernsehwerbung unterscheiden. Nur so kann sie auffallen und Übersättigungstendenzen entgegen wirken. Zudem erfreuen sich Youtuber großer Beliebtheit. Wer sie als Werbepartner gewinnen kann, hat bei Youtube die größten Erfolgsaussichten. Nicht zuletzt muss bedacht werden, dass sich Werbetreibende bei Youtube einer starken Konkurrenz durch Google gegenübersehen. Immerhin gehört dem Onlineriesen die Plattform.

    Produktfälschungen: Amazon-Parfüme sind besonders betroffen

    Produktfälschungen bei Amazon

    Produktpiraterie greift auch im E-Commerce um sich. Hierbei gibt es nahezu keine Produktgruppe, die nicht betroffen wäre. Gerade bei Amazon oder vergleichbaren Portalen sind Produktfälschungen immer wieder anzutreffen. Das wird einerseits durch das EU-Recht und andererseits durch die schwere Nachprüfbarkeit bei bestimmten Produkten ermöglicht. Vor allem Parfüm-Produkte bei Amazon sind bei Produktfälschern besonders beliebt.

    Produktfälschungen sind im E-Commerce sehr lukrativ

    Produktpiraterie ist im E-Commerce besonders erfolgreich, da sich die Fälschungen über Plattformen wie Amazon leicht vertreiben und nur schwer zurückverfolgen lassen. Die Gewinnspannen sind hierbei so groß, dass es sich für die Produktpiraten sogar lohnt, niedrigpreisige Artikel wie Kopfhörer, Ladekabel und USB-Sticks zu fälschen und zu verkaufen. Bis jetzt haben die verschiedenen Plattformen noch keine effizienten Maßnahmen gefunden, um gegen solche Produktpiraten vorzugehen. Hierunter leiden vor allem die ehrlichen Händler, die sich einer unfairen Konkurrenz gegenübersehen.

    Teilweise reagieren die Originalhersteller deswegen zunehmend selbst auf diese Entwicklung. So hat sich zum Beispiel der Markenschuhhersteller Birkenstock von Amazon zurückgezogen, weil das Unternehmen mit dem Umgang des Onlineriesen mit Produktfälschungen nicht zufrieden war. Andersherum bewerten Kunden ein Produkt, wenn sie damit unzufrieden sind, gerne einmal als „Fake“ oder „Produktfälschung“, ohne dass das den Tatsachen entspricht. Das ist häufig gerade ein Problem für Amazon-Händler, da der Onlineriese im Zweifelsfall schnell mal einen Account sperrt. Das kann zu massiven Umsatzeinbußen führen, die existenzbedrohend werden können.

    Parfüm-Produkte bei Amazon sind immer wieder Fälschungen

    Aktuell stellen Verbraucherschützer eine verstärkte Aktivität von Produktfälschern im Kosmetikbereich fest, schreibt Carolin Freytag von businessinsider.de. So sind bei Amazon gerade bei Kosmetik- und Parfüm-Produkten zahlreiche Fälschungen vorhanden. Das liegt vor allem daran, dass die Gewinnspanne bei solchen Produkten besonders groß ist. Die Fälscher kaufen für wenig Geld eine Produktfälschung oder stellen diese selbst her und verkaufen sie zum Herstellerpreis bei Amazon weiter. Sie profitieren hierbei von der Tatsache, dass es sich bei Parfüms nur sehr schwer feststellen lässt, ob ein bestimmtes Produkt tatsächlich gefälscht ist.

    Hinzu kommt, dass nicht jedes Produkt aus dieser Kategorie, das nicht von einem Markenhersteller stammt, automatisch eine Produktfälschung sein muss. Es gibt viele Hersteller, die sogenannte „Smell-alikes“ oder „Dups“ herstellen, die bewusst keine Markenprodukte sind, aber einen ähnlichen Geruch wie diese haben. Solche No-Name-Produkte sind dann entsprechend zu deutlich günstigeren Preisen zu haben. Deswegen ist ein niedriger Preis allein noch kein Beweis dafür, dass es sich bei einem bestimmten Produkt um eine Fälschung handelt. Denn viele Händler können selbst Markenprodukte sehr günstig (oft nur 1/3 des Listenpreises) einkaufen und entsprechend preiswert weiterverkaufen.

    Das EU-Recht erleichtert die Produktpiraterie

    Die aktuellen Richtlinien in der EU machen es für Hersteller und Händler schwierig, gegen Produktpiraterie vorzugehen. So ist es durchaus legal, Produkte günstig im EU-Ausland einzukaufen und in Deutschland teuer weiterzuverkaufen. Hiergegen können Händler kaum vorgehen, da sie nicht – wie zum Beispiel bei Elektronikartikeln – einfach die Garantie verweigern können, wenn ein Produkt auf diese Weise verkauft wurde. Deswegen gehen viele Hersteller dazu über, Kunden, die eine Produktfälschung gekauft haben und diese einreichen, ein Originalprodukt als Ersatz zukommen zu lassen. So haben sie die Möglichkeit, den Verkaufswegen der Produktpiraten auf die Schliche zu kommen und diesen das Handwerk zu legen. Deswegen lohnt es sich für Verbraucher oftmals, eine Produktfälschung einzureichen.

    Warum kaufen Kunden Online? – die wichtigsten Gründe

    Onlinehandel ohne Öffnungszeiten
    Der Onlinehandel hat immer geöffnet

    Der E-Commerce ist zu einer harten Konkurrenz für den stationären Handel geworden. Hierfür gibt es eine Vielzahl von Ursachen. Der Digitalverband Bitkom hat in einer repräsentativen Studie die Hauptgründe ermittelt, aus denen sich die Deutschen für einen Kauf im Onlinehandel entscheiden. Vor allem die Unabhängigkeit von Ladenöffnungszeiten kommt gut an. Andere Beweggründe sind regional oder altersspezifisch bedingt.

    Die repräsentative Studie von Bitkom

    Insgesamt haben 55 Millionen Deutsche 2017 im E-Commerce eingekauft. Grund genug also, nach den Gründen zu fragen, aus denen der E-Commerce so beliebt ist. Um herauszufinden, welche Kriterien den Charme des Onlinehandels besonders ausmachen, hat der Digitalverband Bitkom eine repräsentative Studie durchgeführt und in diesem Rahmen 1.152 Internetnutzer befragt, von denen 1.104 ausgewiesene Online-Käufer waren. Das Ziel der Studie war es, die Beweggründe zu ermitteln, aus denen sich Kunden für einen Kauf im E-Commerce entscheiden. Außerdem sollte geklärt werden, ob es alters- oder geschlechtsspezifische Unterschiede für das Onlineshopping gibt oder ob regionale Besonderheiten eine Rolle spielen. Deswegen wurden bereits 14-Jährige zu ihren Erfahrungen in der Onlinewelt befragt, um ein möglichst breites Meinungsspektrum zu erhalten.

    Das sind die Hauptgründe für den Kauf im E-Commerce

    Für die meisten Befragten (77%) war die Unabhängigkeit von Öffnungszeiten ein Hauptgrund, sich für einen Einkauf im Onlinehandel zu entscheiden. Dass die Webshops rund um die Uhr geöffnet haben, bietet eine hohe Flexibilität, sodass zu jeder gewünschten Tages- und Nachtzeit eingekauft werden kann. Ebenfalls von hoher Relevanz sind die Warenlieferungen bis vor die Haustür. Insgesamt 75% der Befragten gaben an, diesen Service am E-Commerce besonders zu schätzen. Ein in diesem Zusammenhang ebenfalls häufig genannter Punkt ist die Zeitersparnis. So finden es viele Kunden angenehm, sich nicht auf den Weg machen, einen Parkplatz suchen und bei Wind und Wetter von Geschäft zu Geschäft gehen zu müssen. Zudem entscheiden sich viele Kunden (56%) für einen Einkauf im E-Commerce, weil sie hier Waren finden, die der stationäre Handel nicht oder nur selten zu bieten hat. Für jüngere Kunden (14-29 Jahre) ist dieses Kriterium besonders wichtig (68%).

    Die Beliebtheit des OnlineshoppingsDiese Aspekte spielen ebenfalls eine Rolle

    Erstaunlich weit unten auf der Liste der Gründe, im E-Commerce einzukaufen, landeten die Preise. Dass es im Onlinehandel häufig Rabattaktionen und Sonderpreise gibt, ist gerade einmal für etwas mehr als die Hälfte der Kunden (55%) ein Grund, sich für einen Onlinekauf zu entscheiden. Allerdings loben viele, dass die Preise im Internet oft transparenter sind und sich leichter vergleichen lassen. Das Rücktrittsrecht vom Einkauf spielt hingegen nur eine untergeordnete Rolle bei der Entscheidung, wo eingekauft werden soll. Mit 23% empfindet nicht einmal ein Viertel der Befragten dies als ein ausschlaggebendes Kriterium. Zudem sind einige Aspekte regional bedingt. So geben 22% der Befragten an, dass für sie das Einkaufen im E-Commerce sehr reizvoll sei, weil es in ihrer Nähe kaum stationäre Geschäfte gäbe.

    Prime Time für Amazon – Prime-Kunden kauften 2017 mehr als 5 Milliarden Artikel

    Amazon Prime

    Für Amazon zahlt sich das Prime Programm in vielfacher Hinsicht aus. So wurde 2017 ein neuer Rekord erreicht: Die rund 80 Millionen Prime Kunden weltweit haben 5 Milliarden Artikel bei Amazon gekauft. Hierbei wurden vor allem hauseigene Amazon-Produkte bestellt. Zudem hat das Programm viele Kunden enger an das Unternehmen gebunden. Nicht zuletzt deswegen wurde das Prime-Angebot in den letzten Jahren massiv ausgebaut.

    5 Milliarden Artikel in nur einem Jahr

    Die Prime Kunden von Amazon bescheren dem Konzern satte Umsätze und immer neue Rekorde. Weltweit gibt es inoffiziellen Schätzungen zufolge bereits 80 Millionen Menschen, die für einen Amazon Prime Dienst bezahlen. Diese Kunden machen zwar nur 20% der Kundschaft von Amazon aus, generieren aber rund 60% der Umsätze des Onlineriesen. Im vergangenen Jahr haben die Prime Kunden über 5 Milliarden Artikel bei Amazon bestellt. Das entspricht einer Quote von über 60 Artikeln pro Jahr, also mehr als 5 Artikeln im Monat. Somit lohnen sich diese Kunden für Amazon gleich doppelt. Zum einen zahlen sie für die besonderen Dienste des Unternehmens und bringen ihm zusätzliche Gewinne durch den Kauf von Produkten ein. Nicht zuletzt deshalb hat der Konzern ein großes Interesse daran, immer mehr Kunden für seine Prime Angebote zu begeistern.

    Diese Artikel sind besonders gefragt

    Amazon selbst hat in einer offiziellen Pressemitteilung bekanntgegeben, dass Amazon Prime Kunden bevorzugt hauseigene Produkte des Konzerns kaufen. So sind unter anderem der Sprachassistent Alexa, der Fire TV Stick und der Smart Lautsprecher Echo Dot besonders beliebte Produkte. Das bringt Amazon zum einen viel Geld ein und bindet die Kunden noch stärker an den eigenen Konzern. Das zeigt sich zum Beispiel daran, dass Alexa-Nutzer durchschnittlich drei Mal so viele Produkte bestellen wie der durchschnittliche Amazon-Kunde. Somit kann Amazon zurecht davon ausgehen, dass jeder verkaufte Echo Dot und Fire TV Stick, in denen Alexa zum Einsatz kommt, perspektivisch zu einer Vielzahl weiterer Bestellungen führt.

    Amazon baut sein Prime Angebot kontinuierlich aus

    Aufgrund dieser für Amazon positiven Entwicklung, ist es nicht verwunderlich, dass der Onlineriese sein Prime Angebot immer weiter ausbaut. Ursprünglich war angedacht, Prime Kunden sehr günstige Lieferoptionen anzubieten. Unter anderem können solche Kunden den Express-Versand unbegrenzt nutzen, ohne dass ihnen hierdurch zusätzliche Kosten entstehen. Da das Konzept jedoch so erfolgreich ist, erweitert Amazon das Prime Leistungsspektrum immer weiter, um weitere Kunden für den Dienst zu gewinnen. Unter anderem kann man bei Prime mittlerweile ein Video-Streaming-Dienst und Leih-E-Books nutzen. Außerdem stehen den Kunden hier diverse Rabatte und Sonderaktionen zur Verfügung, die das Einkaufen noch einmal interessanter machen. Nicht zuletzt ist Amazon Prime in immer mehr Regionen verfügbar. Inzwischen gibt es 16 Länder, in denen Kunden den Dienst nutzen können. Mit Sicherheit ist hiermit das Ende der Fahnenstange aber noch nicht erreicht.

    Alibaba und Moneygram – USA sehen nationale Sicherheit gefährdet

    Alibaba darf Moneygram nicht kaufen

    Der chinesische E-Commerce Riese Alibaba wollte den US-amerikanischen Zahlungsdienstleister Moneygram kaufen. Dieser Deal ist jetzt durch das Eingreifen der US-Regulierungsbehörde für Auslandsinvestitionen im Inland geplatzt. Die Behörde geht davon aus, dass durch die Übernahme durch Alibaba die nationale Sicherheit gefährdet wäre. China ist mit diesem Schritt nicht einverstanden und kündigt „holprige Handelsbeziehungen“ mit den USA an.

    Alibaba darf Moneygram nicht kaufen

    Die Plattform Alibaba ist in China die unangefochtene Nummer 1. Doch das Unternehmen will mehr. So hat sich in den letzten Monaten und Jahren deutlich gezeigt, dass Alibaba eine klare Expansionsstrategie verfolgt. Der Konzern kauft international erfolgreiche Unternehmen auf, um so seine Position im weltweiten E-Commerce zu stärken. So hat der Konzern im September 2017 bekannt gegeben, in den kommenden 5 Jahren 15 Milliarden Euro in sein Wachstum außerhalb und 800 Millionen für das Wachstum innerhalb Chinas investieren zu wollen.

    Entsprechend ist das Kaufangebot, das Alibaba dem US-amerikanischen Zahlungsdienstleister Moneygram gemacht hat, nur konsequent. Der Onlineriese wollte das Moneygram-Netzwerk nutzen, um weltweit in verschiedenen Wachstumsmärkten Fuß zu fassen und das eigene Unternehmenskonzept international weiter zu etablieren. Diesem Ansinnen wurde laut der Nachrichtenagentur Reuters nun ein Riegel seitens der US-Regulierungsbehörde für Auslandsinvestitionen im Inland vorgeschoben. Der Grund: nationale Sicherheitsbedenken.

    Eine Frage der nationalen Sicherheit

    Zwar liegt noch kein offizielles Statement der US-Regulierungsbehörde für Auslandsinvestitionen im Inland vor, doch die Nachrichtenagentur Reuters berichtet bereits von Bedenken der Behörde und bezieht sich hierbei auf dem „Entscheidungsprozess nahestehende Personen“. Diesem Bericht zufolge befürchtet die US-Behörde, dass durch die Übernahme von Moneygram durch den Alibaba-Ableger Antfinancial die persönlichen Daten der US-Bürger, die den Dienst nutzen, gefährdet werden könnten.

    Diese Sorge ist nicht ganz unberechtigt. Immerhin ist die chinesische Regierung dafür bekannt, Finanzdienstleister und ihre Nutzer zu überwachen. Hierdurch soll die chinesische Bevölkerung unter Kontrolle gehalten werden. Das zeigt sich besonders deutlich an Antfinancial selbst, das zu einem Baustein im „sozialen Bonitätssystem“ in China werden soll. Diese Strategie der US-Regierung ist nicht neu. So wurde bereits verhindert, dass der US-amerikanische Halbleiterhersteller Lattice Semiconductor Corp von Fond Canyon Bridge Capital Partners LLC, der finanzielle Mittel von China erhält, aufgekauft wird.

    Quelle: bloomberg.com

    Die Handelsbeziehungen zwischen China und den USA könnten leiden

    China ist mit der Entscheidung der US-Behörde überhaupt nicht einverstanden. Das hat die Regierung gegenüber den USA sehr deutlich gemacht. So kündigte etwa die chinesische Nachrichtenagentur Xinhua an, dass es in den kommenden Jahren zu „holprigen Handelsbeziehungen“ kommen werde, wenn die US-Regierung ihre bisherigen Praktiken weiter betreiben würde. Alibaba und Moneygram suchen nun nach Möglichkeiten, um trotz des Übernahmeverbots miteinander kooperieren zu können. Vorstellbar ist ein kommerzieller Vertrag, da diese nicht durch die US-Behörden genehmigt werden müssen. Welche Auswirkungen das auf die Daten der Nutzer von Moneygram hätte, lässt sich aktuell noch nicht mit Gewissheit sagen.

    Werben auf Gutscheinseiten

    FirmBee / Pixabay

    Gutscheinseiten boomen im Internet wie kaum zuvor und man findet sie zu Tausenden. Kein Wunder! Denn wer möchte schon nicht den Genuss von Vergünstigungen, Rabatten oder gar kostenlosen Angeboten kommen?

    Natürlich bietet sich mit dem Boom der Gutscheinseiten auch ein riesiges Angebot an Werbeplätzen an und daher herrscht auch bei Affiliate Programme große Nachfrage. Hört sich ja auch sehr verlockend an, dass man mit Werbung per Mausklick Geld im Internet verdienen kann. Doch es steckt schon etwas mehr dahinter, als nur auf irgendeiner Gutscheinseite einen Werbebanner zu platzieren, um sich erfolgreich im Internet Geld zu verdienen. Welches sind geeignete Gutscheinseiten um Werbung zu platzieren? Wie erkennt man, ob eine Seite für Werbung geeignet ist? Welches sind die effizientesten Werbemittel? Banner? Textlinks? Antworten auf all diese Fragen und einige Tipps findet man in diesem Ratgeberbericht.

    Auf welchen Gutscheinseiten werben?

    Gutscheinportal ist nicht gleich Gutscheinportal. Dieser Grundsatz sollte jedem bewusst sein, der Werbung auf Gutscheinseiten platzieren möchte. Viele Leute sind immer noch der Meinung, dass man schnell einen Werbebanner auf einer Seite platzieren kann und damit viel Geld verdienen kann. Zum Glück ist dem nicht so. Heute reicht es für Gutscheinwebseitenbetreiber bei Weitem nicht mehr aus, die Seite mit ein paar Rabattaktionen und einfachem Content zu füllen. Daher muss man sich auch als Werber bewusst sein, welches die geeigneten Webseiten sind. Grob gesagt kann man sagen, dass neun von zehn Gutscheinseiten nicht länger als drei Monate überleben – fünf weitere wird man in einem halben Jahr auch nicht mehr im Netz finden.

    Das Internet mit sinnlosen Projekten zu überschwemmen ist genauso sinnlos wie auch unbeliebt und geht dem User ziemlich schnell auf die Nerven. Daher gibt es wirklich nur eine Handvoll Gutscheinseiten, welche die große Umsätze generieren und eine etwas größere Anzahl, die nennenswerte Umsätze erzielen. Und genau auf diesen Seiten lohnt es sich, Werbebanner via Affiliate Programmen zu platzieren, um eine angemessene Provision zu erhalten.

    Genau diese Seiten können sich erlauben, alle möglichen Arten von Gutscheinen einzustellen, was natürlich zu einem höheren Traffic ((Besucherzahlen) der Seite. Dies muss aber nicht bedeuten, dass solche Seiten für Werbung auch besser sind. Eine Gutscheinseite, welche sich auf bestimmte Produktbereiche spezialisieren, mögen wohl weniger Besucher haben. Diese Seiten wurden aber von den Besuchern über bestimmte Suchwörter gefunden. Daher erhöht sich auch die Kaufabsicht des Kunden und wenn auf der entsprechenden Webseite eine ansprechende Werbung eingeblendet wird, erhöht sich auch die Chance, dass die Besucher diese anklicken. Solche Nischenprodukte erobern zurzeit das Internet und zeichnen sich als ein lukratives Geschäftsfeld für Gutscheinanbieter an. Daher empfiehlt es sich, vorwiegend Werbung auf solchen Seiten zu machen.

    Wie erkennt man eine erfolgreiche Gutscheinseite?

    Eine seriöse und erfolgreiche Gutscheinwebseite erkennt man mit etwas Erfahrung gleich auf den ersten Blick. Denn beim Aufbau einer angesehenen Gutscheinseite müssen einige Faktoren beachtet werden. Daher erkennt man eine erfolgreiche Gutscheinseite zum Werben an folgenden Merkmalen:

    Das Layout

    Das Layout der Gutscheinseite muss, wie bei allen Webseiten, einen Wiedererkennungswert haben; ebenso wie die URL – der Domainname der Webseite. Dies führt dazu, dass der Webseitennutzer immer wieder zur Seite zurückkehrt. Daher prägt er sich auch die Werbung auf der Webseite optisch ein. Dabei dürfen aber die Inhalte und das Layout einer bereits erfolgreichen Webseite keinesfalls kopiert werden.

    Die Seitenaufteilung

    Die Seitenaufteilung der Gutscheinseite muss wirklich sehr einfach gehalten werden, sodass auch nicht versierte Internetbenutzer damit zurechtkommen. Der Seitenbesucher darf nicht ewig nach gewissen Gutscheinen oder Firmen suchen. Ist eine Seite zu kompliziert aufgebaut, verlässt der Besucher diese nach wenigen Augenblicken wieder und die Werbung auf der Gutscheinseite wird gar keine Beachtung geschenkt. Je länger sich ein Besucher auf der Gutscheinseite aufhält, desto mehr fällt die Werbung auf und somit erhöht sich auch die Klickrate auf den Werbebanner.

    Aktualität

    Dieser ist wohl einer der wichtigsten Punkte. Was bringt eine Werbung auf einer gut optimierten SEO-Webseite, wenn die Gutscheine nicht aktuell sind? Diese Gutscheinseiten werden bei Suchmaschinen zwar zuvorderst gelistet, doch das veraltete Angebot verärgert den Besucher und dieser wird die Webseite nicht wieder besuchen.

    Unique Content

    Wer Werbung auf einer Gutscheinseite platziert, arbeitet grundlegend mit Affiliate Programmen. Hier ist allerdings darauf zu achten, dass Programme gewählt werden, bei dem der Content des Werbebanners mitbestimmt oder gar selbst gewählt werden kann. Denn die Standardfloskeln der Affiliate Programme werden auf mehreren Webseiten genutzt und die Suchmaschinen werten solche Seiten als Double Content und werden erst gar nicht gelistet. Daher gilt: Eigener Content auf Werbebannern ist stets besser, auch wen dies mit mehr Aufwand verbunden ist.

    Webseiten mit personalisierten Gutscheincodes

    Auf fast allen Gutscheinseiten findet man die gleichen Gutscheine. Als Werbebetreiber sollte man darauf achten, dass man auch auf Gutscheinseiten wirbt, welche personalisierte Gutscheincodes enthalten. Diese Seiten werden besonders von Besuchern aufgerufen, die eine große Kaufabsicht haben.

    Der gute Ruf

    Wenn man auf der Suche nach einer geeigneten Gutscheinseite zum Werben ist, muss auch auf den Ruf der Webseite geachtet werden. Dazu gehört vor allem, dass der Betreiber der Webseite auch hinter den Rabattseiten der Produkte steht. Dies kann überprüft werden, ob sich beispielsweise versteckte Kosten im Kleingedruckten hinter einer Rabattaktion verstecken.

    Welches sind die effizientesten Werbemittel?

    Um auf Gutscheinseiten erfolgreich zu werben, gibt es ein paar ausgewählte Werbemittel.

    Affiliate Programme

    Eine verbreitete Art von Werbung wird mit Affiliate Programmen getätigt. Dabei wollen die Merchants (Firmen) für ihre Produkte werben und suchen daher Vertriebspartner (Affiliate), welche Werbeplätze auf ihren Webseiten zur Verfügung stellen. Durch das Klicken auf die Werbung wird der Besucher auf die Seiten der Produkte weitergeleitet und der Affiliate, oder auch Publisher genannt, erhält nach einem Vergütungsmodell eine Provision. Diese Art von Werbung eignet sich besonders dann, wenn man selber eine Gutscheinseite betreibt. Falls dies nicht der Fall ist und man trotzdem mit Affiliate Programmen auf Gutscheinseiten werben möchte, bleibt noch die Möglichkeit, sich für ein Entgelt einen Werbeplatz auf der Webseite zu mieten. Dies Bedarf allerdings einer vorgängigen Kosten-Nutzen-Analyse.

    Textlink

    Die einfachste und schnellste Art auf einer Gutscheinseite zu werben ist mit einem Textlink. Dabei setzt der Webseitenbetreiber einen Link mit einem Text auf seiner Gutscheinseite. Dieser Link verweist auf die Webseite, welche durch den Werbenden bestimmt wird.

    Grafische Werbemittel

    Für Werbung auf Gutscheinseiten eigen sich grafische Werbemittel besser als Textlinks und erzielen auch eine höhere Klickrate. Ein grafischer guter Werbebanner ist effizienter als ein reiner Textlink. Ein grafischer Werbebanner kann sich aus einem Bild oder einem Foto mit entsprechendem Text zusammensetzten. Animierte Flashgrafiken erzielen einen noch größeren Effekt. Natürlich sind diese bei der Gestaltung aufwendiger. Dieser Aufwand kann sich allerdings auch lohnen.

