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    E-Commerce in Europa (Teil 3) – E-Commerce in Bulgarien

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    Große Chance für die Zukunft: E-Commerce in Bulgarien
    Im europaweiten Vergleich bildet Bulgarien das Schlusslicht auf dem E-Commerce Markt. Sowohl der B2B als auch der B2C Bereich weisen nur ein geringes Wachstum auf, denn die Vorbehalte gegenüber des neuen Marktes sind in Bulgarien noch sehr hoch. Im Jahr 2009 orderten lediglich 4 Prozent der Unternehmen Waren über das Internet. (www.destatis.de/DE/ZahlenFakten/GesamtwirtschaftUmwelt/UnternehmenHandwerk/IKTUnternehmen/AktuellEinkaufe.html [20. Oktober 2012]) Das hat vor allem mit der wirtschaftlichen Lage des Landes zu tun und der mangelhaften Infrastruktur. Die elektronischen Netze waren noch nicht zufriedenstellend ausgebaut, so dass sich das Land im Bereich der Telekommunikation noch Aufholbedarf hatte. Mittlerweile wurde vor allem in den größeren Orten in den Ausbau der Netze investiert, so dass bessere Kommunikationswege geschaffen wurden. Dies schlägt sich auch im Internetverhalten der Einwohner nieder. Da die Leitungen zum Teil völlig neu verlegt wurden, ist das Internet in Bulgarien qualitativ sehr hochwertig. 2010 wurden etwa 50 Millionen Euro mittels E-Commerce umgesetzt. Den Hauptgewinn erzielten Auktionshäuser und Geschäfte, die zwischen Privatpersonen betrieben wurden. Weniger als die Hälfte der Aktionen beinhalteten einen offiziellen Verkäufer, so dass die meisten Transaktionen nicht offiziell registriert waren. Richtiger E-Commerce entwickelt sich bisher in Bulgarien nur sehr langsam, weil die Menschen zum einen den Zahlungsmethoden misstrauen, zum anderen fürchten, dass die bestellten Waren nicht geliefert werden beziehungsweise durch andere Produkte ersetzt werden. Die neue Form des Einkaufens muss sich in diesem Land erst noch das Vertrauen der Einwohner verdienen, bevor ein deutliches Wachstum stattfinden kann.

    Es ist jedoch zu beobachten, dass auch in Bulgarien die Ängste und Befürchtungen weniger werden. Dies geschieht vor allem dank großer Versandhäuser, die zum Teil schon bis zu 30 Prozent ihres Umsatzes online erzielen können. Experten gehen davor aus, dass der E-Commerce Markt in Bulgarien jede Menge Potenzial bietet, so dass er vor allem in der Zukunft eine große Rolle spielen wird. ( [20. Oktober 2012])

     

    Mirko Peters
    Mirko Peters
    Mirko Peters ist Medienkaufmann und Global Digital Marketing Analyst bei Sivantos. Er berät und betreut Unternehmen und Marken in den Themenfeldern E-Commerce, Online-Marketing und Internet-Strategie und begleitet federführend komplexe Projekte. Schwerpunkt seiner Arbeit sind die Datenanalyse, das Projektmanagement sowie die Entwicklung und Umsetzung effizienter Online-Marketing-Strategien sowie die Umsetzung von komplexen Online-Shops und deren Backend-Prozesse.

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