Schnell verfügbar sein – Kurze Ladezeiten sind erfolgsentscheidend

Kurze Ladezeiten sind für viele Nutzer ein wichtiges Qualitätsmerkmal von Onlineshops. Wenn die Seiten eines Shops zu lange laden, verschwinden die potentiellen Kunden direkt wieder. Um das zu verhindern, sollten die Ladezeiten möglichst kurz gehalten werden. Hierfür gibt es Maßnahmen, die sowohl die Suchmaschinenoptimierung als auch den On-Page und Off-Page Bereich betreffen. Shopbetreiber müssen entscheiden, ob sie diese selbst nutzen oder professionelle Hilfe in Anspruch nehmen.

Kurze Ladezeiten sind ein Qualitätsmerkmal

Gelegentlich genügen schon drei Sekunden Ladezeit, damit sich ein potentieller Kunde direkt wieder aus dem Onlineshop verabschiedet und nach einer schnelleren Alternative sucht. Das hat aber weniger etwas mit der Ungeduld der Nutzer zu tun, als mit ihrem Vertrauen in den jeweiligen Onlineshop. Kurze Ladezeiten werden nämlich als Qualitätsmerkmal verstanden. Gibt sich ein Shopbetreiber keine Mühe bei den Ladezeiten, so werden seine sonstigen Leistungen vermutlich nicht überzeugend sein. So der Gedankengang von etwa 85% der Nutzer.

85% der Nutzer sehen die Ladegeschwindigkeit eines Online-Shops als Qualitätsmerkmal für die angebotenen Produkte

Doch auch für Google sind die Ladezeiten von Bedeutung. Je schneller ein Shop von Google gefunden werden kann, desto besser ist das Ranking. Welche Ladezeiten akzeptabel sind, lässt sich nicht eindeutig sagen. Diverse Studien legen allerdings die Vermutung nahe, dass die meisten Nutzer den Webauftritt wieder verlassen, wenn die Ladezeiten länger als fünf Sekunden dauern. Die Bewertungskriterien von Google sind hingegen geheim.

Mit diesen Methoden lassen sich Ladezeiten reduzieren

Google hat ein eigenes Tool mit dem Namen „PageSpeed Insights“. Dieses analysiert den eigenen Webauftritt beziehungsweise Onlineshop hinsichtlich vorhandener Defizite beim Laden. Im Namen der Suchmaschinenoptimierung sollten diese Probleme schnellstmöglich behoben werden. Nur so kann dafür gesorgt werden, dass die eigene Website von Google auch gefunden und möglichst hoch gerankt wird.

Außerdem sollten die Bilddateien, die im Onlineshop angezeigt werden, auf ihre Zweckmäßigkeit hin geprüft werden. Natürlich wollen Shopbetreiber ihren Kunden die einzelnen Produkte möglichst genau, farbenfroh und ansprechend präsentieren. Wenn sich hierdurch aber die Ladezeiten massiv verlängern, ist dadurch nichts gewonnen. Im Gegenteil verlassen die Kunden den Shop wieder, noch bevor sie sich ein Produktbild überhaupt angesehen haben. Deswegen müssen die einzelnen Bilder komprimiert und auf eine vertretbare Größe gebracht werden. Hierbei ist immer zwischen Kundennutzen und möglichst geringer Größe abzuwägen. Bilder mit zu geringer Auflösung sind schließlich ebenso verkaufsschädigend wie übermäßig lange Ladezeiten.

Selbst aktiv werden oder auf Profis setzen?

Viele Probleme mit den Ladezeiten lassen sich von den Shopbetreibern selbst in den Griff bekommen. Andere erfordern ein fundiertes IT-Wissen, weswegen es sinnvoll ist, sich auf die Hilfe von professionellen IT-Anbietern zu verlassen. Diese arbeiten sehr zielstrebig und reduzieren die Ladezeiten innerhalb kürzester Zeit mit verschiedenen Mitteln. Auch hier muss genau zwischen Aufwand und Nutzen abgewogen werden. Jede IT-Aufgabe, die Shopbetreiber selbst in die Hand nehmen, kostet Zeit. Deswegen kann es sinnvoll sein, selbst für lösbare Aufgaben Experten in Anspruch zu nehmen, um sich selbst auf seine Kernkompetenzen und den Erfolg des eigenen Onlineshops konzentrieren zu können.

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1 Kommentar

  1. Hallo,

    Eine Maßnahme die oft schon wunder wirkt: Bilder optimieren. Oft werden Bilder von Herstellern eins zu eins auf den Server oder in den Online Shop geladen, ohne diese zu komprimieren. Dabei geht das mit Tools wie zum Beispiel tynipng super schnell und effektiv. Wichtig wäre an dieser Stelle auch noch folgender Punkt: „Google PageSpeed does not actually measure the speed of your site.“ Google PageSpeed Insights gibt verschiedene Optimierungsempfehlungen, aber keine Angaben zum realen Pagespeed. Um das zu messen sollte man auf Tools wie GTmetrix zurückgreifen oder den TTFB-Wert in Crome berücksichtigen.

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Alexander Noack
Online-Marketer, ausgebildeter Fachmann für Online-Kommunikation und Experte für Content-Marketing am Zentrum für innovatives Marketing Berlin/Brandenburg, ZIM-BB. Außerdem Mitbegründer der Online-Marketing-Agentur CLICKHERO GmbH und der Audiostruct GmbH aus Eberswalde bei Berlin.
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