    Platzierung des Werbebanners

    Der Erfolg einer Werbung ist nicht nur dem Werbemittel zu verdanken. Ein großer Teil des Erfolges macht auch die Platzierung des Werbebanners aus. Normalerweise werden Werbebanner auf der oberen oder der rechten Seite einer Webseite platziert. Doch der Effekt kann gleich groß, wenn nicht größer, sein, wenn die Werbung auf der linken Seite platziert wird. Denn hier schaut der Webseitenbesucher zuerst hin und erwartet die Navigation (Menü) der Seite.

    Denn Werbeplatz auf einer Gutscheinseite ist allerdings beschränkt und gut platzierte Banner kosten auch mehr. Ein großer Vorteil hat hier sicher, wer selber eine Gutscheinseite betreibt und auf weitere Produkte oder Dienstleistungen mittels eigenen Werbebanner aufmerksam machen möchte.

    Gutscheinseiten

    Damit die Werbung auf der richtigen Gutscheinseite zum Erfolg wird, sind hier einige Gutscheinseiten aufgelistet:

    Kostenlos.de

    Auf der Gutscheinseite werden verschiedene Rubriken angeboten. Beispielsweise kann sich der Besucher für Produkte, Gewinnspiele, Free SMS, Gutscheine und viele weiteren Rubriken entscheiden. Der Werbeplatz hier liegt auf der rechten Seite und es stehen Plätze für große Werbebanner zur Verfügung.

    Coupons4u.de

    Eine Webseite, auf der sich alles rundum Gutscheine und Rabatte dreht. Hier findet man die aktuellsten Aktionen im Internet und es lassen sich zahlreiche Kategorien in der Rubrik „Beliebteste Gutscheine“ finden. Die Werbeplätze sind hier sehr clever mitten im Text über die ganze Webseite verteilt. Somit wird die Werbung früher oder später beim Scrollen auf der Webseite gefunden.

    Gamification Techniken im SEO nutzen

    Gamification-Techniken

    Bei der Gamification (Spielifizierung) werden spieltypische Elemente in einem spielfremden Zusammenhang verwendet. Bei Online Shops, Autoherstellern, im Bildungsbereich und bei Logistikdienstleistern zählt die Gamification zu den großen Trends der letzten Jahre. Auf diese Art bringen Unternehmen einem potenziellen Kunden ein Produkt auf spielerische Art näher. Der Einsatz von Gamification Techniken macht in vielen Bereichen Sinn. Bei der Search Engine Optimization (SEO) entfalten die Techniken der Gamifizierung ebenfalls ihre Wirkung.

    Gamification – Eigenschaften und Vorteile

    Die Gamification wird von einigen Unternehmen in Amerika erfolgreich eingesetzt. Besonders beliebt in den USA sind Techniken, die im Zusammenhang mit spielerischen Elementen in den sozialen Netzwerken stehen. In diesen Bereichen werden die Menschen für die Verwendung von Angeboten und Diensten entlohnt. Durch spielähnliche Elemente werden langweilige Tätigkeiten und Prozesse aufgelockert. Die Gamification kommt in einigen Bereichen zum Einsatz. Die Techniken machen immer dann Sinn, wenn die interne und externe Motivation spielerisch verbessert werden soll. Experten sind der Meinung, dass Computer- und Videospiele in jeder sozialen Gruppe gut akzeptiert werden. Bei der Suchmaschinen-Optimierung und im Online-Marketing entstehen durch spielerische Elemente neue Kundenbindungen. Über Ranglisten, virtuelle Auszeichnungen, Fortschrittsanzeichen und ähnliche Elemente werden die Webseiten „spielifiziert“. Durch verschiedene Motivationselemente für neue Kunden und wichtige Lernerfolge für bestehende Kunden, verbessert sich der Marketingerfolg von Unternehmen und deren Marken.

    Die wichtigsten Vorteile:

    • durch die Generierung von Daten werden aus Konsumenten neue Kunden
    • die Kundenzufriedenheit erhöht sich
    • Unternehmen erhalten detaillierte Einblicke in das Verhalten ihrer Kunden
    • durch die Verbreitung eines Spiels wird die Kundenakquise angekurbelt

    Gamification spricht die Instinkte der Menschen an

    Die „Spielifizierung“ ist ein wichtiger Bestandteil der menschlichen Psyche. Sie funktioniert, weil die Techniken die Bedürfnisse und die Instinkte von Menschen ansprechen. Die wichtigsten Bestandteile sind Belohnungen, der Fortschritt, der Wettbewerb, die Unterhaltung, die Anerkennung und der Altruismus. Jeder Mensch liebt Geschenke, Belohnungen und Preise. Bereits als Kinder machen wir Hausaufgaben viel lieber, wenn wir von unseren Eltern ein Geschenk bekommen. Dieses angeborene menschliche Verhalten ist einer der Grundpfeiler, auf denen die Gamification Techniken aufbauen. Durch unterschiedliche Belohnungen werden Menschen dazu motiviert, viele Aufgaben zu erfüllen. Jeder Mensch will in seinem Leben vorankommen. Tag für Tag wollen Menschen das Gefühl haben, dass ihr Verhalten sie schneller zu ihren Zielen bringt. Die Gamification nutzt das humane Bedürfnis nach Progress, um Menschen mitzureißen und zu motivieren.

    Jeder gewinnt gern. Schon als Kinder wollen viele Menschen die Besten und Schnellsten sein. Auch im weiteren Lebensverlauf, wie während des Studiums oder am Arbeitsplatz, wollen sie hervorragende Leistungen erbringen. Das Wettbewerbsgefühl wird verstärkt, wenn die Menschen ihre direkten Konkurrenten kennen. Die Gamification nutzt das angeborene Wettbewerbsgefühl, um Menschen zu höheren Leistungen anzutreiben. Es ist ein zentraler Teil der menschlichen Natur, dass wir stolz auf unsere erreichten Leistungen sind. Aus diesem Grund sind die sozialen Netzwerke so erfolgreich, denn sie basieren auf der Zurschaustellung von Anerkennung und Status.

    Die Nutzer stellen in den sozialen Netzwerken ihre Fähigkeiten unter Beweis und zeigen stolz ihren letzten Urlaub an einem paradiesischen Strand. Die Gamification nutzt den Drang nach Anerkennung für ihre Zwecke aus. Sie stellt den Nutzern Mittel und Wege zur Verfügung, damit sie ihre Leistungen mit anderen teilen können. Menschen haben ein starkes Bedürfnis nach Solidarität und Altruismus. Einige Menschen helfen anderen Menschen nur, weil sie sich danach besser fühlen. In Spielen geht es meistens darum, jemanden zu befreien oder die Welt zu retten. Eines der wichtigsten Bedürfnisse von Menschen ist das Vergnügen. Jeder liebt es unterhalten zu werden, Spaß zu haben und entspannen zu können. Aus diesen Gründen ist die Unterhaltungsbranche so erfolgreich und verdient genügend Geld. Diese Bedürfnisse macht sich die Gamification zunutze und sorgt dafür, dass sich die Menschen amüsieren und Spaß haben.

    Die wichtigsten Gamification Techniken in der Übersicht

    Damit die menschlichen Instinkte angesprochen werden, wurden einige spezielle Techniken entwickelt. Die Techniken sind der Grund und Beleg, weshalb die Gamification funktioniert und in vielen Bereichen erfolgreich eingesetzt wird.

    Geschichte

    Menschen lieben Geschichten. Durch einen Handlungsstrang, der einfach, komplex oder anspruchsvoll sein kann werden die Spieler gefesselt. Dadurch entsteht eine Motivation, die jeweilige Aktivität fortzuführen. Die Geschichte kann zum Beispiel von der Rettung der Erde, von einer drohenden Zombie Apokalypse oder von einer Prinzessin handeln. In einigen amerikanischen Schulen wurde die Zombie-Bedrohung erfolgreich beim geografischen Lernen eingesetzt.

    Levels

    Die meisten Spiele beginnen damit, dass die Spieler die Levels angezeigt bekommen. Auf einer Karte oder etwas Ähnlichem sehen die Spieler den Weg bis zum Ende. Dadurch entsteht beim Spielen ein nachhaltiger Eindruck von Erfolg, Anerkennung und Fortschritt. Die Spieler wollen das nächste Level erreichen und werden dauerhaft zum Weiterspielen animiert.

    Zeitmangel

    Diese Gamification-Technik kommt in vielen Bereichen zum Einsatz und findet Verwendung in Videospielen, Marketing-Kampagnen und Fernsehshows. Mehr und mehr mobile Anwendungen nutzen spannende Aussagen, wie zum Beispiel „Ihnen bleiben nur noch 60 Sekunden“. Diese sind ein wichtiges Motivationselement und bringen die Spieler oder Teilnehmer schnell dazu, die nächste Aufgabe zu erledigen.

    Medaillen

    Abzeichen, Badges oder Embleme sind effektiv, um den jeweiligen Status darzustellen und Anerkennung auszusprechen. Bei der Gamification kommen diese Belohnungen auf unterschiedliche Arten zum Einsatz. Bei Spielen in sozialen Netzwerken können die Teilnehmer mit ihren goldenen Medaillen neben ihrem Profil gegenüber ihren Freunden und Bekannten auftrumpfen.

    Ranking

    Das Ranking (Platzierung) gehört zu den zentralen Elementen der Gamifizierung. Es spornt das Konkurrenzdenken der Teilnehmer oder Spieler an und motiviert jeden Anwender zum Weitermachen. Sobald Menschen ihre eigene Platzierung sehen, werden sie das Ergebnis mit den anderen vergleichen und nachsehen, wer vor ihnen liegt. In den meisten Fällen wollen die Menschen ihre Platzierungen weiter verbessern und ganz nach oben.

    Virtuelle Belohnungen

    Virtuelle Punkte, Sterne oder Geld sprechen die materialistischen Instinkte der Menschen nach kleineren Belohnungen sofort an. Sie werden verliehen, damit die Anwender motiviert und gefesselt werden. Zwar handelt es sich um relativ einfache Belohnungen, jedoch funktioniert deren psychologische Wirkung tadellos. Jeder will seine vorhandene Punktzahl steigern und mehr Sterne oder Leben sammeln. Selbst wenn diese virtuellen Belohnungen für nichts Weiteres gut sind.

    Verbesserungen

    Zu Spielbeginn verfügen die Spieler über geringe Befugnisse und wenige Werkzeuge. Je weiter sie im Spiel voranschreiten, umso mehr Waffen, Fähigkeiten oder Befugnisse erhalten sie. Durch Upgrades bzw. Power-ups kommen die Spieler schneller voran und werden zum Weiterspielen animiert. Diese Gamification Technik spricht das menschliche Bedürfnis nach Fortschritt an und sorgt für eine äquivalente Belohnung.

    Fortschrittsbalken

    Es reicht bereits ein schlichter Balken in Kombination mit einem Prozentsatz aus, um eine effektive Wirkung zu erzielen. Solange die Teilnehmer oder Spieler sehen, dass sie noch nicht bei 100 % sind, wollen sie dies so schnell wie möglich ändern. Der Fortschrittsbalken funktioniert nicht nur bei Spielen, sondern auch auf diversen Webseiten. Ein bekanntes Beispiel ist das LinkedIn-Konto. Bei diesen gibt es ebenfalls einen Fortschrittsbalken und dieser informiert über die Vollständigkeit des eigenen Profils. Laut Angaben von LinkedIn wurden die Profile seit der Einführung dieses Balkens um einiges vollständiger.

    Teamwork

    Die Bildung von Teams oder Gruppen fördert die Wettbewerbsfähigkeit. Jeder Mensch liebt das Gefühl, zu einem größeren Team oder Stamm zu gehören. Dabei möchte er selbstverständlich besser sein als andere. Teilt man Menschen in mehrere Lager oder Gruppen ein, dann wirkt sich dies positiv auf die Beteiligung aus. Die Menschen motivieren sich besser zusammen mit ihren Teamkollegen und möchten ihre Rivalen übertreffen.

    Empfehlungen und Likes

    Diese Gamification Technik spielt vor allem in den sozialen Netzwerken eine zentrale Rolle. Likes und Empfehlungen wurden erfolgreich als Motivationselemente eingeführt und sorgen für eine aktivere Beteiligung in den Netzwerken. Bei diesen Motivationselementen geht es nicht nur einfach darum die erhaltenen Erfolge mit anderen Teilnehmern zu sharen, sondern auch die Mitspieler zu belohnen. Die meisten Menschen, die auf Facebook etwas posten, erhoffen sich viele Likes und nehmen die als eine Form der Anerkennung oder Zustimmung wahr. Ein passendes Beispiel für diese Gamification Technik ist der Google Local Guides Service. Durch ein gamifiziertes System werden die Benutzer dazu angeregt Fotos und Bewertungen zu ihren besuchten Restaurants und Bars zu veröffentlichen. Per E-Mail erhalten die Nutzer Informationen zu der Anzahl der Aufrufe ihrer Beiträge und werden motiviert, spielerisch am Ball zu bleiben.

    Spielfiguren auswählen

    Menschen lieben es, etwas auswählen zu können und sich mit einer Figur oder einem Avatar identifizieren zu können. Aus diesem Grund ist die Auswahl und Verwendung von einer Spielfigur eine wichtige Gamification Technik. Zum Einsatz kommen die Figuren zum Beispiel bei neuen Unternehmensprojekten oder auf Community-Webseiten. Durch die Spielfiguren identifizieren sich die Nutzer auf eine spaßige Art und Weise. Je besser sich die Spielfiguren an die eigenen Vorlieben anpassen lassen, desto höher die Motivation.

    Die Gamification Techniken effektiv bei der SEO nutzen

    Im Bereich der Suchmaschinenoptimierung können die Gamification Techniken erfolgreich eingesetzt werden. Der standortbasierter Empfehlungsdienst Foursquare ist ein Paradebeispiel dafür, dass die Techniken im Rahmen der SEO große Vorteile mit sich bringen. Das Soziale Netzwerk besteht seit 2009 und ist im Laufe der Jahre kontinuierlich gewachsen. Mittlerweile ist Foursquare weltweit in 7 unterschiedlichen Sprachen verfügbar und hat mehr als 20 Millionen Mitglieder.

    Case Study Foursquare Gamification
    Quelle: Amy Jo Kim / slideshare.net

    Jeder SEO-Experte weiß, dass Inhalte (Content) auf Webseiten neu und einzigartig sein und einen Mehrwert bieten müssen. Webseiten mit hochwertigen Inhalten profitieren in der Regel von einem besserem Ranking bei Google und anderen Suchmaschinen. Mittels der Gamification Techniken lässt sich eine Online-Spieleanwendung, wie beispielsweise Foursquare, umsetzen. Diese sorgt dafür, dass die Nutzer durch Kommentare, Bewertungen und multimediale Inhalte wie Bilder und Videos selbst attraktive und aktuelle Inhalte für die Webseite schaffen. Zur gleichen Zeit liefern die Benutzer auch hochwertigen Content für die Suchmaschinen.

    Ein vergleichbares Beispiel für die erfolgreiche Umsetzung dieser Techniken sind die Hotelbewertungsportale. Welcher Mensch geht heute überhaupt noch in den Urlaub, ohne vorher einen Blick auf die aktuellen Hotelbewertungen geworfen zu haben? Nicht der steif inszenierte Artikel in einem Reisekatalog, sondern der ehrlich geschriebene Content sorgt für ein steigendes Interesse und letzten Endes für eine Buchung.

    Die Gamification Techniken unterstützen diese wichtige Erkenntnis und locken durch hochwertigen Usercontent zahlreiche neue Besucher auf die Webseite. Aufgrund des verrückten Hypes um Abzeichen, Embleme und Errungenschaften, posten die Nutzer freiwillig in sozialen Netzen und Foren Links zu der Webseite. Im Idealfall erhält die Webseite zahlreiche Backlinks und es entsteht ein regelmäßiger Strom an neuen Besuchern. Durch den großen Erfolg gibt es mit Sicherheit das ein oder andere Online-Magazin, welches über die aufstrebende Website mit ihrem spannenden Spiel berichtet. Wer einmal das oben genannte Beispiel „Foursquare“ bei Google eintippt, enthält mehr als 115.000.000 Ergebnisse.

    Der zeitliche und finanzielle Aufwand für die Einbindung und Umsetzung der Gamification Techniken wird sich in den meisten Fällen bereits nach kurzer Zeit amortisieren. Durch die effektiven SEO-Maßnahmen erhalten die Webseiten automatisch immer wieder neue Besucher und profitieren von hohem Traffic und einem guten Ranking bei den Suchmaschinen. Funktioniert das Online-Spieleerlebnis, werden die Nutzer ständig zum Weiterspielen animiert und halten die Seite von alleine am Leben.

    Die menschlichen Grundbedürfnisse im Webdesign befriedigen:

    Menschen lassen sich ganz einfach motivieren, indem man ihre Grundbedürfnisse befriedigt. Dies trifft im realen Leben und genauso im Internet zu.

    Die Neugier befriedigen:

    Durch eine in die Hand nehmen der Einführung, relevante Verlinkungen, Überraschendes und Weiterführendes wie beispielsweise „Dies könnte Sie ebenfalls interessieren“. Mit diesen Maßnahmen wird die Neugier zuverlässig befriedigt.

    Unabhängigkeit erhalten:

    Durch die Individuellen Anpassungsmöglichkeiten eines Avatars und die optische Anpassung des Designs der Webseite. Auf diese Art können Sie Nutzer ihr virtuelles Alter Ego ganz nach ihren persönlichen Vorlieben gestalten.

    Den Status verbessern und zeigen:

    Über das sammeln von Abzeichen oder eine Rangliste können sich die Nutzer der Website mit anderen vergleichen und sich mit ihnen messen.

    Sozialen Kontakt mit anderen Nutzern herstellen:

    Über Freundeslisten, ein integriertes Nachrichtensystem, durch eine Kommentarfunktion und ein ausführliches Chat-System können die Nutzer miteinander kommunizieren und sich austauschen. Die Interaktionsmöglichkeiten wirken sich positiv auf das Nutzererlebnis aus und sorgen für höhere Besuchzeiten.

    Das Bedürfnis der Rache:

    Ist bei Spielen oft stark ausgeprägt und kann beim Webdesign eine Rolle spielen. Am besten umsetzen lässt sich dies über Wettbewerbe und über das sammeln von Karmapunkten.

    Romantik schaffen:

    Über intelligente Funktionen, wie beispielsweise Freundeslisten, integrierte Nachrichtensysteme und Kommentare können sich die Nutzer kennenlernen und vielleicht zueinander finden.

    Für Akzeptanz sorgen:

    Durch das sammeln von Ruhmpunkten, ein ausgeklügeltes Levelsystem mit Erfahrungspunkten und über Abzeichen lässt sich diese Gamification Technik effektiv im Webdesign umsetzen.

    Ruhe schaffen:

    Das Bedürfnis nach Ruhe haben viele Internetnutzer und dieses kann im Rahmen der SEO-Maßnahmen über einen ausführlichen Hilfe-Bereich, eine Einführung für neue Nutzer und über einen FAQ-Bereich umgesetzt werden.

    Effektive Gamification-Maßnahmen für das Online-Marketing

    • ein Punktesystem einführen, welches die Nutzer für ihre Aktivität belohnt
    • Ranglisten in die Webseite implementieren und in diesen die aktivsten User zeigen
    • eine virtuelle Währung einführen, mit der sich die Nutzer Verschiedenes kaufen können
    • VIP-System für besondere Leistungen implementieren
    • Belohnungen in Form von Stickern, Emblemen und Auszeichen hinzufügen
    • die Profile der Nutzer mit einem Fortschrittsbalken samt Prozent-anzeige versehen
    • die User für die Generierung von neuen Inhalten und Ideen aktiv belohnen
    • die Nutzer motivieren, regelmäßig neuen Nutzer für die Webseite zu werben
    • über E-Mails die Nutzer in regelmäßigen Abständen über Neuigkeiten informieren und sie zu einem aktiven Verhalten auffordern
    • durch Pop-Ups den Benutzerfokus auf auffallende und werbende Botschaften legen
    • das übersichtliche User-Interface weist die Nutzer auf alle wichtigen Ereignisse und Aktionen hin
    • durch den Einsatz von Sounds werden die Benutzer auf besondere Neuigkeiten hingewiesen
    • auffällige Überschriften, die einfach zu verstehen sind und zum Handeln auffordern

    Bundeskartellamt vs. Facebook – die Bedeutung des Datenschutzes im Internet

    Bundeskartellamt droht Facebook

    Das Bundeskartellamt hat ein kritisches Auge auf die Praxis von Facebook geworfen, alle erdenklichen Daten seiner Nutzer zu sammeln. Das Problem: Oft werden Daten von Drittquellen gesammelt, ohne dass die Nutzer Widerspruch einlegen können. Das Kartellamt prüft nach eigenen Angaben mögliche Sanktionen gegen Facebook. Diese würden verhängt werden, wenn sich das Unternehmen weigere, seine Datensammelpraxis zu ändern.

    Facebook bestimmt alle Lebensbereiche

    Facebook ist aus unserem Leben nicht mehr wegzudenken. Das gilt für Privatnutzer, die ihre Urlaubsfotos und Schnappschüsse der letzten Mahlzeit dort posten, ebenso wie für Onlinehändler, die das soziale Netzwerk als Verkaufsplattform nutzen. Entsprechend wichtig ist es, dass sich die Nutzer auf die Zuverlässigkeit und Seriosität von Facebook verlassen können. Wer online einkauft, möchte nicht, dass die eigenen Daten gesammelt und ohne das eigene Einverständnis weiterverwertet werden. Für Onlinehändler ist es daher immens wichtig, dass ihre Kunden darauf vertrauen können, dass sie bei einem Einkauf keine kostbaren Daten verlieren. Ansonsten passiert es leicht, dass ein Kunde von einem Kauf zurückschreckt, aus Angst, sich selbst zum gläsernen Käufer zu machen.

    Daten sind das Geschäftsmodell von Facebook

    Daten sind das Geschäftsmodell von Facebook. Ein Unternehmen, das keine Produkte herstellt oder kostenpflichtige Dienstleistungen anbietet, muss sich auf andere Weise finanzieren. Im Falle von Facebook gelingt dies über Werbung. Für die Werbetreibenden ist es interessant, ihre Zielgruppe möglichst gezielt und individuell ansprechen zu können. Daher sammelt Facebook alle erdenklichen Daten, um diese gewinnbringend weiterverwenden zu können. Hierbei geht der Konzern soweit, nicht nur die von den Nutzern auf Facebook veröffentlichten Daten auszuwerten, sondern auch Informationen aus Drittquellen wie Whatsapp, Instagram und mit Facebook verbundenen Websites von Onlinehändlern zu sammeln.

    Genau diese Praxis hat nun das Bundeskartellamt auf den Plan gerufen. Dieses hält die Praktiken von Facebook für unlauter, da die Nutzer von der Sammelwut des Unternehmens gar nichts mitbekämen und entsprechend auch keinen Widerspruch dagegen einlegen könnten. Das Amt wertet dieses Vorgehen als einen „möglichen Missbrauch von Marktmacht“ und will dagegen vorgehen, sollte Facebook keine eigenen Lösungsmöglichkeiten für das Problem anbieten.

    So könnte das Bundeskartellamt vorgehen

    In einem ersten Schritt hat das Bundeskartellamt Facebook über seine Bedenken informiert. Das ist bereits vor Weihnachten geschehen. Nun wird abgewartet, wie das Unternehmen auf die Kritik reagiert. Das Amt sieht zwei mögliche Entwicklungen: Facebook bietet selbst einen Lösungsweg an, wie das Problem in den Griff bekommen werden kann, oder das Bundeskartellamt muss Sanktionen verhängen. Das Amt selbst betont, dass es gegenüber solchen Verstößen nicht ohnmächtig sei und alle Verfehlungen ahnden könne, die sich im Rahmen der Bundesrepublik abspielen würden. Facebook selbst bestreitet, in Deutschland eine marktbeherrschende Stellung einzunehmen. Entsprechend könne der Konzern eine solche Stellung auch nicht ausnutzen. Sowohl Nutzer als auch Onlinehändler sollten die weitere Entwicklung in diesem Fall genau verfolgen. Immerhin geht es auch um ihre Datensicherheit.

    Neue Malware zerstört sogar Telefone und deren Akkus

    Anti-Malware-Programme für jeden Nutzer und jedes Gerät

    Anti-Malware-Programme für jeden Nutzer und jedes Gerät empfohlen

    Eine neue Art von Malware befällt Desktop-Computer und Smartphones. Sie nutzt deren Rechenkapazität, um Kryptowährungen zu erzeugen, wie unter anderem die Website Bitcoinist berichtet. Kryptowährungen wie Bitcoin oder Monero sind digitale Zahlungsmittel der sogenannten Blockchain-Technologie, die durch Rechenoperationen auf Computern oder Smartphones erzeugt werden. Diese Rechenoperationen verbrauchen viel Energie und Rechenleistung und kosten denjenigen, auf dessen Gerät sie aufgeführt werden, deshalb unter Umständen viel Geld. Noch mehr kostet es, wenn das Gerät dadurch unbenutzbar wird. Russische Cybersicherheitsforscher haben ein Android-Handy mit dieser neuen Art von Malware infiziert. Zwei Tage später war die überbeanspruchte Handybatterie aufgebläht und das Gehäuse des Telefons tatsächlich verzogen.

