Individuelle Verpackungen – die Aufmerksamkeit der Kunden gewinnen und behalten

Im Unterschied zum stationären Handel, besteht im E-Commerce nahezu kein direkter Kontakt zwischen Händlern und Kunden. Somit ist es schwer, die Zielgruppe durch Alleinstellungsmerkmale zu erreichen und an das eigene Unternehmen zu binden. Deswegen sind individuelle Verpackungen im Onlinehandel so wichtig. Mit ihnen können Kunden persönlich angesprochen und langfristig an einen Händler gebunden werden. Beim Einsatz individueller Verpackungen sollte auf verschiedene Kriterien geachtet werden.

Sieben Tipps für eine individuelle Verpackung

  1. Den Karton kreativ gestalten

Damit eine Verpackung zum mobilen Werbeträger wird, sollte der Karton auffällig designt sein und ins Auge stechen. Besonders sinnvoll ist es, das Firmenlogo auf allen Seiten des Kartons abzudrucken. So ist stets dafür gesorgt, dass beim Transport und auf der Straße die Aufmerksamkeit der Menschen angezogen wird. Das ist besonders für Händler wichtig, die austauschbare Produkte wie Handyzubehör oder Druckerpatronen anbieten.

  1. Alleinstellungsmerkmale bei den Verpackungen nutzen

Verpackungen sind ein notwendiges Übel, sie können aber auch zu einem effizienten Werbeträger umfunktioniert werden. Dann werden aus Verpackungskosten Marketingkosten und nutzen gleich doppelt. Das gilt aber nur dann, wenn sich die individuellen Verpackungen und Kartons deutlich von der Konkurrenz abheben. Alleinstellungsmerkmale wie außergewöhnliche Farben oder grafische Besonderheiten sind hierfür ideal geeignet. Außerdem können selten verwendete Materialien wie Karton-Kunststoff-Mischungen oder Teillackierungen verwendet werden. Hierdurch wirken die Verpackungen besonders hochwertig und unterscheiden sich von denen der Mitbewerber.

  1. Anlassbezogene Designs einsetzen

Wenn die Kartons zu speziellen Anlässen wie Weihnachten, Ostern oder Rabattaktionen anders als normal designt werden, wird das von den Nutzern goutiert. Hierfür ist es empfehlenswert, nicht ausschließlich auf Großposten zu setzen, um Geld zu sparen. Kleine Losgrößen und Spezialdruckereien machen es möglich, auch ohne Mindestbestellgrößen an die Verpackungen zu kommen, die gebraucht werden, und diese dem jeweiligen Anlass gemäß zu gestalten.

  1. Für jeden Kunden eine eigene Verpackung

Dank der in der Industrie gebräuchlichen Losgröße 1 und der Digitaldrucktechnik ist es prinzipiell möglich, für jeden Kunden individuelle Verpackungen zu gestalten und anzufertigen. Das gelingt aber nur, wenn die hierfür notwendige Technik in die Unternehmensprozesse eingebettet wird. Das ist vor allem für Anbieter von Luxusgütern wie Schmuck und Parfüms interessant. Hier sind Produkt und Verpackung nämlich eng miteinander verbunden und gehören gleichermaßen zum Einkaufsspaß dazu. Außerdem werden solche Verpackungen von den Nutzern oft aufgehoben beziehungsweise weiterverschenkt und werden so mehrfach zu effizienten Werbeträgern.

  1. Den Kunden das Auspacken erleichtern

Schwierigkeiten beim Öffnen einer Verpackung sind frustrierend. Deswegen sollten Kartons und andere Verpackungselemente immer so designt sein, dass sie sich mühelos öffnen und bei Bedarf wieder verschließen lassen. Auf diese Weise wird zudem erreicht, dass das jeweilige Produkt beim Transport bestmöglich geschützt ist und unbeschädigt beim Kunden ankommt. Für Retouren ist das ebenfalls wichtig, damit keine Beschädigungen beim Rückversand auftreten. Die Kartons sollten daher so designt sein, dass die Produkte optimal hineinpassen und nicht hin und her rutschen können. Gerade Händler, die Produkte vertreiben, die keine Normgrößen besitzen oder empfindlich sind, sollten diesen Ratschlag beherzigen.

  1. Paketbeilagen als Goodie verwenden

Wenn Kunden zusätzlich zu ihrem Produkt kleine Goodies und Paketbeilagen in ihren Kartons vorfinden, steigert das die Zufriedenheit beim Kauf. Hierdurch bliebt der jeweilige Händler positiv im Gedächtnis. Je individueller die Paketbeilage ist, desto größer die Chance, dass sich daraus zusätzliche Umsätze generieren lassen. Über Targeting-Maßnahmen lässt sich beispielsweise das Surf- und Kaufverhalten der Kunden analysieren. Anschließend werden die Informationen ausgewertet und können zur Auswahl und Gestaltung individueller Paketbeilagen genutzt werden. Diese sind dann deutlich effektiver als standardmäßige Werbeflyer und -broschüren.

  1. Klebeband kann gar nicht bunt genug sein

Farbige Kartons stellen eine Investition für Händler dar. Wer die zusätzlichen Kosten scheut, kann stattdessen mit farbigem und auffälligem Klebeband arbeiten. Empfehlenswert ist, dass sich auch hierauf das Firmenlogo befindet, um möglichst hohe Werbeeffekte zu erzielen. Solche Klebebänder gibt es aus ganz vielfältigen Materialien und in unterschiedlicher Qualität. Sie können somit den eigenen Produkten angepasst werden. Ein weiterer Vorteil ist, dass Händler an solchen außergewöhnlichen Klebebändern erkennen, ob Retouren vom Kunden angesehen wurden und untersucht werden müssen oder ob sie ungeöffnet zurückgeschickt wurden.

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Patrick Tarkowski
Patrick Tarkowski
Patrick Tarkowski ist studierter Germanist und Anglist und arbeitet bereits seit 2008 als Autor für Onlineshops und Unternehmen. Er ist in ganz unterschiedlichen Themengebieten beheimatet, kennt sich aber speziell in den Bereichen E-Commerce, Online Marketing, Familie und Erziehung sowie SEO aus. Neben Fachtexten schreibt er eigene E-Books, Theaterstücke und Romane und entwickelt Unterrichtsmaterialien.
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