    Die Forscher bezeichnen diese Malware als „Alleskönner“, da der Virus die Rechenleistung des Telefons voll ausnutzt, um Kryptowährungen zu erzeugen, Kontakte mit SMS-Spam zu überfluten, das Telefon mit Werbung zu überlasten und vieles mehr. In der Tat stellten die Forscher nach der Telefonzerstörung fest, dass „das einzige, was fehlt, Benutzerspionage ist“, was bedeutet, dass die Malware die Aktivitäten des Telefonbesitzers nicht ausspioniert oder überwacht hat.

    Diese Trojaner-Virus-Malware, die als legale Software getarnt ist wurde nach Angaben der russischen Cybersicherheitsforscher hinter mehr als 20 Anzeigen verborgen, die sich selbst als Antiviren- oder Porno-Apps ausgaben. Dies bedeutet aber nicht, dass Trojaner auf diese Art von Apps beschränkt sind. Sie können sich überall verstecken. Auf PC oder Laptop gelangt die Malware mittels eines verseuchten Videos, dass nichtsahnende Benutzer per Facebook-Messenger zugesendet bekommen. Bösartige Software lauert heutzutage fast überall – manchmal sogar im Google Play App Store und Apples App Store. Nirgendwo ist der Benutzer wirklich sicher, aber die offiziellen App-Stores haben einen wesentlich sichereren automatischen Genehmigungsprozess.

    Dennoch sollten Sie darauf vorbereitet sein, dass von Zeit zu Zeit sogar von scheinbar sicherer Seite aus eklige Malware auftaucht, bis aufmerksame Benutzer (hoffentlich schnell) Facebook, Microsoft, Google oder Apple über die betrügerische Software informieren. Diese „Alleskönner“ -Malware war jedoch eine neue Entdeckung, sogar für Forscher, die in den tiefen, dunklen Ecken der Cybersicherheitswelt arbeiten.

    Wenn solche infizierten Telefone einmal mit solcher Malware verseucht sind, werden sie voraussichtlich bald unbenutzbar sein und müssen ersetzt werden. Die Hersteller der Telefone werden diese in einem solchen Fall sicherlich nicht auf Garantie austauschen, da sie kein Verschulden trifft. Wer jedoch aufmerksam ist, kann mit „Alleskönner“-Malware verseuchte Telefone durch Herausnehmen des Akku herunterfahren, bevor die Malware die Chance hat, durch Gewinnen von Kryptowährungen in ein paar Tagen das Telefon zu zerstören.

    Um sich bestmöglich gegen solche neue Malware zu schützen, braucht man ein Anti-Malware-Programm wie zum Beispiel Enigmasoft SpyHunter (https://www.enigmasoftware.de/produkte/spyhunter/). SpyHunter ist eine leistungsfähige Echtzeit-Anti-Spyware-Anwendung, die entwickelt wurde, um auch weniger erfahrene Computernutzer beim Schutz ihrer PCs vor Bedrohungen aus dem Internet zu unterstützen. SpyHunter ist automatisch vorkonfiguriert, um optimalen Schutz mit geringem Aufwand zu bieten.

    Die Schadfunktionen sind meist getarnt, oder die Malware läuft gänzlich unbemerkt im Hintergrund. Es ist bei Malware auch üblich, dass eine ordnungsgemäße Deinstallation fehlschlägt, so dass zumindest Software-Fragmente im System bleiben. Diese können möglicherweise nach der Deinstallation weiterhin unerwünschte Funktionen ausführen. SpyHunter benutzt fortschrittliche Technologien, um aktuellen Malware-Bedrohungen einen Schritt voraus zu sein. SpyHunter bietet zusätzliche Möglichkeiten, um zu gewährleisten, dass jeder Benutzer SpyHunter nach seinen spezifischen Bedürfnissen anpassen kann.

    Enigmasoft Limited ist ein im Privatbesitz befindlicher internationaler Systemintegrator und Entwickler von PC-Sicherheitssoftware. Das Unternehmen ist auf die Entwicklung von PC-Sicherheitssoftware, Onlinesicherheitsanalysen, adaptive Bedrohungsbeurteilung und die Entdeckung von PC-Sicherheitsbedrohungen sowie auf maßgeschneiderte Malware-Behebungen für seine weltweit Millionen Abonnenten spezialisiert. Enigmasoft Limited ist besonders wegen SpyHunter, seiner Anti-Malware-Software und damit verbundenen Dienstleistungen bekannt.

    Kontakt
    Enigmasoft Limited
    Ryan Gerding
    Castle Street 1
    D02 XD82 Dublin 2
    +1 888 36006-46
    info@enigmasoftware.com
    www.enigmasoftware.com

    Amazon in Deutschland – neue Filialen des Onlineriesen geplant

    Amazon bald mit eigenen Ladenlokalen
    Foto: Amazon.com

    Der stationäre Handel wird für Amazon immer interessanter. Jetzt plant der Onlineriese, auch in Deutschland aktiv zu werden. Es ist also nur eine Frage der Zeit, bis auch hierzulande Amazon-Filialen eröffnen, berichtet t3n.de. Die passenden Werbeslogans hat sich Amazon bereits sichern lassen. Zusätzliche Gebühren für Lieferungen in Europa wird es Amazon Deutschland Chef Ralf Kleber zufolge allerdings wohl nicht geben.

    Amazon setzt auf Omnichannel

    Onlineriese, Onlinegigant, Onlinehändler… Das sind nur einige der Titel, mit denen Amazon von Kunden und Medien beschrieben wird. Dabei hat das US-Unternehmen den reinen E-Commerce längst hinter sich gelassen und verfolgt eine klare Omnichannel-Strategie. Das wird unter anderem daran deutlich, dass sich Amazon mit seinem Amazon Go Projekt mit dem kontaktlosen Bezahlen beschäftigt und in diversen Geschäften bereits heute Bücher vertreibt. Zudem hat der Konzern in diesem Jahr das Unternehmen Whole Foods übernommen und somit einen riesigen Schritt hin zum stationären Handel gemacht. Da ist es nur konsequent, verstärkt auf Filialen zu setzen, in denen Kunden wie im klassischen stationären Handel einkaufen können. Und diese Ladengeschäfte sollen nicht allein auf die USA beschränkt bleiben.

    Amazon-Filialen bald auch in Deutschland

    Aktuell verfolgt Amazon seine nicht onlinebasierten Tätigkeiten vor allem in den USA. Die Idee scheint klar zu sein: Wenn ein Projekt in Amazons Heimatland funktioniert, liegt die Vermutung nahe, dass es auch international erfolgreich sein wird. Deswegen werden solche Konzepte zunächst in Amerika ausprobiert. Entsprechend ist Amazon vor allem im US-amerikanischen stationären Handel aktiv. Es gab immer wieder Berichte, dass das Unternehmen auch in Europa aktiv werden könnte, bisher haben sich solche Vermutungen aber noch nicht bestätigt.

    Das wird jetzt anders werden. So hat Amazon Deutschland Chef Ralf Kleber klar gesagt, dass Amazon-Filialen demnächst auch in Deutschland eröffnet würden. Das sei „keine Frage des Ob, sondern des Wann“. Somit scheint Deutschland Amazons Angelpunkt zu sein, von dem aus der europäische Markt erobert werden soll. Immerhin mache der klassische Handel in Deutschland rund 90-95% des Gesamtumsatzes aus. Entsprechend wolle sich der Konzern stark hierauf konzentrieren. Zu diesem Zweck hat sich Amazon bereits vier Werbeslogans für Amazon Go schützen lassen und der Konzern ist in Deutschland auf der Suche nach geeigneten Ladenflächen für sein neues Projekt.

    Keine zusätzlichen Gebühren für Lieferungen

    Im Zusammenhang mit Amazons Aktivitäten im stationären Handel kommt schnell die Frage auf, wie das Liefersystem bei diesem Projekt aussehen wird. So wird von vielen Seiten immer wieder vermutet, dass Amazon für die Lieferung von Artikeln in Zukunft Gebühren erheben könnte. Dieser Sorge hat Kleber jetzt einen Riegel vorgeschoben. Er wolle solche Vermutungen nicht kommentieren, aber Amazon verstehe sich als Erfinder der kostenlosen Lieferungen. Es darf also mit Recht davon ausgegangen werden, dass auch Amazons Aktivitäten im europäischen stationären Handel mit keinen neuen Versandgebühren verbunden sein werden.

    Grenzenloser E-Commerce: Verspielen deutsche Onlinehändler ihre Chancen?

    Digitaler Wandel im Handel

    Wie viel Lust haben deutsche Online-Händler eigentlich auf internationale Kunden? Noch nicht viel besagt eine aktuelle Studie “Internationalisierung der deutschen Digitalwirtschaft“.

    Demnach liegt der Exportweltmeister Deutschland bei der Digitalisierung im europäischen Vergleich nur im Mittelfeld. Und das, obwohl Prognosen bis 2020 einen Zuwachs der europäischen Cross-Border-Geschäfte von 67 Prozent vorhersehen. Dennoch sind es nur wenige deutsche Onlinehändler, die bisher den Schritt über die Grenzen des deutschsprachigen Raumes erfolgreich gewagt haben. Mangelnde Digitalisierung, Sprachbarrieren und die Scheu vor zu hohen Investitionen sind einige der Gründe dafür.

    “Tatsächlich geht es aber nicht nur darum, ob man in eine digitale Zukunft investieren möchte; es geht ums Überleben”, so Firmengründer und Geschäftsführer von ManoMano, Christian Raisson. Der Cross-Border-Onlinehandel gehört zur Grundidee des europäischen Online-Baumarkts. “Die Heimwerkerbranche ist das letzte nicht-digitale Wirtschaftsfeld. Warum sollten Baumärkte die einzige Branche bleiben, die ihren Kunden lediglich ein nicht-digitales Einkaufserlebnis im heimischen Laden bietet?”, so Raisson.

    Eine Fokussierung auf den europäischen Markt macht Sinn, angesichts des gemeinsamen Wirtschaftsraumes innerhalb der EU und der Nahe der Märkte. Das sehen auch Unternehmen wie die deutsche Rubart GmbH so, die sich mit 30.000 Produkten beim Startdes deutschen Auslegers von ManoMano beteiligt haben. Das Unternehmen erwartet dadurch nicht nur eine Umsatzsteigerung durch deutsche Käufern, sondern setzt gezielt auf die europäische Kundschaft, die durch das Cross-Border-Geschäft von bedient werden kann.

    Das Zuwachspotenzial des deutschen Onlinehandels im europäischen Cross-Border-Geschäft ist immens, wenn es deutschen Unternehmen gelingt, ihre Angebote für ausländische Kunden attraktiver zu gestalten. Laut Studie shoppten 2016 lediglich 14 Prozent aller weltweiten Kunden bei deutschen Onlinehändlern. Und das, obwohl jüngsten Umfragen des ECC Köln & Intellishop zufolge rund 67 Prozent der deutschen Onlinehändler über eine Internetpräsenz im Ausland verfügen.

    Da rund 55 Prozent aller Kunden am liebsten in ihrer Muttersprache einkaufen, scheint die werbliche Ansprache ausländischer Kunden eine der größten Barrieren deutscher Onlinehändler. Hinzu kommen gezieltes länderspezifisches Marketing sowie Zahlungspräferenzen und rechtliche Gegebenheiten.

    Diesen Herausforderungen kann jedoch mithilfe moderner E- Commerce-Lösungen und einem hohen Grad digitaler Vernetzung relativ einfach und vor allem schnell und kosteneffizient begegnet werden.

    ManoMano, die bereits mit eigenen Sprachversionen neben Deutschland auch in Belgien, Spanien, Italien und Großbritannien aktiv sind, beweisen das. “Wenn wir in einen neuen Markt einsteigen, nehmen wir natürlich alle lokalen Angebote von Zulieferern und Herstellern mit ins Angebot auf. Dazu kommen unsere 5-Sterne-Zulieferer aus anderen europäischen Märkten. Im Moment kommen ungefähr 20 Prozent unserer angebotenen Produkte aus dem Ausland. In Deutschland sind wir gerade mit zusätzlichen Produkten aus den Niederlanden und Frankreich gestartet”, so Raisson.

    Zahlungsmethoden und Marketingkonzepte werden bei ManoMano nationalen Anforderungen angepasst. Der Ausbau von Lager und Logistikkappazitäten, Social Proof sowie maßgeschneiderte IT-Lösungen für den B2B-Bereich haben das europäische Startup-Unternehmen seit seiner Gründung 2013 zu einem der führenden Unternehmen im europäischen Online- Markt für Heimwerker- und Gartenprodukte werden lassen.

    Fazit: Internationalisierung lohnt sich für den Onlinehandel, weil sich mit der richtigen Justierung die Prozesse extrem vereinfachen, die Kosten reduzieren und vom ersten Tag an

    Reichweite bieten. Gerade deutsche Unternehmen hätten durch die Internationalisierung die große Chance, Kunden im Ausland mit vergleichsweise geringem Aufwand und

    Risiko zu adressieren.

    ManoMano ist der erste Online-Marktplatz, der sich auf die Segmente Heimwerken und Gartenbau spezialisiert hat. Philippe de Chanville und Christian Raisson haben ManoMano 2013 ins Leben gerufen, um DIY für alle einfach und bezahlbar zu machen. ManoMano ist in sechs europäischen Ländern mit über 1,2 Millionen referenzierten Produkten von rund 1.200 Anbietern tätig. In Deutschland hat ManoMano seit Start Anfang des Jahres bereits mehr als 150.000 Produkte im Angebot.

    Kontakt
    Lorenz & Brandt
    Sabrina Lorenz
    Solmsstr. 9
    10961 Berlin
    030-47304253
    lorenzbrandt@gmx.de

    Miet-Commerce – Tchibo vermietet in Zukunft Babybekleidung

    Tchibo vermietet Babykleidung

    Immer mehr Kunden wollen Waren mieten, statt sie zu kaufen. Das gilt vor allem für Artikel, die nur eine kurze Zeit gebraucht werden. Hierzu zählt zum Beispiel Babybekleidung. Tchibo will sich diesen Trend jetzt zunutze machen und ab 2018 Babybekleidung vermieten. Zu diesem Zweck ist das Unternehmen eine Kooperation mit Relanda eingegangen. Aber auch andere Konzerne haben den Miet-Commerce für sich entdeckt und bieten Kunden ihre Artikel auf Leihbasis an.

    Die Beleibtheit des Miet-Commerce steigt

    Die Beliebtheit von Flohmärkten und Second-Hand-Marktplätzen im Internet zeigt, dass zahlreiche Nutzer an gebrauchten Artikeln interessiert sind. Das gilt vor allem für alle Produkte rund ums Baby. Das liegt daran, dass solche Baby-Artikel als Neuanschaffung sehr teuer sind, dann aber nur eine sehr kurze Zeit gebraucht werden. Das betrifft Milchpumpen ebenso wie Babybekleidung und Babyspielzeug. Aus diesem Grund erlebt der Miet-Commerce aktuell Hochkonjunktur. Immer mehr Nutzer und vor allem Eltern entscheiden sich, Waren nicht neu zu kaufen, sondern für eine bestimmte Zeit von einem zuverlässigen Anbieter zu mieten. Hierdurch sparen sie Geld und die Artikel stehen, nachdem sie nicht mehr gebraucht werden, nicht ungenutzt im Schrank und nehmen kostbaren Platz weg.

    Tchibo kooperiert mit Relanda

    Tchibo hat sich jetzt vorgenommen, ein möglichst großes Stück des Miet-Commerce zu erobern. Zu diesem Zweck will das Unternehmen in Zukunft Babybekleidung auf Mietbasis anbieten. Um dies leisten zu können, ist Tchibo eine Kooperation mit Relanda eingegangen. Dieses Unternehmen aus Magdeburg ist in Sachen Verleih von Baby-Artikeln erfahren, da es bereits seit Jahren Kleidung, Spielzeug und mehr auf Mietbasis verleiht. Am 11. Januar 2018 soll im Rahmen einer Pressekonferenz das neue Tchibo-Standbein vorgestellt werden. Bis dahin ist das Sortiment an Baby-Produkten noch streng geheim. Es darf aber davon ausgegangen werden, dass sich sowohl die Artikel als auch die Preise am aktuellen Angebot von Relanda orientieren, das auf der offiziellen Relanda-Website eingesehen werden kann. Hier ist zum Beispiel ein Langarmshirt für 3 Euro im Monat zu haben. Außerdem wurde bereits gesagt, dass Tchibo die Miet-Angebote ausschließlich online zur Verfügung stellen will.

    Viele Unternehmen sind im Miet-Commerce aktiv

    Der Miet-Commerce nimmt immer größere Formen an, da immer mehr Unternehmen und Kunden das Potenzial dieses Geschäftskonzeptes erkennen. Das gilt für den Handel allgemein, aber speziell auch für die deutschen Anbieter. Unter anderen stellt OTTO bereits seit einem Jahr seinen Kunden mit Otto now ein Miet-Angebot zur Verfügung. Die Daten und Erfahrungen, die das Unternehmen mit diesem Service gemacht hat, wurden von OTTO erst kürzlich vorgestellt. Des Weiteren hat sich der Elektronikanbieter Conrad auf den Verleih von Elektronikartikeln eingeschossen. Die einzelnen Geräte werden den Kunden für einen bestimmten Nutzungszeitraum auf Mietbasis überlassen. Es bleibt abzuwarten, welche Unternehmen in den kommenden Monaten ebenfalls ihre Fühler in Richtung Miet-Commerce ausstrecken werden.

    Mit VR pay die Welt des bargeldlosen Bezahlens erleben

    VR pay auf der EuroCIS 2018

    EuroCIS 2018

    “Wir machen die aktuellen und künftigen Bezahllösungen für den Point of Sale erlebbar”, erklärt Carlos Gomez-Sáez, Vorsitzender der Geschäftsführung der CardProcess. “Wir zeigen unseren Besuchern, wie smart und einfach der sonst eher lästige Gang des Bezahlens für den Kunden und den Händler sein kann – und wie vielfältig dabei die Einsatzmöglichkeiten neuer Technologien sind.”

    Zur EuroCIS in Düsseldorf präsentiert CardProcess mit seiner Leistungsmarke VR pay in Halle 9 Stand E42 vom 27. Februar bis 1. März 2018 zum Beispiel Lösungen für das kontaktlose Bezahlen, Mehrwertdienste am Terminal sowie Omni-Channel-Lösungen.

    Als einer der führenden deutschen Payment-Anbieter und Kompetenzzentrum der Genossenschaftlichen FinanzGruppe Volksbanken Raiffeisenbanken für den kartengestützten, bargeldlosen Zahlungsverkehr steht CardProcess dem Handel für alle Fragen zu diesem Thema zur Verfügung. “Nach der erfolgreichen Premiere auf der EuroShop 2017 wollen wir den Dialog mit dem Handel in dieser Form weiterführen”, so Carlos Gomez-Sáez. “Es geht darum, genau zuzuhören und die individuellen Anforderungen der Kunden aufzunehmen und umzusetzen.”

    Der Handel wird aktuell mit Angeboten für den Zahlungsverkehr überflutet. Das macht es für die Unternehmen kaum einfacher: Nicht alle Anwendungen sind für die eigene Situation in der alltäglichen Praxis umsetzbar und sinnvoll. Benötigt werden vielmehr konkrete Lösungen für spezifische Anforderungen – beispielsweise für Zahlungen mit Kleinstbeträgen, “mobile” Herausforderungen oder Mehrwertdienste.

    CardProcess ist das Kompetenzzentrum der genossenschaftlichen FinanzGruppe für das kartengestützte, bargeldlose Bezahlen und zählt zu den führenden Payment-Anbietern in Deutschland. Es werden die Transaktionen für mehr als vier Millionen Kreditkarten abgewickelt und insgesamt rund eine Milliarde Transaktionen jährlich verarbeitet. Unter der Leistungsmarke VR pay bietet CardProcess ein umfassendes Leistungsportfolio: von Lösungen für den E-Commerce über Kartenakzeptanzen und dem POS-Netzbetrieb bis hin zu Terminals. Weitere Informationen: www.vr-pay.de

    Kontakt
    CardProcess GmbH
    Andrea Kebbel
    Saonestraße 3a
    60528 Frankfurt am Main
    +49 (0) 721 / 1209 – 6813
    andrea.kebbel@cardprocess.de
    http://www.vr-pay.de

    Dynamische Preisgestaltung – so oft passen Onlinehändler ihre Preise an

    Dynamische Preise in 40% aller deutschen Online Shops

    Stillstand ist der Tod: Das gilt nicht zuletzt für den E-Commerce. Deswegen sind Preise im Onlinehandel einem ständigen Wandel unterzogen. Prisync hat nun eine Testreihe durchgeführt, um herauszufinden, wie oft internationale Marktplätze an der Preisschraube drehen. Als Vergleichswert wurde hierfür Amazon herangezogen. Das Ergebnis zeigt deutlich, dass die Preisanpassungen von Marktplatz zu Marktplatz stark variieren. In Zukunft soll die Untersuchung ausgeweitet werden.

    So kommt Prisync zu seinen Ergebnissen

    Der Onlineriese Amazon nimmt gigantische Preisanpassungen an seinem Sortiment vor. Täglich werden etwa 15-20% des gesamten Sortiments einer Neukalkulation unterzogen. Prisync hat nun in einer Untersuchung 11 internationale Marktplätze unter die Lupe genommen, die als die größten Amazon-Konkurrenten gelten. Das Ziel war es, herauszufinden, ob diese ebenfalls mit dynamischer Preisgestaltung arbeiten. Zu diesem Zweck wurden die Preisanpassungen an ein paar tausend Artikeln aus dem Sortiment der Marktplätze sieben Tage lang beobachtet. Die Summe der Anpassungen wurde dann durch sieben geteilt, um zu einem durchschnittlichen Tageswert zu kommen. Als Vergleichswert wurden die Preisanpassungen von Amazon herangezogen.

    Die Preisanpassungen im Überblick

    Die Untersuchung von Prisync hat gezeigt, dass alle ausgewählten Marktplätze mit dynamischer Preigestaltung arbeiten, allerdings mit unterschiedlicher Intensität. Die häufigsten Anpassungen wurden in Frakreich und Russland vorgenommen. Der Marktplatz „Rue Du Commerce“ hat täglich 30,4% der Preise seiner Produkte angepasst. Das bedeutet, dass nahezu jeder dritte Artikel einer Preisschwankung unterlag. Demgegenüber hat „Ozon.ru“ eine Anpassungsquote von 25,8% aufzuweisen. Diese beiden Marktplätze liegen somit deutlich über dem Vergleichswert von Amazon. Ebenfalls ein großer Player in Sachen dynamische Preisgestaltung ist Italien. So nimmt der Marktplatz „Eprice“ täglich an 24% seiner Artikel Preisänderungen vor.

    Die restlichen Marktplätze sind in Sachen Preisgestaltung hingegen deutlich zurückhaltender als Amazon. So nimmt der deutsche Vertreter „OTTO“ lediglich an 9,3% seiner Artikel Preisanpassungen vor. Am wenigsten wird von diesem Verfahren in Rumänien und Norwegen Gebrauch gemacht. Während der rumänische Marktplatz „Rumag“ noch an 2,5% seiner Artikel tägliche Preisänderungen vornimmt, sind es beim norwegischen Konkurrenten „Komplett“ gerade einmal 1,3%. Diese Ergebnisse legen nahe, dass die dynamische Preisgestaltung ein wesentliches, aber längst nicht das allein entscheidende Erfolgskriterium im E-Commerce ist.

    Die Untersuchung wird fortgeführt

    Prisync möchte seine Untersuchung in naher Zukunft weiterführen und intensivieren. Denn aktuell geben die erhobenen Daten nur einen ersten Eindruck von den Strategien der Marktplätze. Das liegt daran, dass aktuell nur ein Bruchteil des Sortiments über einen vergleichsweise kurzen Zeitraum hinweg beobachtet wurde. Bei zukünftigen Untersuchungen wird die Menge an Artikeln, die in die Betrachtung einfließen, somit deutlich erhöht und der Beobachtungszeitraum verlängert. Hierdurch soll ein umfassenderes Bild der Preisgestaltung im Onlinehandel gewonnen werden. Händler können diese Werte dann nutzen, um ihre eigene Preispolitik zu optimieren und die dynamische Preisgestaltung besser für sich zu nutzen.

    Auftreten neuer Malware auf das Fünffache gestiegen

    SpyHunter 4 im AV-Test
    SpyHunter 4 Anti Malware

    Jeden Tag 360.000 neue Malware-Programme

    Im ausgehenden Jahr haben maschinell lernende Malware-Erkennungs-Systeme jeden Tag weltweit 360.000 neue Malware-Typen erfasst. Das waren 11,6 Prozent mehr als 2016. Somit steigt das Aufkommen von Malware weltweit schon im zweiten Jahr hintereinander an, seit 2011 hat sie sich sogar verfünffacht. Dieser aktuelle Warnhinweis des Sicherheitslabors Kaspersky Labs beweist, wie geschäftstüchtig Hacker und andere Kriminelle im Internet beim Verbreiten von neuer Malware sind.

    78 Prozent der schädlichen Dateien sind dabei klassische Malware und 14 Prozent klassische Viren. Der Rest entfällt auf Adware, also lästige Werbeprogramme, die in vielen Fällen auch die Privatsphäre verletzen, weitere Risiken heraufbeschwören und von vielen Menschen erfahrungsgemäß als störend empfunden werden. Zum Entdecken von Malware und Konsorten setzen Sicherheitsexperten heute vermehrt auf maschinell lernende Malware-Analyse-Systeme, die gefährliche Dateien aller Typen automatisch identifizieren und blockieren.

    Aufgrund dieses Berichts liegt es nahe, dass praktisch jeder Nutzer neben einem Virenschutz vor allem ein zusätzliches Programm zum Entfernen von Malware braucht. Ein solches Anti-Malware Programm ist SpyHunter von Enigmasoft Limited. Testlabore wie AV-Test und AV-Comparatives bekräftigen, dass SpyHunter schnell und einfach zu installieren ist und dass der DNS-Schutz im Programm von großem Nutzen ist. SpyHunter konnte in Tests installierte Malware in den allermeisten Fällen entfernen. Auf Grundlage dieser Leistungen und einer Reihe von Feldversuchen kommen Experten zum Ergebnis, dass SpyHunter sehr gute Kapazitäten zur Malware-Entfernung bietet.

    Die Enigmasoft Limited ist ein im Privatbesitz befindlicher internationaler Systemintegrator und Entwickler von PC-Sicherheitssoftware, der Niederlassungen in den Vereinigten Staaten und in der Europäischen Union unterhält. Das Unternehmen ist auf die Entwicklung von PC-Sicherheitssoftware, Online-Sicherheitsanalysen, adaptive Bedrohungsbeurteilung und die Entdeckung von PC-Sicherheitsbedrohungen sowie auf maßgeschneiderte Malware-Behebungen für Millionen Abonnenten weltweit spezialisiert. Enigmasoft Limited ist insbesondere für SpyHunter, seine Anti-Malware-Software und die damit verbundenen Dienstleistungen, bekannt.

    Enigmasoft Limited ist ein im Privatbesitz befindlicher internationaler Systemintegrator und Entwickler von PC-Sicherheitssoftware. Das Unternehmen ist auf die Entwicklung von PC-Sicherheitssoftware, Onlinesicherheitsanalysen, adaptive Bedrohungsbeurteilung und die Entdeckung von PC-Sicherheitsbedrohungen sowie auf maßgeschneiderte Malware-Behebungen für seine weltweit Millionen Abonnenten spezialisiert. Enigmasoft Limited ist besonders wegen SpyHunter, seiner Anti-Malware-Software und damit verbundenen Dienstleistungen bekannt.

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    Weihnachtsgeschäft auf der Zielgeraden – 3% Wachstumssteigerung erwartet

    Content-Marketing zum Weihnachtsgeschäft
    blickpixel / Pixabay

    Das diesjährige Weihnachtsgeschäft scheint alle Rekorde zu brechen. Trotz eines Durchhängers in der vergangenen Woche sind die Händler mit den bisherigen Umsätzen zufrieden. Sie hoffen nun auf einen gelungenen Schlussspurt. Dann könnte eine Wachstumssteigerung von 3% im Vergleich zum Vorjahr erreicht werden. Zudem sprechen sich die Händler für eine bundesweit einheitliche Regelung für verkaufsoffene Sonntage aus.

    Das Weihnachtsgeschäft brummt

    Die deutschen Händler sind mit den aktuellen Entwicklungen im Weihnachtsgeschäft sehr zufrieden. Zu diesem Ergebnis kommt die „Wirtschaftswoche“ nach einem Gespräch mit dem Präsidenten des Einzelhandelsverbandes HDE. Zwar habe es in der vergangenen Woche einen leichten Einbruch bei den Verkaufszahlen gegeben, es werde aber mit einem beeindruckenden Endspurt gerechnet. Ob das gelingt, hängt vermutlich stark vom Wetter ab. Denn der Onlinehandel allein kann den Erfolgskurs des deutschen Einzelhandels nicht aufrechterhalten. Es ist wichtig, dass Kunden auch im stationären Handel einkaufen und der Konsum dort gesteigert wird. Hierbei dürfen sich Händler nicht auf Mutter Natur allein verlassen, sondern müssen werbetechnisch durch attraktive Aktionen noch einmal selbst aktiv werden.

    Beeindruckende Wachstumsraten erwartet

    In Bezug auf die Wachstumsraten scheint der Einzelhandel 2017 alle Rekorde brechen zu wollen. So wird mit einer Wachstumssteigerung von 3% auf insgesamt 94,5 Milliarden Euro allein während des Weihnachtsgeschäfts gerechnet. Der Onlinehandel trägt massiv zu dieser Entwicklung bei. Hier sind die Wachstumsraten derzeit sogar zweistellig. Im Onlinebereich werden die Rekorde also nicht allein das Weihnachtsgeschäft betreffen, sondern auch ganzjährig ist das Verkaufsjahr 2017 für den Handel äußerst erfolgreich. Das heißt allerdings auch, dass der gute Weg, den der deutsche Einzelhandel eingeschlagen hat, auch 2018 weitergeführt werden muss. Das bedeutet unter anderem, dass in neue Technologien investiert, die Personalisierung vorangetrieben und eine Multichannel-Strategie erarbeitet beziehungsweise optimiert werden muss.

    Bundesweit einheitliche Regelungen für verkaufsoffene Sonntage gefordert

    Einen Schlüssel zu anhaltendem Erfolg für den deutschen Einzelhandel sehen die Händler in einer bundesweit einheitlichen Regelung für verkaufsoffene Sonntage. Es sei zu begrüßen, dass bereits heute zu einigen Anlässen die Türen der Geschäfte auch sonntags geöffnet werden dürften. Aktuell gleiche die Regelung für verkaufsoffene Sonntage jedoch einem Flickenteppich. Das sei für die Planung und Rechtssicherheit der Unternehmen schädlich. Deswegen fordern viele Händler Nachbesserung seitens der neuen Bundesregierung. Wenn es nach den Händlern geht, dürfen in Zukunft die Geschäfte an sechs bis acht Sonntagen von 13:00 bis 18:00 Uhr öffnen. Es müsse endlich eine verlässliche und langfristige Regelung für verkaufsoffene Sonntage her. Nur so könnten die Händler sich auf die Entwicklungen am Markt anpassen, ihre Zielgruppe individuell ansprechen und die erfolgreichen Geschäfte des Jahres 2017 und speziell des Weihnachtsgeschäfts auch im kommenden Jahr fortführen.

    Weihnachten 2027 – Weihnachtseinkäufe in 10 Jahren

    Weihnachten 2027 - Zukunft Einzelhandel

    Gute Nachrichten für den stationären Handel und die Fußgängerzonen: Ihr werdet nicht aussterben. Zumindest nicht, wenn die Voraussagen der PPRO Group zutreffen. Diese sagt nämlich voraus, dass die Weihnachtseinkäufe auch in 10 Jahren nicht ausschließlich online getätigt werden. Stattdessen werden die neuen Technologien des Einzelhandels unser Einkaufsverhalten prägen. Die Ergebnisse seiner Untersuchung hat das Unternehmen in einer Infografik festgehalten

    Der stationäre Handel ist tot, es lebe der stationäre Handel

    Wäre der stationäre Handel ein Tier, so wäre er wohl eine Raupe. Man hat das Gefühl, er sei tot und bewege sich nicht mehr, weil er sich in einem Kokon befindet. In Wahrheit bereitet er sich nur darauf vor, ein wunderschöner Schmetterling zu werden. So oder ähnlich kann man die These der PPRO Group, eines internationalen Bezahldienstleisters, zusammenfassen. Wie Onlinehaendler-news.de berichtet, geht das Unternehmen davon aus, dass der stationäre Handel in seiner heutigen Form zwar nicht überleben, dafür aber in verwandelter Form auch in 10 Jahren noch von Bedeutung sein werde. Auch 2027 werden wir demzufolge unsere Weihnachtseinkäufe nicht ausschließlich online tätigen, sondern die neuen Technologien im stationären Handel nutzen, um die Geschenke zu finden, die unsere Familien und Freunde lieben beziehungsweise umtauschen können.

    Das wird sich in den kommenden 10 Jahren ändern

    Wenn der Blick der PPRO Group in die Kristallkugel stimmt, dann werden wir uns in den kommenden 10 Jahren von den Einkaufswagen verabschieden. Denn im stationären Handel des Jahres 2027 wird es kaum noch Waren in den Regalen geben. Stattdessen erhalten Kunden beim Betreten eines Geschäfts personalisierte Angebote auf ihr Smartphone. Auch vom „liebgewonnenen“ Schlangestehen vor den Umkleidekabinen müssen wir uns verabschieden, denn es wird keine Umkleidekabinen mehr geben. Das Anprobieren erfolgt ausschließlich über VR-Spiegel und die gewünschten Waren werden aus einem virtuellen Sortiment ausgewählt und dann in der gewünschten Stückzahl und Größe bestellt – so soll das Ladengeschäft der Zukunft funktionieren.

    Der Service im stationären Handel wird sich ebenfalls verändern. Die Händler und Verkäufer kennen dann die bisherigen Einkäufe der Kunden und können so personalisierte und individuelle Beratungsgespräche führen. Somit werden viel schneller geeignete Produkte vorgeschlagen und es gibt mehr Zeit für Beratung und Empfehlungen, da keine Waren einsortiert, aufgehängt oder an Schaufensterpuppen angebracht werden müssen. Das Bezahlen wird viel schneller und einfacher gelingen, da es beim Verlassen des Geschäfts über das Smartphone vorgenommen wird. Außerdem werden Omnichannel-Bezahlmethoden zur Verfügung stehen. Die so gekauften Waren müssen dann nicht mehr mühevoll nachhause geschleppt oder im Auto verstaut werden, sondern werden bis vor die Haus- beziehungsweise Wohnungstür geliefert.

    Händler sollten sich bereits jetzt auf 2027 vorbereiten

    Wer 2027 noch erfolgreich im Geschäft sein will, sollte sich schon heute auf die kommenden 10 Jahre vorbereiten. Das heißt unter anderem, sich mit neuen Technologien vertraut zu machen und einen Plan zu entwerfen, wie diese in das eigene Unternehmenskonzept integriert werden können. Außerdem sollten die Mitarbeiter und Kunden mit diesen Technologien bekannt gemacht werden. Je früher ein Unternehmen solche Technologien für sich nutzbar macht, desto mehr wird es zum Vorreiter für seine Branche und den Handel ganz allgemein. Hierdurch steigt die Wahrscheinlichkeit auch 2027 noch ein großes Stück vom Weihnachtskuchen abzubekommen.

    Infografik Weihnachtseinkauf 2027
    Quelle: onlinehaendler-news.de / ppro.com

    Datenpanne bei eBay – sensible Informationen bei Google zu sehen

    Datenleck bei eBay

    In den USA kam es zu einer Datenpanne bei eBay. Sensible Kundendaten wie Klarnamen waren zeitweise bei Google zu sehen. Außerdem wurden bei der Google-Suche die Produkte angezeigt, die Kunden gekauft und bewertet haben. Das ist spätestens bei Produkten wie medizinischen Tests sehr unangenehm und öffnet Betrügern Tür und Tor. Google und eBay haben bereits reagiert und arbeiten weiterhin an Lösungen, um das Problem ein für alle Mal zu eliminieren.

    Persönliche Daten waren bei Google zu sehen

    In den USA ist es zu einer Datenpanne bei eBay gekommen. Als Folge hiervon waren die Klarnamen verschiedener eBay-Nutzer bei Google zu sehen. Außerdem wurden die Produkte an gezeigt, die diese Kunden gekauft und bewertet haben. Das ist problematisch, da bei eBay nicht nur neutrale und harmlose Produkte, sondern zum Beispiel auch medizinische Tests wie HIV- und Schwangerschaftstests erstanden werden. Es ist schon etwas absurd, dass ein Kunde die diskrete Verpackung eines solchen Tests in seiner Bewertung positiv anmerkt und dann diese Bewertung samt Klarnamen bei Google zu sehen ist. Bei anderen Nutzern wurden stattdessen die User-IDs angezeigt, wie ein stichprobenartiger Test von EcommerceBytes ergab.

    Google und eBay arbeiten an Lösungen

    Die Datenpanne ist wohl durch einen Fehler in dem Feed entstanden, den eBay für die Zusammenarbeit mit Google nutzt. Durch diesen Fehler konnten unter anderem Google Shopping Namen und Klarnamen miteinander in Verbindung gebracht werden. In einigen Fällen war es sogar möglich, den eBay Account und die Bewertungen eines Nutzers mit diesen Namen in Verbindung zu bringen oder sogar den Standort des Nutzers zu bestimmen. Google hat nach Bekanntwerden des Problems schnell reagiert und zunächst die Namensfelder aller Rezensionen zensiert. eBay ist aktuell noch damit beschäftigt, die Ursache des Fehlers zu ermitteln und zu eliminieren. Hierbei arbeiten die beiden Konzerne wohl eng zusammen, um einen größtmöglichen Schutz der Nutzerdaten gewährleisten zu können. Dennoch lässt sich der entstandene Schaden nicht mehr rückgängig machen.

    Nutzer sollen in Zukunft besonders wachsam sein

    Für eBay-Nutzer ist es nicht auszuschließen, dass die eigenen Daten und Klarnamen bei Google zu sehen waren. Deswegen ist in Zukunft besondere Wachsamkeit gefragt. Denn diese persönlichen Daten können von Kriminellen genutzt werden, um die betroffenen Nutzer zu betrügen. Zum Beispiel können sie in Spam-E-Mails die Nutzer jetzt mit Klarnamen und Nutzernamen gleichzeitig ansprechen. Da eBay das ebenfalls macht, wirken solche Mails authentischer und werden von Nutzern bedenkenlos geöffnet und gelesen. Deswegen empfiehlt der Marktplatz seinen Kunden ausdrücklich, E-Mails, die scheinbar von eBay kommen, genau zu prüfen und einen Missbrauch zu melden. Das gilt insbesondere deshalb, weil das Ausmaß des Datenlecks noch nicht endgültig abgeschätzt werden kann. Aktuell scheinen nur Nutzer aus den USA betroffen zu sein, es könnten aber auch Klarnamen europäischer Nutzer bei Google angezeigt worden sein.

    Mit secupay beherrschen Online-Marktplätze wie ServiceStore DB die neuen PSD2-Bestimmungen

    PSD2-Bestimmungen
    Mit secupay beherrschen Online-Marktplätze die neuen PSD2-Bestimmungen

    Wie B2B- und B2C-Plattformen sich für die neue Zahlungsrichtlinie rüsten

    Pulsnitz b. Dresden, 13. Dezember 2017 – Online-Marktplätze stehen aktuell vor neuen technologischen und regulatorischen Herausforderungen. Der Grund: PSD2. Die Zahlungsrichtlinie der Europäischen Kommission wurde bereits vor zwei Jahren verabschiedet und muss nun im Januar in nationales Recht umgesetzt werden. Online-Marktplätze lagern daher die Zahlungsabwicklung an Dienstleister aus. Auch die Deutsche Bahn hat aktuell für ihr Konzept “ServiceStore DB” einen B2B-Marktplatz für ihre Franchisepartner gelauncht und vertraut dabei auf die Payment-Spezialisten der secupay AG ( www.secupay.com).

    Die für den Betrieb eines ServiceStores notwendigen Arbeits- und Kommunikationsmittel, wie beispielsweise Plakate, Servicekleidung und vieles mehr können auf dem neuen Intranet-Marktplatz von ausgewählten, lizenzierten Händlern bestellt werden. Für die Abwicklung des Payments und damit auch für die Erfüllung der Richtlinie PSD2 hat “ServiceStore DB” den Zahlungsdienstleister secupay, Spezialist für Payment-Lösungen für Marktplätze, ins Boot geholt.

    Zahlungsrichtlinie bringt Verschärfungen für Marktplätze

    PSD2 tritt europaweit am 13. Januar in Kraft. Die Richtlinie soll den europäischen Zahlungsverkehr klarer, sicherer und bequemer machen sowie den Markt für FinTechs und andere Anbieter öffnen. Denn künftig müssen Banken auch legitimierten Drittanbietern wie Fin-Tech-Startups den Zugriff auf Konten und Daten ihrer Kunden ermöglichen (nach ausdrücklicher Zustimmung der Kunden). Laufen Zahlungen zwischen Käufer und Verkäufer über Markplätze, so benötigen sie künftig eine BaFin-Lizenz, deren Erwerb aufwändig und langwierig ist. Zudem werden Unternehmen, die diese Lizenz besitzen, kontinuierlich entsprechenden Prüfungen der Aufsichtsbehörden unterzogen.

    Dies bedeutet für Betreiber von Online-Marktplätzen in der Praxis: Händler und Subunternehmer müssen über Landesgrenzen hinweg schnell und einfach den Onboarding-Prozess vollziehen, identifiziert und überprüft werden können. Jede Transaktion und jeder gekaufte Artikel muss dem jeweiligen Händler, ggf. anteilig anderen Beteiligten und dem Marktplatz zugeordnet werden können – und dies auf internationaler Ebene.

    Sicher entlastet mit Payment-Dienstleister

    secupay ist stets auf dem neusten Stand der Marktanforderungen und unterstützt Unternehmen in puncto PSD2. So übernimmt der Anbieter unter anderem für den Intranet-Marktplatz von “ServiceStore DB” den Zahlungstransfer via Rechnung, Lastschrift, Vorkasse und Kreditkarte und wickelt diesen gesetzeskonform ab. Automatisches Onboarding, Provisierungen und gemischte Warenkörbe (wenn Endkunden bei mehreren Anbietern gleichzeitig einkaufen) werden über secupay einfach und sicher ausgeführt.

    “Online-Marktplätze müssen sich im hart umkämpften Markt mehr denn je auf ihr Kerngeschäft wie Kundenbindung, Conversion Rate und vieles mehr konzentrieren. Mit unseren Payment-Lösungen sorgen wir dafür, dass sich die Betreiber sicher im Rechtsrahmen bewegen, entlasten sie vollständig von den Lizenzierungs- und Administrationsprozessen”, erklärt Hans-Peter Weber, Vorstand der secupay AG.

    Die bei der BaFin als Zahlungsinstitut zugelassene secupay AG ist auf Payment-Verfahren sowohl für den stationären als auch für den Online-Handel spezialisiert. Der Fokus liegt auf effizienten Zahl- und Checkout-Lösungen für Händler und Marktplätze. Das Unternehmen ist der einzige Marktteilnehmer, der Zahlungsverkehr, wie Kreditkarte, Lastschrift und Rechnungskauf mit Garantie, Gutscheine, Bonuspunkte sowie Coupons über eine einheitliche API abwickeln kann – cross channel – online und am POS.

    Weitere Informationen unter www.secupay.ag

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    Falsche Weihnachtsgeschenke – Händler müssen keine Umtauschwelle fürchten

    Rekordumsätze zu Weihnachten 2017

    Eine aktuelle Studie der Otto Group hat ermittelt, wie die Deutschen mit Weihnachtsgeschenken umgehen, die gar nicht zu ihnen passen. Das Ergebnis ist eindeutig: Nur für die Wenigsten kommt ein Umtausch in Frage. Entsprechend dürfen Händler bei einer Großzahl ihrer Weihnachtsverkäufe sicher sein, dass diese nicht wieder zurückgebracht werden. Dennoch lässt sich diese Gefahr durch eine individuelle Kundenberatung und Personalisierung noch weiter verringern.

    Die Deutschen und ihre Weihnachtsgeschenke

    Das Schenken zu Weihnachten ist eine sehr anspruchsvolle Aufgabe. Wer sich keine großen Gedanken macht, verschenkt schnell etwas, das so gar nicht zu den Beschenkten passt. Hinzu kommt, dass eine Groupon-Studie ermittelt hat, dass es in 80% der Familien einen sogenannten „Unbeschenkbaren“ gibt. Es ist vollkommen unmöglich, einer solchen Person ein Geschenk zu machen, weil sie mit nichts zufrieden ist. Somit ist es nahezu unvermeidlich, dass zu Weihnachten das eine oder andere falsche Geschenk unter dem Weihnachtsbaum landet, schreibt Corinna Flemming von Onlinehaendler-News.de. Die Otto Group hat jetzt eine Befragung unter 3.000 deutschen Konsumenten ab 18 Jahren vorgenommen, um herauszufinden, wie diese mit falschen Weihnachtsgeschenken umgehen.

    Umtausch spielt für deutsche Konsumenten kaum eine Rolle

    Das Ergebnis der Studie zeigt deutlich, dass ein Umtausch falscher Weihnachtsgeschenke nur für die wenigsten in Frage kommt. So gaben 51,3% der Befragten an, dass es „sehr wahrscheinlich“ ist, dass nicht einmal ein einziges Weihnachtsgeschenk umgetauscht werden wird. Weitere 28,3% gaben an, von dem zur Weihnachtszeit besonders kundenfreundlichen Umtauschrecht „wahrscheinlich“ keinen Gebrauch zu machen. Somit gehen rund 80% der Befragten davon aus, dass sie alle Weihnachtsgeschenke, die sie bekommen, nicht umtauschen werden. Zudem sind sich 12% der Befragten noch unschlüssig, sodass für gerade einmal 8% der Befragten ein Umtausch falscher Weihnachtsgeschenke „wahrscheinlich“ (5,4%) beziehungsweise „sehr wahrscheinlich“ (2,8%) ist. Allerdings wurden im Vorjahr rund 16% der Geschenke wieder umgetauscht. Es bleibt abzuwarten, ob sich die Mentalität der Deutschen in diesem Jahr tatsächlich so drastisch gewandelt hat oder ob von den Unschlüssigen doch einige nach Weihnachten ihre falschen Geschenke umtauschen.

    Händler sollten beraten und personalisieren

    Für Händler sind diese Zahlen beruhigend. Immerhin können sie davon ausgehen, dass vier von fünf Weihnachtsgeschenken, die sie verkaufen, nicht zurückgebracht beziehungsweise umgetauscht werden. Dennoch ist es empfehlenswert, proaktiv gegen das Risiko des Umtauschs vorzugehen. Hierbei spielen Beratung und Personalisierung eine wichtige Rolle. Sowohl im stationären Handel als auch im Onlinebereich sollten Kunden bei ihren Weihnachtseinkäufen an der Hand genommen und beraten werden. Hierdurch steigt die Wahrscheinlichkeit, dass ein wirklich geeignetes Geschenk gefunden wird und es nicht zu einem Umtausch kommt. Ebenso hilft die Personalisierung. Je individueller Händler auf ihre Kunden eingehen und je besser sie diese und die zu Beschenkenden kennen, desto bessere Geschenke können sie anbieten. Daher sollten alle Werbe- und Rabattaktionen personalisiert und auf die eigene Zielgruppe zugeschnitten werden. Wer vor Weihnachten ein wenig Zeit hierein investiert, spart sich nach den Feiertagen viel Stress und Ärger beim Umtausch.

    BtB nimmt rasant an Fahrt auf – kleinere Shop-, PIM- und ERP-Anbieter werden vom Markt gefegt

    Der VTH eDta Pool
    Der VTH eDta Pool - © 2017 IFCC GmbH Master Data Management

    Amazon Business dürfte dieses Jahr die Hitliste bei den Veröffentlichungen anführen. Die Meinungen zum Wohl oder Weh von Amazon sind ausgesprochen gespalten. Viele Unternehmen des Fachhandels haben nun einen harten Konkurrenten im Nacken. Im ersten Jahr hat Amazon Business ca. 150.000 Geschäftskunden gewonnen. Natürlich wissen wir nun nicht, ob alle Kunden aktiv sind und/oder wieviel lediglich einen Testaccount angelegt haben. Letztlich ist dies bei dieser hohen Frequenz auch egal. Auch wenn es nur 80.000 aktive Nutzer wären, wäre dies schon eine Hausnummer. Auf dem BHB-Kongress (Bau- und Heimwerkerbranche) war deshalb auch Amazon „das“ Thema. Als Hauptreiber im Online-Geschäft wurde Amazon ausgemacht. Der Internetvertrieb steigt signifikant schneller als der des stationären Baumarktes. Im DIY-Geschäft beträgt der Umsatzanteil von Amazon bereits 35 %. Sicherlich sind solche Zahlen immer etwas nebulös: was wird mit was verglichen, was sind Ausgangsgrößen. Man kann es sich schön und zugleich schlecht rechnen. Tatsache ist, Amazon ist der Treiber was den Onlinehandel betrifft. Die Differenzierung in BtB und BtC löst sich zunehmend auf. Bis auf die betriebswirtschaftlichen Prozesse und den gesetzlichen Anforderungen, gibt es keinen Unterschied mehr. Die Produktinformationen unterscheiden sich kaum noch und werden zunehmend identischer.

    Das Wachstum im BtC-Bereich scheint dieses Jahr neue Rekorde zu erzielen. Deshalb ist seit Wochen die Verteillogistik in harter Kritik. Von Katastrophe wird gesprochen, vom Versagen der Verteillogistiker. Dirigistische Konzepte machen die Runde. Allerdings erscheint mir, dass dieses Thema ausgesprochen gehypt wird. Warten wir mal ab, ob es nächste und übernächste Woche wirklich zum Showdown kommt. Sicherlich haben die Verteillogistiker mit diesem hohen Wachstum nicht gerechnet. Dass sie nun an der Kapazitätsgrenze agieren, sollte nicht verwundern. Wir können davon ausgehen, dass die Verteillogistik in sehr kurzer Zeit gänzlich neu erfunden wird. Man kann nun über Amazon sagen was man will – sie sind die Macher der Stunde. Hoffentlich verschlafen unsere Verteillogistiker diese Herausforderung nicht und Amazon löst auch dieses Problem.

    Insgesamt sollte uns dieses nahezu brutale Wachstum aufrütteln. Wir erleben derzeit, dass dieses fast ausschließlich von den großen Plattformen erzielt wird. Dies bedeutet, dass wir schon im nächsten Jahr ein Sterben von kleineren Online-Anbietern erleben werden, und im Nachgang dann auch ein Niedergang von den entsprechenden Software-Anbietern. Dann ist das Aus von ERP-, PIM Anbietern nicht mehr weit. Nur die, dies sich nach oben skalieren können, werden eine Chance – aber keine Gewissheit – haben. Viel Zuwenig wird erkannt, dass das abgesetzte Volumen nahezu konstant bleiben wird, es verteilt sich eben auf die wirklich großen Intermediäre. Ein harter Strukturwandel ist sicher.

    Machen Sie mit beim VTH-eData-Pool, der Stammdatenplattform. Sie sparen sich Zeit und Gemeinkosten. Stimmige, vollständige Produktdaten, Produktinformationen werden über die Sichtbarkeit Ihrer Produkte und somit Ihres Unternehmens auf den verschiedenen Plattformen entscheiden. 

    www.vth-edata-pool.de

    Birkenstock vs. Amazon – Der Markenhersteller kündigt seinen Vertrag mit dem Onlineriesen

    Birkenstock gegen Amazon

    Der Streit zwischen Birkenstock und Amazon geht in die nächste Runde. Bereits im letzten Jahr hatte der Markenschuhhersteller seine Kooperation mit amazon.com gekündigt. Jetzt verabschiedet sich das Unternehmen auch im europäischen Markt vom Onlineriesen. Der Grund ist nach wie vor ̶d̶̶i̶̶e̶̶ ̶̶b̶̶i̶̶r̶̶k̶̶e̶̶n̶̶s̶̶t̶̶o̶̶c̶̶k̶̶e̶̶c̶̶h̶̶t̶̶h̶̶e̶̶i̶̶t̶̶s̶̶b̶̶e̶̶z̶̶w̶̶e̶̶i̶̶f̶̶l̶̶u̶̶n̶̶g̶̶s̶̶a̶̶n̶̶g̶̶s̶̶t̶ fehlendes Vertrauen in den Kampf von Amazon gegen Produktfälschungen. Aktuell dürfen Händler ihre Birkenstock-Schuhe aber noch über Amazon vertreiben.

    Birkenstock will nicht mehr mit Amazon kooperieren

    Der deutsche Schuhhersteller Birkenstock hat offensichtlich endgültig genug von Amazon. Denn wie heise.de meldet, hat das Unternehmen seinen Vertrag mit Amazon gekündigt. Das bedeutet, dass bereits ab Januar 2018 keine Kooperation zwischen dem Schuhgiganten und dem Onlineriesen mehr besteht. Das bedeutet, dass Birkenstock die direkte Belieferung Amazons mit seinen Schuhen einstellt. Diese Entscheidung hat die Birkenstock-Geschäftsleitung den rund 3.500 Mitarbeitern in einem offiziellen Schreiben mitgeteilt. Damit geht Birkenstock den bereits eingeschlagenen Weg konsequent weiter. Denn bereits seit Januar 2017 ist der Schuhhersteller nicht mehr auf dem US-amerikanischen Ableger von Amazon aktiv. Jetzt beendet das Unternehmen auch die Zusammenarbeit in Europa.

    Das sind die Gründe für das Aus

    Der Hauptgrund für den Bruch zwischen Birkenstock und Amazon ist wohl mangelndes Vertrauen. Die Birkenstock-Geschäftsführung wirft dem Onlineriesen in seinem Schreiben vor, dass nicht konsequent genug gegen Produktfälschungen und den missbräuchlichen Einsatz des Birkenstock-Logos vorgegangen werde. Der Vorwurf geht sogar so weit, dass Birkenstock das Gefühl äußert, dass Amazon nicht an einer aufrichtigen und partnerschaftlichen Kooperation interessiert sei. Ähnliche Gründe wurden bereits vor einem Jahr angeführt, als der Konzern die Zusammenarbeit mit Amazon in den USA beendete. Weder Amazon noch Birkenstock haben sich Dritten gegenüber zu dieser Entscheidung geäußert. Amazon verschickt lediglich immer wieder Standardmails, in denen betont wird, dass der Konzern keine Produktfälschungen auf seinen Plattformen dulde.

    Birkenstock-Händler dürfen weiter auf Amazon aktiv sein

    Die aktuelle Entscheidung betrifft lediglich die direkte Belieferung von Amazon mit Birkenstock-Produkten. Das bedeutet, dass Händler, die mit Birkenstock kooperieren, Amazon weiterhin als Verkaufsplattform nutzen dürfen. In diesem Punkt ist Birkenstock großzügiger als vor einem Jahr. Beim Bruch mit Amazon in den USA ging man viel härter vor. Hier durften selbst die Vertragshändler ihre Produkte nicht mehr über Amazon verkaufen. Ob der aktuelle Status Quo Bestand hat oder ob eine solch radikale Lösung auch für den europäischen Markt droht, bleibt abzuwarten.

    Klar ist jedoch, dass Birkenstock nicht will, dass Amazon selbst als Händler aktiv wird. Das zeigt unter anderem die Reaktion des Konzerns auf ein Angebot, dass Amazon den auf seiner Plattform aktiven Händlern gemacht hat. Das Angebot sah vor, dass Amazon diesen Händlern ihr gesamtes Sortiment zum Verkaufspreis abnehmen würde, um sie dann selbst international weiterverkaufen zu können. Gegen dieses Angebot ist Birkenstock konsequent vorgegangen und hat allen Händlern ausdrücklich mitgeteilt, dass die Annahme eines solchen Angebots einen Vertragsbruch bedeuten und ein Ende der Zusammenarbeit mit sich bringen würde.

    “Prepaid und Bonus”: Mit secucard mehr Kundenbindung in der Fastfood-Branche

    Kundenbindungsprogramme zur Umsatzsteigerung und Wettbewerbsfähigkeit in der Gastronomie

    Pulsnitz b. Dresden, 11. Dezember 2017 – Im Jahr 2017 gingen in Deutschland rund 11 Millionen Bewohner in ihrer Freizeit häufig Essen. Dies besagt die Allensbacher Markt- und Werbeträgeranalyse (AWA) 2017, die jährlich auf breiter statistischer Basis unter anderem Einstellungen, Konsumgewohnheiten und Mediennutzung der Bevölkerung in Deutschland ermittelt. Die Erkenntnisse unterstreichen das immense Kundenpotenzial für Restaurants, Fastfood-Ketten etc. Die Gastronomie ist jedoch ein Käufermarkt und die Anbieter sind im Wettbewerb einer großen Anzahl an Mitbewerbern ausgesetzt. Erfolg im Gastgewerbe verlangt daher Kundenorientierung und -bindung. Dies ist mit den Zahlungs- und Kundenbindungslösungen der secucard GmbH ( www.secucard.com) realisierbar.

    “Der Gastronomiemarkt ist im wahrsten Sinne des Wortes gesättigt. Der Trend geht für den schnellen Snack weiter in Richtung Take-away-Konzepte und Fast-Food oder Tagesangebote zum Mittagstisch in Restaurants”, erklärt Hans-Peter Weber, Geschäftsführer der secucard GmbH, und fährt fort: “Umso mehr sind Kundenbindungsprogramme gefragt.”

    Kunden, die in den vergangenen zwei Monaten fünf Mal ein bestimmtes Cafe besucht haben, erhalten dort beim fünften Mal eine kostenfreie Tasse Kaffee nach dem Essen. Oder “Kaufe zehn Döner und erhalte den elften gratis”. So könnte Kundenbindung mit Bonus und System aussehen. Zur Umsetzung solcher Programme bietet secucard Prepaid- und Bonuskarten. Der Handlungsspielraum für den Gastronomen ist dabei vielfältig und die Abwicklung einfach. So könnte er die Karte mit einem vorher festgelegten Betrag aufladen und den Kunden beispielsweise bei 30 Euro Aufladung mit einem Bonus in Höhe von 3 Prozent belohnen. Die Aufladewerte der Karte und der Bonus kann er individuell festlegen. Auch verschiedene Staffelungen sind möglich.

    Um dieses System nutzen zu können, übermittelt der Kunde seine Kontaktdaten. Der Aufladebetrag kann dann ausschließlich im ausgebenden Restaurantbetrieb eingelöst werden. Dabei entstehen keinerlei Streuverluste, weil den Bonus nur wiederkehrende Kunden erhalten. Durch die aufgeladene Karte erhält der Gastronom eine Comeback-Garantie und es ergibt sich automatisch eine Umsatzsteigerung. Das aufgeladene Guthaben steht ihm außerdem als Liquidität zur Verfügung.

    Dabei ist die Kundenkarte im Corporate Design des Anbieters und mit dessen Kontaktdaten versehen. So hat der Kunde automatisch eine wertige Visitenkarte seines Lieblingsrestaurants im Portemonnaie. Wenn er seine Karte verliert, kann diese problemlos gesperrt und ersetzt werden. Jede Karte ist personalisiert und die Nummer sowie Kundendaten sind im SecuOffice, dem Online-Kundenverwaltungssystem von secucard, hinterlegt.

    Ein System – drei Gewinner: Gastronom, Kunde und Mitarbeiter

    Neben dem Gastronom, der Kundenbindung erfährt, fühlt sich auch der Kunde wertgeschätzt, denn er wird für sein Vertrauen und seine Kontaktdaten mit Bonus und Sonderaktionen, den SecuActions, belohnt. So bekommt er ab einem bestimmten Umsatz beispielsweise einen Gutschein geschenkt oder den Speiseplan für die nächste Woche mit Aktionsangeboten im Newsletter. Im Zuge dieser Aktionen können Kunden zudem Happy Hour- Angebote erhalten.

    Auch reduziert das Prepaid- und Bonussystem das Bargeld-Handling. So verringern sich automatisch das Wechselgeld, die Kassendifferenzen und die Diebstahlquote.

    secucard ( www.secucard.com) bietet integrierte Zahlungs- und Kundenbindungslösungen, die sich stationär, online und mobil einsetzen lassen. Die secucard-Gruppe aus Pulsnitz betreut heute mehr als 18.000 Unternehmen im Präsenz- und Onlinehandel. Die als “Software as a Service” (SaaS) angebotene Kundenbindungslösung secucard Loyalty+ bietet Programme und Werkzeuge zur Kundenbindung und -akquise sowie vielfältige Möglichkeiten der Gutscheinabwicklung. Sie hilft Unternehmen bei einer modernen Kundenkommunikation und beim Gestalten einer verkaufsorientierten Customer Journey. Die Loyalty+ Kundenbindungsprogramme sind auf die Steigerung von Umsatz und Ertrag fokussiert und stärken damit die Wettbewerbsfähigkeit der secucard-Kunden.

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    Malware verbreitet sich schneller mit dem Start der Weihnachtseinkäufe

    SpyHunter 4 im AV-Test
    SpyHunter 4 Anti Malware

    Infektionsrate und -anstieg unterscheiden sich geographisch signifikant

    Der Advent gilt als die Jahreszeit, um sich besinnlich, froh und feierlich zu fühlen – es sei denn, der eigene Computer wird mit Malware infiziert. Solche Infektionen nehmen jedes Jahr in den Ferien zu, dank der Zunahme von Online-Käufern – und der damit einhergehenden Zunahme der Cyberkriminellen, die versuchen, sie auszunutzen.

    Das so genannte Cyberwochenende mit Cyber-Friday und Cyber-Monday gab einen Hinweis darauf, wie kritisch die Situation in dieser Saison sein wird. Das Computer-Sicherheitsunternehmen Enigmasoft Limited untersuchte Malware-Infektionen, die über seine SpyHunter Anti-Malware-Software gemeldet wurden, und verglich die Daten mit dem Vormonat. Das Fazit von Enigmasoft: Ein 123-prozentiger Sprung bei Malware-Infektionen während dieser viertägigen Shopping-Bonanza.

    Unbefangene Betrachter könnten denken, dass Malware-Infektionen geographisch ziemlich gleichmäßig verteilt seien, aber das ist nicht der Fall. Manche Orte sind viel stärker betroffen als andere. Im Folgenden sind für den weltweit größten Markt, die USA, die 30 US-Städte mit dem höchsten Anstieg der Malware-Infektionen während des letzten November-Wochenendes aufgeführt, die Daten stammen von Enigmasoft.

    • 1. Charlotte, N. C. -0 316.29%
    • 2. Detroit – 275,78%
    • 3. New York – 237,93%
    • 4. Salt Lake City – 212.77%
    • 5. Sacramento – 210.22%
    • 6. Grand Rapids, Michigan – 203.31%
    • 7. Austin – 190,95%
    • 8. St. Louis – 179.04%
    • 9. Columbus, Ohio – 169.63%
    • 10. Baltimore – 167.54%
    • 11. Kansas City – 163.32%
    • 12. Denver – 156.42%
    • 13. Chicago – 155.34%
    • 14. Boston – 155,06%
    • 15. Cleveland – 146.57%
    • 16. Miami – 133,11%
    • 17. Louisville – 132.27%
    • 18. Little Rock – 129.17%
    • 19. San Diego – 123,60%
    • 20. Phoenix – 121.27%
    • 21. Milwaukee – 114.29%
    • 22. Washington, D.C. – 114.22%
    • 23. Tampa – 112.34%
    • 24. Pittsburgh – 111.71%
    • 25. Dallas – 109.48%
    • 26. Portland – 107.76%
    • 27. Houston – 99.63%
    • 28. Buffalo – 93.42%
    • 29. Las Vegas – 88,11%
    • 30. San Antonio – 87,77%

    Weitere Informationen zu den Daten sowie Tipps zur Vermeidung von Malware-Infektionen sowie das wirksame Anti-Malware-Programm SpyHunter zum Download finden sich auf der Enigmasoft-Website.

    Enigmasoft Limited ist ein im Privatbesitz befindlicher internationaler Systemintegrator und Entwickler von PC-Sicherheitssoftware. Das Unternehmen ist auf die Entwicklung von PC-Sicherheitssoftware, Onlinesicherheitsanalysen, adaptive Bedrohungsbeurteilung und die Entdeckung von PC-Sicherheitsbedrohungen sowie auf maßgeschneiderte Malware-Behebungen für seine weltweit Millionen Abonnenten spezialisiert. Enigmasoft Limited ist besonders wegen SpyHunter, seiner Anti-Malware-Software und damit verbundenen Dienstleistungen bekannt.

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    5 Millionen Amazon-Händler – jede Minute kommen zwei neue dazu

    Amazon Fake-Shops
    Simon / Pixabay

    Amazon hat die magische Marke von 5 Millionen Händlern geknackt. Allein 2017 kamen bisher durchschnittlich zwei neue Händler pro Minute dazu. Besonders viele Zuwächse konnte Amazon in den USA generieren. Doch auch in anderen Märkten ist Amazon für viele Händler ein Muss. Zwar sind nur einige der Händler tatsächlich aktiv, doch die große Zahl zeigt die Marktmacht des Onlineriesen dennoch deutlich.

    Schreckgespenst Amazon – 70% der Onlinehändler fürchten den Onlineriesen

    Amazon als Schreckgespenst

    Für 70% der Onlinehändler gehört Amazon zu den größten (zukünftigen) Konkurrenten. Das ergab eine aktuelle Studie der Agentur Territory. Allerdings meinen 75% der Betroffenen, dass sie die richtige Strategie zum Umgang mit dem Onlineriesen haben. Je nach Bereich sehen diese Strategien ganz unterschiedlich aus. In Sachen Digitalisierung besteht bei den meisten Unternehmen jedoch noch Nachholbedarf.

    Amazon stellt für 70% der Onlinehändler eine Bedrohung dar

    Die Agentur Territory hat sich mit der Frage beschäftigt, inwieweit Amazon für Onlinehändler und stationäre Händler eine Bedrohung darstellt. Um hierauf eine Antwort zu finden, wurden 100 Entscheider aus den Bereichen Onlinehandel (38%), Multichannel-Handel (25%) und stationärer Handel (37%) befragt. Die Ergebnisse sind eindeutig: Für 70% der Befragten stellt Amazon eine (zukünftige) Bedrohung dar. Entsprechend versuchen die meisten Händler schon heute, gezielt Strategien zu ergreifen, um gegen den Onlineriesen bestehen zu können. Bereits 75% der Befragten geben an, aktuell eine Strategie zu verfolgen, mit der das eigene Unternehmen wettbewerbsfähig bleiben und gegen die Marktmacht von Amazon ankämpfen kann.

    Diese Strategien verfolgen die Händler

    Die Strategien, die Händler im Kampf gegen Amazon verfolgen, variieren je nach Branche teilweise stark. Es gibt jedoch einige Techniken, die universell eingesetzt werden. So setzen viele Unternehmen (46%) darauf, die Regionalität ihrer Produkte auszubauen und somit eine größere Zielgruppe und Kundenschicht ansprechen zu können. Außerdem wollen sich viele Betriebe (44%) durch besondere Kundennähe und zusätzliche Services von Amazon abgrenzen. Zu diesem Zweck werden personalisierte und außergewöhnliche Dienstleistungen angeboten. Außerdem vertrauen immer mehr Händler (34%) darauf, ihre Eigenmarke zu stärken und diese zu einem festen Bestandteil der Lebenswelt der Kunden werden zu lassen. Ebenfalls entscheidend ist das Content Marketing. Hier sehen 33% der Befragten gute Chancen, mit der Zielgruppe in Kontakt zu treten, Aufmerksamkeit für die eigenen Angebote zu gewinnen und sich als lohnenswerte Alternative zu Amazon zu präsentieren. Für die Gewinnung von Neukunden müssen jedoch ausgefallene Wege beschritten werden. Es genügt nicht, sie lediglich über aktuelle Produkte und Preise zu informieren.

    In Sachen Digitalisierung besteht Nachholbedarf

    Im Bereich der Digitalisierung sind viele Händler noch nicht so weit, wie es für den Kampf gegen die Marktmacht von Amazon angeraten wäre. So muss mit 40% fast die Hälfte der Befragten eingestehen, dass sie keine klare Strategie zur Digitalisierung ihrer Filialen verfolgen. Das betrifft einzelne Elemente wie die Suchmaschinenoptimierung für den eigenen Vertriebskanal ebenso wie den Multichannel-Bereich. Gerade die Digitalisierung ist jedoch ein wichtiger Schritt zu einer besseren Position am Markt. Zwar ist Amazon der Onlinegigant schlechthin, der sich der Digitalisierung voll verschrieben hat. Gerade deswegen müssen Händler aber ebenfalls eine ähnliche Strategie für sich finden und eine Nische einnehmen, in der sie sich von Amazon abgrenzen können. Wer den Onlinebereich komplett Amazon überlässt, wird vermutlich sehr bald das Nachsehen haben.

    Digitalisierung: mit Content Marketing gegen Amazon
    Quelle: www.territory.de

    Personalisierung – Zalando investiert Millionenbeträge in neue Technologien

    Zalandos Betriebssystem der Mode
    Lässt Zalando nun alle schreien?

    Schon seit längerer Zeit spielt die Personalisierung eine große Rolle für den Berliner Modekonzern Zalando. Jetzt hat das Unternehmen angekündigt, in den kommenden anderthalb Jahren einen zweistelligen Millionenbetrag in neue Technologien zu investieren. Hierzu gehören unter anderem eine künstliche Intelligenz, eine Zalando-App mit Sprachsteuerung und ein neues Logistikzentrum. Zudem soll die Kooperation mit Influencern ausgebaut werden.

    Für jeden Kunden das passende Produkt

    Mittlerweile umfasst das Produktsortiment von Zalando mehrere hunderttausend Artikel. Das Ziel bei dieser großen Auswahl ist es, für jeden Geschmack und Kunden das passende Produkt anbieten zu können. Hierbei spielt die Personalisierung eine entscheidende Rolle. Nur wenn Zalando weiß, welche Vorlieben und Wünsche ein Kunde hat, lässt sich das individuell am besten passende Produkt finden. Aus diesem Grund investiert Zalando einen zweistelligen Millionenbetrag in die Entwicklung neuer Technologien, die die Personalisierung voranbringen sollen. Insgesamt arbeiten 600 der 1.900 Tech-Mitarbeiter daran, die technischen Voraussetzungen für eine optimale Personalisierung zu schaffen. Unter anderem soll die Zalando-App so ausgebaut werden, dass sie Kundenwünsche per Sprachsteuerung verstehen kann. Dieses Vorgehen ist vermutlich eine Reaktion auf Amazons Strategie, mit dem Service Echo Look ebenfalls auf Personalisierung zu setzen und individualisierte Outfits zu verkaufen.

    Diese Neuheiten strebt Zalando an

    Vor allem geht es Zalando um die Entwicklung einer künstlichen Intelligenz mit Spracherkennung. Diese soll in der Lage sein, die Wünsche der Kunden zu verstehen und im Zusammenspiel mit einer Big-Data-Analyse die am besten geeigneten Produkte aus dem Zalando-Sortiment herauszusuchen. Hierbei ist es Zalando wichtig, dass die Kunden ihre Angaben jederzeit verändern und löschen können, da sich persönliche Vorlieben und Geschmäcker mit der Zeit verändern können. Außerdem soll die Eingabe von Daten in die Chatbots so einfach wie möglich gehalten werden, damit Kunden nicht während des Auswahlprozesses entnervt aus dem Shop verschwinden. In diesem Zusammenhang soll es 2018 eine neue Shopoberfläche geben, die unter anderem auf eine professionelle Suchfunktion und individualisierte Angebote setzt. Hierbei strebt Zalando an, die Umsätze pro Kunde zu erhöhen und für mehr Traffic auf dem eigenen Webauftritt zu sorgen. Nicht zuletzt investiert Zalando in einen Ausbau seiner Logistik. So soll es demnächst ein neues Logistikzentrum in Polen geben, das die Internationalisierung des Konzerns vorantreibt.

    Influencermarketing soll ausgebaut werden

    Das Thema Personalisierung spielt zudem im Marketing von Zalando eine große Rolle. So will das Unternehmen stärker auf Influencer setzen, die individuelle Anreize für ihre Anhänger schaffen, Zalando-Produkte zu kaufen. Unter anderem ist es das Ziel, Netz-Stars für das Unternehmen zu gewinnen und als Models und Werbeträger zu nutzen. Des Weiteren werden 600 Stylisten ins Boot geholt, die saisonale Empfehlungen aussprechen und für mehr Individualität beim Einkaufen sorgen. Langfristig soll so jeder einzelne Kunde individuell angesprochen und auf dessen persönliche Wünsche und Vorlieben maßgeschneiderte Angebote erhalten. Der zu erwartende Gewinn ist hierbei so groß, dass sich die Investition von einem zweistelligen Millionenbetrag für Zalando auszahlen wird.

    Selbstzerstörung aktiviert – Amazon meldet Patent für eine außergewöhnliche Drohne an

    Amazon Drohne mit Selbstzerstörung

    Dass Amazon gerne möglichst unabhängig von anderen ist, ist ein offenes Geheimnis. Entsprechend arbeitet der Onlineriese an einem eigenen Drohnenprogramm, um seine Pakete selbständig ausliefern zu können. Im Rahmen dieses Projekts hat der Konzern jetzt einen Teilerfolg verbucht. Amazon hat ein Patent auf eine Drohne angemeldet, die sich im Ernstfall selbst zerstört. Hierdurch soll verhindert werden, dass Menschen durch abstürzende Drohnen zu Schaden kommen.

    Amazon will unabhängig von Paketzustellern werden

    Das erklärte Ziel von Amazon ist es, alle Dienstleistungen aus einer Hand zu bieten und möglichst unabhängig zu sein. Zu diesem Zweck entwickelt der Onlineriese immer neue Technologien und baut nicht zuletzt an einem eigenen Flughafen. Erst wenn Amazon jedes seiner Pakete selbst ausliefert und auf keinen Paketzusteller mehr angewiesen ist, wird dieses Ziel erreicht sein. Der neueste Coup des Konzerns ist eine Drohne mit Selbstzerstörungsfunktion. Diese ist in der Lage, Amazon-Pakete innerhalb kürzester Zeit zum Kunden zu bringen und erfüllt hierbei hohe Sicherheitsstandards. Ähnlich kreativ zeigt sich Amazon bei einem anderen Drohnenmodell, dass in der Lage ist, ein Elektroauto während der Fahrt aufzuladen.

    Diese Drohne wird sich in wenigen Sekunden von selbst zerstören

    Die Drohne mit Selbstzerstörungsfunktion ist auf Schwierigkeiten bei der Auslieferung von Paketen vorbereitet. Sollte es zu einem Defekt kommen, ist die Drohne darauf programmiert, sich selbst zu zerstören und hierfür einen möglichst geeigneten Platz zu suchen. So sollen die bei der Zerstörung entstehenden Einzelteile nach Möglichkeit in Seen landen und die Drohne selbst in einen Baum abstürzen. Hierdurch soll die Gefahr minimiert werden, dass durch herabstürzende Drohnenteile Menschen und Tiere verletzt werden oder ein größerer Sachschaden entsteht. Diese Selbstzerstörung kann dem Patentantrag zufolge auf unterschiedliche Weisen geschehen. Unter anderem sind Feder, Haken und kleine Sprengladungen geplant.

    Welche Art der Zerstörung gewählt wird, soll Amazon zufolge abhängig vom Wert der einzelnen Drohnenteile und der Art des Defekts entschieden werden. Hierbei werden verschiedene Kriterien in Betracht gezogen. Unter anderem prüft die Drohne regelmäßig die Flugroute, die aktuelle Wetterlage und die jeweilige Umgebung, über die sie fliegt. Hierdurch können einerseits Defekte und Schwierigkeiten schnellstmöglich erkannt und gleichzeitig die am besten geeignete Art der Selbstzerstörung ermittelt werden.

    Amazon liebt es, Patente anzumelden

    Amazon hat bereits das Patent für seine Drohne mit Selbstzerstörungsfunktion zugesprochen bekommen. Ob dieses Konzept umgesetzt wird, ist allerdings fraglich. Denn Amazon experimentiert gerne in noch unerforschten Gebieten und sichert sich bestimmte Bereiche durch Patente. So hat der Onlineriese beispielsweise Drohnen-Bienenstöcke, Zeppeline mit Drohnen, Paketscheine mit integriertem Fallschirm und vieles mehr entwickelt und sich durch ein Patent gesichert. Bisher wurden viele dieser Patente nicht realisiert, sie bieten aber einen guten Einblick in Amazons Drohnenprogramm und vermitteln einen Eindruck davon, wohin die Reise gehen könnte.

    Wie Sie das Employer Branding in Ihrer digital Strategie berücksichtigen

    Employer Branding Plan

    Der Wettbewerb dreht sich nicht mehr nur um den Kunden. Schon lange hat der Kampf um die besten Mitarbeiter begonnen. Die Arbeitgebermarke ist nicht mehr nur Taktik, die Konversionsrate zu erhöhen. Das Employer Branding muss Recruitingaufgaben erfüllen und gleichzeitig Investoren anlocken.

    Viele sprechen von der vierten industriellen Revolution: Im digitalen Zeitalter sorgt ein sorgfältig entwickeltes und elastisches Employer Branding für bessere Mitarbeiter, sinkende Rekrutierungskosten, zurückgehende Transaktionskosten und höher motivierte Arbeitnehmer.

    Warum wird es immer schwerer kompetente Fachkräfte zu rekrutieren?

    Fachkräftemangel herrscht nicht wie bisher geglaubt nur in den MINT-Disziplinen. Oft gibt es zu wenige Absolventen in den gesuchten Richtungen und dann wieder zu viele in Branchen, in denen kaum Nachfrage besteht. Das wirkliche Problem besteht darin, dass passende Arbeitnehmer und Arbeitgeber nur schwer zusammenfinden.

    Absolventen wissen genau, was Sie von Ihrem Arbeitgeber erwarten und vor allem, worauf sie keine Lust haben. Es verhält sich ähnlich wie mit der Produktwerbung: Nicht mehr das Produkt kommt zum Kunden, sondern der Kunde findet das Produkt.
    Um als attraktiver Arbeitgeber wahrgenommen zu werden und auf dem globalen Parkett um die besten Talente buhlen zu können, bedarf es einer authentischen, vertrauenswürdigen und positiv konnotierten Arbeitgebermarke.

    Vorreiter des Employer Branding sind vor allem das Vereinte Königreich und die USA; ein jährlich stattfindender World Employer Branding Day beweist, dass sehr viele Länder aggressiv und kreativ nachziehen. In Deutschland besteht besonders bei Klein- und mittelständischen Unternehmen großer Nachholbedarf.

    Für Unternehmen geht es bei der Entwicklung einer repräsentativen Arbeitgebermarke um mehr als nur das Anwerben von attraktivem Nachwuchs: Es geht darum, Mitarbeiter zu binden und zu Höchstleistungen zu motivieren und inspirieren. Braindrain kann sich keine Firma leisten! Es ist an der Zeit zu verstehen, dass der größte Wettbewerbsvorteil nicht in einem Technologievorsprung liegt, sondern in dem Team aus Menschen, die diesen möglich machen.

    Konkret bewegt sich die To-do-Liste der Unternehmen für die nahe Zukunft in Richtung des Aufbaus organisatorischer Strukturen, die jederzeit schnell auf Veränderungen reagieren können.

    Unter Experten des Employer Branding ist man sich 2017 einig, dass 2020 nur noch Unternehmen wettbewerbsfähig sein werden, die folgende Punkte erfüllen:

    1. Alle Unternehmensbereiche können sich schnell und unbürokratisch auf politische, technische, soziale, und telekommunikative Änderungen einstellen.
    2. Die größte Ressource eines Unternehmens ist nicht das Kapital, sondern die Arbeitskräfte.
    3. Es gibt einen strategischen Ansatz für die Umsetzung eines permanent lernendes Employer Branding.
    4. Dabei sind bereits Strukturen angelegt, die sich vertikal und horizontal durch die Unternehmensbereiche ziehen, um ein für alle stimmiges Ergebnis zu erzielen und nach außen präsentieren zu können.

    Warum ist Elastizität so wichtig?

    Durch politische Ereignisse kann es zur Änderung des Firmen- oder Produktionssitzes kommen, siehe Brexit. Die Ballungsräume von hochqualifizierten Absolventen richten sich nach Start-Up-Faktoren. Klimatische Veränderungen werden in Zukunft ungewollte Änderungen diktieren. Durch social Media und Onlinehandel befindet sich der Vertrieb bereits im ständigen Umbruch.
    Wer hier nicht schneller und besser reagiert als seine Konkurrenz, verpasst den Anschluss. Es gilt zu agieren, statt nachzuziehen.

    Was kann ich als Unternehmer für mein persönliches Employer Branding tun?
    Best Practis Tipps für 2018

    1. Definition und Zielsetzung der eigenen Arbeitgebermarke

    Eine gute Möglichkeit, herauszufinden, wie ein Unternehmen von Mitarbeitern und anderen Teilhabern betrachtet wird, ist ein Workshop. In diesem Rahmen lässt sich klären, ob alle Versprechen des Unternehmens auch gehalten werden.

    Welchen Eindruck machen die Videos und bisherigen Kampagnen auf Kunden und (internationale) Bewerber?
    Gibt es sogar Kampagnen, die weiter ausgebaut werden können, um das Profil zu schärfen? Ein schönes Beispiel für aufeinander aufbauende, sehr wirkungsvolle Maßnahmen finden sich bei Heineken.

    2. Welche Prioritäten gibt es in der Firma?

    „Wo steht das Unternehmen im Wettbewerb?“ Wie gut sind die Kenntnisse über Interessen aller Stakeholder auf dem eignen Markt?

    In einigen Unternehmen hat sich die Relevanz von Employer Branding noch nicht herumgesprochen. Führungskräfte und der Vorstand müssen aufgeklärt werden.

    Es reicht nicht mehr, Eingen wenigen gerecht zu werden. Die Meinung jedes Mitarbeiters bis herunter zur Reinigungskraft für die Sanitäranlagen zählt. Denn alles, was es negatives zu berichten gibt, spricht sich in den sozialen Medien besonders schnell herum. Für besonders gute Reputationen hingegen muss hart gearbeitet werden.

    3. Geschäftsmodell und Strukturen überdenken

    Wo liegen die Wettbewerbsvorteile? Dabei geht es um mehr als die Unternehmensgröße, Branche und den Standort.
    Standortfaktoren wie niedrige Lohnkosten können sich schnell ändern und dann ist zu fragen, was übrig bleibt, um sich gegen die Konkurrenz durchsetzten zu können.

    Wenn viele Firmen an einem Ort ansässig sind, steigen die Ausgaben für Employer Branding. Sie sollten zumindest, denn in diesem Szenario unterscheiden Image- und Work-Live-Balance- Aspekte zwei Stellenangebote mehr voneinander als wenige Prozent Gehaltsdifferenz.

    4. Was weiß der Vorstand bisher über „Arbeitgebermarken“

    Eine Arbeitgebermarke ist nicht mit dem Arbeitgeberimage zu verwechseln. Letzteres ist das Ergebnis des Auftretens bei der Zielgruppe und die Marke ist aktiv, sie kann gestaltet werden, um gewünschtes Image zu erreichen.

    Wer versuchen möchte, das Employer Branding im eigenen Unternehmen voranzutreiben, kann die Führungsebene oder dem Vorstand mit Fragen wie diesen begegnen.

    • „Wissen Sie, was sich hinter dem Begriff Employer Brandingverbirgt?“
    • „Wissen Sie, warum dies immer wichtiger für uns wird?“
    • „Wieso schafft eine attraktive Arbeitgebermarke messbare Erfolge?“
    • „Wie berechnen Sie Ihren Return of Investment?“
    • „Sind unsere Mitarbeiterressourcen zieloptimierend eingesetzt?“

    Unterstützend wirkt die Nennung erfolgreicher Unternehmen, die bereits Erfolge mit ihrem Emplyer Branding haben.

    (Fragen frei nach Employer Branding College)

    Bis alle Fragen erschöpfend beantwortet werden können, besteht Aufklärungsbedarf. Erst ab diesem Punkt ist der Grundstein für die Arbeit an einem strategischen Ansatz zur Implementierung gelegt.

    5. Unternehmen der Zukunft brauchen Netzwerke

    Studien beweisen, dass bereits jetzt Bewerber überdurchschnittlich häufig für die Qualität und Weite Ihres sozialen Netzwerkes eingestellt werden. Früher waren Ausbildung, Referenzen und Erfahrung der Schlüssel zum Erfolg. Heute geht der Trend dahin, Mitarbeiter einzustellen, die neben sich noch weitere Ressourcen mitbringen.

    Hier lässt sich noch ein Trend erkennen: Wenn jemand jemanden kennt, der einem einen Gefallen schuldet, entstehen unbürokratische, schnelle und kreative Lösungen.
    Hohe Transaktionskosten, Bürokratie und endscheidungsunfähige Mitarbeiter gehören schon sehr bald der Vergangenheit an.

    Als Unternehmen ist ein gutes soziales Netzwerk nicht weniger wichtig. Es dient potentiellen Mitarbeitern als offenes Buch, wohin die Karriere gehen könnte. Jeder Kontakt wird unter der Frage „Was ist für mich drin?“ unter die Lupe genommen.
    Zudem wirken vernetzte Unternehmen moderner. Sie sind attraktiver für Absolventen und einfacher zu finden.

    Um Investitionen in social Media Marketing führt kein Weg vorbei. Experten sagen voraus, dass in wenigen Jahren mehr Facharbeiter in diesem Bereich gebraucht würden als Datenanalysten.

    Dieser Teil des Employer Brandings wird also immer wichtiger.

    6. Tue ich, was mein Kunde wünscht?

    Unternehmen tun gut daran, ihre Vertriebsstrategien zu überdenken. Ein Beispiel: Nur weil ein Besucher auf der Homepage einmal eine PDF-Datei heruntergeladen hat und dafür seine E-Mail-Adresse angeben musste, heißt es nicht, dass er es begrüßt, in regelmäßigen Abständen Mails vom Unternehmen zu erhalten.
    Im schlimmsten Falle äußern sich diese User sogar öffentlich negativ und raten davon ab, Gratisleistungen und Content dieses Unternehmens zu nutzen, weil eine Spamflut folgt.

    Besser ist die Frage um Erlaubnis mithilfe eines Buttons. Der Besucher darf entscheiden, ob er an weiteren Informationen interessiert ist. Abgesehen von der psychologischen Wirkung, sagt diese Vorgehensweise etwas über die Unternehmenskultur aus. Der Kunde wird ernst genommen und auf Augenhöhe betrachtet.
    Fühlt sich der Kunde online wie offline als König, sticht das Unternehmen aus der Masse heraus. Es macht auf sich aufmerksam, mehr als nur ein weiterer Händler oder Dienstleister zu sein, der Geld verdienen will.

    Für einen solchen will schließlich auch niemand Qualifiziertes arbeiten, wenn er die Wahl hat, oder?

    Der Weg von Produktpräsentation um der Sache willen muss in die Richtung gelenkt werden, was die Zielgruppe sehen will. Storytelling und Mehrwert sind es, was User möglichst leicht, schnell und unterhaltsam konsumieren möchten.
    Unleserliche SEO Texte werden sofort entlarvt, die Konversionsrate ist gering. Immer muss auch daran gedacht werden, dass Talente sich entscheiden, wo sie ihre Manpower einbringen wollen.

    7. Bewerbungsprozesse transparent und schnell gestalten

    Drei Fakten zu abgelehnten oder unzufriedenen Bewerbern:
    Sie erzählen Erlebtes weiter, andere schenken ihnen ein Ohr und sie kehren Dienstleistung und Produkt den Rücken zu.
    Interessanterweise finden Absolventen langwierige Auswahlprozesse und Wartezeiten so abtörnend, dass sie sich oft erst gar nicht bewerben. Diejenigen, die frei eine solche Entscheidung treffen können, sind aber die, um die es sich zu kämpfen lohnt.

    Ein schneller Recruitingprozess ohne viel Bürokratie ist kosteneffektiv und attraktiv; eine Win-win-Situation.

    Mittelfristig bringt eine Änderung in diese Richtung zufriedene und höher qualifizierte Mitarbeiter ins Unternehmen und langfristig erhält es bessere Referenzen.
    Außerdem werden Kapazitäten frei, die zum Beispiel für die Weiterentwicklung der Arbeitgebermarke genutzt werden können.

    8. Arbeitnehmerfreiheit stärken

    Wenn ein Unternehmen seinen Ressourceneinsatz überdenkt, muss es zu dem Schluss kommen, dass nicht jeder Mitarbeiter zur gleichen Zeit, für die gleiche Dauer in immer gleicherweise zu einem immer besseren oder identischen Ergebnis kommen kann.
    Die Wirtschaftsweisen annoncieren es die Tage lautstark in den Medien: Der althergebrachte Acht-Stunden-Tag stirbt aus.

    Besonders wachsende Unternehmen folgen dem Trend des activity based workings. Meint, Arbeitnehmer können entscheiden, wann sie von wo und wie arbeiten.

    Damit dies funktionieren kann, muss ein ganzheitlicher Ansatz geschaffen werden, der arbeitsethische Fragen, Umgangskultur, Verhaltenskodex, Kommunikationsmaßstäbe und Messinstrumente sowie die rechtliche und monetäre Konzepte umfasst.
    Die Klärung all jener Aspekte ist im Prinzip der Kern der Arbeitgebermarke.

    In Amerika sind Massagen, Fitnessangebote, Grünfläche, eine Hängematte im Büro oder ein Stehtisch sowie freies Essen oder Getränke bereits viel genutzte Möglichkeiten, sich

    • a) als Arbeitgeber attraktiv zu machen
    • b) Mitarbeiter zu halten und
    • c) Raum für Kreativität zu lassen, die sich auszahlt.

    Steuerrechtlich besteht auch in Deutschland die Möglichkeit, für Arbeitnehmer in individuell vorgegebenem Maße Sonderleistungen abzusetzen, dabei darf es sich sogar um mobile Massagen handeln.
    Es stellt sich die Frage: “ Unter welchen Arbeitsumständen sind die Mitarbeiter am zufriedensten? Was ist zu tun, um hoch motiviertes Personal zu erhalten?“
    Spitzenleistungen stellen sich von alleine ein. Denn wer etwas gerne tut, ist gut.
    Vorbei die Zeiten, in denen Arbeitgeber in Tagen voller Überstunden das letzte Fünkchen Konzentration aus seinen Mitarbeitern hinauspressten und nicht entfernt daran dachten, welche Konsequenzen dies für ihr Image und ihre zukünftige Personalplanung haben würde.

    Bei diesem Aspekt des Empolyer Branding stehen die potentiellen und vorhandenen Mitarbeiter im Vordergrund. Aber auch für Investoren und Kooperationspartner ist es relevant, unter welchen Bedingungen im Unternehmen gearbeitet wird.

    Erinnerung: Als die Arbeitsbedingungen von Schleckermitarbeitern durch die Medien gingen, nahmen sogar viele Kunden Abstand von langjährig genutzten Produkten, um ihre Solidarität auszudrücken.

    Die Arbeitgebermarke ist erst dann vollkommen, wenn sie a) allen Stakeholdern gerecht wird und b) sich selber dauerhaft als unvollkommen begreift und flexibel bleibt.

    9. Externe Human Ressources aktivieren

    Für einige Aufgaben benötigt ein Unternehmen schnell einen Spezialisten. Anstatt sich diesen langwierig und kostenintensiv zu suchen und komplexe Rechtsklauseln zu verhandeln, fischen erfolgreiche Firmen im Freelancerpool.
    Der Wettbewerb um die besten Freelancer hat bereits begonnen. Unternehmen müssen sich mit ihrem Employer Branding besonders hier beliebt machen.
    Denn auch für national agierende Firmen ist die Konkurrenz global, da Freelancingaufgaben zunehmend online vergeben und ausgeführt werden.

    10. Das untere Ende der Nahrungskette

    Traurigerweise investieren große Marken sehr viel in die Mitarbeiter unter ihrem Dach, vergessen jedoch oft dabei, dass es am Ende die Verkäufer sind, die dem Kunden gegenüber Marke und Image präsentieren.

    Dasselbe gilt für Zulieferer; selten existieren Strukturen, welche die Wertschätzung ausdrücken.

    Unternehmen müssen verstehen, dass auch diese Menschen Teil des Ganzen sind und nicht weniger relevant für den Erfolg als der Vorstand oder die Sanitärdame. Sicherlich bestehen qualitative Unterschiede, doch, von wem eine Negativschlagzeile ausgeht, interessiert am Ende niemanden.

    11. Welchen Stellenwert hat das Customer-Feedback?

    Klassische Homepages arbeiten mit FAQ´s. Dies ist eine sinnvolle Bewältigung von Kundenbegehren, doch wird sie dem Zeitalter von digitaler Kommunikation nur noch teilweise gerecht.
    Kunden möchten persönliche Antworten erhalten; gerne von jemandem mit Führungsverantwortung. Sie möchten mit ihren Anliegen ernst genommen werden. Diese simple Möglichkeit, sich als Unternehmen mit Wert und Anstand zu zeigen, darf keiner verpassen.

    Im Ergebnis steigen die Rankings in Bewertungsportalen, hilfreiche Antworten haben gar die Chance, viral zu werden.

    Im Rahmen des Empolyer Branding muss organisiert werden, wer die Fragen und Anliegen im Voraus identifiziert und beantwortet. Eine gute Vorbereitung lässt das Unternehmen schnell reagieren und damit punkten.

    Vorbereitung ist alles: Mögliche Grundlagen für Freelancerbeschäftigungen, Bereitstellung physischer Arbeitsplätze sowie Klärung von Arbeitszeiteinteilung und damit zusammenhängende Versicherungsfragen sind nur Beispiele für alle Themen, die für das Ergebnis „erfolgreiche Arbeitgebermarke“ organisiert sein wollen.

    Kein Unternehmer der Welt darf in Zeiten des Fachkräftemangels auch nur eine Chance verpassen, seine beste Seite zu zeigen. Immer unter der Voraussetzung, keine leeren Versprechen zu geben.

    Ergänzend zu den großen sozialen Netzwerken gibt es Plattformen wie diese etwas Kununu, Glassdoor oder hier auf dem digital-magazin.de, auf der Unternehmer ein Profil ihrer Firma anlegen lassen können. Eine weitere Chance, sich vorzustellen, die nicht ungenutzt bleiben sollte!

    Empolyer Branding: Keine Eintagsfliege aus der digitalen Welt

    Hinter dem neumodischen Begriff steht ein komplexes Organisationskonstrukt.
    Es geht darum, ein ganzheitliches Erscheinungsbild des Unternehmens zu präsentieren, welches allen Beteiligten Rechnung trägt. Die Organisation muss so elastisch sein, dass sie jederzeit auf Änderungen reagieren kann, um wettbewerbsfähig zu bleiben.

    Nicht nur digitale Unternehmen oder solche aus angrenzenden Branchen sind gezwungen, um immer wählerischere aber weniger werdende Fachkräfte zu ringen.
    Aber gerade diese Zweige leiden schon jetzt unter den starken Folgen des kleinen Absolventenpools.

    In den Bereichen der Medizin, Bekleidung, Telekommunikation, Verkauf und der Automobilbranche greift die Flaute weiter um sich. Es sind die Nächsten, deren Überleben langfristig davon abhängt, wie sie sich als Arbeitgebermarke positionieren.

    Quellen:

    https://de.wikipedia.org/wiki/Employer_Branding

    https://www.worldemployerbrandingday.community/single-post/2017/02/23/10-Employer-branding-best-practices-to-focus-on-in-2017

    http://symbiosis.co.at/ebmc/beb-best-of-employer-brands/best-practice-praesentationen-beste-arbeitgeber-marke-2017/

    http://www.employerbrandingcollege.com/single-post/2017/09/01/10-Employer-branding-best-practices-to-focus-on-in-20172018

    Wasserzeichen-Verbot – eBay verschiebt die neuen Regelungen

    Wasserzeichen in eBay-Produktbildern

    Eigentlich sollten bis zum März 2018 sämtliche Artikelbilder bei eBay wasserzeichenfrei sein. Das hätte für viele Händler jedoch zusätzlichen Stress im Weihnachtsgeschäft bedeutet. Deswegen verschiebt eBay die neue Regelung jetzt auf unbestimmte Zeit. Das verschafft den Onlinehändlern zwar etwas Luft, löst jedoch nicht die Probleme, die durch Wasserzeichen auf Produktbildern entstehen.

    Das Problem mit den Wasserzeichen

    Die Wasserzeichen auf Produktbildern sind eBay schon länger ein Dorn im Auge. Laut Grundsatz zu den eBay-Bilderstandards sind diese Verboten. Zum einen sind solche Zeichen nicht gerade kundenfreundlich, da sie wichtige Details auf Produktbildern verdecken können. Im Namen der Customer Experience sollten sie daher möglichst verschwinden. Des Weiteren behindern Wasserzeichen die Werbemaßnahmen von eBay. Immerhin werden die Angebote von Händlern über externe Anbieter wie Google Shopping oder Bing beworben. Google zeigt allerdings keine Bilder mit Wasserzeichen an. Das bedeutet, dass die verschiedenen Auktionen und Angebote eine geringere Reichweite haben, was sich dann ebenfalls negativ auf die Reichweite und den Erfolg von eBay selbst auswirkt. Deswegen sieht eBay in einem Wasserzeichen-Verbot nur Vorteile für die Kunden, die Händler und den Marktplatz selbst. Entsprechend sollte zum März 2018 ein Wasserzeichen-Verbot für Produktbilder in Kraft treten. Jetzt wird dieses Verbot jedoch verschoben, um die Onlinehändler nicht in ihrem Weihnachtsgeschäft zu behindern.

    Händler sehen Gefahren für das Weihnachtsgeschäft

    Prinzipiell sehen die Onlinehändler die Vorteile, die ein Wasserzeichen-Verbot bei eBay mit sich bringt. Allerdings halten sie den Einführungstermin für sehr ungünstig gewählt. Um alle Wasserzeichen auf den betroffenen Produktbildern zu entfernen, müssten die meisten Händler bereits jetzt mit der Arbeit beginnen. Das würde aber heißen, dass sie nicht alle Ressourcen und die volle Konzentration auf das Weihnachtsgeschäft richten könnten. Das bedeutet gleichermaßen Umsatzeinbußen für sie als auch für eBay selbst. Aus diesem Grund hat sich der Onlinemarktplatz entschlossen, die Einführung des Wasserzeichen-Verbots auf unbestimmte Zeit zu verschieben. Somit wird den Händlern mehr Zeit für die Bereinigung der Produktbilder gegeben, sodass diese nicht zusätzlich während des Weihnachtsgeschäfts belastet werden.

    Das Wasserzeichen-Verbot kommt bestimmt

    Ganz vom Tisch dürfte das Wasserzeichen-Verbot jedoch nicht sein. Das wird unter anderem daran deutlich, dass eBay seinen Händlern empfiehlt, die Löschung der Wasserzeichen direkt nach der Weihnachtssaison in Angriff zu nehmen. Die Vorteile, die ein solches Verbot für eBay mit sich bringt, sind einfach zu groß, um sie sich nicht zu sichern. Immerhin geht es um Kundenzufriedenheit und die Reichweite des eigenen Marktplatzes. An beiden Faktoren hängt so viel Geld, dass eBay darauf keinesfalls verzichten wird. Deswegen ist damit zu rechnen, dass Anfang 2018 relativ zügig ein neuer Termin bekanntgegeben wird, bis zu dem sämtliche Wasserzeichen entfernt sein müssen. Der gute Vorsatz, den Onlinehändler zu diesem Jahreswechsel also in Angriff nehmen sollten, ist daher die Umsetzung des bevorstehenden Wasserzeichen-Verbots in möglichst kurzer Zeit.

    Talentmanagement als unerlässliches Instrument für den Unternehmenserfolg

    Talentmanagement

    Was verbirgt sich hinter dem Begriff „Talentmanagement“?

    Unter dem Talentmanagement werden in einem Unternehmen alle Methoden, Strategien und Maßnahmen verstanden, die dazu dienen, entsprechende erfolgsrelevante Schlüsselpositionen mit potenziellem Fachpersonal zu besetzen. Dieser Umstand ist entscheidend für den Erfolg des Unternehmens. Entscheidende Rollen im Talentmanagement spielen die Führungskräfte und die Personalabteilung, welche den Prozess, unter Verwendung angemessener Tools, initiieren, koordinieren und vorantreiben. Häufig sind diese Talente am Markt oder auch im Unternehmen begrenz vorhanden und daher hart umkämpft. In einem Punkt sind sich jedoch die Personalexperten einig, das Talentmanagement ist ein essentieller Prozess für die Wettbewerbsfähigkeit des Unternehmens.

    Wie wirkt sich Talentmanagement auf die Personalabteilung aus?

    Durch das Talentmanagement ergibt sich für den tätigen Personalmitarbeiter ein zu bearbeitendes Konzept, das so genannte Talent Management Konzept. Dieses Konzept beginnt mit dem Recruiting und Onboarding. Dieser erste Schritt stellt den primären Kontakt zu den Fachkräften dar. Hier hat sich das Vorgehen in den letzten Jahren stark verändert. Heute kommt es darauf an frühzeitig den Kontakt zu den Talenten aufzubauen und dies auch nicht mehr über herkömmliche Wege, wie etwa eine einfache Stellenausschreibung. Die Kontaktaufnahme über Social Media wird beispielsweise immer mehr als Einstieg in eine moderne Kommunikation mit den Fachkräften genutzt. In einem weiteren Schritt geht es um das Performance Management, welches beschreibt, wie und welche Leistungen im Unternehmen zu erbringen sind. Darauf folgend muss mit der potenziellen Fachkraft eine Vergütung der Tätigkeit verhandelt werden. Auch wenn das Talent nun den Weg in das entsprechende Unternehmen und die Abteilung gefunden hat, in der es gebraucht wird, ist die Entwicklung der Fachkraft jedoch noch nicht beendet. Es ist auch dringend zu vermeiden, das Talent nun sich selbst zu überlassen. Wichtig ist im nun folgenden Schritt des Talent Management Konzeptes die Personalentwicklung, in der auf entsprechende Skills und Kompetenzen der Fachkraft eingegangen werden muss und diese auch gefördert werden sollen. Damit einhergehend muss aktiv mit dem Mitarbeiter zusammen an seiner Laufbahn geplant und gearbeitet werden. Nur so fühlt sich der Mitarbeiter wertgeschätzt und integriert sich immer mehr in das Unternehmen. Die enge Begleitung des Mitarbeiters ist unerlässlich für das Talent Relationship Management.
    Künftig wird also das Talent Management auch weiter an Bedeutung zunehmen, denn der Mangel an Fachkräften wird sich weiter ausbauen. Daher wird es als unerlässlich angesehen das Employer Branding zu stärken. Zum einen, um bereits beschäftigte qualifizierte Fachkräfte zu binden und zum anderen, um neue Fachkräfte zu rekrutieren, und an das Unternehmen zu binden und in ihrer weiteren Entwicklung zu fördern und zu begleiten.

    Unterstützung durch Talentmanagementsoftware

    Durch den Einsatz einer Talentmanagementsoftware kann die Suche nach Talenten und auch die permanente Begleitung von Fachkräften im Unternehmen effizienter gestaltet werden. So können Gespräche terminiert werden und inhaltlich präzise vorbereitet werden. Auch die Überwachung von Zielerreichungen jedes einzelnen Mitarbeiters kann über eine solche Software erfolgen und entsprechender Schulungsbedarf durch eine konsequente Seminarplanung übersichtlich dargestellt werden. Nicht zuletzt auch die Beurteilung von Mitarbeitern und die spezifische Entwicklung der Skills kann in einer Talentmanagementsoftware wesentlich objektiver und anschaulicher dargestellt werden.

    Die E-Commerce Revolution – in zwei Jahren die Einkaufswelt verändern

    Grafik: sana-commerce.com

    Die aktuellen Entwicklungen im E-Commerce machen es für etablierte Unternehmen wichtig, ihre Strategien neu auszurichten und ihre Onlineangebote zu aktualisieren. Innerhalb der nächsten zwei Jahre wird daher eine E-Commerce Revolution erwartet, die sich durch neue Technologien, veränderte Vertriebswege und eine verbesserte Kundenansprache auszeichnen wird. Vor allem die Customer Experience wird hierbei in den Blick genommen.

    Revolution für eine bessere Einkaufswelt

    Aktuell ist viel Bewegung in der Welt des E-Commerce. Immer mehr Unternehmen rüsten auf und legen sich E-Commerce-Lösungen der zweiten Generation zu. Die aktuellen Webshops und IT-Lösungen bieten einfach nicht die Funktionalität, die heutzutage gefragt ist, und sorgen nur bedingt für eine gelungene Customer Experience. Laut einer aktuellen Umfrage unter 300 Entscheidern im B2B-Bereich, die in einem Whitepaper von Sana Commerce zu finden ist, planen 76% der Befragten innerhalb der nächsten zwei Jahre und 42% innerhalb des nächsten Jahres ihre Webshops zu aktualisieren. Zu den Befragten gehören Führungskräfte aus den Bereichen IT, operatives Geschäft, Vertrieb, Finanzen, Marketing aus Branchen wie der Elektronik-, Bau-, Automobil und Lebensmittelindustrie. Die Befragten stammen aus Europa, den USA und Neuseeland.

    Planen Sie ein Upgrade Ihrer E-Commerce-Lösung?
    Grafik: sana-commerce.com

    Grund für diese Entwicklung ist der Wunsch vieler Kunden, Waren und Dienstleistungen bequem online bestellen zu können. Das ist aber nur dann möglich, wenn der jeweilige Webshop auf dem neuesten Stand ist und beispielsweise auch mit dem Smartphone mühelos genutzt werden kann. Außerdem geht es darum, die Einkaufsprozesse zu personalisieren und Kunden somit einerseits individuell anzusprechen und andererseits an das eigene Unternehmen zu binden. Das Ziel ist eine verbesserte Einkaufswelt, in der sich Kunden wohlfühlen und die für die Anbieter lukrativ ist.

    Diese Technologien und Vertriebswege werden an Bedeutung gewinnen

    Für die meisten Befragten (50%) ist der eigene Webshop der wichtigste Vertriebskanal. Erst danach folgen soziale Netzwerke (39%) und Vertriebsmitarbeiter (37%). Entsprechend werden Updates der Webshops vorgenommen und 72% der Befragten gehen davon aus, dass B2B-Unternehmen ihre gesamte Produktpalette in Zukunft auch online zur Verfügung stellen werden. Außerdem setzen immer mehr Betriebe auf Technologien wie das Internet der Dinge (IoT) und Machine-to-Machine-Technologien (M2M). Das Ziel hierbei ist, den Kunden automatisierte Bestellprozesse zu ermöglichen, die das Einkaufen schneller und bequemer machen.

    So werden Produkte verkauft
    Grafik: sana-commerce.com

    Weitere Technologien, die von den Befragten als wichtig eingestuft werden, sind Virtual Reality (VR) und fahrerlose Autos sowie Drohnen. VR dient dazu, die Customer Experience individuell und angenehm zu gestalten, indem Kunden beispielsweise online Waren aus- beziehungsweise Kleidungsstücke anprobieren können. Die fahrerlosen Autos und Drohnen dienen hingegen dazu, bestellte Waren innerhalb kürzester Zeit an jeden Wunschort auszuliefern, um Wartezeiten zu verkürzen und die Lieferungen angenehmer zu machen.

    Nichts geht über die Customer Experience

    Das Thema Customer Experience steht bei den meisten Unternehmen ganz oben auf der Agenda. Diese betrifft Desktop-PCs ebenso wie mobile Endgeräte, für die ein Shop ebenfalls optimiert werden muss. Entsprechend setzen viele Organisationen auf mobile Apps, die ein individuelles und bequemes Shoppingerlebnis möglich machen. Hierbei macht den Verantwortlichen Mut, dass 64% der Unternehmen, die in E-Commerce-Lösungen und -Technologien investieren, ihren Return of Invest (ROI) bereits innerhalb von 12 Monaten erreichen. Das liegt unter anderem daran, dass ein Webshop durch solche Technologien deutlich effizienter arbeitet, was optimierte Verkaufsprozesse und gesteigerte Umsätze zur Folge hat. In jedem Fall führt kein Weg am Thema Personalisierung vorbei, da Kunden beim Shoppen individuell angesprochen werden und ihre persönlichen Wünsche und Anliegen ernst genommen wissen wollen.

    Im E-Commerce arbeiten – diese Jobs machen glücklich

    Produktmanager

    Der E-Commerce bietet ein breites Spektrum an Betätigungsfeldern. Hierbei zeigt sich, dass verschiedene Jobs zu einer unterschiedlich großen Zufriedenheit der Arbeitnehmer führen. Ähnlich mannigfaltig sind die Kriterien, die Glück bei der Arbeit im Onlinehandel auslösen beziehungsweise verhindern. Zudem wächst die Bedeutung von Headhuntern kontinuierlich an, da diese potenziellen Mitarbeitern mehr Glück bei der Arbeit versprechen.

    Diese Berufe machen besonders glücklich

    Waren es bis vor etwa 10 Jahren noch die Kreativen aus der Medien- und Werbebranche, die mit ihrer Arbeit am zufriedensten waren, so sind heutzutage vor allem IT-ler gerne bei der Arbeit. Das ergab eine Langzeitstudie des Unternehmens Qualtric, in deren Zusammenhang 1.000 vollbeschäftigte Arbeitnehmer zu Themen wie Zufriedenheit am Arbeitsplatz, Motivation, Berufsumfeld und weiteren Faktoren befragt wurden. So geben 75% der Befragten aus der Informations- und Telekommunikationstechnologie an, mit ihrer Arbeit zufrieden oder sehr zufrieden zu sein. Bei den Kreativen ist hingegen der Wert derjenigen, die mit ihrem Job unzufrieden oder sehr unzufrieden sind, mit 37% sehr hoch. Durchschnittlich gaben 65% an, mit ihrer Arbeit zufrieden oder sehr zufrieden zu sein und 21% sind unzufrieden oder sehr unzufrieden.

    Die zufriedensten Mitarbeiter nach Branchen
    Grafik: www.qualtrics.com/de/

    Welche Kriterien führen zu Glück bei der Arbeit?

    Erstaunlicherweise ist ein pünktlicher Feierabend keine Grundvoraussetzung für Zufriedenheit bei der Arbeit. So sind diejenigen Arbeitnehmer, die 55-60 Stunden pro Woche arbeiten, am zufriedensten. Hierbei ist allerdings davon auszugehen, dass sie nicht glücklicher sind, weil sie länger arbeiten, sondern dass sie länger bei der Arbeit bleiben, weil sie zufrieden sind. Ein weiteres Glückskriterium ist das Alter. Die Befragung zeigt, dass ältere Arbeitnehmer tendenziell glücklicher als jüngere sind. Während bei den unter 25-Jährigen 60% der Befragten mit ihrer Arbeit zufrieden sind, sind es bei den über 55-Jährigen 67%. In den Altersgruppen dazwischen steigt der Wert kontinuierlich an.

    Mitarbeiter Zufiriedenheit Überstunden
    Grafik: www.qualtrics.com/de/

    Ebenfalls von großer Wichtigkeit ist Lob. Wenn ein Chef nicht herumschreit oder die Mitarbeiter permanent kritisiert, ist das schon einmal schön. Zu mehr Zufriedenheit und Motivation führt es hingegen, wenn er es versteht, an der passenden Stelle ein Lob auszusprechen. Das wird daran deutlich, dass 82% derjenigen Befragten, die regelmäßig gelobt werden, angeben, mit ihrer Arbeit besonders zufrieden zu sein. Natürlich spielt auch das Gehalt eine Rolle. Hierbei kommt es nicht darauf an, Reichtümer anzuhäufen, sondern das Gefühl zu haben, dass die eigene Arbeit angemessen entlohnt wird.

    Eine weitere Voraussetzung für Glück bei der Arbeit sind Karrieremöglichkeiten. Wer denkt, dass er gute bis sehr gute Aufstiegschancen hat, ist mit seiner Arbeit zufrieden. Zudem wollen Arbeitnehmer das Gefühl haben, nicht irgendwelche Aufgaben zu erledigen, sondern einen wichtigen Beitrag zum Unternehmenserfolg zu leisten. 82% der Befragten, die die Unternehmensziele genau kennen und daran aktiv mitarbeiten, sind mit ihrer Stelle zufrieden. Bei denjenigen, denen diese Ziele nicht vermittelt werden, sind es gerade einmal 28%.

    Der Einfluss von Headhuntern wird immer größer

    Diese Situation am Arbeitsmarkt machen sich Headhunter zunutze. So geben 33% der Befragten an, dass sie innerhalb der letzten 6 Monate von einem Headhunter kontaktiert wurden. Immerhin 35% dieser Arbeitnehmer haben anschließend die Arbeitsstelle gewechselt. Besonders interessiert sind Headhunter an Spezialisten aus der Medien- und Werbebranche, aus der Textilbranche und aus dem Finanzwesen. Am erfolgreichsten sind sie, wenn sie die Arbeitnehmer per E-Mail kontaktieren. 59% der Befragten geben an, dass dies ihr bevorzugter Kanal für eine solche Kontaktaufnahme ist. Erst danach folgen das Mobiltelefon (17%) und Jobbörsen (6%). Der Erfolg der Headhunter wird zudem zusätzlich dadurch befeuert, dass 57% der Befragten angeben, dass die Digitalisierung ihre Arbeitswelt verändert und man sich entsprechend auf diese neuen Entwicklungen einstellen muss.

    Beeinflussung des digitalen Wandels auf den Job
    Grafik: www.qualtrics.com/de/

    Der Black Friday 2017 in Zahlen und Fakten

    Black Friday

    Für Onlinehändler ist es wichtig zu wissen, wie ihre potenzielle Zielgruppe tickt. Aus diesem Grund hat die Sparplattform Cuponation eine Analyse der wichtigsten Daten und Fakten zum Black Friday 2017 zusammengestellt. Die Untersuchung zeigt deutlich, welche Produkte besonders stark nachgefragt waren und auf welche Weise die Kunden in der Onlinewelt eingekauft haben. Anhand dieser Daten können Händler ihr Angebot optimal an ihrer Zielgruppe ausrichten und erfolgreicher verkaufen.

    So hat Cuponation die Daten und Fakten erhoben

    Das E-Commerce Portal Cuponation ist der Frage nachgegangen, nach welchen Kriterien Kunden im Onlinehandel einkaufen und für welche Produkte sie sich besonders interessieren. Zu diesem Zweck wurden die Aktivitäten am Black Friday 2017 unter die Lupe genommen. Die Daten entstammen dem eigenen Black Friday-Shop-Netzwerk der Plattform und wurden in Echtzeit erhoben. Unter anderem geben die gesammelten Informationen einen Eindruck von den Warenkorbwerten, den Umsätzen nach Uhrzeit, besonders beliebten Produkten und Unterschieden im Einkaufsverhalten von Männern und Frauen. Die einzelnen Werte wurden von Cuponation gesammelt, ausgewertet und den Ergebnissen der Untersuchung des Vorjahres gegenübergestellt.

    Diese Produkte waren beim Black Friday 2017 besonders gefragt

    Absoluter Spitzenreiter unter den beliebtesten Kategorien ist mit 31,9% der Bereich Mode. Danach folgen mit deutlichem Abstand die Kategorien Sport (12,6%) sowie Elektronik & Smartphones (10,3%). Diesbezüglich hat sich seit dem Vorjahr also nichts geändert. Auf den Plätzen 4+5 des Rankings stehen nun aber nicht mehr Schuhe und Taschen, sondern Haus und Garten. Zudem können die einzelnen Kategorien ein starkes Wachstum für sich verbuchen. Während der Bereich Mode um 72,4% im Vergleich zum Vorjahr wuchs, waren es beim Sport immerhin noch 15,87%. Dafür konnte die Kategorie Elektronik & Smartphones mit 228 Euro den mit Abstand höchsten Warenkorbwert für sich verbuchen.

    Außerdem zeigen sich in den Top 10 deutliche Unterschiede in der Interessenlage von Männern und Frauen. Während das weibliche Geschlecht sich vorrangig für die Firmen Nike, Pullandbear und Zalando interessiert, haben Männer bevorzugt Mode, Elektronikartikel und Produkte eines Baumarkts online bestellt. Weitere sehr beliebte Portale bei beiden Geschlechtern sind Karstadt, Galeria Kaufhof, Mediamarkt und Amazon.

    Diese weiteren Erkenntnisse förderte die Untersuchung zutage

    Nach wie vor kaufen Frauen (55,8%) deutlich häufiger im E-Commerce ein als Männer. Allerdings ist der Unterschied nicht mehr ganz so deutlich wie 2016, als noch 62,39% der Kunden im Onlinehandel weiblich waren. Die meisten Einkäufer am Black Friday (32,62%) waren im Alter zwischen 25-34 Jahre, wobei sie von den 18-24-Jährigen (26,96%) stark verfolgt wurden. Das Interesse älterer Menschen an den Angeboten der Onlinewelt hat im Vergleich zum Vorjahr hingegen etwas abgenommen.

    Die Mehrzahl der Kunden (62,68%) kauft nach wie vor über einen Desktop-PC im E-Commerce ein, das Interesse am M-Commerce nimmt aber spürbar zu. Vor allem in der Bürozeit (9-12 Uhr) hatten Desktop-PCs die Nase vorn. Insgesamt wurden in dieser Zeit 21% des gesamten Umsatzes am Black Friday erwirtschaftet. Zwischen 19-22 Uhr wurde ebenfalls stark eingekauft (29,32%). Alles in allem wurde in der zweiten Tageshälfte mehr Einkäufe getätigt (66,26%) als in der Zeit zwischen Mitternacht und Mittag. Am häufigsten kauften Menschen aus bevölkerungsreichen Bundesländern wie Nordrhein-Westfalen, Bayern, Baden-Württemberg, Hessen und Berlin ein.

    Neue E-Privacy Richtlinie droht die europäische Digitalwirtschaft massiv umzukrempeln

    Neue E-Privacy Richtlinie

    Die neue E-Privacy Richtlinie der EU soll im Frühjahr des nächsten Jahres in Kraft treten und gefährdet in ihrer jetzigen Form viele digitale Geschäftsmodelle. Die neue Verordnung macht es Publisher ungleich schwerer Daten über Ihre Nutzer zu sammeln und diese in Form von Werbeplätzen zu monetarisieren. Vor allem Zeitungen und Online-Magazine müssen nun kreativ sein und andere Wege der Finanzierung einschlagen.

    Die Zeiten des Online Performance Marketings scheinen vorbei, denn ab 25. Mai 2018 muss die neue EU Datenschutzgrundverordnung (EU-DSGVO) von allen Unternehmen innerhalb der EU eingehalten und implementiert werden. Diese soll die Privatsphäre von Usern schützen und Datenkraken in ihrem Handeln beschränken.  Aber nicht die großen Player des digitalen Raums stellt die neue Verordnung vor massive Probleme, sondern vor allem kleinere Publisher werden mit dem Versuch ihr laufendes Geschäft konform mit der neuen Richtlinie in Einklang zu bringen zu kämpfen haben.

    EU will Verbraucher mehr Privatsphäre zu sichern

    Die neue Verordnung zielt vor allem darauf ab das Thema “E Privacy” voranzutreiben und zu forcieren. Simpel ausgedrückt geht es um den erhöhten Schutz von persönlichen Daten im digitalen Raum. Ursprünglich wurde die E Privacy Richtlinie im Jahr 2002 von der EU beschlossen mit dem Ziel Mindeststandards für den Schutz von Userdaten international zu regeln. Darüberhinaus wurde neben der E-Privacy Richtlinie 2009 auch die Cookie Richtlinie durchgesetzt. Diese sieht vor, dass Konsumenten ihr Einverständnis erklären müssen, dass Cookies gesetzt und verwendet werden dürfen.

    Bis heute werden alle rechtlichen Belange rund um das Thema Datenschutz auf nationaler Ebene geregelt und überwacht. Dies soll sich mit der neuen europaweiten Datenschutzverordnung ändern und ein internationaler Standard geschaffen werden. So hat die EU Richtlinie neben verschlüsselter Kommunikation vor allem einen erhöhten Schutz vor User-Tracking, das Abwehren von Cookie Walls und das Unterbinden von Offline-Tracking durch Bluetooth und öffentliche Netzwerke im Blickfeld. Befürworter argumentieren richtigerweise, dass Konsumenten damit die Hoheit über Ihre eigenen Daten zurückgewinnen und Nutzerrechte massiv gestärkt werden. Darüberhinaus besteht  berechtigte Hoffnung, dass durch die Standardisierung der Datenschutzverordnung auf internationaler Ebene rechtliche Ungewissheiten bezüglich Third-Party Cookies geklärt werden. Ein besonders prominentes Beispiel ist hierbei das Facebook Conversion Tracking, dessen Mechanismus durch einen Cookie Userdaten an Facebook weitergibt, obwohl der User sicht überhaupt nicht mehr auf Facebook befindet. All diese Dinge sind theoretisch natürlich zu begrüßen, jedoch weisen Kritiker der EU Verordnung auf die Folgen für den digitalen Wirtschaftsraum Europa hin. Denn vorrangig kleine Publisher wie Online Magazine, lokale Zeitungen etc., die sich über Werbeeinnahmen finanzieren, werden mit der Umsetzung zu kämpfen haben, da gezielte Werbung nur noch bedingt möglich sein wird.

    Digitale Geschäftsmodelle müssen überdacht und angepasst werden

    Viele digitale Geschäftsmodelle stehen nun vor der Herausforderung weiterhin profitabel zu agieren, sowie alle Vorgaben einzuhalten. Die Krux an der Sache ist, dass sich die meisten Webseiten über Online Werbung in unterschiedlichen Formen finanzieren. Die neue Vorgaben machen es aber ungleich schwerer diese auszuspielen. Folglich ist der komplette Online Marketing Sektor betroffen .Dazu zählen nicht nur Tracking Spezialisten und Targeting Anbieter, sondern auch Online Journalismus und Programmatic Advertising.

    Es ist nicht auszuschließen, dass es Konsolidierungen vieler Anbieter geben wird, denn Nutzerdaten, die durch das Cookie Tracking gesammelt werden konnten, könnten in ein paar Monaten von der wiederholten Zustimmung des Endverbrauchers abhängig sein. Diese Zustimmung der Users wird zusätzlich durch den “Opt-In” Prozess abgeholt. Jedoch muss laut der neuen Richtlinie dem Konsument auch die Möglichkeit gewährt werden, die Zustimmung zu verneinen. Dies könnte zu einer erheblichen Abschreckung führen, da der Durchschnitts-User letztlich überhaupt nicht weiß, was er einwilligen oder ablehnen soll. Daraus wird sich folglich ein erheblicher Datenverlust einstellen, der zudem von der neuen Verordnung gefördert wird, indem nur nur “streng erforderliche” und “streng technisch notwendige” Daten verwendet werden dürfen.

    So wird der Standard-Hinweis “Mit dem Besuch dieser Webseite akzeptieren Sie die Verwendung von Cookies“ oder der Hinweis, dass User auf eigene Faust in Ihrem Browser Datenschutzbestimmungen anpassen können nicht mehr ausreichend sein, um gesetzeskonform zu wirtschaften. Vielmehr wird der Nutzer schon vor dem Besuch der Webseite mit der Frage konfrontiert werden, ob ein Cookie gesetzt werden darf. Die Zustimmung muss per Opt-in erfolgen, stimmt der Kunde nicht zu, darf er die Webseite aber trotzdem benutzen. Ob der User dann alle Webseiteninhalte zu Gesicht bekommt, die er mit Zustimmung des “Opt-ins” zu Gesicht bekommen würde, bleibt offen.

    Profitieren würden vor allem die großen Player wie Facebook, Google etc., da diese durch die LogIns ihrer User die meisten Einschränkungen umgehen können. Da die Mehrzahl der Medien aber ohne diese LogIns funktionieren, wird es vor allem für kleinere Player schwer passende Lösungswege zu finden. Mit LogIn-Allianzen zwischen ProSieben und Zalando, sowie Otto & Ströer gibt es schon erste Versuche der deutschsprachigen Schwergewichte, wie man die LogIn Lösung über Shopping-Profile elegant gelöst bekommt.

    Die Privatsphäre wird geschützt, aber zu welchen Kosten?

    Klar ist jedoch, dass sich Publisher trotzdem finanzieren und einen Weg einschlagen müssen der ihr bestehendes Geschäftsmodell tragbar macht. Da vor allem die Umstellung auf entweder neue Erlösmodelle oder die technische Anpassung an Gesetzesvorgaben mit erheblichem Ressourcenaufwand verbunden ist, scheint es nicht abwegig, dass es Grenzfälle gibt in denen es ökonomisch sinnvoller ist ein Webprojekt zu begraben und Arbeitsplätze zu vernichten, als dieses unter den neuen Umständen fortzusetzen. Aber nicht nur Webpublisher die Ihre Reichweiten durch Werbung monetarisieren, sondern auch die Nutzer dieser Seiten sind oftmals unmittelbar betroffen im Bezug auf die Usability der jeweiligen Webseite.  Denn zukünftig werden Verbraucher bei jedem Aufruf von Webinhalten aufs Neue wiederholt nach einer Einverständniserklärung zum Ausspielen von Werbung und zum Datentracking gefragt, sofern sich keine andere Erlösmodelle finden.

    Eine für Laien erst auf den zweiten Blick erkennbare Herausforderung der potenziellen neuen rechtlichen Vorgaben besteht darin, dass Werbeinhalte nicht limitiert werden, sondern wenn überhaupt mit noch höherer Frequenz ausgespielt werden. Bisher hat der digitale Sektor nämlich vor allem davon profitiert, wichtige Informationen über Ihre User zu sammeln und diese durch zielgerichtete Werbung in Umsätze umzuwandeln. So wurden Hundebesitzern Werbung für Hundenahrung gezeigt und Katzennahrung für Katzenbesitzer. Nach Umsetzung der E-Privacy Richtlinie könnte dies nicht mehr der Fall sein, da keinerlei Infos über den Nutzer bekannt sind. DIe Annahme, dass durch das fehlen von Informationen weniger Werbung auf den verschiedenen Kanälen ausgespielt wird, darf getrost in das Reich der Fabeln verwiesen werden. Wenn überhaupt gibt es ein signifikantes Plus an Werbung, um dem Streueffekt der nicht zielgerichteten Werbung zu mindern. Wenn sich die Datenschutzverordnung in Ihrer jetzigen Form durchsetzt, dann müssen Internetuser mit einer deutlich schlechteren online Erfahrung durch erhöhtes Werbeaufkommen rechnen. Ob das die zusätzliche Privatsphäre vollends rechtfertigt, bleibt abzuwarten.

    Mit Employer Branding finden Unternehmen die besten Fachkräfte

    Employer Branding

    In den nächsten Jahren werden sich viele Branchen und Unternehmen im Rahmen der digitalen Transformation verändern und digital aufgestellt werden. Dann geht der Kampf um die besten Fachkräfte los, die die teilweise ganz neu entstandenen Jobs in der Digitalbranche, wobei der Chief Digital Officer ganz oben auf der Liste steht, ausfüllen können. Jedes Unternehmen steht also vor der Herausforderung, die besten Fachkräfte auf dem heiß umkämpften Markt für sich zu gewinnen. In Zeiten, in denen die sogenannten Millenials und Angehörigen der Generation Y als junge Arbeitnehmer in den Jobmarkt eintreten, stehen Firmen noch einmal vor besonderen Aufgaben. Die bisherigen Wege, hoch qualifizierte Fachkräfte für sich zu gewinnen, sind meist nicht mehr aktuell und nun müssen neue Wege gefunden werden. Nur Unternehmen, die in ihr Employer Branding und ihren Status als Arbeitgeber investieren, haben eine Chance auf die besten Arbeitnehmer auf dem Markt.

    Employer Branding für die Arbeitswelt 4.0

    Und um das eigene Geschäft für die Zukunft fit zu halten und konkurrenzfähig zu bleiben, ist es ganz entscheidend, die besten Mitarbeiter für sich sichern zu können. Nur so haben Unternehmen in der sich ständig wandelnden Arbeitswelt 4.0 eine Chance.

    Brandbuilding nicht nur bei Kunden, auch bei Arbeitnehmern ist wichtig

    Wenn ein Unternehmen trotz Fachkräftemangel die besten digitalen Talente für sich gewinnen möchte, sollte es an der Positionierung seiner Employer Brand arbeiten. Doch was macht eigentlich ein gutes Employer Branding aus? Diese Positionierung einer Firma als Arbeitgeber unterscheidet sich noch einmal deutlich von der Corporate Identity einer Marke. Das Employer Branding unterscheidet sich auch von der Art und Weise, wie ein Unternehmen als Marke von der möglichen Kunden-Zielgruppe wahrgenommen wird.

    Dennoch müssen all diese einzelnen Außenauftritte eines Unternehmen in Sachen Corporate Identity, Product Branding und Employer Branding einen gemeinsamen roten Faden haben. Denn alles ist in der Gesamtbetrachtung eines Arbeitgebers wichtig und darf sich daher nicht widersprechen oder gegenseitig aufheben. Daher ist es wichtig, die Kommunikation im Employer Branding strategisch aufzubereiten und ganz genau zu planen, damit alle Maßnahmen sich miteinander sinnvoll ergänzen können. Das nennt man dann „integriertes Marketing“

    Onboarding: Der zweite Einduck kann entscheidend sein

    Eine Fachkraft hat sich im Vorstellungsgespräch den ersten Eindruck von Ihnen und Ihrem Unternehmen verschafft – und umgekehrt natürlich auch. Es kommt zum Angestelltenverhältnis. Klasse, nun sollte man den guten Ersteindruck nicht wieder zerstören und dem neuen Mitarbeiter gleich am ersten Tag mit einem guten Onboarding zeigen, dass man sich vorbereitet hat, professionell arbeitet und den neuen Mitarbeiter wertschätzt. Ein gut vorbereiteter Arbeitsplatz und die Planung des ersten Arbeitstags, sowie die Bestimmung eines „Paten“ und das Briefing der weiteren Kollegen sollten hier selbstverständlich sein. Ein gutes Beispiel für den Ablauf des Onboarding-Prozesses haben wir hier gefunden: Beispielablauf zur Einarbeitung und Integration neuer Mitarbeiter (im Download-Bereich der Seite).

    Bewertungen durch Ihre Arbeitnehmer fördern und ernst nehmen

    In der öffentlichen Wahrnehmung eines Unternehmens spielt vor allem die Glaubwürdigkeit eine große Rolle, und in Zeiten des Internets, wo jeder zahlreiche Möglichkeiten zur Recherche hat, ist die Glaubwürdigkeit eines Unternehmens das höchste Gut. Daher ist es wichtig, alle kommunikativen Maßnahmen nach außen fein aufeinander abzustimmen. Nur so steigt die Reputation einer Arbeitgebermarke dauerhaft an.

    Schaffen Sie Vertrauen in Ihr Unternehmen

    Vertrauensstiftende Maßnahmen und positive Bewertungen eines Arbeitgebers durch seine Mitarbeiter sind von großer Bedeutung. In Jobbörsen und in Internetforen tauschen sich viele Menschen über die Qualität und das Firmengeschehen hinter den Kulissen aus. Daher sind zufriedene und glückliche Mitarbeiter eine der wichtigsten Hilfen im Employer Branding und durch fast keine andere Maßnahme zu ersetzen. Motivierte Mitarbeiter, die Spaß an der Arbeit haben und merken, dass ihr Arbeitgeber noch besser ist als andere Firmen, werden zu Multiplikatoren.

    Als Multiplikatoren erzählen sie anderen von ihrer Arbeit und versuchen, weitere gute Mitarbeiter für die eigene Firma zu gewinnen. Diese Art von Mund-zu-Mund-Propaganda ist deswegen so wichtig, weil sie sich nicht wie andere Werbemaßnahmen incentivieren lässt. Wenn Mitarbeiter zufrieden sind, erzählen sie es ihren Freunden; und wenn Mitarbeiter unzufrieden sind, erzählen sie auch genau das ihren Freunden.
    Die Steigerung der Zufriedenheit der eigenen Mitarbeiter ist also eine der wichtigsten Maßnahmen im Employer Branding. Dazu gibt es verschiedene Umsetzungsmöglichkeiten: von der Einstellung eines Feelgood-Managers bis hin zu interner Evaluierung, neuen Arbeitszeitmodellen und mehr Möglichkeiten zur Vereinbarung von Beruf und Familie ist vieles hilfreich. Hier spielen ganzheitliche Ansätze eine Rolle, von der alle Angestellten im Unternehmen profitieren und die sich wie von selbst auf die Gewinnung von neuen Mitarbeitern auswirken.

    Vereinbarkeit von Beruf und Familie

    Das Thema Vereinbarkeit wird in der Generation Y so wichtig werden wie nie zuvor. Die Vereinbarkeit von Beruf und Familie betrifft nämlich längst nicht mehr nur Frauen, sondern immer mehr Männer möchten Elternzeit nehmen und dann eventuell auch ein paar Stunden Arbeitszeit reduzieren. Als moderner Arbeitgeber, der auch in Zukunft die besten Fachkräfte trotz Fachkräftemangel für sich gewinnen möchte, kann es sinnvoll sein, mit diesem Thema offensiv umzugehen und mit den eigenen flexiblen Arbeitszeitmodellen für sich zu werben. So können zum Beispiel flexible Teilzeitmodelle, Job-Sharing-Modelle oder auch die Möglichkeit auf Home Office nach Bedarf dafür sorgen, dass ein Unternehmen zum attraktiven Arbeitgeber wird. Wenn das Unternehmen zum Beispiel auch Teilzeit- und Job-Sharing-Möglichkeiten für Führungspositionen anbietet und davon berichtet, wird sichergestellt, dass sich schon in jungen Jahren die besten Talente für dieses Unternehmen entscheiden.
    Denn gerade „Millenials“ wollen eine Perspektive haben, die ihnen eine attraktive Karriere und dennoch ein erfülltes Privatleben ermöglicht. Darauf will niemand mehr verzichten, und so ist es als Arbeitgeber sinnvoll, seinen Mitarbeitern beides zu ermöglichen.

    Dadurch steigt auch die Zufriedenheit der Mitarbeiter deutlich an. Bei einer hohen Zufriedenheit im Unternehmen steigt auch die Dauer der einzelnen Mitarbeiter im Unternehmen an. Von einer langen Betriebszugehörigkeit im Unternehmen profitieren Firmen deutlich, da bei jedem Mitarbeiter, der den Job wechselt, wieder etwas Wissen verloren geht. Bei einer hohen Fluktuation müssen ständig neue Ressourcen dafür aufgewendet werden, die neuen Mitarbeiter einzulernen und in die Arbeitsprozesse einzubinden. Das kostet viel Zeit und Geld. Wenn also Unternehmen im Rahmen des Arbeitgebermarketings gezielt in die Zufriedenheit der eigenen Angestellten investieren, sparen sie an anderen Stellen ganz entscheidend Ressourcen ein. Die Zufriedenheit und die höhere Verweildauer der Mitarbeiter im Unternehmen haben also einen direkten Einfluss auf den Geschäftserfolg

    Weiterentwicklung von Mitarbeitern – Fördern und Fordern

    Die Weiterentwicklung von Mitarbeitern ist auch ein wichtiger Baustein des Employer Brandings. So kann ein Unternehmen die besten Fachkräfte in der Digitalbranche für sich gewinnen, da diese Mitarbeiter sich stetig weiterbilden können. Durch Team Building sowie interne und externe Fortbildungen haben die Angestellten die Möglichkeit, in einer Arbeitswelt Schritt zu halten, die sich rasant verändert. Auch für Unternehmen ist es von großer Bedeutung, dass die Mitarbeiter stetig dazu lernen und ihr Wissen auf dem neuesten Stand halten können. Nur so können Innovationen umgesetzt und von den neuesten technologischen Trends profitiert werden. Das Weiterbildungspersonal muss den Herausforderungen der Digitalisierung dabei natürlich gerecht werden … können.

    Wenn man den bestehenden und den neuen Mitarbeitern die Möglichkeit gibt, sich stetig weiter zu entwickeln, hat das eine große Auswirkung auf die äußere Wahrnehmung im Employer Branding. Hier ist es auch wichtig, dass das, was den Mitarbeitern versprochen wird, auch wirklich eingehalten wird. Denn wenn das nicht der Fall ist und die Weiterbildungsmöglichkeiten doch nicht so gut sind wie zuvor angegeben, kann das möglicherweise zu schlechteren Bewertungen auf Arbeitgeberportalen führen. Hier ist es also hilfreich, für die Mitarbeiter gesamt eine Weiterentwicklungsstrategie auszuarbeiten und noch einmal mit jedem Mitarbeiter individuelle Entwicklungsziele abzustimmen, die dieser zeitnah erreichen kann.

    Tue gutes und rede darüber

    Ein weiterer wichtiger Bestandteil des Employer Brandings ist, dass sich Unternehmen ihrer globalen Verantwortung bewusst werden und dies auch durch entsprechende Maßnahmen nach außen tragen. Vielen Angestellten ist es heutzutage sehr wichtig, eine sinnstiftende Arbeit zu haben, die die Welt ein Stück besser macht. So kann man als Unternehmen zum Beispiel versuchen, die eigenen Klimaschutzziele zu verstärken oder sich auch mit dem Thema Müllvermeidung im Büro offensiv auseinanderzusetzen. Gerade in der Generation Y hat die Suche nach dem Sinn in der Arbeit einen hohen Stellenwert, so dass Unternehmen bei neuen Talenten damit punkten können, wenn sie sich neben dem Thema der Vereinbarkeit noch Themen wie Umweltschutz auf die Fahnen schreiben. Dabei ist es wichtig, dass auch hier ganz konkrete Maßnahmen erfolgen, denn das stärkt wieder die Reputation und die Glaubwürdigkeit der Arbeitgebermarke.

    Annehmlichkeiten, Arbeitsatmosphäre und Bürogestaltung

    In der Arbeitswelt 4.0, in der viele Arbeitsprozesse digital ablaufen können, ist dennoch auch die Arbeitsatmosphäre ein wichtiger Faktor beim Employer Branding. Als Arbeitgeber ist es wichtig, den Mitarbeitern einen Arbeitsplatz zu bieten, der ihren Bedürfnissen entspricht und der auch Raum für die verschiedenen Formen der modernen Arbeit bietet. Neben Arbeitsplätzen, an denen eine konzentrierte Arbeit in Ruhe möglich ist, ist gleichermaßen auch genug Raum für Meetings, gemeinsame kreative Arbeit im Team und auch für Entspannung und Austausch wichtig. Auch der Wechsel zwischen Tischen mit Stühlen und Standing Desks kann die Arbeitsatmosphäre verbessern.
    Nur dann, wenn Mitarbeiter sich am Arbeitsplatz wohlfühlen, entsteht eine angenehme Arbeitsatmosphäre, die sich auch positiv auf die Arbeit auswirkt. So hat eine Verbesserung der Arbeitsplatzsituation nicht nur Auswirkungen auf die Wahrnehmung als Arbeitgeber, sondern auch direkt auf das Geschäftsgeschehen. Wenn Angestellte sich besser konzentrieren und auch besser miteinander kommunizieren können, steigt die Einzel- und Teamleistung an.

    Neben der räumlichen Bürogestaltung können auch kleine Annehmlichkeiten zur Verbesserung der Arbeitsatmosphäre führen. Ein kostenloses Angebot von Obst und Getränken und das Abhalten von Team Lunches kann dazu führen, dass sich die Stimmung im Büro verbessert. Auch das hat einen positiven Einfluss auf das Employer Branding und steigert die Wahrnehmung der eigenen Arbeitgebermarke.

    Hard ohne gute Software

    Ein weiteres wichtiges Hilfsmittel kann eine Software sein, die es den Mitarbeitern ermöglicht, auf einer gemeinsamen Plattform zu arbeiten und sich über den Fortgang des Projekts direkt auszutauschen. Denn die tägliche Flut an Emails macht es schwer, sich auf die Arbeit zu konzentrieren und dennoch alle Anfragen zu beantworten. Wenn man also den Mitarbeitern eine kollaborative Plattform anbietet, auf der gemeinsame Arbeitsprojekte nach neuesten Datenschutzrichtlinien sicher bearbeitet werden können, fällt nicht nur die Email-Flut aus, die Mitarbeiter werden produktiver und zufriedener. Außerdem werden wichtige Arbeitsprozesse direkt dokumentiert und können so leichter für spätere ähnliche Projekte verwendet werden. Gerade in der Digitalbranche ist es sehr wichtig, als Arbeitgeber nicht nur neue Technologien zu entwickeln, sondern diese auch selbst intern zur eigenen Arbeit zu verwenden.

    Kollaborieren heisst nicht immer Meeting

    Wenn man als Arbeitgeber im Rahmen des Employer Brandings die eigene Arbeitskultur hinterfragt und neu organisiert, ist neben der Reduzierung der Email-Anzahl noch die Reduzierung unnötiger Meetings von Vorteil. In vielen Firmen fällt es den Angestellten schwer, sich über eine längere Zeit ungestört auf die Arbeit zu konzentrieren. Zahlreiche Besprechungen und Meetings, die die Mitarbeiter immer wieder aus der Konzentration holen, haben einen sehr negativen Einfluss auf das Arbeitsergebnis. Natürlich wird es immer wieder Besprechungen geben, die wirklich wichtig sind, aber viele Meetings sind wirklich nur Zeiträuber. Wenn mit Hilfe einer kollaborativen Plattform gearbeitet wird, können viele Dinge auch direkt dort besprochen werden. Ein weiteres Hilfsmittel, um Meetings wirklich kurz zu halten ist es, die Termine im Stehen durchzuführen, und ganz klar zu kommunizieren, dass jeder Mitarbeiter eine beschränkte Redezeit hat, so dass alle schnell zum Punkt kommen.

    Von Home Office bis zum Digitale Nomaden

    Wenn die Anzahl der Meetings sich reduziert, sinkt auch die Notwendigkeit zur körperlichen Anwesenheit im Büro. Gerade für die hoch qualifizierten Angestellten aus der Generation Y ist es ein attraktives Angebot, von überall auf der Welt aus arbeiten zu können. So können Mitarbeiter entweder vom Home Office Gebrauch machen oder auch zeitweise als Digitale Nomaden unterwegs sein, wenn sie auch vom anderen Ende der Welt ihre Arbeit verrichten.

    Die digitalen Möglichkeiten zur Arbeit machen es einfach, nur mit einem Computer zu verreisen und von überall aus die eigene Leistung erbringen zu können. Dies funktioniert natürlich nicht dauerhaft und nicht stetig für alle Mitarbeiter gleichzeitig, aber es kann im Employer Branding ein hervorragendes Merkmal sein. Denn bisher bieten sehr wenige Unternehmen ihren Angestellten die Chance, auch mal länger auf der Welt unterwegs zu sein und dennoch für die Firma weiter tätig zu sein. Hier kann sich ein modernes Unternehmen strategisch ganz weit vor der Konkurrenz positionieren.

    Influencer-Marketing Ansätze im HR nutzen

    Eine weitere strategische Maßnahme im Employer Branding kann für ein Unternehmen darin bestehen, wichtige Influencer aus der Digitalbranche für sich zu gewinnen. Gerade in Zeiten des Influencer-Marketings kann es hilfreich sein, eine der einflussreichen Größen aus dem Digital Business dauerhaft für die eigene Firma zu gewinnen. Daneben ist es auch immer ratsam, im eigenen Unternehmen nach Branchen-Influencern Ausschau zu halten und diese Mitarbeiter auch gezielt weiter zu entwickeln. Dazu kann zum Beispiel gehören, den Mitarbeitern die offizielle Teilnahme an allen wichtigen Messen und Terminen der Digitalbranche zu ermöglichen. Im Rahmen des Arbeitgebermarketings kann es auch wichtig sein, selbst als Unternehmen einen Stand auf den großen Veranstaltungen zu haben und dort präsent zu sein. Aber gerade über die Speaker-Tätigkeit von einzelnen Talenten kann es einem Unternehmen gelingen, in der Öffentlichkeit deutlich präsenter zu werden. Hier ist es natürlich besonders wichtig, auf die Zufriedenheit dieser Mitarbeiter zu achten, damit sie nicht von der Konkurrenz abgeworben werden können.

    Fazit: Zum Employer Branding

    Das wichtigste Maßnahmenpaket im Employer Branding ist es jedoch, die eigene Zielgruppe auf allen Kanälen direkt und inhaltlich relevant anzusprechen. Jedes Unternehmen, das zukunftsfähig bleiben möchte, muss also verstärkt daran arbeiten, sich als attraktiver Arbeitgeber nach außen darzustellen. Dafür gibt es viele Ansätze und Möglichkeiten, die man immer auch nach außen für potentielle neue Mitarbeiter sichtbar machen muss. Neben der eigenen Website, die den neuesten technischen Standards entsprechen und alle wichtigen Informationen enthalten sollte, sind die Profile eines Unternehmens auf allen relevanten Plattformen sehr wichtig. Neben den gängigen Social Media Plattformen wie Facebook, Twitter und Instagram ist es für Firmen sehr wichtig, auch auf den großen Jobbörsen präsent zu sein. Hier kann man sich als Arbeitgeber kostenlos ein Profil anlegen hat auch die Möglichkeit, die Zielgruppe mit Hilfe von passenden Stellenangeboten zu erreichen. Der richtige Content und die richtige Ansprache der Zielgruppe auf den verschiedenen Kanälen spielt auch eine wichtige Rolle. Die besten Fachkräfte in der Digitalbranche informieren sich auf allen relevanten Plattformen auf der Suche nach dem richtigen Arbeitgeber. Daher ist es ganz entscheidend, auf allen wichtigen Kanälen präsent zu sein und die eigenen Profile auf Jobbörsen zu pflegen. Nur, wenn man hier mit einem aussagekräftigen Profil vertreten ist, kann man die besten Fachkräfte im Kampf um die besten Talente gewinnen.

    Abmahnstudie 2017: Abmahnvereine bedrohen die Existenz von Onlinehändlern

    Trusted Shops Abmahnstudie 2017
    Bild-Quellenangabe: "obs/Trusted Shops GmbH"

    Die aktuelle Abmahnstudie 2017 von Trusted Shops stützt die Kritik des DIHK an der gängigen Abmahnpraxis in Deutschland. Oft sprechen Abmahnvereine ihre Abmahnungen nicht aus, um den Wettbewerb fairer zu gestalten, sondern um Geld zu verdienen. Verschiedene Betroffene fordern vom Gesetzgeber Anpassungen und Neuregelungen, um missbräuchliche Abmahnungen einzudämmen und die für Onlinehändler existenzgefährdende Abmahnpraxis in den Griff zu bekommen.

    Abmahnungen sind ein wachsendes Problem für Onlinehändler

    Rund 50% aller Onlinehändler sind in den vergangenen Monaten mindestens einmal abgemahnt worden. Die durchschnittlichen Kosten für eine solche Abmahnung belaufen sich auf 1.300 Euro. Durch Vertragsstrafen im Wiederholungsfall steigen die Kosten allerdings spürbar an, sodass einige Händler sogar 9.000 Euro zu zahlen hatten. Entsprechend stufen viele Betroffene die aktuelle Abmahnungspraxis als existenzgefährdend ein. Hierbei kritisieren sie zumeist nicht das Instrument der Abmahnung an sich, sondern finden, dass dieses missbräuchlich eingesetzt wird.

    Diese Erkenntnisse brachte die Abmahnstudie 2017 von Trusted Shops zutage und stützt somit die Kritik des Deutschen Industrie- und Handelskammertages (DIHK). Im Rahmen der Studie wurden vom 8. September bis 17 Oktober 2017 1.530 Onlinehändler zu ihren Erfahrungen mit Abmahnungen befragt. Die Daten wurden im Rahmen einer Online-Umfrage erhoben und anschließend ausgewertet.

    Abmahnvereine wollen keine Fairness, sondern Geld

    Große Kritik üben sowohl die betroffenen Onlinehändler als auch der DIHK an den Abmahnvereinen. Diese sprechen nämlich immer häufiger Abmahnungen aus. Zwar mahnen noch immer Mitbewerber am häufigsten ab (51%) doch auf den darauffolgenden Plätzen liegen ausschließlich Abmahnvereine. Ein einzelner Verein hat beispielsweise 22% aller Abmahnungen ausgesprochen, was 59% aller durch Abmahnvereine initiierten Abmahnungen entspricht. Hierbei zeigt sich deutlich, dass es den Abmahnvereinen nicht in erster Linie um einen fairen Wettbewerb geht. Es werden selten wirklich gravierende Fehler abgemahnt, sondern Unachtsamkeiten und Ungenauigkeiten, die im Alltagsgeschäft schon einmal auftreten können. Den betroffenen Händlern fehlt für ihr Fehlverhalten jeglicher Vorsatz und dennoch sind die Folgen gravierend.

    Ein Hauptkritikpunkt der Abmahnvereine ist das Widerrufsrecht. Hier wird zum Beispiel kritisiert, dass die Widerrufsbelehrungen veraltet seien oder eine Telefonnummer fehle beziehungsweise kostenpflichtig sei. Ebenso fehle häufig ein Muster-Widerrufsformular oder es sei fehlerhaft. Allein die Abmahnungen zu Problemen mit dem Widerrufsrecht belaufen sich auf 23% aller Abmahnungen überhaupt, was einem Anstieg um 6% im Vergleich zum Vorjahr entspricht. Das zeigt deutlich, dass die Vorgaben und Regelungen für das Widerrufsrecht nach wie vor zu kompliziert sind und dass Händler trotz Musterformulierungen des Gesetzgebers noch immer nicht vollständig abgesichert sind. Diese Komplexität wird von Abmahnvereinen ausgenutzt, die Abmahnungen als Geschäftsmodell etabliert haben und einzig das Ziel verfolgen, möglichst viel Geld zu verdienen.

    Der Gesetzgeber ist gefragt

    Die Betroffenen fordern ein konsequenteres Einschreiten des Gesetzgebers. So stellt Dr. Carsten Föhlisch, Leiter der Rechtsabteilung von Trusted Shops, fest, dass es an der Zeit sei, zu prüfen, ob die aktuellen Vorschriften und Informationspflichten noch zeitgemäß seien. Nur so könnten Onlinehändler vor einem unverschuldeten Verlust ihrer Existenzgrundlage bewahrt werden. Aber auch die Onlinehändler selbst sehen Handlungsbedarf. So fordern viele einfachere Gesetze (14%), eine Limitierung der Anwaltskosten für Abmahnungen (13%) und den Mut der zuständigen Gerichte, missbräuchliche Abmahnungen häufiger zurückzuweisen (13%).